Sonntag, 12. März 2017

Gedichte am Wochenende # 5

Meine Gedichtreihe habe ich etwas vernachlässigt, daher gibt es heute mal wieder einen neuen Beitrag.

 

Der Frühling ist eine wunderbare Jahreszeit, die Natur erwacht zu neuem Leben, alles grünt und blüht und die Kälte weicht der wärmenden Sonne. Das macht neuen Lebensmut und schon seit ewigen Zeiten gibt dieses Gefühl den Menschen neue Hoffnung und Lebensfreude. Da wundert es nicht, dass es so viele Frühlingsgedichte und Lieder über romantische  Frühlingsgefühle oder die sich verändernde Natur gibt. 

 

Frühlingsnacht

(Joseph von Eichendorff)

Übern Garten durch die Lüfte
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blühn.

Jauchzen möcht ich, möchte weinen,
Ist mir's doch, als könnt's nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagen's,
Und in Träumen rauscht's der Hain,
Und die Nachtigallen schlagen's:
Sie ist Deine, sie ist dein!




Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff lebte von 1788 bis 1857. Er war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik und hat etwa 5000 Vertonungen verfasst und ist auch als Prosadichter mit seinem spätromantischen Werk "Aus dem Leben eine Taugenichts" gegenwärtig. 





In diesem Sinne, erfreut euch am Frühling,
Eure Sommerlese!

Kommentare:

  1. Das Gedicht passt richtig schön zum heutigen Frühlingsanfang :)

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  2. Hi!

    Ja, das Gedicht ist auch schön :)
    Der Frühling ist jedes Jahr immer wieder was besonderes ♥

    Liebste Grüße, Aleshanee

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