Dienstag, 24. Oktober 2023

Ich bin Frida - Caroline Bernard

Ein intensiver Blick in Frida Kahlos Leben, Lieben, Malen und Leiden  
 
Der Roman "Ich bin Frida" von Caroline Bernard ist der 23. Band der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe", die im Aufbau Taschenbuch Verlag erscheint. Hinter diesem Autorennamen verbirgt sich Tania Schlie.
  
 
Frida Kahlo de Rivera (* 6. Juli 1907 in Coyoacán, Mexiko-Stadt, † 13. Juli 1954) Sie zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus. 


 
Über ihr bewegtes Leben und die angegriffene Gesundheit der Ausnahmekünstlerin Frida Kahlo habe ich bereits im Roman "Frida Kahlo und die Farben des Lebens" einiges erfahren. Mit diesem Buch konnte ich an mein Wissen anknüpfen und erneut in einen Lebensabschnitt von Frida Kahlo eintauchen. Es geht um die Zeit, als sie ihren großen künstlerischen Erfolg in New York startete, man erfährt, wen sie dort kennenlernte und was die räumliche Trennung von Diego mit ihr machte. Denn auch wenn die Ehe mit Diego durch seine treuloser Art auf einem Tiefpunkt angelangt ist, so liebt Frida ihn doch aus tiefster Seele und braucht seine Bestätigung auch für ihr künstlerisches Schaffen. 
 
Der einfühlsame Erzählstil von Caroline Bernard lässt mich teilhaben am Leben der Malerin und ich folge ihr durch das Buch wie ein unsichtbarer Schatten. Das liegt einerseits am wunderbar lebendigen Schreibstil der Autorin, aber natürlich auch an der interessanten Künstlerin und Frau Frida Kahlo, die in New York selbstbewusst aus dem Schatten Diegos tritt und ihre eigenen Werke als eigenständige Künstlerin präsentiert. Fridas Abnabelung von Diego ist ihr persönlicher künstlerischer Befreiungsschlag. Sie genießt ihre große Freiheit, geht Affären ein, trifft sich u.a. mit Nick Muray und nimmt am öffentlichen Leben teil und wird als Shootingstar der Kunstszene gefeiert. Doch ihr Körper hat seine Schwachstellen und ihre gesundheitliche Einschränkung verarbeitet sie auch in ihren Bildern. 
 
So sehr mir dieser Roman auch gefallen hat, er hat mich inhaltlich an den bereits erschienenen Roman "Frida" von M. Gottschalk erinnert. Beide Roman ranken sich um diesen besonderen Lebensabschnitt Frida Kahlos und beide beschreiben auf wunderbare Weise ihre persönliche Entwicklung und ihren Lebenshunger. 
 
Die Handlung umfasst sehr lebendig das ausschweifende Leben mit Freunden und Bekannten, es zeigt die künstlerische Anerkennung durch die Kunstszene und immer wieder wird deutlich, wie Frida Kahlo ihre Schmerzen und emotionalen Erlebnisse in ihren Bildern ausdrückt. Mit diesem künstlerischen Schaffen hat sie sich endgültig aus dem Schattenbereich Diegos gelöst. In diesem Buch geht Caroline Bernard auf einzelne Gemälde ein und erklärt die verarbeiteten Gründe und Anlässe. Im Anhang gibt es eine Liste der wichtigsten in New York und Paris ausgestellten Bilder. 
Was den Roman wunderbar lesbar macht und mit Farben anreichert, ist das Äußere Fridas, ihre Frisuren und die bunte Kleidung werden in allen Details beschrieben. Damit bekommt man einen guten Eindruck, wie sie mit ihrer auffälligen Kleidung für Aufsehen sorgte und erfährt, dass ihre mexikanischen Röcke ihr Markenzeichen waren und sie damit persönliche Makel verstecken konnte.   

Dieser Roman lässt einen berührenden und intensiven Blick auf die Frau und Künstlerin Frida Kahlo zu und macht deutlich, wie Fridas Abnabelung von Diego ihr künstlerischer Befreiungsschlag war. Meine Leseempfehlung für alle Frida-Fans!


***Herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

Montag, 23. Oktober 2023

Stella - Heute bin ich Weihnachtsmann - Sibylle Wenzel

Ein witziges, etwas anderes Weihnachtsfest mit Hindernissen! 

Im cbj Verlag erscheint das Kinderbuch "Stella - Heute bin ich Weihnachtsmann" von Sibylle Wenzel mit Illustrationen von Alexandra Helm. Es spricht die Altersklasse ab sechs Jahren an. 


Kurz vor dem Weihnachtsfest läuft der Betrieb im Weihnachtsmanndorf am Polarkreis wie gewohnt auf Hochtouren. Aber dann fällt ausgerechnet an Heilig Abend der Weihnachtsmann aus und die Einzige, die für ihn einspringen kann ist seine Tochter Stella. Gemeinsam mit Rentier Ralf und Wichtelfrau Wilma will sie nun die wichtige Aufgabe übernehmen und die Geschenke austragen. Doch leider gibt es Komplikationen und es wird ein Wettlauf gegen die Zeit. 



 
Bald ist Weihnachten und da haben die Engel, Nussknackerinnen, Bäckerinnen, Wichtel, Rentiere und Räuchermännlein und - weiblein im Weihnachtsmanndorf alle Hände voll zu tun. Nicht jeder ist mit seiner gewohnten Aufgabe zufrieden. gerade Ralf und Wilma würden gerne mal etwas anderes machen. Deshalb stellt Stella die alten Konventionen mal etwas um und sorgt so für frischen Wind und weihnachtliche Jobrotation. Doch dann hat der Weihnachtsmann einen Unfall und Stella muss das Weihnachtsfest retten. Auch wenn Stella diese Fahrt mit dem Rentierschlitten noch nie gemacht hat, verlässt sie sich auf die Stärken ihrer Freunde und wagt ihren wichtigen Einsatz. 

Schließlich geschieht ein Missgeschick und Stella reist mit ihren Freunden zur Osterwiese, wo sie Paul, den Sohn vom Osterhasen trifft. Sie möchte die Zeitziehharmonika vom Osterhasen benutzen, doch genau wie Stellas Vater beharrt der Osterhase auf alte Traditionen und möchte dieses wichtige Instrument nicht aus der Hand geben.

In dieser humorvoll und kindgerecht erzählten Geschichte geht es um die schönen Feste Weihnachten und Ostern, um die Freude an neuen Arbeiten (Jobrotation) und um Kinder, die ihre Väter hilfreich unterstützen und alte Traditionen bewahren.
 





Die farbenfrohen  Illustrationen im Buch sind wunderschön gestaltet und fügen sich perfekt in die Geschichte ein. Sie sind detailliert und liebevoll gezeichnet und erwecken die Geschichte zum Leben. 
 
Dank Stellas Suche nach der Zeitziehharmonika des Osterhasen rücken die beiden christlichen Feste Weihnachten und Ostern hier mal auf eine bestimmte Weise näher zusammen. Die Wichtigkeit der Feste wird damit vermittelt und natürlich auch, dass man Kindern ruhig mal etwas zutrauen sollte. Es ist nämlich hauptsächlich Stella und Paul zu verdanken, dass die Weihnachtsgeschenke noch pünktlich bei den Kindern landen. 

Humorvoll läuft hier Weihnachten mal anders ab als üblich und sogar der Osterhase wird für dieses Fest zu einer wichtigen Figur. Mit reichlich Spaß und viel weihnachtlicher und österlicher Atmosphäre sorgt dieses Vorlesebuch für gute Unterhaltung bei Jung und Alt. 
 
Eine witzige Geschichte für alle, die noch an den Weihnachtsmann glauben!
 
 
***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den cbj Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
 
 


Sonntag, 22. Oktober 2023

24/7 - Tim Mälzer

Hippes Kochbuch für alle, die ohne viel Schickimicki etwas Leckeres kochen wollen!

Im Mosaik Verlag erscheint Tim Mälzers neues Kochbuch "Vierundzwanzigsieben kochen"


Tim Mälzer stellt in über 100 Rezepten familiengerechte Alltagsküche vor, seine Gerichte feiern das Einfache und sind dennoch besonders. Dabei verzichtet er auf Schickimicki sowie exclusive Zutaten und lässt lieber den echten Geschmack der Zutaten wieder in den Vordergrund treten. 



 
"Das Einfache ist zeitgemäß. Die eigene Küche ist für mich ...ein Ort, um es sich wirklich gut gehen zu lassen...Eine Alltagsküche mit gutem und unkompliziertem Essen." Zitat Seite 9 
 
Mit Tim Mälzer verbinde ich bodenständige Rezepte, die gut klappen, einfach nachzukochen sind und dann auch noch lecker schmecken. Auf extravagante Zutaten verzichtet er zugunsten frischer Produkte, die den Geschmack des Gerichtes ausmachen. 
 
Folgende Kapitel werden unterteilt:

-  Frühstück & Belegte Brote
-  Grüne Kiste: vegane & vegetarische Rezepte
-  Suppen & Eintöpfe
-  Pasta-Rezepte
-  Fisch- und Fleischgerichte
-  Süßes & Dessert

So wie man es von Tim Mälzer kennt, wird die Zubereitung in einfachen Worten beschrieben und die Angaben lassen auf einen Blick die Portionsmenge, die Zubereitungszeit und den Zusatz für vegetarische oder vegane Küche erkennen. Die meisten Gerichte kommen mit eher wenigen Zutaten aus, für einige benötigt man dann schon einmal eine ganze Menge, besonders an Gewürzen.
 
Die Auswahl der Gerichte reicht von einfach (Smoothies), deftig (Smash Burger) und schnell (Himbeerkompott) über exotisch (Brotsalat Orient, Miso-Bohnen) bis hin zu regional (Brezensalat "Bavaria"), Omas-Küche (Senf-Eier, Bratkartoffeln) oder Urlaubsküche (Spaghetti Carbonara). 
Und bei den Nachspeisen gibt es viele Leckereien, deren Anblick sofort Appetit wecken, wie das Tiramisu, die Schoko-Erdnuss-Cookies oder den Käsekuchen. 






 
Die Rezepte sind alltagstauglich, viele gehören zum Standardrepertoire in meiner eigenen Küche, es gibt aber auch besondere Gerichte, die mich zum Nachkochen reizen, wie Krautfleckerl mit Lammhack und Weintrauben. 




Die Qualität der Food-Fotos ist hervorragend und weitere Fotos stellen unterschiedliche Alltagssituationen näher vor und spiegeln damit den Eindruck des alltäglichen Lebens gut wider.

Im Mittelteil lässt Mälzer seinen Freund Thees Uhlmann zu Wort kommen, seine unterhaltsamen Alltagsbeobachtungen rund um Küche und Familie sollen für Lockerheit sorgen und Ängste und Stress in der Küche abbauen. Die Texte sind ganz angenehm zu lesen, für mich hätten sie in gekürzter Form gut als Vorwort gepasst und müssen so auführlich nicht unbedingt in einem Kochbuch stehen. Zumal diese doch recht einfachen Rezepte nicht für Stress in der Küche sorgen. Auf die Rezepte für Tomatensalat, Käsesandwich und das Nürnberger Sandwich hätte ich auch gut verzichten können, aber es sollen ja auch Kochanfänger angesprochen werden. 

Dieses Tim Mälzer-Kochbuch sticht äußerlich mit seinem modern aufgemachten Layout ins Auge. Die Rezepte sind alltagstauglich und die Rezeptauswahl ist vielseitig und wie bei jedem Kochbuch reine Geschmackssache, die meistens einfache Zubereitung spricht auf alle Fälle Kochanfänger an. 

***Herzlichen Dank an den Mosaik Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!***

                                 

Wochenrückblick KW 42/2023

                       







 

Was war in dieser Woche los?


Diese Woche hat sich das Wetter schon von seiner kühlen Seite gezeigt, ein paar Tage waren durchweg verregnet. Glücklicherweise gibt es Wetter Apps, die die Sonnenphasen anzeigen und ich habe die Gunst der Stunde genutzt, um noch einmal die Gartenvielfalt im Berggarten zu genießen. Es war recht kalt, aber mit dicker Jacke, Handschuhen und einem flotten Gang wurde mir schnell warm. Ein kleines Rotkehlchen hat mich sogar ein Stück begleitet und die Spinnenweben auf Bodendeckern glitzerten in der frühen Morgensonne. Die Laubfärbung ist noch nicht weit fortgeschritten und die Natur hat noch viele Blüten übrig, die in vielen Farben erstrahlen. Das ist immer wieder eine Freude und ein echter Seelenspaziergang!
 

Gesehen:  

 Agatha Christie – Mörderische Spiele (TV One)
 

Gelesen:   

 
Getan: 
 
Gelesen, geputzt, beim Griechen gegessen, gebloggt, Blätter gefegt, Rezis geschrieben, gekocht und zum Hochzeitstag das Sentimientos vom GOP besucht
 
Gefreut:  

 
Über schöne Blumen zum Hochzeitstag




Über das Befüllen des Adventskalenders für meine Mutter, sie liebt übrigens Fondantsterne, die es schon in ihrer Kindheit gab.

                              



Gegessen:
 
 
Spätzle mit selbstgemachtem Tomatenpesto á la Tim Mälzer; Backfisch mit Erbsen, Spätzle und Tomatenpesto (klingt komisch, schmeckt aber gut); Milchreis mit Apfelmus; Bratkartoffeln mit Ei und Gurkensalat; Schnitzel mit Gyros (Gyros bekommt mein Mann), Pommes und Salat; Spirelli mit Lachs, Fenchel und Pesto (One Pot deftig); Brokkoliauflauf mit Kartoffeln und Bratwurst-Klößchen; 
 
                                              


  
                         

Gedacht: 

Ich hätte nicht gedacht, dass die schlechten Nachrichten immer noch weitere Kreise ziehen und nur schlimmer werden. Was geht in den Köpfen mancher Menschen nur vor?

Geärgert: 

Wieso sich die Verantwortlichen nicht endlich auf die Abschaffung der Sommerzeit geeinigt haben!

Gekauft:  

Ein paar Dinge für die Befüllung des Adventskalenders für meine Mutter, Lindorkugeln, Merci und Tee gehen immer und am Nikolaustag gibt es eine gute Augenpflegecreme.  

Geklickt:

Über Buchneuerscheinungen und die aktuellen Nachrichten.
 

Ich wünsche Euch eine gute Woche!

Liebe Grüße,

Sommerlese


Samstag, 21. Oktober 2023

Brokkoli-Kartoffel-Auflauf

Leckere Herbstküche aus dem Ofen


Wenn es wieder kälter wird, freut man sich über wärmende Gerichte, die im Ofen garen und ihren unvergleichlichen Duft verbreiten. 
Dieser Auflauf beinhaltet viel Gemüse mit einer cremigen Soße und wird durch die überbackene Käsekruste so richtig lecker. Wir essen diesen Auflauf gerne mit Wurstbrät, man kann ihn aber auch in vegetarischer Variante oder mit veganem Schinken zubereiten.





Zutaten für vier Personen:

600 g Brokkoli, in Röschen zerteilt 
500 g Kartoffeln
3 - 4 Eier 
2 EL Speisestärke
200 g Schmand (wahlweise mit Kräutern), (ich habe noch einen Rest Kräuterfrischkäse zugegeben)
50 ml Hafermilch, Sahne oder Milch (1,5 %F.) 
4 - 5 grobe Bratwürste (300 g) oder auch veganer Schinken
Salz und Pfeffer, Muskat, frisch gerieben 
150 - 200 g geriebener Käse (Gouda, Emmentaler oder Mozzarella) 








Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser circa 15 Minuten vorgaren, danach abkühlen lassen und in dicke Scheiben schneiden. Den Brokkoli für 2 Minuten in kochendes Wasser geben, danach kurz mit kaltem Wasser im Sieb abschrecken. Blanchieren finde ich für dieses Gericht zu aufwendig. Aus den Bratwürsten kleine Klößchen in der heißen Pfanne anbraten, sie müssen nicht völlig durchgegart werden. 
   
Die Eier mit dem Becher Schmand, der Stärke und den Gewürzen verquirlen. Ich habe über die einzelnen Schichten zusätzlich noch bunten Pfeffer und Muskat gegeben.

Alles in die gefettete Auflaufform schichten, zuerst die Kartoffeln, den Brokkoli und die Wurstklößchen, darauf ein wenig Käse verteilen und noch einmal so eine Schicht, darauf dann das Eiergemisch geben und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für circa 35 - 40 Minuten überbacken.

Ich hatte zu wenig geriebenen Käse, deshalb habe ich noch ein paar Käsescheiben verwendet. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

TIPP: Das Rezept schmeckt auch gut mit Blumenkohl!
      

Der Zauber der Worte - Helen Mortimer

Williams Weihnachtswunder

 
Im Dragonfly Verlag erscheint das Bilderbuch "Der Zauber der Worte" von Helen Mortimer, bebildert von Rachael Dean.

Williams Eltern führen die kleine Buchhandlung mit dem zauberhaften Namen "Das Wortewunderland". Kurz vor Weihnachten hört er von seinen Eltern, dass sie wegen zu geringer Umsätze den Laden schließen müssen. Das darf nicht sein, denn William fühlt sich hier so wohl. Deshalb überlegt sich William wie er helfen kann. Er dekoriert das Schaufenster mit einem selbstgebastelten Rentier. Und dann geschieht ein echtes Weihnachtswunder, das Rentier wird lebendig und fliegt mit William durch die Nacht über die Stadt. Dabei verbreiten sie schöne Worte, um die Festtagsstimmung zu den Menschen zu bringen. Das scheint zu wirken, doch wie, das müsst ihr selbst lesen.




Diese Geschichte handelt von einem magischen Abenteuer vor dem Weihnachtsfest, bei dem sich Wünsche erfüllen und wunderbare Dinge wahr werden. Das Buch eignet sich perfekt zum Vorlesen im Advent, es verbreitet eine Stimmung von weihnachtlichem Zauber, kuscheliger Atmosphäre und winterlicher Szenerie. 

In dieser schönen Geschichte geschehen Wunder und es werden Träume wahr, die den Weihnachtszauber in seiner grundlegenden Wahrheit sichtbar machen. Ein kleiner Junge möchte seinen Eltern und allen Bücherfreunden in der Nachbarschaft helfen und entwickelt einen Plan. Diese Hilfsbereitschaft wird belohnt und er erlebt dabei ein echtes Abenteuer. 

Die Handlung wird durchaus kindgerecht, aber mit recht einfachen Worten beschrieben. So wird der Zauber der Worte gar nicht so bedeutsam hervorgehoben, wie es der Titel eigentlich verspricht. Diese Wirkung erzielen dafür aber die ausdrucksvollen und wunderschönen Illustrationen, die den Betrachter ganz magisch in die Handlung hineinziehen. 

Eine zauberhafte Vorlesegeschichte mit traumhaft schönen Bildern, die zum Träumen anregt und das Weihnachtswunder sichtbar macht.

***Herzlichen Dank an den Dragonfly Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 

 

                                         

Freitag, 20. Oktober 2023

One Pot deftig -

Deftige und schmackhafte Kochideen aus einem Topf!

Im Bassermann Verlag erscheint "One Pot deftig - Die besten Rezepte für Eintopfgerichte", in diesem Kochbuch wird mit wenigen Zutaten und einer einfachen Zubereitung deftig gekocht. 


 
Kaum beginnt die kältere Jahreszeit, hat man wieder Appetit auf deftige Küche, die Kraft gibt, von innen wohltuend wärmt und auch noch aufgewärmt gut schmeckt. Dieses Buch vereint Omas Eintopf- und Schmorgerichte, angesagte One-Pot-Köstlichkeiten und regionale Spezialitäten, die sich einfach und ohne großen Aufwand zubereiten lassen. 

Das Buch startet mit kurzen Information zum Waschen, Putzen und Schälen, danach teilt sich das Buch in drei Kapitel. Die 38 Rezepte umfassen Gerichte mit Fleisch, Fisch und vegetarisch.
 
One Pot mit Pasta & Reis: 
 
Hier habe ich das Rezept Spirelli mit Lachs, Fenchel und Pesto nachgekocht, finde es aber schwierig, den Garpunkt vom Lachs gleichzeitig mit noch bissfesten Nudeln hinzubekommen. Das nächste Mal würde ich den Lachs doch lieber separat braten und dann zum Gericht geben. 
- Gewürzreis mit Gemüse (Ingwer, Nelken und Kardamom geben hier den besonderen Kick)
- Chicken Tikka (warum nicht auch mal Indisch kochen?)
- Pasta mit cremiger Wurst-Fenchel-Sauce
- Scharfes Makkaroni-Rindfleisch-Chili

Die Klassiker:
 
- Hühnersuppe mit Grießklößchen (super schnelle Variante!!!)
- Saftgulasch (so wie bei Oma!)
- Wirsingeintopf mit Speck
- Pichelsteiner
 
Die Besonderen: 
 
- Rindfleischschmortop in Rotwein-Gemüse-Sauce (wie Boef Bourguignon)
- Kartoffelgulasch mit Debrecziner 
- Schneller Fischeintopf
- Bauerntopf mit Hack und Paprika
- Szegediner Tofu-Gulasch (lässt man den Joghurt-Dipp weg, hat man ein veganes Gericht)   

Die Zubereitung wird übersichtlich mit den Zutaten auf einer Seite erklärt, dazu folgt ein appetitanregendes Foto des Gerichts, einige Fotos werden vorne oder am Ende gezeigt. 
Der Schwierigkeitsgrad ist unterschiedlich, das jeweilige Level wird im Rezept angegeben.  

Die Vorteile des One Pot-Kochens liegen auf der Hand, es ist energie- und platzsparend, einfach in der Zubereitung und man erhält ein gelungenes Geschmackserlebnis, weil alle Nährstoffe und Aromen im Topf bleiben. 
 
Eintöpfe und Schmorgerichte klappen wunderbar aus nur einem Topf und man erhält alle Röstaromen. Bei den Gerichten mit Nudeln oder Reis würde ich diese unbedingt separat kochen, weil man den Garpunkt von Gemüse und Nudeln gut aufeinander abstimmen muss, damit man keine zerkochten Nudeln essen muss.
 
Die Auswahl der Rezepte ist vielseitig, die Gerichte sind sehr deftig und passen gut in das Winterhalbjahr. An diese Gerichte können sich auch Anfänger wagen und die Hausmannskost hat sich schon über Generationen bewährt.
 
Hilfreich sind das alphabetische und das nach Themen geordnete Register.

Lassen Sie sich von der One-Pot-Küche inspirieren und genießen den Komfort, den Ihnen diese Kochmethode bietet.
 

***Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an das Bloggerportal und den Bassermann Verlag!***