Sonntag, 23. April 2017

Shopaholic & Family - Sophie Kinsella

Sehr seichte Kost und für mich leider Zeitverschwendung!

"Shopaholic & Family" ist der 8. Teil einer Reihe von Autorin Sophie Kinsella aus dem Goldmann Verlag.

Becky, Rebecca Brandon geb. Bloomwood, reist nach Nevada um ihren Dad zu finden, der gemeinsam mit Tarquin nach Las Vegas verschwunden ist. Bei diesem Roadtrip ist sie nicht allein, im Kleinbus begleitet sie ihr Mann Luke, Tochter Minnie, ihre Mutter und deren beste Freundin, Freundin Suze und Beckys Erzfeindin Alicia. Alle wollen wissen, was Beckys Dad zu dieser Aktion bewegt hat. Was gibt es so wichtiges in Las Vegas? Und warum ist Tarkie ebenfalls verschwunden?

Wer ist diese Rebecca Bloomwood? Da ich mit Band 8 eingestiegen bin, ist das vielleicht nicht die beste Vorrausssetzung, denn die Bände bauen aufeinander auf. Mich hat aber diese Reihe interessiert und ich habe auch die Figuren gut kennen gelernt. Doch nach diesem Buch ist es für mich Gewissheit, Sophie Kinsella und ich passen wohl nicht zusammen. 



Dieses Buch liest sich ein wenig wie ein Roadtrip, denn Becky reist mit Kind und Kegel nach Las Vegas, um ihren Vater aufzuspüren. 
Das hätte eine tolle Geschichte werden können, sie hat mich allerdings eher an eine Soap-Doku oder ein seichtes Filmchen erinnert und ich habe mich ziemlich gelangweilt.
Viele Teile erscheinen mir realitätsfern und ich finde sie richtig weichgespült, von guter Unterhaltung keine Spur. Aber da ich selten ein Buch abbreche, habe ich mich auch hier durchgequält. 

Der Reihe sagt man nach, sie enthält einigen Humor und die Protagonistin ist eine witzige Person, die ziemlich verrückt ist, in allerhand Fettnäpfchen tritt und liebenswürdig sein soll. Davon kann ich nichts bestätigen. Ich empfinde hier wirklich nur eine Frau, die nervig ist, durch die Gegend gurkt und dazu auch noch eine Gruppe anderer flacher Charaktere benötigt. 

Was sollte hier witzig oder interessant sein? Das Ende wartet mit einem nichtssagenden Geheimnis des Vaters auf, auch hier kann ich nur gähnen. Es gibt keine triftigen Gründe, die Vater und Mutter nicht hätten besprechen können. Die Reise ist also in Wahrheit eine Farce. 


Auch wenn ich mal gern Shoppen gehe, die Leidenschaft für diese Buchreihe kann ich nicht teilen. Sorry, Sophie Kinsella! Ich habe es versucht, doch es hat nicht geklappt!


 


Kommentare:

  1. Hallo Barbara,,,man begegnet so vielen Flops,,, das ist leider verlorene Lebens-Lese-Zeit. Ich kann Dich verstehen!
    LG Angela

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    1. Ja, liebe Angela! Es war ein Buchgewinn, aber ich wusste schon vorher, mit Kinsella bin ich nicht kompatibel! :-) Aber man versucht es immer wieder!

      LG Barbara

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