Samstag, 19. September 2026

Wochenrückblick KW 38/2026

 







 Was war in dieser Woche los?

 
Bereits eine Woche verbringe ich mit meinem Mann an der Ostsee, wir genießen bei doch schon ziemlich herbstlichem Wetter die Landschaft, hören dem Rauschen des Meeres zu und lassen uns den frischen Wind um die Nase wehen. Den Badeanzug hätte ich gar nicht einpacken müssen, dafür bin ich froh über Stirnband und wetterfeste Jacke. Wir haben erneut wie schon in den Vorjahren die gleiche Ferienwohnung gebucht, dort fühlen wir uns einfach wohl. Sie ist sehr hell und modern eingerichtet und hat einen großen teilüberdachten Balkon, wo wir die sonnigen Phasen genossen haben.  
 
Gesehen:   
  
Viel Natur, das Meer, Spatzen am Strand und Wildschweine im Wald.
Im TV: Der Jahrmarkt der Eitelkeiten Teil 1-3  

Gelesen:   

 

  • Das Weihnachtskonzert - Petra Oelker              4⭐ 
  • Offene See - Benjamin Myers                               4⭐

  • Getan:  
     
    Spaziergänge am Strand, kleine Radtouren, gelesen, Rezis geschrieben, es genossen, mal keine Aufgaben im Haushalt zu erledigen, Essen gehen und selber kochen, Kaffeezeit und Abendbrot auf der Terrasse genossen. 
     
     
    Gefreut:     
     
    Über die schöne herbstliche Natur hier an der Ostsee, das Rauschen der Wellen, die wechselnde Farbe des Himmels mit verschiedenen Wolkenbildern und die Weite des Horizonts.  
     
    Gegessen: 

    Dorsch mit Pommes; Matjes in Schmand-Apfel-Sauce mit Pellkartoffeln; Grillhähnchen mit Kartoffel- und Krautsalat; Bratwurst mit Kartoffel- und Krautsalat; Rotbarsch in Eihülle auf Blattspinat mit Kartoffeln 2x; Spanferkel mit Krautsalat; geräucherte Lachsforelle zum Abendessen; Softeis mit Lakritzstreuseln und einmal mit Krokant.
      






     

    Gedacht:        

    Wäre es nicht sinnvoller, wenn die Bundesregierung statt eines geplanten Tankrabatts lieber die Ölkonzerne mal stärker belasten würde? Der sogenannte Übergewinn scheint mehr Steuereinnahmen zu bringen als der Rabatt kosten wird. 
     

    Gefeiert: 

    Eine schöne Urlaubswoche 

    Geärgert: 

    Über rücksichtslose E-Bike-Fahrer ohne Kenntnis einiger Verkehrsregeln.

    Gekauft:  

    Im Kaufhaus Stolz einen um die Hälfte reduzierten dünnen dunkelblauen Pulli aus Baumwolle. Genau richtig für die Übergangszeit zum Herbst und später zum Drunterziehen unter einer Jacke.
     

    Geklickt: 

    Regenradar und Wettervorhersagen 
     

    Liebe Grüße euch von der Ostsee,

    Eure Sommerlese 

    Das Weihnachtskonzert - Petra Oelker

    Eine stimmungsvolle Ode an J.S. Bachs Weihnachtsoratorium

    Petra Oelkers Roman Das Weihnachtskonzert erscheint im Rowohlt Verlag.  

    Hamburg, November 1789: Die Mutter des Glockengießers Kopper wünscht sich nichts sehnlicher als noch einmal die Weihnachtskantate zu hören, die sie vor vielen Jahren in Leipzig mit großen Gefühlen erfüllt hat. Sie erinnert sich noch immer an den Klang der festlichen Musik und an die ersten Zeilen des Chors: "Jauchzet, frohlocket!". Kopper schickt die ehemalige Wanderkomödiantin Rosina Vinstedt auf die Suche nach den Noten des Oratoriums, die sie im Archiv des verstorbenen Musikdirektors Carl Philipp Emanuel Bach vermutet, dort ist der Notensatz aber nicht aufzufinden. 


     

    INFO: Johann Sebastian Bach komponierte sein sechsteiliges Oratorium für die Weihnachtsfeiertage 1734 und den Jahreswechsel 1735 in Leipzig. Die Besetzung erfordert Gesangssolisten, einen Chor und ein Barockorchester mit Pauken und Trompeten. Es kündet von der Freude über die Geburt Jesu und wurde angeblich am häufigsten in Hamburg aufgeführt.

    Wer schon einmal die imposanten Klänge von J.S. Bachs Weihnachtsoratorium vernommen hat, kann sich vorstellen, wie erhaben diese Musik mit Orchester und Chor in der damaligen Zeit zu Weihnachten auf die gottesfürchtigen Menschen gewirkt haben mag. Diese festliche Musik feiert das Evangelium und stimmt auf Weihnachten ein.

    Petra Oelker schreibt anschaulich und flüssig und gibt einen anschaulichen Einblick in das historisches Stadtbild Hamburgs. Sie stellt verschiedene Kirchen vor und zeigt, unter welchen Bedingungen die Menschen damals lebten und arbeiteten, sich kleideten und welche Unterschied die Zugehörigkeit der gesellschaftlichen Schichten ausmachten. An der Seite von Rosina laufen wir durch die verdreckten Straßen der Stadt, steigen auf den Turm einer Kirche, hören ein Glockenspiel und erblicken die umfangreichen Notenarchive, die die Enkelin von Johann Sebastian Bach verwaltet und daraus Abschriften erstellt. Es entwickelt sich eine lebhafte und fesselnde Suche nach dem gesuchten Notensatz der ersten Kantate, bei der man die gut gezeichneten Figuren sowie ihre jeweiligen Aufgaben kennen lernt und sich immer mehr in die Geschichte hinein ziehen lässt. Beim Lesen hatte ich ständig die wunderbaren Klänge der berühmten Kantate im Kopf und schwelgte in eigenen Erinnerungen. Bei dieser Musik kommt unweigerlich weihnachtliche Stimmung auf.  

    Die vielseitigen Charaktere sind ein bunter Mix aus Menschen der gehobenen Schicht, Musiker, ein Carilloneur, Kirchendiener und Dienstmägde, Köchin, Hausmädchen und Arbeiter im Glockengießergewerbe. Petra Oelker zeichnet durch das Wirken dieser Figuren ein authentisches und atmosphärisches Bild dieser Zeit, in die ich mich beim Lesen gerne hinein versetzt habe. 

    Im Laufe der Handlung lernen wir Rosina und ihre Vergangenheit näher kennen. Sie hat sich ihren Platz hart erkämpft und setzt sich gutherzig für andere Menschen ein. Regelrecht ans Herz gewachsen ist mir das kleine, fleißige Küchenmädchen Frieda, die eine erfolgversprechende Singstimme besitzt, schnell lernt und mit der nötigen Ausbildung gute Chancen auf eine Gesangskarriere hat.  

    Die Autorin lässt uns am handwerklichen Geschäft der Glockengießerei teilhaben, ich war beeindruckt von der langen Vorarbeit beim Erstellen der Gussform und vom spannenden Moment des Gießens, der  über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Ebenfalls sehr interessant fand ich das beschriebene Spiel eines Carilloneurs, der über ein sogenanntes Stockenklavier die bronzenen Glocken in einem Turm als Glockenspiel erklingen lässt. 

    Dieser Roman bietet historisch Interessierten und Liebhabern von Bachs Weihnachtsoratoriums eine stimmungsvolle Geschichte, die Zeitgeschehen, Kirchenmusik und die Menschen in dieser Zeit abbildet.  

    ***Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 

                                   

    Mittwoch, 16. September 2026

    Offene See - Benjamin Myers

    Ein literarischer Coming-of-Age-Roman mit atmosphärischen Naturbeschreibungen 

    Im Dumont Verlag erschien 2021 Benjamin Myers Roman Offene See

    Der junge Robert hat seinen Schulabschluss in der Tasche, möchte die Natur und das Meer sehen und weiß, er will nicht wie seine Vorfahren im Bergwerk arbeiten. Deshalb unternimmt er eine Wanderung entlang der englischen Küste. Unterwegs lernt er Dulcie kennen, eine schrullige ältere Frau, die den erschöpften Robert bei sich aufnimmt, für ihn Hummer und Brennnesseltee kocht und damit seine Geschmackssinne für neue Erfahrungen öffnet und ihm einige Denkanstösse mitgibt. Zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft, sie begegnen sich mit einer tiefen Verbundenheit und tauschen sich über Politik, Literatur und das Leben in der Natur aus. Als Robert in Dulcies verfallenem Atelier ein Manuskript entdeckt, öffnet ihm das den Weg zur Literatur. 

     


    "Es erinnert daran, dass nichts von Dauer ist. Alles ist im Fluss. Und die Natur trägt immer den Sieg davon." Zitat S. 265  

    In diesem Buch geht es um Gespräche über Werte, um die Schönheit der Natur und deren Wandel innerhalb eines Jahres, als auch im Laufe der Zeiten. Wir erleben eine wunderschöne sommerliche Atmosphäre und die Kraft einer besonderen Freundschaft, die dem jungen Robert seinen Weg ins Leben weist und ihn für die Literatur begeistert. 

    Benjamin Myers hat ein sprachliches Talent, das einfach einzigartig ist. Wunderbar einfühlsam fängt er spezielle Stimmungen und Beobachtungen in der Natur ein, die ich sehr genossen habe. An einige seiner nicht enden wollenden Kettensätze musste ich mich erst gewöhnen, hier mal ein Teil so eines Satzes:

    "Vor diesen Häusern sah ich alte, handgefertigte Hummerreusen, manche halb verwittert, ausgefranste Taurollen, Blumentöpfe, in denen Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Thymian wuchsen, Treibholz, vom Meer zu abstrakten länglichen und rundlichen Formen geschliffen, und überall lagen diese mundgeblasenen Schwimmkörperkugeln aus buntem Glas, die in der Sonne glänzten..." Zitat S. 128 

    Die Gespräche zwischen Dulcie und Robert kreisen um das Leben, sie führt ihn an Literatur heran und erzählt von Krieg und Verfolgung und darüber, welche Auswirkungen Kriege auf die Menschen haben. In diesen Szenen konnte ich das Erzählte zwar nachvollziehen, fand es aber sehr negativ behaftet. 

    Das Aufeinandertreffen von Dulcie und Robert ist für beide ein Gücksfall. Sie genießt die Geselligkeit mit einem Menschen und nimmt ihn so wie er ist. Sie lenkt ihn mit ihren Gesprächen, fördert sein Interesse für Literatur und kocht ihm köstliche Gerichte, für die der junge Mann sich mit der Erledigung von Arbeiten in Haus und Garten revanchiert. Aus der menschlichen Zuwendung entwickelt sich eine selbstver-ständliche Freundschaft, die in ihrem weiteren Leben noch Bestand hat. 

    "Offenes Meer" ist ein poetisches Buch für die Sinne, mit komplexem, tiefgründigem Inhalt und wunderschönen Landschafts- und Meerbeschreibungen, die mich tief berührt haben. 

     

                                       

     

    Sonntag, 13. September 2026

    Wochenrückblick KW 37/2026

     





     Was war in dieser Woche los?

     
    Die letzten Sommertage sind gefühlt eher schon echter Herbst. Das Wetter zeigt sich aktuell von einer wechselhaften Seite mit Sonne, kühleren Phasen, Wind und Regenschauern. Da hoffe ich mal auf einen freundlichen Altweibersommer!
    Die Tage werden wieder spürbar kürzer, die Woche verging schnell und es war einiges im Garten zu erledigen. Bei den Besuchen meiner Mutter hatten wir meistens Glück mit dem Wetter und konnten raus in den Garten. Manche Tage konnte ich noch draußen lesen und habe ein paar Bücher beenden können. Spötter werden nun wieder die Kinderbücher belächeln, doch ich halte nach wie vor diese Form der Spracherziehung und der Heranführung an Bücher im Allgemeinen für sehr wichtig und mache weiter unbezahlte Werbung mit meinen Besprechungen auf den eingängigen Kanälen. Die PISA-Studie hat gezeigt, dass viele Schüler große Leseschwierigkeiten bei den Schülern gibt. 
     
    Es ist so schade, denn nun ist die Zeit des vielfältigen, sommerlichen Obstangebotes langsam aber sicher vorbei. Meine letzte Nektarine war eher mittelprächtig lecker und die unreif aussehenden Pfirsiche im Laden habe ich sicherheitshalber auch nicht gekauft. Nun sind bei mir Weintrauben und demnächst auch Birnen und Äpfel an der Reihe.  
     
     
     
    Gesehen:   
      
    Wer wird Millionär? 
    Hubert ohne Staller   

    Gelesen:   

  • Spekulatius - Bald ist Weihnachten - Tobias Goldfarb  4⭐
  • Henri & Miko - Im Herbst - Rebecca Green                       5⭐  
  • Das kleine Waldhotel - Kallie George                                   5⭐
  • KAHLO - Inès Boittiaux                                                              5⭐
  • Frida Kahlo - Doris Kutschbach                                               5⭐
  • Die drei Farben der Liebe - Sophie Haydock                     5⭐       
  • Wo das Feuerkraut blüht - Ulrika Lagerlöf                         4⭐
  •  


    Getan:  
     
    Gelesen, Rezis geschrieben, Garten und Haushalt erledigt, Kellerschächte von Spinnengetier und ihren Netzen gereinigt, jeden zweiten Tag bei meiner Mutter  gewesen, beim Friseur Haare schneiden lassen, gekocht, Kleidung aussortiert, Chorprobe, eingekauft und die restlichen Fenster geputzt. 
     
     
    Gefreut:     
     
    Schon wieder ist neue Buchpost angekommen und obwohl wir ja noch immer Sommer haben, wird es bei den Büchern sogar schon sehr winterlich! 
    Regine Kölpin hat mich (erneut) auf ihre Bloggerliste setzen lassen, irgendwie bin ich da wohl rausgefallen. Vielen Dank mal an dieser Stelle und auch an die verschiedenen Verlage für ihr Entgegenkommen!






    Im Seniorenheim gebe ich öfter mal gut erhaltene Kleidung ab, die mir oder meiner Mutter nicht mehr passt. Eine liebe Mitbewohnerin meiner Mutter freute sich über eine Fleecejacke, die ihr gut passt und auch gefällt. Das Timing war übrigens einfach perfekt, denn zufällig hatte sie an diesem Tag Geburtstag!
     
    Gegessen: 

    Schweinefilet mit grünen Bohnen, Pfeffersauce und Spätzle 2x; Eierpfannkuchen mit Rosinen und Apfelkompott; Hühnerbrust mit Sahnesauce und Pommes; Erbsen mit Reis und Fleisch; Sahnehering Hausfrauenart mit Pellkartoffeln; Hühnersuppe (Dose); 







     

    Gedacht:        

    Das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie ist ein Armutszeugnis sondergleichen! Anscheinend tickt ein Großteil der Elternschaft nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren und Bildung wird von vielen nicht mehr als wichtiger Baustein für die Zukunft ihrer Sprösslinge angesehen. Bürgergeld gibt es ja auch ohne Leistung! 
    Eigentlich sollten Eltern (und Schüler) grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache besitzen, sich die Zeit nehmen, um dem Nachwuchs im Kleinkindalter vorzulesen, später dann mit ihnen lesen und rechnen üben und auch mal die Hausaufgaben überprüfen. Anscheinend sind viele Eltern damit aber überfordert, ob zeitlich oder vom Intellekt/Bildungsstand her!

    Gefeiert: 

    Keine Feier 

    Geärgert: 

    Über steigende Spritpreise, mit denen Deutschland europaweit wohl an erster Stelle steht! Das verhilft dem Staat zu Steuereinnahmen in Hülle und Fülle und dennoch sollen neue Schulden aufgenommen werden. Ich frage mich allen Ernstes, wie haushalten die Politiker denn mit ihrem eigenen Geld, sind sie da auch so maßlos?

    Gekauft:  

    Eine Jacke für meine Mutter. 
     

    Geklickt: 

    Dies und das...
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche!

    Liebe Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Samstag, 12. September 2026

    Oma stellt die Stiefel raus - Regine Kölpin

    Wundervolles Buch über ein besonderes Weihnachtsfest auf Langeoog 

    Regine Kölpins Roman Oma stellt die Stiefel raus ist ein weiterer Band der Reihe Omas für jede Lebenslage, die im Knaur Verlag erscheint. 

    Oma Neeltje hat auf Langeoog einen Ruf als Tierflüsterin, immer wieder findet sie kranke oder verletzte Tiere und pflegt sie gesund. Als sie im Schneesturm eine verletzte Graugans findet, nimmt sie sie mit nach Hause und nennt sie Horst. Ihre Nachbarin Marieke ist noch ein paar Jährchen älter als Neeltje, bei ihr wohnt ihre Großnichte Fine, deren Mutter Clara sich durch eine Erkrankung eine Weile nicht um ihr Kind kümmern konnte. Fine fühlt sich wohl bei Marieke und umsorgt ebenfalls eine Gans, Schneeweißchen, die bei Nachbar Hauke lebt. Um den Besuch von Clara zu Weihnachten angemessen zu feiern, plant Marieke einen traditionellen Gänsebraten und hat Schneeweißchen dazu auserkoren. Doch da hat sie nicht mit Fine gerechnet, die sich für ihre Gans einsetzt. Doch dann kommt es anders als gedacht, Marieke hat einen Unfall und das ganze Weihnachtsfest steht auf der Kippe. Jetzt kann Fine nur noch hoffen, dass Hauke ein Herz für Schneeweißchen hat und sie am Leben bleiben darf.  

                               

    In dieser Geschichte kümmern sich zwei ältere Damen sehr liebevoll um Fine. Sie bringen sie zur Schule, versorgen gemeinsam die Tiere versorgen und backen zusammen Kekse für gemütliche Stunden vor dem bollernden Holzofen. Es ist ein schöner winterlicher Mix aus Freundschaft und Fürsorge, aus Tiergesellschaft und einem Kind mit ganz viel Herz. 

    Der flüssige Erzählstil führt locker durch die Story und lässt uns an den Erlebnissen der Figuren teilhaben. Wir erleben, wie man sich gegen einen Schneesturm wappnet, wie Tiere zu Familienmitgliedern werden und wie Fine alles daran setzt, ihre Gans für einem Schicksal als Weihnachtsbraten zu bewahren. Und wir erfahren, ob Hauke wirklich so ein fieser Typ ist, wie Neeltje vermutet.   

    In diesem Buch wechseln sich ernste mit humorvollen Szenen ab, die beiden älteren Frauen und auch Fine sind mir ans Herz gewachsen  und die Erwähnungvon wärmendem Tee, heißem Kakao und Keksen lassen ein wohliges Gefühl von weihnachtlicher Vorfreude aufkommen.

    "Oma stellt die Stiefel raus" hat mir wohlige Lesezeit voller herzlicher Momente zwischen Alt und Jung geschenkt, bei der ich mich auf ein glückliches Weihnachtsfest auf Langeoog gesehnt habe. 

    ***Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

     

     

  • Kölpin, Regine - Oma tanzt auf Wolke 7  
  • Kölpin, Regine - Oma macht klar Schiff 
  • Kölpin, Regine - Oma stellt die Stiefel raus 

  • Spekulatius - Bald ist Weihnachten - Tobias Goldfarb

    Tolles Malbuch für die vorweihnachtliche Zeit!

    Im Schneiderbuch Verlag erscheint das Ausmalbuch Spekulatius der Weihnachtsdrache - Bald ist Weihnachten von Tobias Goldfarb mit Illustrationen von Milla Kerwien. Für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren oder alle diejenigen, die gerne malen. 


     

    Alle Freunde des Drachen Spekulatius können sich jetzt freuen, denn es gibt ein Ausmalbuch mit weihnachtlichen Motiven und Szenen aus den bisherigen Büchern. Ganze siebenunddreißig Motive laden zum Anmalen ein, das Papier eignet sich für Bunt- und Filzstifte und enthält zu jedem Motiv einen kurzen Text zum Vorlesen. Die einzelnen Texte ergeben eine kleine Geschichte, die mit dem Weihnachtsfest endet.

    Die hübschen Motive bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die mal mehr oder weniger aufwändig auszumalen sind. Da fällt die Auswahl schwer, ob man lieber das Bild mit dem Hund, dem Schlitten oder die bastelnden Kinder ausmalen möchte. Das Ausmalen schult die Fähigkeit, Stifte zu halten und richtig einsetzen zu können. Das ist gerade für Vorschulkinder eine schöne Übung.

    Gerade in der kalten Jahreszeit sorgt so ein Ausmalbuch für eine gemütliche Zeit am Esstisch, wenn man nebenbei Weihnachtslieder singt oder leckere Plätzchen naschen kann. Damit wird die Wartezeit auf Weihnachten wunderbar ausgefüllt und vielleicht findet sich ja so manches Bild später als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.  



     

    Die Abbildungen entstammen einigen winterlichen Spekulatius-Büchern und natürlich darf in den Texten die besondere und lustige Ausdrucksweise des Drachen nicht fehlen. Ich erwähne hier mal: "Wöllmütze mit Bömmel" und "Rücksäck". Da muss man einfach schmunzeln.  

    Winterliche Motive auszumalen ist eine schöne Beschäftigung, die die Vorfreude auf Weihnachten weckt.  

    ***Herzlichen Dank an den Schneiderbuch Verlag/Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar!*** 


     

    Freitag, 11. September 2026

    Henri & Miko - Im Herbst - Rebecca Green

    Wunderschönes Vorlesebuch für gemütliche Zeit auf der Couch 

    Henri & Miko – Im Herbst ist ein Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren aus dem arsEdition Verlag von Rebecca Green, übersetzt von Maria Höck.  

    Henri Maus und Miko Biene leben im Apfelwäldchen und freuen sich auf den Herbst mit seinen großen und kleinen Wundern. Ausgelassen bauen sie eine Blätterburg, organisieren mit ihren Freunden einen gemütlichen Filmabend und genießen die herbstliche Natur, wenn die Tage kürzer werden. Denn in Gesellschaft ist alles noch viel schöner.  


     

    Dieses Bilderbuch ist perfekt, um gemeinsam mit der Familie in die kleinen Geschichten einzutauchen und sich Anregungen für eigene herbstliche Aktivitäten zu holen. Die zuckersüßen Illustrationen locken in warmen Herbstfarben und zaubern eine gemütliche Stimmung. Henri und Miki sammeln Blätter, sie erleben einen kleinen Sturm, sie ernten Äpfel und backen Apfel-Zimt-Krümel-Crumble, der wunderbar duftet. Das entsprechende Rezept wird gleich mitgeliefert. Mit Freunden macht alles noch viel mehr Spaß und so feiern sie die Herbstzeit gemeinsam. 



     

    Die nostalgisch anmutenden, süßen Illustrationen im Panelstil erstrahlen in warmen Herbsttönen und zaubern eine gemütliche Stimmung. Es gibt viele kleine hübsche Details zu entdecken und die kleinen Geschichten untermalen in kurzen Texte die niedlichen Bilder. Es geht um Freundschaft, um gemütliche Stunden, um Blätterrascheln, Äpfel pflücken und verarbeiten und um Zerstreuung im Herbst, wenn der Wind um die Häuser braust. 

    Es ist ein wunderschönes Buch für gemütliche Vorlesezeit auf der Couch, das Gedichte, Rezepte und einen Malvorschlag beeinhaltet und mit seinen warmen Herbstfarben einfach Lust auf diese schöne Jahreszeit und auf herbstliche Aktivitäten in der Natur macht.  

    ***Herzlichen Dank an den arsEdition Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***