Sonntag, 14. August 2022

Wochenrückblick KW 32/2022

 


Was war in dieser Woche los?

Wenn ich meine Mutter besuche, nehme ich meistens Blumen mit, dieses Mal gab es ein hübsches Sträußchen und nichts für die Fensterbank oder die Terrasse. Wir waren gemeinsam essen, saßen in einem Gartenrestaurant im Schatten und hatten eine schöne Zeit miteinander.


Gesehen:  

Kaiserschmarrndrama  

Menorca

Gelesen:  

Getan: 
 
Viel Zeit mit Gießen verbracht, denn die Hitze und Trockenheit hat uns immer noch im Griff.

 
Gefreut:   
 
Über tolle Buchpost vom Rowohlt Verlag und vom DTV. 
 



 
Gegessen:

Schnitzel Mailänder Art mit Salat; Bulgursalat nach Ayses Art; Lasagne, reichte zwei Tage; Ratatouille mit Reis und den nächsten Tag mit Nudeln; Italienische Antipasti;





Gedacht: 

In unserem Viertel läuft ein Wolf durch die Straßen. Kann man sich in einer Stadt mit hohem Bevölkerungsanteil und wenig Tierhaltung gar nicht vorstellen, aber seine Suche nach einem Revier führte ihn wohl durch Hannover. Ich bin gespannt, wo er noch einmal gesehen wird. 


Gefeiert:

Essen gehen mit meiner Mutter und noch einmal mit meinem Mann beim Italiener. In die Antipasti könnte ich mich reinlegen. :-)

Geärgert: 

Bei einem Autounfall gerieten die Beteiligten in Streit, eine Fahrerin rief ihre Bekannten zum Unfallort. Es kam soweit, dass acht Polizisten verletzt wurden. Wieso werden solchen Personen nicht mal die Kosten für den Einsatz und die Krankenversorgung in Rechnung gestellt? Das würde vielleicht endlich mal für eine etwas andere Sicht auf die herrschende Rechtslage geben.

Gekauft:

Unsere Vorräte aufgestockt. 

Geklickt:

Insta und alles mögliche angesehen.  

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Eure Sommerlese

Samstag, 13. August 2022

Drei Tage im August - Anne Stern

Ein großartig erzählter Roman, mein bisheriges Jahreshighlight
 
Jeder Mensch braucht einen Zufluchtsort in schweren Zeiten 
 
Anne Sterns Roman "Drei Tage im August" erscheint im Aufbau Taschenbuch Verlag. 
 
Berlin, 5.-7. August 1936: Die Stadt ist Ausrichter der Olympischen Spiele und Menschen aus aller Welt besuchen die Hauptstadt. Einige verirren sich auch in die Chocolaterie Sawade, die in der Straße Unter den Linden ansässig ist, wo bereits Hakenkreuzfahnen gehisst sind. Dort führt die alleinstehende, etwas schwermütige Elfi als Prokuristin die Geschäfte, sie lebt für das kleine Pralinengeschäft. Es ist ihre Zuflucht und gegen ihre Schwermut helfen ihr die wunderbaren Kreationen aus Nougat, Krokant und Schokolade und an diesem wunderbaren Ort, erhält sie sich die Menschlichkeit in einer Zeit, als der Einfluß der Nationalsozialisten immer mehr zunimmt. Als Elfie von dem Geheimnis einer besonderen Praline erfährt, gerät ihr sonst so ruhiges und beständiges Leben in Aufruhr. Wird sie ihre eigenen Sehnsüchte entdecken und verfolgen?
 


 
Kakaobäume und Linden gehören zu den Malvengewächsen, deshalb wundert es nicht, dass den Linden in diesem Roman eine Erzählerstimme gegeben wird und sie in unmittelbarer Nachbarschaft zur Chocolaterie Sawade stehen. 
Anne Stern hat ihren wunderbar erzählten Roman genau in die Prachtstraße "Unter den Linden" hineingepflanzt und lässt uns drei Tage im August 1936 miterleben. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mehrere Personen, die in dieser Zeit dort leben und unter dem Einfluß der zunehmenden Unmenschlichkeit Einschränkungen erfahren oder persönliche Veränderungen erleben. Elfie hat sich ihren eigene kleine Welt inmitten der Chocolterie geschaffen, der Duft von Schokolade und der Anblick der Pralinen machen sie glücklich. Da wäre noch ihre Kollegin Trude, die den jüdischen Buchhändler Franz Marcus verehrt, der nicht weiß, ob er noch in Berlin bleiben kann. Das kleine Blumenmädchen Rosa, der Barbesitzer El Hamady, der jetzt bestimmte Musik nicht mehr spielen darf. Über der Chocolaterie wohnt die hochbetagte Madame Conte, die jede Woche ihre Pralinenbestellung aufgibt. Sie lädt Elfie zu sich ein und erzählt ihr ihre Lebensgeschichte, die das Geheimnis des Hauses Sawade enthält. 
 
Anne Stern hat mich mit diesem Roman von Anfang bis Ende gebannt, unglaublich berührt und wunderbar unterhalten und mich in eine Welt voller süßer Köstlichkeiten geführt. Gleichzeitig hat sie mich aber auch drei Tage in einem gefährlichen Berlin erleben lassen, als die Nazis die Menschlichkeit aufhoben und zur Gefahr wurden. Es ist ihr ganz hervorragend gelungen, zwischen diesen kleinen schönen Zufluchtsorten, freundschaftlichen Momenten auch die schrecklichen politischen Veränderungen der Zeit einfließen zu lassen. Ich bin eingetaucht in eine andere Zeit, einen anderen Ort und war in einer Atmosphäre gefangen, die mich kapitelweise von einer Figur zur nächsten geführt hat, immer begleitet von den Linden, die die Szenerie allseits begleiten und ihre Gedanken beifügen.

Der Erzählstil ist ein echter Genuss, die sprechenden Linden wirken regelrecht poetisch, die Alltagsszenen werden lebendig geschildert und sorgen mittels Berliner Dialekt für authentisches Flair. Die Charaktere sind bunt gemischt und suchen sich ihren Zufluchtsort oder Zufluchtsmoment. Alle haben in dieser Zeit mit Problemen zu kämpfen, mal mehr, mal weniger brisant. 

Ein ganz großartiger und berührender Roman, der von menschlicher Sehnsucht handelt, von Zuversicht und Lebenswillen in schwierigen Zeiten erzählt und mir den verführerischen Zauber der Chocolaterie  vorgespielt hat, dass ich schon fast süße Halluzinationen hatte. Was soll ich groß sagen? Es ist mein bisheriges Highlight des Jahres! Chapeau, liebe Anne Stern! 
 
 
***Herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für dieses wunderbare Reziexemplar!*** 
 


Freitag, 12. August 2022

Leichte türkische Küche - Ayse Tuncöz

Leicht und lecker die türkische Küche genießen

 
Im Südwest Verlag erscheint das Kochbuch "Leichte türkische Küche" von Ayse Tuncöz, die darin 70 kalorienreduzierte Rezepte vorstellt. 

Die türkische Küche ist eher üppig als kalorienfreundlich. Ayşe Tunçöz wollte selbst abnehmen und hat nun die klassischen Gerichte in kalorienreduzierter Weise umgewandelt. Dabei verwendet sie Zuckerersatzstoffe und fettarme Produktvarianten und gibt Informationen zu Baklava, Köfte & Co. und gleichzeitig auch interessante Einblicke in die türkische Kulturund ihren persönlichen Alltag.
 
 



Der Aufbau des Kochbuches erfolgt nach altbewährtem Muster: Einleitung, Basics & Brote, Snacks & Fingerfood, Salate & Beilage, Vorspeisen, Hauptspeisen, Nachspeisen und am Ende gibt es ein übersichtliches Register.

In der Einleitung geht Ayse auf die kalorienfreien und kalorienreduzierten Zuckerersatzstoffe ein, die sie in ihren Rezepten verwendet. 
Bei einem dieser Ersatzstoffe liegt mein großer Kritikpunkt am Buch, denn Ayse nutzt auch Stevia, was bei Allergikern für Probleme sorgen kann. Ich hatte nach Stevia bereits einen Allergieschock, was aber eben nicht allgemein der Fall ist.

Zu allen siebzig Rezepten gehören Nährwertangaben, die sich auf eine Portion beziehen. Zum Abnehmen also die wichtigste Angabe. Aber es muss ja auch schmecken, die vielfältigen Gerichte sind durch ansprechende Fotos in Szene gesetzt, die Zutaten werden übersichtlich vorgestellt und die Zubereitung der Rezepte verständlich und umfassend erklärt. 
 




Die Kichererbsen-Bällchen und der fruchtig, frische Linsensalat haben mir sehr gut geschmeckt und sind meine persönlichen Favoriten. Den falschen Bulgursalat mit Blumenkohl werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren. Aber auch die Auberginen-Puffer und die gefüllten Gemüse-Hack-Taschen, sowie der Rindfleisch-Schmortopf und die Spinat-Börek-Ecken stehen auf meiner Wunsch-Speiseliste. 

Die Vielfältigkeit der Gerichte umfasst natürlich auch die beliebte Dönertasche und Lahmacun und Köfte sind ebenfalls im Buch zu finden. 

Bei diesem Buch bekommt man neben den Rezepten auch die speziellen Zutaten der türkischen Küche und Infos über das Land vorgestellt. Ayse erklärt die Bedeutung vom Blauen Auge, erklärt die Tradition der Tarhana-Suppe und gibt auf humorvolle Weise Einblick in ihr persönliches Leben. Ihren Traum von kalorienreduzierter Küche hat sie mit diesen Rezepten umgesetzt und erhält trotzdem dabei den Geschmack der einzelnen Gerichte. 
 
Es werden viele Gerichte mit Teigen verwendet, das muss man mögen. Einige Rezepte verlangen etwas mehr Aufwand, es gibt schnell zuzubereitende Gerichte und auch zeitaufwändigere. Wer nur vegan oder vegetarisch kocht, findet hier einige Rezepte, manche sind aber auch mit Fleisch.
 
Die Autorin hat übrigens einen Insta-Kanal.

So kann man türkisch schlemmen und kalorienbewusst essen! 
Wer authentische türkische Küche mag, wird hier viele tolle Rezepte vorfinden.  
 
***Herzlichen Dank an den Südwest Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!***
 
 

Freitags-Füller # 302

 


Diese dicke Tomate bekam ich von einer Nachbarin geschenkt, um den Größenvergleich deutlich zu machen, habe ich mal eine Rispentomate und das Innere eines Romanasalates dazugelegt. Ich werde sie heute zum Mittagessen mit Zucchini mit Fetakäse zubereiten. Dazu gibt es Reis. ///

Nachtrag: Die Tomate wog übrigens 450 g und wurde heute zu Ratatouille verarbeitet. Soviel zu meiner Essensplanung! :-) Aber die Bio-Zucchini und frischen Paprika lachten mich auf dem Markt so an, die mussten einfach mit.


 

Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller! 

Dies ist ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen von Barbara von  Scrap-Impulse.


1. Es wird wieder heiß und das bedeutet: Jetzt gut durchlüften und danach die Jalousien runter.  

 

2. Blauer Himmel und Sonnenschein, blühende Blumen und Wiesen, leichte Kleider und draußen leesn, das ist für michgeüne Wä das Beste vom Sommer.

  

3 In den Nachrichten hört man von einigen schlechten Menschen, die die Erde scheinbar nicht erhalten wollen, sondern auslöschen. 

 

4. Bücher horte ich gerne. 


5. Es ist bei weitem schwer, es allen recht zu machen. 

 

6. Teuer hat nichts mit der Qualität zu tun, günstige Produkte sind häufig genau so gut.

 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Leseabend, morgen habe ich geplant, einzukaufen, im Schatten zu lesen und Sonntag warte ich mal ab, ob ich bei der Wärme irgendwo hinmöchte.  

 

Ich wünsche euch ein sommerliches Wochenende!

Viele liebe Grüße,

Eure Sommerlese

Dienstag, 9. August 2022

Der Duft der Kirschblüten - Rosalie Schmidt

Gefangen zwischen Vernunftehe und echter Liebe mit viel Teeduft

Rosalie Schmidt ist die Autorin des historischen Romans "Der Duft der Kirschblüten", der bei dtv erscheint. 
 
1870: Das familiengeführte Teehaus Winterfeld in Berlin gerät in finanzielle Schwierigkeiten. Clara, die Tochter des Firmeninhabers, liebt wie ihr Vater Tee und hat wegen seiner Krankheit die Geschäfte übernommen. Hier im Teehaus lässt sie der Duft von fernen Ländern träumen. Um die Pleite des Teehauses abzuwenden, nimmt sie den Heiratsantrag ihres Kinderfreundes Franz an, der ihr finanziell unter die Arme greifen will, um das Teehaus zu retten. Kurz darauf begegnet Clara dem japanischen Teehändler Akeno, an den sie ihr Herz verliert. Doch sie ist gebunden und Akeno reist wieder zurück nach Japan.  
 



Familie Winterfeld betreibt ein Teehaus in Berlin und weil Clara selbstbewusst ist und wie ihr Vater die Liebe für den Tee teilt, übernimmt sie die Geschäfte. Ihre Schwester Netty ist eine lebenslustige Person, ihr Bruder August dient als Offizier beim Heer. Mutter Adele umgibt ein Geheimnis und eine besondere Art von Melancholie und der Vater leidet immer mehr an Demenz. Als Clara die Ehe mit Franz eingeht, bedeutet das zwar die Absicherung des Teehauses, aber auch, dass sie aus Berlin wegziehen muss und dass Franz sie als Ehefrau und Mutter sieht und nicht als Geschäftsführerin. So hatte sich Clara eine Ehe nicht vorgestellt und als sie Akeno kennenlernt, der wie sie Tee liebt und ihr sehr sympathisch erscheint, ist es um Clara geschehen. 

Bei diesem Roman hat mich der bildhafte und flüssige Erzählstil emotional und gespannt durch die Handlung geführt. Sehr ausführlich und interessant sind die Beschreibungen der unterschiedlichen Teesorten und ihrer Zubereitung, und die Szenen der japanischen Teezeremonie habe ich sehr gern gelesen. Der Japanische Sencha Tee mit Kirschblüten nimmt eine besondere Rolle im Roman ein und man wird richtig neugierig auf den Geschmack.  

In ihrer Ehe wird Clara nicht glücklich und ihr Mann möchte sie auch nicht als Geschäftspartnerin im Teehaus sehen. Einige Szenen der Familie Winterfeld sorgen für besondere Überraschungen, die mich gut unterhalten haben. Gleichzeitig wird durch Franz deutlich gemacht, das er für Clara das Rollenbild  als Ehefrau und Mutter wünscht. Deshalb sehnt sie sich umso mehr nach Akeno, der ihre Gefühle erwidert. So ganz konnte mich die Liebesgeschichte zwischen Clara und Akeno nicht überzeugen. Die wenigen Treffen und Gespräche werden zwar intensiv beschrieben, aber im Großen und Ganzen wirkt das wie eine sehnsüchtige Schwärmerei, die Clara für diese Traumliebe entwickelt. Bis auf eine intime Szene war diese Liebe auch im Briefverkehr, in dem sich Clara und Akeno ihr Herz ausschütten, nicht überzeugend genug.  

Die Entwicklungen in den Familien fand ich sehr unterhaltsam, auch Claras Reise mit einem Schiff und die detaillierten Beschreibungen von Kutschen, Draisinen und Kähnen haben mir das Zeitgeschehen gut vor Augen geführt. Zum Ende hin wirkt alles etwas übereilt erzählt.
 
Dieser unterhaltsame Roman sprüht von der Liebe zum Tee, zeigt den historischen Hintergrund und lässt uns eine Familiengeschichte erleben, die einige Überraschungen beeinhaltet. 

***Herzlichen Dank an dtv für dieses Rezensionsexemplar!***




Montag, 8. August 2022

Frida - Maren Gottschalk

Ein lesenswerter Einblick in Frida Kahlos Leben

 
Frida Kahlo erobert die Kunstwelt und feiert sich und das Leben

Im Goldmann Verlag erscheint der Roman "Frida" von Maren Gottschalk .
 
Im Jahr 1938 reist Frida Kahlo nach New York, sie lässt die Enttäuschungen ihrer Ehe mit Diego Rivera hinter sich und möchte ihre Kunst in der Metropole vorstellen. Sie scheint ihre privaten Probleme zu vergessen und präsentiert selbstbewusst ihre Werke als eigenständige Künstlerin. Ihren Erfolg feiert sie
und genießt das Leben in der Großstadt, trifft viele Menschen und hat Affären, wie auch mit dem Fotografen Nickolas Muray. Frida reist weiter nach Paris und in ihre Heimat Mexiko, ihr Leben ist erfüllt von ihrer Kunst und der Liebe. 



Maren Gottschalk verknüpft in dieser Romanbiografie reale Inhalte mit fiktiven Darstellungen und bringt uns Frida Kahlos Gedanken- und Gefühlswelt in der Zeit zwischen 1938 und 1939 näher. Die ständigen Streitereien mit Diego Rivera und sein Fremdgehen bringen Frida Kahlo an einen Punkt, an dem sie ihren Lebenssinn, die Kunst, in den Mittelpunkt ihres Daseins rückt. Ihre Reise nach New York wird für sie zu einem Befreiungsschlag, sie steht endlich allein als Künstlerin im Rampenlicht und hat eigenen Erfolg und Anhänger. Sie trifft viele bedeutende Künstler:innen wie Peggy Guggenheim, Picasso, Duchamp, Miro und Kandinsky, die ihre Vernissage besuchen und ihr Anerkennung und Respekt für ihre Kunst bezeugen. Frida hat endlich den gewünschten Erfolg, sie feiert sich und das Leben. 

In diesem Roman erlebt man die Inspiration, die Leidenschaft für ihre Kunst, aber auch ihre verletzte Seele und die dauerhaften Schmerzen und Einschränkungen, die das Leben von Frida Kahlo bestimmten. Frida wird hier lebendig gezeigt und das sehr glaubhaft. Wir erleben wie Frida ihr Leben in New York und Paris feiert, ihre Partys, ihren Alkoholkonsum und ihre Liebschaft zu Nickolas Muray. Wobei ihre wahre Liebe immer noch Diego gehört. Aber seine Affären haben zu vielen Narben auf ihrer Seele geführt, endlich befreit sie sich von seinem Einfluß und erlebt mit Nick die gemeinsame Leidenschaft zur Fotografie und sicherlich noch mehr. Doch auch Nick ist ein Mann mit eigenständigen Ansichten, sie sie letztendlich zu Diego zurückführen.

Eindrucksvoll werden die Einzelheiten der Vernissagen beschrieben, man wird zum stillen Betrachter und Beobachter von Kunst und Besuchenden, wobei ich mir gewünscht hätte, das hier der Fokus noch intensiver auf die Werke gelegt worden wäre. Die Beschreibung von Fridas Äußerem in Sachen Frisuren und Kleidung habe ich genossen und speziell ihre mexikanischen Röcke sind so voller Details und sprühen vor Farben, dass man sie vor dem geistigen Auge vor sich sieht. Frida war eine Erscheinung, die damals wie heute für Aufsehen sorgt. 

Das ausschweifende, schwierige und künstlerische Leben von Frida Kahlo wird hier auf interessante Weise mit Leben gefüllt. Wir feiern ihre künstlerische Anerkennung in der Kunstwelt und erleben, wie diese Frau von ihren Gefühlen beherrscht wird, ständig ihre Liebe neu definiert und ein Leben voller Gegensätze führt. Und uns dieses Seelenleben und die damit verbundene Pein in ihren Werken hinterlassen hat. 

Ein eindringlich erzählter Roman, der Frida Kahlos schmerzhafte Leiden, ihre Inspiration in der Kunst und ihre Affären vorstellt und zeigt, wie sie versuchte, das Leben und den Augenblick zu genießen. 


***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

 
 Gottschalk, Maren - Fräulein Steiff
 
 

Sonntag, 7. August 2022

Wochenrückblick KW 31/2022

 


Was war in dieser Woche los?

Und wieder kletterte das Thermometer an zwei Tagen auf 34 Grad. Danach kam endlich die Abkühlung in Form von nächtlichem Regen und schwups waren es nur noch 19/20 Grad. Puh, endlich mal nicht gießen und die Zimmer konnte ich auch mal wieder frisch durchlüften. 


Gesehen:  

Wer wird Millionär

Zeig uns deine Stimme

Gelesen:

 
Getan: 
 
Fenster geputzt, Wäsche gewaschen, Haus gewischt, nachdem es abgekühlt hatte, war das alles wieder ohne "Kreislauf" möglich. Weißte Bescheid Schätzelein?!

 
Gefreut:   
 
Über Buchpost von Lovelybooks und dem Goldmann Verlag, Überraschungspost von Frieda Bergmann 
 


Sonnenblumiges Päckchen von Frieda

Buchpost von Lovelybooks





 
Gegessen:

Gambas mit Salat (Portugiese); Pizza mit Tomaten, Oliven und vielerlei Käse; Lammsteak mit grünen Bohnen und Kartoffeln; Kartoffelsalat mit Kotelett; Möhren-Kohlrabi-Suppe; Tomaten-Ei-Omelette mit Salat; Mandelkuchen; Quarkspeise mit Blaubeeren






Gedacht: 

Was geschieht da gerade in der Weltpolitik? Sind die denn jetzt alle durchgeknallt? Können sich Großmächte nicht mal hilfreich für den Frieden einsetzen? Ich fasse es nicht!

Gefeiert:

Essen gehen bei unserem Lieblings-Portugiesen, bevor sie ihren Sommerurlaub antreten. 

Geärgert: 

Scheinbar gibt es kein Corona mehr, wenn man die Leute so in den Geschäften ohne Maske laufen sieht. Auch ältere Menschen, was mich ziemlich empört! Ist doch nun wirklich keine große Aktion, die 10-15 Minuten mal eine Maske zu tragen!

Gekauft:

Rosenstrauß für meine Mutter

Geklickt:

Insta und Neuerscheinungen der Verlage angesehen.  

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Eure Sommerlese