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Freitag, 23. Februar 2024

Reisnudel-Salat / Kritharaki-Salat

Bei mir gehen Salate eigentlich immer, denn ich bin ausgesprochener Salatfan! Am liebsten bereite ich diesen Reisnudel-Salat zu, denn er ist ein wahrer Tausendsassa, weil er schön frisch schmeckt, gut sättigt und auch noch viele Vitamine und Proteine enthält. 
Außerdem passt er wunderbar als Beilage zu Gegrilltem oder einfach so als sommerliche Hauptspeise. Man kann ihn auch als vegane Variante (dann ohne Fetakäse und Honig) zubereiten.

Der Salat ist ein tolles Mitbringsel für die nächste Party. Er lässt sich gut vorbereiten und hält sich im Kühlschrank mehrere Tage frisch.
 
 

Zutaten:

250 g Kritharaki 
1 Salatgurke
1 Dose Kidneybohnen 
1 Dose Mais
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
100 g schwarze Oliven
200 g Feta
2 EL italienische Kräuter TK / oder Oregano
frischer Basilikum
(optional 100 g Kirschtomaten)

Zubereitung:

Die Kritharaki-Nudeln werden nach Packungsangabe bissfest gekocht (10-12 Minuten), sie sollten noch etwas al dente sein. Abgießen und abkühlen lassen.
 
Nun Paprika, Gurke, Zwiebel, Knoblauch putzen und in kleine Würfel schneiden. 
Den Feta würfeln (beiseite stellen)*, die Oliven in Hälften oder Scheiben schneiden, den Mais und die Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Alles mit den Nudeln vermischen.  

Dressing-Zutaten:

4-5 EL Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig oder milder Obst-Essig/ oder Zitronensaft
1 EL Honig
1 TL Senf
1-2 TL italienische Kräuter/ oder Oregano
Salz
grober Pfeffer
 
Das Olivenöl mit Essig/Zitronensaft, Honig und Kräutern zu einem Dressing anrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben. Gut mischen, ein bis mehrere Stunden durchziehen lassen, mit Basilikumblättern und Kirschtomaten verzieren und auf den Tisch bringen!

* Bei Verwendung von dunklem Balsamico-Essig erst kurz vor dem Servieren die Feta-Würfel hinzugeben, so verhindert man unschöne Verfärbungen des Käses. 
Bereitet man den Salat einen Abend vorher zu, sollte man ihn vor dem Verzehr unbedingt noch einmal abschmecken, ist er zu trocken, einfach mit etwas Öl oder Gurkenwasser aufpeppen.
 

Fertig ist ein lecker-leichter Sommersalat!

 
 
 

Dienstag, 14. Mai 2019

Salat satt - Amanda Hesser

Vielfältig, innovativ und doch irgendwie nicht meine Zutaten.


Salat geht immer und hat viele Nährstoffe.

Das Buch "Salat satt" von Amanda Hesser und Merrill Stubbs ist erschienen im Südwest Verlag und zeigt die Ideen ihres Blogs food52.com.


Salat ist mehr als nur reine Beilage oder Vorspeise, er hat das Zeug zum Hauptgericht. Das Besondere daran ist die Vielfalt und die unendlichen Möglichkeiten dank Zubereitung und spezieller Zusammensetzung mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Reis oder Nudeln. Es entstehen unzählige Variationen durch die Art der Zubereitung, ob geschmort, gebraten oder mariniert, es wird fruchtig, knusprig, deftig oder frisch. Für jeden Geschmack und jede Zutatenvariante finden sich immer wieder neue Geschmackskombinationen, die man entweder zuhause genießen oder zur Arbeit mitnehmen kann.  



Von den Ideen ihres Blogs food52.com inspiriert, füllten die beiden Autorinnen und Gründerinnen des Foodblogs dieses Buch über Salate. Beide haben bereits einige Kochbücher geschrieben. 
Erstaunlich ist für mich besonders die Tatsache, dass die Autorinnen im Amerika einen Trend in Schulkantinen gesetzt haben, bei dem Salate gegen Junk Food antreten. Da hoffe ich mal auf gutes Gelingen. 

Ihre 60 Lieblings-Rezepte verteilen sich auf sechs Kapitel. In diesen finden sich verschiedene Bausteine wie verschiedene Dressings und wie durch proteinreiche Zutaten der Salat zum Hauptgericht werden kann.  
Einige Tipps sind hier wirklich außergewöhnlich, so werden Zutaten wie hart gekochte Eier in Dressings verwendet, die ich eher als Teil des Salates gewählt hätte. Außerdem gibt es Tricks, wie man Dressing, das zu süß, zu salzig oder zu fade geworden ist, wieder aufpeppen oder retten kann. Und wie der Umgang mit Kräutern und Gemüsen, das Pochieren oder Pellen von Eiern und das Ziehen von Keimsprossen funktioniert, wird ebenfalls verraten.


Nun aber zu den Rezepten, fast jedes einzelne Salatrezept wird auf einem Foto hübsch in Szene gesetzt, das Auge ist ja bekanntlich mit. Ich zähle mal kapitelweise einige ansprechende Rezepte auf.

1. Blattsalate:  
- Grünkohlsalat mit gegrillten Pfirsichen & Aprikosen an Schinken (mit cremigem Käsedressing)
- Krautsalat mit Hähnchen
- Gemischer Salat mit Eierdressing 
- Gedünsteter Endiviensalat mit Feta & Honig

 2. Salat mit allerlei Gemüse:
- Spargelsalat mit Burrata, Radieschen & Gurke
- Salat von gegrillten Pilzen mit Feigen 
- Ofenkartoffelsalat mit Senf-Walnuss-Vinaigrette
- Brokkoli-Linsen-Salat

3. Salate mit Getreide & Hülsenfrüchten

- Spargelsalat mit geröstetem Emmer
- Bulgur-Salat mit gegrillter Ratatouille
- Freekeh-Salat mit Fenchel & Räucherfisch
- Weiße Bohnen mit dreierlei Fenchel

4. Salate mit Pasta & Brot:
- Griechischer Nudelsalat mit Zitrone
- Pasta-Salat mit Ofentomaten
- Erdnuss-Nudel-Salat

5. Salate mit Fisch & Meeresfrüchten:
- Jakobsmuscheln auf schwarzen Linsen mit Knoblauch-Sesam-Bröseln
- Thunfischsalat mit Kräutern & Ptitim

6. Salate mit Fleisch:
- Melonensalat mit Chorizo
- Pikanter Geflügelsalat mit Reisnudeln
- Gegrillte Lammspieße mit Tomaten-Gurken-Salat

Ein nach Zutaten geordnetes alphabetisches Register beschliesst das Buch.

Mir haben auf Anhieb mehrere Rezepte gut gefallen, Shrimps mit Radicchio in einer Bacon-Vinaigrette klingt ja auch total lecker. Bei näherem Hinsehen stelle ich aber fest, dass der Radicchio gegrillt wird, ein Arbeitsschritt, der auch Zeit benötigt.

Ich mag die Idee, in Salaten seine Reste aufzubrauchen oder mit etwas sättigenden Zutaten zu einer Hauptmahlzeit aufzubauen. 

Ob nun eine Mischung aus knackiger Rohkost oder Blattsalate mit einer Kombinationen aus gegrilltem Gemüse, Fisch oder Fleisch, hier kommt jeder auf den Salat-Geschmack. Doch jetzt kommt das große Aber, mich stört gewaltig, dass hier viel Grünzeug gebraten, gedünstet oder gegrillt wird. Das ist einerseits ein zusätzlicher Arbeitsschritt und andererseits werden die wertvollen Inhaltsstoffe durch Erhitzen zerstört. Den besonderen Vorteil an Salatkost empfinde ich in der rohen Form von Gemüsen und Blattsalaten, die noch alle Vitalstoffe und Vitamine enthält.


An den Rezepten ist ein wenig die amerikanische Note erkennbar, hier wird mit Maismehlbrot, Ahorn- und Granatapfelsirup gearbeitet. Doch man kann gut abwandeln und persönliche Vorlieben für das Topping oder das Dressing anwenden. Wenn in einem Kochbuch einige recht exotische Zutaten wie Limabohnen oder Thai-Auberginen und Mesquite- oder Hickory-Räucherchips oder Ptitim benötigt werden, ist das ziemlich unpraktisch für die alltägliche Küche. 

Was mich auch sehr gestört hat, ist das Fehlen von Nährwertangaben und Zubereitungszeiten. In der heutigen Zeit ist das ein Muss und ich möchte gerade bei Salaten wissen, wie lange ich für die Arbeitsschritte benötige.


Interessante Rezeptideen für die Salat-Mahlzeit, denn Salat geht immer, hat viele Nährstoffe und ist so unglaublich vielseitig. Aufgrund der häufigen Zubereitung des Erhitzens ist dieses Buch aber eher nicht mein Fall.


***Herzlichen Dank an den Südwest Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***





Dienstag, 30. Juni 2015

GU 1 Salat - 50 Dressings

 

Sommerzeit ist Salatzeit 

und was liegt da näher, als sich mal ein schönes Buch zu diesem Thema anzusehen! Jetzt gibt es alles knackfrisch zu kaufen, die Tomaten reifen sonnensaftig und die bunten Farben machen einfach Appetit.



In diesem Fall möchte ich aus der Reihe Küchenratgeber von GU dieses wunderschön illustrierte Büchlein vorstellen: 


Bücher über Salate und Saucen gibt es bereits in großer Vielzahl. Doch in diesem GU Salatratgeber stecken viele tolle Rezeptideen, die mit 50 verschiedenen Saucen auch außergewöhnliche und leckere Salate zaubern lassen.
Das Buch ist im typisch handlichen GU Format und teilt sich in drei Kategorien auf.

a) Vinaigrettes
Hier haben mit die Radieschenvinaigrette, die frische Kräuter- und die Sardellenvinaigrette besonders gut gefallen.

b) Cremige Dressings
Hier wird u. a. der Klassiker Caesar-Dressing beschrieben und meine Favoriten sind das Zitronen-Sahne-Dressing, sowie die Thunfischsauce, die zu Vitello tonnato gehört. Auch eine Remouladensauce ist hier vertreten.

c) Exotische und ungewöhnliche Dressings
Diese Kategorie enthält die Rezepte mit den außergewöhnlichsten Zutaten, die teilweise nur im Asiashop oder in Spezialgeschäften erhältlich sind.
Die Rezepte für Asia- und Algen-Zitrus-Vinaigrette sind schon sehr speziell und klingen wirklich exotisch. Das Sesamdressing werde ich noch ausprobieren, denn es klingt lecker und recht einfach.



Bei allen Dressings gibt es Hinweise, zu welchen Salatsorten oder Gerichten die jeweilige Sauce passt. Insofern ergeben sich hier weit mehr als 50 Salatvariationen und das ist durchaus eine beachtliche Leistung für so ein kleines Büchlein. In den Umschlagklappen sind außerdem weitere Vorschläge zu Toppings in Form von Croutons, Kernen, Nüssen und sogar ein Parmesantalerrezept. Auch die eigene Herstellung von Essig und Öl wird beschrieben.

Jetzt lasse ich mal ein paar Bilder sprechen! 

                                                
 
Die cremigen Salatsaucen haben es mir geschmacklich besonders angetan. 
Das fruchtige Zitronen-Sahne-Dressing ist schon allein ein Traum und passt wunderbar zu den verschiedensten Salatzutaten. 
Hier habe ich mal zu Eisbergsalat, Tomaten, roter Bete und Radiesschen noch Schafskäse, fertige Frikadellen und getrocknete Tomaten variiert. 

Ein leckeres kaltes Essen im Sommer!




Hier ist eine Variante einer Vinaigrette mit Zwiebeln und frischen Kräutern zu sehen.


Nun hoffe ich, dass ich euch Appetit gemacht habe. Ich weiß jedenfalls schon, was es heute zu essen gibt!