Donnerstag, 22. Oktober 2015

Meteor von Dan Brown

Verbrechen im ewigen Eis

Meteor ist ein weiterer Thriller aus der Feder von Dan Brown. Er erschien erstmalig 2003 im Bastei Lübbe Verlag.

 

Rachel Sexton ist die Tochter eines Senators und arbeitet beim Geheimdienstes NRO. Vom amtierenden Präsidenten wird sie in die Antarktis beordert, um dort einen speziellen Fund der NASA zu untersuchen.
Es handelt sich dabei um einen seit ewiger Zeit im Eis eingeschlossenen Meteor, der fossiles außerirdisches Leben in sich trägt. Vor Ort überprüfen  einige Wissenschaftler den Fund, darunter auch Michael Tolland.

Der Präsident plant diese einzigartige Entdeckung wahlkampfwirksam für sich zu nutzen, doch Rachel und die Wissenschaftler machen auf dem Eisschelf eine Entdeckung, die alles verändert.  
Drei Kollegen werden auf dem Eis von einer Spezialeinheit ermordet und auch Rachel und Michael sind in Gefahr. Wer steckt hinter dem Ganzen und wem kann man noch trauen? Ein spannender Wettlauf um die Wahrheit beginnt. 



Dan Brown versteht es wie kaum ein anderer Autor, aus einem wilden Mix von Geheimdiensten, höchsten Politikern und Behörden vor der unheimlichen Kulisse des ewigen Eises eine Story zu konstruieren, die total fesselnd geschrieben ist. Dabei gibt es Verschwörungen, wirtschaftliche Interessen und Intrigen, die auch vor Morden nicht zurückschrecken.

Auch wenn mir Polit-Thriller nicht so sehr liegen, so haben mich die wissenschaftlichen Tatsachen des Fundobjektes und die Untersuchungen im Eis unglaublich interessiert und der Thriller hat mich sehr gefesselt. Hier erfährt man eine Menge über die Antarktis und das Meer, auch meine Sicht auf Meteoriten hat sich erweitert. Diese Mischung macht den besonderen Reiz dieses Buches aus.

Geschickt eingebaute Wendungen führen den Leser auf die ein oder andere Spur, doch am Ende ist alles ganz anders als man glaubte. Der absolut spannende Ausgang der Story ist gespickt mit Fluchtversuchen, Verfolgungen, wilden Kämpfen und vielen dramatischen Situationen. 

Allerdings verliert sich der Autor in der ersten Hälfte des Buches in zu vielen Personenbeschreibungen und unwichtigen Handlungssträngen. Auch die Cliffhanger enden teilweise, ohne spätere genaue Fortsetzung.


Dieser Thriller von Dan Brown verdient es, gelesen zu werden. Er vereint gekonnt mit viel Action, politische und wissenschaftliche Aspekte zu einem sagenhaften spannenden Buch.


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