Sonntag, 10. Mai 2026

Wochenrückblick KW 19/2026

 


 Was war in dieser Woche los?

 
Was war denn das für eine kühle und regnerische Woche? Ich habe mich mit heißem Tee und dicker Jacke gewappnet und freue mich total, dass es Ende der Woche doch wieder etwas milder geworden ist. 
 
Letzte Woche habe ich einige Bücher aussortiert und dabei ist mir auch "Reise mit zwei Unbekannten" vom SuB in die Hände gefallen. Ich habe es gespannt gelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, ob die Geschichte traurig oder gut ausgeht. :-) 
 
 
Gesehen:   
 
Let´s Dance: war mir alles ein bißchen viel Drama und Heulerei
Eine Dokumentation über das Leben und die Natur im Donaudelta. 

Gelesen:    

  • Strandopfer - Frank Goldammer                                            4⭐
  • Reise mit zwei Unbekannten - Zoe Brisby                          4⭐
  • Arrivederci am Lago Maggiore - Alexandra Holenstein  4⭐
  •    

    Getan:  
     
    Lesen, Bloggen, Rezensionen schreiben, Treffen der Gruppe für die Homepage vom Chor,meine Mutter 4x besucht, Chor-Probe, Sehtesttermin (fiel leider aus, wie ich vor Ort feststellen musste), Let´s Dance gesehen, mit dem Nachbarenkelkind gespielt.  
     
     
    Gefreut:    
     
    Über reichlich neue Buchpost:  
     
    Herzlichen Dank an den Piper Verlag für die beiden von mir angefragten Titel. Ich freue mich schon sehr darauf! 
     

     
     
    Ich bedanke mich beim Team Bloggerportal für diese beiden Romane!
     
     


     
    Ein herzliches Dankeschön an den Rowohlt Verlag für den neuen Roman von Anne Barns "Der Geschmack von Sommer und Karamell" und das leckere Küchlein!



      
    Gegessen: 

    Gemischter Salat mit Knoblauchbaguette; Spaghetti mit Tomatensauce; Spargelsuppe; Backfisch mit Kartoffel-Salat; Nudeln mit Champignon-Möhren-Lauch-Pfanne 2x; Lachs mit Sauce Bernaise und Pommes; 

    Gedacht:        

    Es ist doch immer wieder dasselbe, meine Neuzugänge treffen fast gleichzeitig ein. Das hatte ich mir zeitlich anders vorgestellt! :-))

    Gefeiert: 

    Meine Mutter schon am Samstag vor dem Muttertag besucht, da gab es noch genügend Vasen im Seniorenheim und wir konnten den wunderschön blühenden Garten fast ganz allein geniessen. Sonntag hat sich mein Bruder angekündigt und wir müssen nicht alle gemeinsam auftauchen.  

    Geärgert: 

    Es macht mich fassungslos, dass es neue Verdächtigungen wegen Korruption des ukrainischen Präsidenten gibt. Und trotzdem fließen die deutschen Milliarden weiter.  

    Gekauft:  

    Blumen, Pralinen  

    Geklickt: 

    Nachrichten 
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche! 

    Herzliche Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Freitag, 8. Mai 2026

    Strandopfer - Frank Goldammer

    Ein raffinierter Fall

    Im Rowohlt Verlag erscheint Frank Goldammers Krimi Strandopfer.  

    Zur Aufklärung eines ungeklärten Todesfalls fährt Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt vom BKA Berlin auf die polnische Ostseeseite nach Swinemünde. Dort wurde am Strand ein deutscher Tourist tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Badeunfall hin, doch bei näherer Untersuchung findet sich im Hals des Toten ein Bernstein. Kurze Zeit später wird die zehnjährige Luisa als vermisst gemeldet, es ist die Tochter einer Freundin des Toten. Lena bekommt den polnischen Kommissar Adam Krawczyk an die Seite gestellt, sie befragen Freunde und Angehörige und versuchen den Mörder und das Kind zu finden. Wie bei allen Vermisstenfällen ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. 
     

     
    Frank Goldammer stellt uns ein deutsch-polnisches Ermittlerduo vor, die beide zum ersten Mal miteinander arbeiten und sich aneinander gewöhnen müssen. Lenas Heimat war auf der deutschen Ostseeseite, sie hat einige negative Erinnerungen an diese Zeit und seitdem hat sie auch Vorurteile gegen Nachbarn auf der polnischen Seite. Adam ist ein junger Mann, der seine Jugend hinter einem ernsten Auftreten verbergen möchte. Er begegnet Lena mit Vorsicht und muss sich erst noch an ihre Arbeitsweise und ihr Temperament gewöhnen. Im Laufe der Handlung gestehen sie sich private Probleme ein und reden offen über Vorurteile. Ich konnte mit beiden Charakteren nicht so recht warm werden, sie blieben recht distanziert und dennoch fand ich es interessant zu verfolgen, wie sie zusammen arbeiten und sich ergänzen. 
     
    Der Tote war früh am Morgen mit dem vermissten Mädchen unterwegs, welche Verbindung und welches Motiv versteckt sich in dieser Konstellation? Diese Ausgangslage hat mich von Anfang an gepackt und ich habe den Krimi gespannt verfolgt. Doch die Suche nach dem Mädchen zieht sich in die Länge und ein weiterer Todesfall brachte für mich noch mehr Fragezeichen mit sich. 
    Mysteriös und unheimlich ist der Fund vom Bernstein, der in der Kehle des toten Urlaubers steckt. Welche Bedeutung hat dieser Stein? Ich habe lange gerätselt und bin einer Spur aufgesessen, die Lena als Vermutung erwähnt hat. Doch auch das war nur eine von mehreren Wendungen, die den Krimi insgesamt so fesselnd machen.
     
    Die Spannung steigt allmählich an, phasenweise nehmen die Befragungen und Erinnerungen in Lenas Vergangenheit mehr Raum ein, als ich erwartet hatte. Frank Goldammer lenkt damit gezielt den Blick auf die Probleme vor allem junger Menschen in dieser Region nach der Wende. Auch die Vorurteile zwischen Deutschen und Polen kommen hier
    Die Urlauber in der Villa verbergen unterschiedliche Geheimnisse und es ist nicht klar, wer hier Opfer oder Täter sein könnte. Was für Außenstehende wie eine freundschaftliche Urlaubsgruppe aussieht, birgt jede Menge Konflikte und enthält Potenzial für mögliche Motive. 
     
    Misdroy ist mir von einem Urlaub bekannt und ich habe mich den landschaftlichen Beschreibungen erfreuen können und einiges wiedererkannt. Den schönen langen Sandstrand oder die übervolle Promenade beispielsweise, die gefüllt von Buden und Imbissen schon wie ein Jahrmarkt anmutet. Frank Goldammer baut diese und andere atmosphärische Eindrücke so stimmig in die Geschichte ein, dass man sich die Gegend, die Arbeitsweise bei der Polizei oder die Wohnsituation einiger Personen gut vorstellen kann. 

    Ein raffinierter Fall des deutsch-polnischen Ermittlerduos, der mich gefesselt hat und einige Vorurteile offenlegt!    

       
     
    ***Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
     

     
     
    ***Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***  
     

     

    Mittwoch, 6. Mai 2026

    Reise mit zwei Unbekannten - Zoe Brisby

    Ein Roadtrip der besonderen Art!

    Im Eichborn Verlag erschien 2021 Zoe Brisbys Roman Reise mit zwei Unbekannten.

    Student Alex hat Liebeskummer, leidet unter Depressionen und um seinem Leben neuen Input zu verleihen, plant er eine Reise nach Brüssel. Doch ihm fehlt das Geld für die Fahrt und so bietet er eine Mitfahrgelegenheit an. Die ist schnell gefunden, es ist die über 90-jährige Maxine, die in einem Seniorenheim lebt und glaubt, dass sie Alzheimer hat. Sie will nach Belgien, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. In dem uralten Twingo von Alex machen sich beide auf eine außergewöhnliche Reise und vertrauen sich Dinge an, die sie vorher niemandem erzählt haben. Die Tatsache, dass Maxine von der Polizei gesucht wird, sorgt für aufregende Abenteuer, die das ungleiche Paar zusammen wachsen lässt. 


     

    "Ich bin nicht alt, ich bin vintage! Und wie alles, was vintage ist, bin ich absolut auf der Höhe der Zeit!" Zitat Seite 385

    Was für ein großartiger Roadtrip, in dem uns Zoe Brisby das ungleiche Paar mit viel Humor und gleichzeitig auch ernsthafter Tiefe beschrieben hat. Alex und Maxine misstrauen sich anfangs, durch ihre gemeinsamen Gespräche öffnen sie sich, freunden sich an und lernen voneinander. Ich mochte die energische Maxine, die zeigt, dass auch alte Menschen Mut haben und vor allem über jede Menge Lebenserfahrung verfügen. Maxine erkennt schnell, wie schüchtern Alex ist und bringt ihn dazu, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Denn ihre gemeinsamen Abenteuer haben es in sich, sie werden sogar von der Polizei verfolgt und Alex muss sich beweisen. Diese Fahrt schweißt sie enger zusammen, als beide anfangs noch ahnen.  

    Der Erzählstil ist wunderbar locker und enthält lebendige Dialoge, die auf verschiedene ernste Themen im Leben eingehen. Darin bieten sich Maxine und Alex gegenseitig Paroli und ich musste häufig schmunzeln, denn trotz der ernsten Themen gehen die Protagonisten humorvoll und unverblümt aufeinander ein. Einige Szenen fand ich etwas überzogen, doch das zufriedenstellende Ende konnte mich dann versöhnen. 

    Ein kurzweiliger Roadtrip mit liebenswerten Charakteren, Humor und Fragen des Lebens!  

      


    Montag, 4. Mai 2026

    Arrivederci am Lago Maggiore - Alexandra Holenstein

    Mord in exklusiver Lage 

    Der Krimi "Arrivederci am Lago Maggiore" von Alexandra Holenstein erscheint im Emons Verlag. Es ist der Folgeband von "Mord am Lago Maggiore", jedoch eigenständig lesbar. 

    Tabea Kummer ist Lehrerin und wird von ihrem Vermieter gebeten, ihn als Hausdame in den Sommerferien in seinem exklusiven Boutiquehotel in Ascona zu vertreten und sich um die Belange und Wünsche der Gäste zu kümmern. Sie nimmt gerne an, lernt die Hausgäste näher kennen und genießt das Ambiente des Hotels, bis eine junge Influencerin, die Gast im Hotel war, tot aufgefunden wird. Und es wird nicht bei der einen Toten bleiben!

     


    Als ermittelnde Hobbydetektivin ist Tabea auf die Informationen von Haushälterin Esmeralda angewiesen, die die Gäste, bzw. deren persönliche Gegenstände bis ins kleinste Detail beäugt und somit sogar ein paar hilfreiche Details beisteuern kann. Sie weiß genau Bescheid, welche Kosmetik oder welchen Duft die Gäste bevorzugen, welche Kleidung sich in ihrem Schrank befindet und was sie vor den Augen der Öffentlichkeit verstecken. 

    Beim Lesen war ich umfangen von der herrlichen Atmosphäre des Lago und fühlte mich selbst als Gast des eleganten Hotels, in dem Sonderwünsche auch prompt erfüllt werden. 

    Schon nach dem ersten Mord habe ich gespannt mitgerätselt und versucht, zwischen den vielen Verdächtigen und einigen sehr raffinierten Wendungen noch den Überblick zu behalten. Ständig führt uns Alexandra Holenstein in die Irre und bringt neue Opfer, viele Geheimnisse und zahlreiche Verdachtsmomente aufs Parkett des edlen Hotels. Wo liegt das Motiv und warum finden die Morde gerade hier statt? 

    Die Dialoge wirken sehr lebendig und enthalten passend zum Lokalkolorit ein paar Aussprüche in italienischer Landessprache, wodurch man sich automatisch an den schönen Lago Maggiore versetzt fühlt. Das habe ich genossen, einige Begriffe musste ich aber nachschlagen, was den Lesefluss etwas hemmt. Die Figuren sind dieses Mal recht zahlreich, zu den Gästen und Hotelangestellten gesellen sich noch Freunde und Familie von Tabea und von Hotelchef Armando. Ein Personenregister wäre da durchaus hilfreich gewesen. 

    Die Story überzeugt mit interessanten, vielfältig gezeichneten Charakteren und einem subtilem Wortwitz, der besonders bei Tabea zum Zuge kommt. Die Sprache ist flüssig und ganz in gewohnter Holenstein-Manier, zuweilen etwas eigenwillig. Besonders aus Tabeas Sicht werden die Vorgänge und Fakten ganz genau hinterfragt. Manche Vorgänge und Gedanken werden dadurch ein wenig auf die Spitze getrieben, was meistens mit feinem Humor begleitet ist. 

    Die Ermittlungen werden natürlich von der Polizei geleitet, doch Tabea lässt sich nicht beirren und mischt munter mit. Wer den Vorgängerband kennt, darf sich wieder auf ihren treuen Basset Bruno freuen, der träge durch die Spuren tappt. Zum Ende wird es noch einmal besonders spannend, da Tabea vom Täter beim Schnüffeln erwischt wird und sie als nächstes Opfer auserkoren wird. 

     

    Dieser Krimi unterhält wunderbar, ist mit einer feinen Spannung durchzogen und besticht durch das unnachahmliche Flair des Lago Maggiores. Herrlich als Urlaubslektüre oder einfach für Daheim! 

     

    ***Herzlichen Dank an den Emons Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***


     
  • Holenstein, Alexandra - Das Heinrich-Problem
  • Holenstein, Alexandra - Auszeit bei den Abendrots   
  • Holenstein, Alexandra - Mord am Lago Maggiore
  • Holenstein, Alexandra - Arrivederci am Lago Maggiore  
  • Sonntag, 3. Mai 2026

    Wochenrückblick KW 18/2026

     


    Garten vom Seniorenheim

    Sunny place im Hanoi Bun Pho

    Pfingstrosenknospe


     Was war in dieser Woche los?

     
    Frühlingswetter in Norddeutschland bedeutet am Morgen noch 2 Grad Kälte, die sich auf 16 Grad hochschaukeln und im Laufe der Woche einen Anstieg auf bis zu 27 Grad. Fand ich richtig toll, ist aber auch ein sehr krasser Unterschied, den der Körper erst mal verkraften muss. Die ersten Schwalben habe ich am 1. Mai entdeckt, für mich immer ein ganz besonderer Moment, der mich glücklich macht. 
     
    Und wenn man denkt, das sommerliche Wetter ist ein Traum, so merkt man im Garten deutlich wie staubtrocken die Erde ist und muss jetzt schon gießen. Da fehlt einfach der April-Regen. Trotzdem ist die Natur gerade so herrlich grün und ich genieße den Anblick der blühenden Obstbäume, Rhododendren und Blumen aller Arten und Farben. 
    Die Wärme kam passend zu den Maifeiertagen und es zog die Menschen hinaus ins Freie. Ich war mit meiner Tochter Eis essen, die Eisdiele war rappelvoll, die hohen Preise scheinen niemanden abzuschrecken. 7,90 € für ein Mini-Spaghettieis ist schon eine Hausnummer. Ich esse ja am liebsten einzelne Eissorten und hatte Maracuja, Zitrone und Amarena-Eis.  
     
     
     
    Gesehen:   
     
    Let´s Dance: darüber geärgert, dass Nadja ausgeschieden ist

    Gelesen:    

     

  • Ein Sommer auf Malta - Marlies Ferber              3⭐ 
  • Mord in der Pension Möwennest - Jess Kidd          4⭐
  • Widdersehen - Leonie Swan                                         3⭐
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    Getan:  
     
    Lesen, Bloggen, Rezensionen schreiben, mit meiner Mutter im Garten des Seniorenheimes die Blumen und das Vogelgezwitscher genossen, bei der Chor-Probe einen neuen Song geübt (Gib mir bitte noch ein Wort), Winterbetten gewaschen, Hausputz, mit meiner Freundin Let´s Dance geschaut. 
     
     
    Gefreut:    
     
    Über neue Buchpost:  
    Herzlichen Dank für das unlektorierte Vorab-Exemplar von Patrick Charnley aus dem Dumont Verlag. Ich bin schon sehr gespannt darauf! 
     


    Und Dankeschön an den Rowohlt Verlag für den Krimi von Frank Goldammer! Schon lange wollte ich eines seiner Bücher lesen. 



      
    Gegessen: 

    Schweinefilet mit Gemüse und Kartoffeln; gebackene Hühnerbrust mit Salat, Koriander-Curry-Sauce und Reis (Vietnamese); Spargel mit Salzkartoffeln; Fischstäbchen mit Pommes und Gurkensalat; Eierpfannkuchen; Spaghetti mit Buttergemüse; Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln; 

    Gedacht:        

    Bei uns brüten Türkentauben unter dem Carport, nach drei Wochen Dauersitzen scheint es aber immer noch nicht mit dem Nachwuchs geklappt zu haben. Dafür ist alles vollgeschissen und sie starten wohl gerade einen zweiten Versuch. Nicht unbedingt die optimale Wohnlage, denn wenn die Eier oder Jungen aus dem Nest fallen, landen sie auf Steinplatten und es wäre um sie geschehen. Aber wie sagt  man das den neuen Untermietern? 

    Gefeiert: 

    In einer Eisdiele mit meiner Tochter das erste italienische Eis des Jahres gegessen  

    Geärgert: 

    Bei einem insolventen Integrationsverein kamen Vorwürfe der Untreue und des Subventionsbetrugs gegen eine Ex-SPD-Ratsfrau auf. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Ich möchte nicht wissen, wieviele solcher krummen Geschäfte mit bestimmten Vereinen betrieben werden. 


    Gekauft:  

    Lebensmittel, Rossmann-Einkauf: Sonnencreme 

    Geklickt: 

    Wetterbericht 
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche! 

    Herzliche Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Freitag, 1. Mai 2026

    Ein Sommer auf Malta - Marlies Ferber

    Liebes-Chaos auf Malta  

     
    Im Atlantik Verlag erscheint der Liebesroman Ein Sommer auf Malta von Marlies Ferber. 
     
    Nach dem Ende ihrer enttäuschenden Beziehung will Linda Abstand gewinnen und nimmt eine Stelle als Sprachlehrerin auf Malta an. Sie hat die Nase voll von Männern, glaubt sie jedenfalls, denn schon auf dem Flug nach Malta lernt sie den Scheidungsanwalt Clive kennen. Zufälligerweise hat er für gemeinsame Freunde den Ehevertrag aufgesetzt. In der Sprachschule trifft sie auf den lebenslustigen Niko, den sie gut leiden kann und wie aus dem Nichts taucht plötzlich auch noch ihr Ex David auf und möchte Linda zurückgewinnen. Gerade war sie noch Single und nun sind da drei Männer, die sich für sie interessieren. 
     

     
       
    Als Fan von Marlies Ferbers Null-Null-Siebzig-Krimireihe war ich neugierig auf ihren neuen Liebesroman.  
    Die Geschichte liest sich kurzweilig und bietet mit dem eingebauten Humor und dem Liebesdrama eine lockere Sommerunterhaltung. 
     
    Die Figuren sind mit Ecken und Kanten versehen, das wahre Naturell entpuppt sich bei manchen Personen erst im Laufe der Geschichte. Etwas Romantik sorgt für den Spice und missverständliche Handlungen verleihen der Geschichte den nötigen Unterhaltungswert. Zum Glück ist neben den Intrigen der Humor ständiger Begleiter. Wir erleben chaotische Vorbereitungen für eine anstehende Hochzeit und ein Scheidungsdrama und sind mittendrin in Lindas Gefühlschaos. Sie ist eine sympathische, aber leichtgläubige Figur, die an Erinnerungen festhängt und als ihr Ex-Freund um eine zweite Chance bettelt, droht sie erneut auf ihn reinzufallen.  Dabei bekommt sie Clive und ihre gemeinsame Zeit nicht aus dem Kopf.  
     
    Marlies Ferbers lebendiger und bildhafter Schreibstil ließ mich die sommerliche Atmosphäre und die bildhafte Darstellung des Settings auf Malta fühlen. Ich wandelte durch die engen Gassen, fuhrmit dem Boot durch Felsenhöhlen und bekam Appetit auf die genannten landestypischen Speisen.    
     
    Ein sommerlich-leichte Urlaubslektüre mit Liebes-Chaos vor der malerischen Kulisse Maltas! 
     
     
    ***Herzlichen Dank an den Atlantikverlag für dieses Rezensionsexemplar!***