Mittwoch, 23. Dezember 2015

Michel muss mehr Männchen machen - Astrid Lindgren

Michel macht nicht nur Blödsinn, sondern auch eine gute Tat!

Astrid Lindgren hat in ihrer Kinderbuchreihe um Michel aus Lönneberga den zweiten Teil Michel muss mehr Männchen machen genannt.


Michel ist kleiner blonder schwedischer Junge, der auf Katthult lebt und ständig mit seiner überbordenden Fantasie Dinge anstellt, die eigentlich gar nicht böse gemeint sind, aber häufig für seinen Vater böse enden. Wie zum Beispiel an dem Tag, als Michel die Mausefalle ausgerechnet so hinstellt, dass sein Papa mit dem großen Zeh hineintappt. 





Wer die Familie Svenson kennt, weiß was das für Michel bedeutet:
Er muss im Tischlerschuppen seine Strafe absitzen und dort vertreibt er sich die Zeit mit dem Schnitzen von Holzmännchen. Er ist schon ein recht geübter Schnitzer und hat schon eine Holzmännchen-Sammlung von mehr als 100 Stück zusammen, was ja leider heißt, dass er allerlei Unfug angestellt hat. 


Doch wie auch immer, Michel hat ein gutes Herz und so ist er derjenige, der Knecht Alfred mitten in der Nacht während eines heftigen Schneesturms zum Arzt bringt. Alfred hat eine Blutvergiftung und verdankt schließlich sein Leben dem kleinen mutigen Jungen.

Michel besucht eine Auktion und obwohl ihn sein Vater, Alfred und auch Lina nicht mitnehmen wollen, besteht die Mutter auf seine Teilnahme. Was er dort alles anstellt und wie er absolutes Verhandlungsgeschick beweist, ist äußerst lesenswert. Denn Michel mag klein sein, etwas eigensinnig und durchaus auch frech, aber an Bauernschläue kann ihn kaum jemand überbieten. 

 

Ein witziges Kinderbuch mit einem tollen kleinen Helden, der Alt und Jung Freude macht, vielleicht nicht gerade seinen Eltern, aber allen Lesern auf alle Fälle!



 

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