Sonntag, 16. August 2026

Wachs - Christine Wunnicke

Leben zwischen Botanik, Leichen und Revolution 
  

Der Roman Wachs von Christine Wunnicke erscheint 2026 als Taschenbuch im Diogenes VerlagIm Oktober 2026 wird Christine Wunnicke mit dem Georg-Büchner-Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet.

Paris im 18. Jahrhundert: Diese historische Geschichte siedelt sich im zeitlichen Rahmen vor und während der Französischen Revolution an und zeigt zwei sehr außergewöhnliche Frauen: Marie Biheron, die schon im jugendlichen Alter Leichen sezierte, um deren Innenleben aus Wachs zu modellieren und Madelene Basseporte, die sich auf die Zeichnung von Blumen spezialisierte.  



 

Marie Catherine Bihéron (1719 - 1795) war eine französische Künstlerin und Tochter eines Apothekers, sie stellte anatomische Modelle aus Wachs her. Die Leichen für ihre anatomischen Dastellungen beschaffte sie sich beim Militär.

Madeleine Françoise Basseporte (1701 - 1780) war eine französische Malerin und Kupferstecherin, deren Schwerpunkt auf der Darstellung von botanischen Motiven lag.  


Christine Wunnicke behandelt in ihrem kurzen Roman unterschiedliche Themen wie die Französische Revolution, Anatomie, Frauen in der Wissenschaft, Emanzipation und queere Liebe und setzt alles in den historieschen Kontext. Sie zeigt Ausschnitte aus dem
selbstbestimmten Leben ihrer beiden ungewöhnlichen Protagonistinnen, die damit ihrer Zeit weit voraus waren. Feinfühlig und mit einem Schuss Ironie zeichnet sie ihre Figuren und stellt sie mit ihren Eigenheiten und einem konsequenten Willen dar. Beide Frauen wirkten mit ihrem Interesse für die Forschung sehr zielstrebig und waren damit ihrer Zeit weit voraus.  

Marie besorgt sich mit 14 Jahren bei der Militärakademie ihre erste Leiche zum Sezieren und Madeleine wird als Frau in der Wissenschaft nicht ernst genommen. Beide schließen Jahre später einen eheähnlichen Bund, der heimlich geschlossen wird.  

Sprachlich gesehen ist der Roman herausragend, manches wird angedeutet und man muss zwischen den Zeilen lesen und eigene Interpretation einfließen lassen. Mit seinen eigenwilligen Szenen mutet die Geschichte teilweise etwas skurril an, fesselt dafür mit den speziellen Charakteren und deren Vorhaben.  

Was ich gar nicht schätze ist die sprunghafte Erzählweise, die nicht chronologisch erfolgt und somit immer die volle Aufmerksamkeit und zeitliche Einordnung des Lesenden erfordert. Das hemmt meinen Lesefluss und ich muss zugeben, dass mir die Figuren insgesamt doch recht fremd geblieben sind.  

Wer ungewöhnliche Literatur mit sprachlicher Eigenwilligkeit und historischem Kontext schätzt, sollte diesem Buch seine Aufmerksamkeit widmen. Für mich war es eine Hommage an die Schönheit der Sprache, der Anatomie von Menschen von Pflanzen und ein Einblick in eine vergangene Zeit voller Umbrüche.  

***Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag für dieses Rezensonsexemplar!*** 


 

Wochenrückblick KW 33/2026

 






 Was war in dieser Woche los?

 
Meine Tochter hatte Geburtstag und lud die Familie zum Italiener ein. Wir sassen zwar im Schatten, es war jedoch wieder um die 32 Grad warm und ich war froh, als wir den Nachmittag dann bei uns im kühleren Haus verbracht haben.  
Privat gab es einiges zu erledigen und ich habe den kühlsten Tag der Woche genutzt, um im Garten mal wieder klar Schiff zu machen. Es wächst und wuchert trotz der Trockenheit und zusätzlich fällt schon einiges an Laub an, da wurde die Biotonne schnell voll.  
  
 
Gesehen:   
 
Nichts Besonderes

Gelesen:   

  • Abfahrt ins Jenseits - Salvatore Simonetti     4⭐
  • Weiterleben - Patrick Charnley                            5⭐
  • Ein Samstag im August - Birgit Bachmann     4⭐
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    Getan:  
     
    Gelesen, Rezensionen geschrieben, gebloggt, Geburtstag gefeiert, Haushalt erledigt, eingekauft, Gartenarbeit, mehrfach meine Mutter besucht, Zwetschgenkuchen gebacken, mit Chorfreunden einen schönen Abend verbracht und meine Nachbarschafts-Urlaubsvertretung abgeschlossen. 
     
     
    Gefreut:    
     

    Das Team Bloggerportal hat mir den Roman "Ein weites Leben" von M.L. Stedman  aus dem Blanvalet Verlag zugeschickt. Dazu habe ich einige begeisterte Stimmen gehört und freue mich schon sehr auf die Lektüre. 
    Vielen lieben Dank dafür! 



     
    Gegessen: 

    Antipasti und Pizza; Gemüsepfanne mit Zucchini, Paprika und Möhren mit Pellkartoffeln; Fish and Chips mit Salat und Remoulade; gebratene Pierogi mit Tzaziki; Möhren-Kartoffel-Suppe; Rotbarschfilet mit Salzkartoffeln und Bechamelsauce; bunte Gemüsepfanne mit Kartoffelpüree;



     

    Gedacht:        

    Die Hitze hat nun hoffentlich ein Ende, es soll sich abkühlen und auch mal regnen. 
     

    Gefeiert: 

    Geburtstag meiner Tochter gefeiert beim Italiener, Treffen mit einigen Chormitgliedern zum Klönen und Essen am Kanal (Hafenblick).

    Geärgert: 

    Über Partylärm bis spät in die Nacht, es gibt halt Nachbarn, die keine Rücksicht walten lassen. 

    Außerdem ärgern mich die zigtausenden unsinnigen Werbeplakate mit nichtssagenden Sprüchen zur anstehenden Kommunalwahl. Das überzeugt doch niemanden mit Verstand zur Wahlentscheidung. Diese Kosten könnte man sich wunderbar sparen, die Verschwendung von Papier ist alles andere als nachhaltig und es muss ja nicht jeder Laternenpfahl mit 2-4 Plakaten vollgepappt werden.  

    Gekauft:  

    Eine dunkelrote Chrysamtheme für meine Mutter, Lilien und ein Blumengutschein für eine Nachbarin und einige Lebensmittel. 
     

    Geklickt: 

    Dies und das...
     

    Ich wünsche euch eine schöne Sommerwoche!

    Liebe Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Donnerstag, 13. August 2026

    Abfahrt ins Jenseits - Salvatore Simonetti

    Kurzweiliger Krimi mit schrulligen Figuren und reichlich Dolce Vita! 

    Im EMF Verlag erscheint der Italien-Krimi "Abfahrt ins Jenseits" von Salvatore Simonetti. Es ist der 1. Band der Reihe "Mamma Marcella ermittelt". 

    Das pittoreske Dolceacqua ist eine kleine Gemeinde in den Bergen Liguriens, nicht weit vom Meer entfernt. Es ist die Heimat von Marcella, in die sie nach der Trennung von ihrem Mann Beppo zurückgekehrt ist. Bei Marcella lebt ihr Sohn Domenico, der als Carabiniere im Ort arbeitet und eine neue Freundin hat. Unter dem Dach wohnt ihr Untermieter Harry, ein deutscher Alt-Hippie und Künstler, mit dem sie befreundet ist. Als im Bergdort mehrere rüstige Bewohner in Marcellas Alter unerwartet sterben, wittert sie ein Verbrechen und macht sich auf die Suche. 



     

    Protagonistin Marcella ist eine typische italienische Mamma, die leidenschaftlich gern kocht, sich um ihren erwachsenen Sohn sorgt und kritisch seine neue Freundin beäugt. Als sie merkt, dass im Dorf überproportional viel gestorben wird, geht sie der Sache nach. Dabei schreckt sie auch nicht vor gefährlichen Kriminellen zurück.   

    Der Fall nimmt allmählich Fahrt auf, Marcella schaut und hört sich um und kommt an Informationen, die ihren Verdacht erhärte. Sie unternimmt waghalsige Verfolgungsfahrten, bei denen ihren Freunden Angst und Bange wird. Sie ist pfiffig, mutig und lässt sich nichts vormachen, leider scheint ihr Sohn nicht ihr Miss-Marple-Gen geerbt zu haben. Mir ist Marcella direkt ans Herz gewachsen und auch die anderen leicht schrulligen Figuren konnten mich gut unterhalten.

    Das Buch vermittelt Einblick in die italienische Lebensart, beschreibt die malerische Landschaft Liguriens und unterhält mit einer kurzweiligen Krimihandlung. Wer Cosy Crime mag, ist hier bestens bedient und bei den erwähnten italienischen Speisen läuft jedem das Wasser im Mund zusammen.  

    Diese Reihe werde ich gern weiter verfolgen und freue mich schon auf ein Wiederlesen mit Marcella und ihren Freunden. 

     

    ***Herzlichen Dank an den EMF Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 


     

    Dienstag, 11. August 2026

    Weiterleben - Patrick Charnley

    Eine bewegende und bemerkenswerte Geschichte 

    Im Dumont Verlag erscheint Patrick Charnleys Roman Weiterleben.

    Der 20-jährige Jago Trevarno war nach einem Herzstillstand vierzig Minuten klinisch tot und wurde gerettet, doch sein Leben ist ein anderes als vorher. Er hat eine dauerhafte Hirnschädigung erlitten, ist schnell überfordert, muss sich seine Kräfte einteilen und zurück ins Leben finden. Jago zieht auf den Hof seines Onkels Jacob an der Küste in Cornwall, wo er in der einfachen, ländlichen Umgebung zur Ruhe kommt und versucht, wieder im Leben anzukommen. Arbeit gibt es genug und die Natur gibt den Rythmus vor. Jago melkt die Kühe, verteilt das Stroh im Stall, er repariert Zäune und reitet zum Meer. Er fühlt sich wohl bei seinem Onkel, wäre da nicht der böse Bill Sligo, der es auf das Grundstück Jacobs abgesehen hat. Doch genau hier möchte Jago weiterleben und muss Sligo das Handwerk legen. 


     

    Der Autor Patrick Charnley hat einen Herzstillstand überlebt und lässt die eigenen Erfahrungen in die Geschichte einfließen.  

    Bücher mit realem Bezug finde ich immer besonders spannend und nach der Ankündigung auf der Leipziger Buchmesse war ich schon sehr gespannt auf diesen Titel. Ich kann es gleich vorweg nehmen, das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte den ruhigen Erzählstil, der zeigt, wie sich Jago wieder ins Leben zurück kämpft und auf dem Hof seines Onkels Aufgaben übernimmt, sie in seinem eigenen Tempo erledigt und wieder zur Ruhe kommt.  

    Der Erzählton ist schlicht, einfach und bedächtig und passt damit perfekt zu der Stimme des Ich-Erzählers Jago, der seinen Weg zurück ins Leben beschreibt. Als Folge seiner Krankheit hat Jago Konzentrationsschwierigkeiten und ist nicht mehr multitaskingfähig und emotionslos. Bei Überforderung bekommt er Kopfschmerzen und braucht viel Schlaf, das Sehen, Lesen und Schreiben bereitet ihm Schwierigkeiten. Doch damit muss er von nun an leben und es akzeptieren. Der abgelegene Hof im malerischen Cornwall ist die Chance, um im Rythmus der Natur und bei der täglichen Arbeit mit den Tieren neuen Lebensmut zu entwickeln. Die gegenseitige Fürsorge mit seinem Onkel bestärkt ihn täglich aufs Neue und Jago fühlt sich angekommen und möchte genau so weiterleben. Andere Erwartungen hat er nicht an sein Leben. Doch da kommt der kriminelle Nachbar Bill Sligo ins Spiel.  

    Dieser Roman hat mich gefesselt und sehr berührt! Das liegt vor allem am hoffnungsvollen Lebensmotto Jagos, der den Augenblick und die Jahreszeiten in der Natur genießen kann und sich auf die wichtigen Dinge im Leben beschränkt. 

    Wer Schicksalsschläge erleidet und viel durchmachen muss und dann den Mut hat, das neue Leben anzunehmen, dann ist das wahre Stärke! 

     ***Herzlichen Dank an den Dumont Verlag für diesen Roman!***

     


      

    Ein Samstag im August - Birgit Bachmann

    Familie ist eine Flickendecke

    Bei btb erscheint der Roman Ein Samstag im August von Birgit Bachmann.

    An einem heißen Augustwochenende treffen Elvira und Jobst auf der Heimreise aus dem Urlaub an einer Raststätte ein junges Paar und bringen sie nach einer Wagenpanne an ihren Zielort. Noch ahnen sie nicht, welches Familiendrama sie damit herauf beschwören. Zuhause sieht sich Elviras 85-jährige Mutter Sigrid alte Fotos an und erzählt von einem Familiengeheimnis, das besonders ihre jüngste Tochter Mona betrifft.   


     

    "Familie ist eine Flickendecke, sie kratzt auf der Haut, wo die Fäden ... schlampig vernäht sind."  Zitat Seite 5

    "Ein Samstag im August" erzählt von einem Wochenende der Familie Wortmann und beschreibt in dialogreichen Konflikten das Familiengefüge und einzelne Charaktere, sowie die norddeutsche Landschaft. Dabei werden verbindende und trennende Elemente aufgezeigt, die das Familiengefüge auf die Probe stellen. Die Geschichte liest sich durch die authentisch angelegten Charakterstudien unterhaltsam und taucht hinter die Fassade dieser Personen.

    Der ruhige Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, bildhaft und intensiv kommt man den Figuren nahe und wird in die jeweilige Stimmung der Szenen versetzt. Der kapitelweise Personenwechsel setzt den Fokus auf die  verschiedenen Figuren und gibt Einblick in ihre speziellen Gedanken, Gefühle, Ansichten und persönlichen Erlebnisse der Frauenfiguren und ihre Entscheidungen. Von dem Bruder Milian erfahren wir nur wenig und da hätte ich mir definitiv mehr gewünscht. 

    Die Geschichten der Figuren werden in kurzen Abschnitten (einzelne Flicken) erzählt und verknüpfen sich nach und nach miteinander, bis eine ganze Flickendecke sie umfasst.So entsteht allmählich ein Gesamtbild von dieser Familie und es wird klar, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit Gefühlen und Geheimnissen besitzt, die nicht immer offen zu Tage treten. 

    Ein ruhige und doch tiefgründige Familiengeschichte, bei der die gut skizzierten, lebensnahen Charaktere für Bewegung und Spannung sorgen. 

     

    ***Herzlichen Dank an den btb Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!*** 


     

    Sonntag, 9. August 2026

    Wochenrückblick KW 32/2026

      













     Was war in dieser Woche los?

     
    Die Woche verging wie im Flug! Nach ein paar heißen Tagen kühlte es sogar mal auf 16 Grad ab, was richtig erholsam war. Da konnte man es gut aushalten und besser schlafen. 
    Wir haben gute Freunde zum Tapas essen getroffen und uns mal wieder gründlich ausgetauscht über Gott und die Welt!  
      
     
    Gesehen:   
     
    Nichts Besonderes

    Gelesen:   

     

  • Der Geschmack von Marmelade an Regentagen - Ella L...  4⭐
  • Mittsommergrab - Kicki Sehlstedt                                    5⭐
  • Drei Pudel essen eine Nudel - Elsa Klever                                  4⭐                         
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    Getan:  
     
    Gelesen, gebloggt, Haushalt erledigt, eingekauft, Gartenpflege, mehrfach meine Mutter besucht, kleiner Gang in den Garten und danach Kreuzworträtsel gelöst, Rezensionen geschrieben, Marmelade eingekocht, Freunde zum Essen getroffen, mit meinem Bruder telefoniert, meinem Onkel zum Geburtstag gratuliert und beim Friseur Haare schneiden lassen. 
     
     
    Gefreut:    
     

    Vom Rowohltverlag bekam ich "Das große Eis" und vom Diogenes Verlag "Wachs". 
    Vielen lieben Dank dafür! 




     
    Gegessen: 

    Tagliatelle mit Lachs; Fischstäbchen mit Kohlrabi und Salzkartoffeln; bunter Salatteller mit Thunfisch und Schafskäse; Gemüsepfanne mit Zucchini, Paprika und Möhren, dazu Mienudeln 2x; Tapas-Teller beim Lieblings-Spanier;



     

    Gedacht:        

    Es ist kaum zu glauben, aber jetzt werden die Tage schon wieder rapide kürzer. Sonnenuntergang war gestern um 21:01, Aufgang um kurz vor 6 Uhr. Dabei habe ich mich gerade erst an die schönen Abende gewöhnt und fand es toll, noch draußen zu lesen!  

    Gefeiert: 

    Keine Feier  

    Geärgert: 

    Dass in der Presse keine weiteren Informationen zum Fall des Sechsfachmordes von Stade erscheinen. Die Verwicklung der Schwiegermutter eines SPD-Abgeordneten sollte doch aufgeklärt werden oder stört das vor den anstehenden Wahlen im September?

    Gekauft:  

    Kleinigkeiten zum Geburtstag meiner Tochter
    Nochmal 68 Grillwürste fürs Straßenfest, das sollte nun reichen! 
     

    Geklickt: 

    Alles Mögliche ...
     

    Ich wünsche euch eine schöne Sommerwoche!

    Liebe Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Samstag, 8. August 2026

    Heidelbeer-Aprikosen-Marmelade

    Selbstgekochte Marmelade ist für mich konservierter Sommer für die kalte Jahreszeit! Gerade gibt es Obst in Hülle und Fülle und ich kann gar nicht alle Früchte frisch essen, die ich so kaufe. Da ich immer gern etwas experimentiere, kamen zu den Heidelbeeren einfach noch Aprikosen und Limettensaft plus etwas Rosmarin hinzu. 

    Was soll ich sagen, das Ergebnis schmeckt gut ausgewogen mit reichlich Aroma und die Farbe ist der Knaller, der Fruchtaufstrich ist dunkelrot geworden. Das hätte ich bei dem geringen Anteil von Heidelbeeren gar nicht erwartet. Den Rosmarin schmecken ich nicht raus, da könnte ich beim nächsten Mal noch etwas mehr hinzugeben. 

     

    Zutaten:

    350 g Heidelbeeren

    650 g Aprikosen

    2 - 3 Limetten (Saft) 

    1 Pck Gelierzucker 1:2 

    ein paar Rosmarinnadeln

     


     

    Zubereitung: 

    Beeren abbrausen, Aprikosen entkernen und zerkleinern, Limetten auspressen und abwiegen. Alles in einen großen Topf füllen, pürieren, den Gelierzucken und den Rosmarin hinzugeben und aufkochen. 4 Minuten sprudelnd kochen und dann in ausgespülte Marmeladengläser füllen, fertig! 

     


     

    Freitag, 7. August 2026

    Aprikosenkuchen

    Sommerzeit ist Aprikosenzeit

    Ich liebe Aprikosen und verarbeite sie gerne zu Marmelade. Sie schmecken aber auch im Kuchen sehr gut und selbst etwas unreife oder nicht ganz so saftige Früchte werden darin einfach nur köstlich. Sie kommen in einen bisquitähnlichen Teig nach einem alten Familienrezept, das man wunderbar auch mit Äpfeln, Pflaumen oder Johannisbeeren zubereiten kann. 

                                                 


    Zutaten:

    2/4 Eier  

    2/4 Eßl. Wasser     

    150/300 g Zucker

    1 P. Vanillezucker

    150/300 g Mehl
    2/4  Teel. Backpulver

    evtl. Zitronen- oder Vanillearoma

    400 - 800 g Aprikosen 

    Mandelblättchen, etwas Butter und Honig   


    Zubereitung:

    Die Eier mit dem Wasser schaumig schlagen, Zucker dazugeben, rühren bis es eine weißliche Masse ergibt. 

    Nun das Mehl mit dem Backpulver hinzugeben. In eine gefettete, mit Paniermehl ausgestäubte Form geben (das geht mit der doppelten Menge gut in einer Springform, die kleine Menge reicht auch für eine Auflaufform). 

    Die Aprikosen halbieren und entkernen, auf dem Teig verteilen und den Kuchen 45-55 Minuten bei Mittelhitze backen. 

    10 Minuten vor Ende der Garzeit den Kuchen mit in Butter und Honig karamelisierten Mandelblättchen bestreuen und fertig backen.