Sonntag, 22. Februar 2026

Jenny Meier legt seltsame Eier - Rachel Emily/Paul Delaney

 Auf dem Hühnerhof ist mächtig was los!  
 
Im Schneiderbuch Verlag erscheint Rachel Emilys Bilderbuch Jenny Meier legt seltsame Eier für Kinder ab vier Jahren.  
  
"Jenny Meier legt seltsame Eier ... mit wunderschönen Flecken" und ihre Kolleginnen legen auch wahre Kunstwerke, die sich sehen lassen können. Die Eier haben Streifen, Glitzer oder Farbtupfer und sind einfach ein Hingucker. Allerdings wissen die Hühner, dass sie in diesem Bilderbuch vorkommen und haben alle etwas geflunkert. Doch dann ist plötzlich Tatkraft gefordert als Gefahr über dem Hühnerstall auftaucht und die Hennen zeigen, was wirklich in ihnen steckt.
 



Bei dieser Geschichte werden Kinder zum Reimen angeleitet und beim Betrachten der kunterbunten und originellen Hühnerbilder gibt es viel anzusehen und zu entdecken. 
Wenn Hühner solche Namen wie Susi Gundelpfau und Gitti Schwipp-Schweifen tragen, sorgt das für Aufmerksamkeit und ist einfach speziell und besonders. Da glaubt man den Hennen unbesehen, dass ihre Eier auch nicht nur weiß oder braun sind, sondern spezielle Farben und Ausprägungen haben. 
 


 
Nachdem die Flunkereien der Hühnerdamen aufgeflogen sind, gibt es noch ein aufregendes Abenteuer zu bestehen, bei dem die Hühner zeigen, was in ihnen steckt. Die Besonderheiten stecken also nicht im Aussehen der Eier, sondern an den Fähigkeiten der einzelnen gefiederten Hühnchen. Und gemeinsam sind sie stark gegen ihre Feinde, so wie ganz normale Hühner auch! 

Hier darf gelacht, gereimt und gestaunt werden und das Buch macht einfach Freude!
 
Ein humorvoller Bilderbuchspaß zu Ostern für die ganze Familie! 
 
***Herzlichen Dank an den Schneiderbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
 

 

Wochenrückblick KW 08/2026

 






 Was war in dieser Woche los?

 
Der Regen prasselt schon die ganze Nacht an die Fenster und es scheint auch nicht mehr aufzuhören. Die Woche über schwankte das Wetter zwischen winterlich mit Schnee und Tauphasen. An drei Tagen war es zeitweise trocken und schneefrei, genau passend, dass ich mit meiner Mutter einen kleinen Spaziergang machen konnte. Mal an der frischen Luft zu sein, sich die Beine zu vertreten und mal etwas anderes sehen haben ihr und auch mir gut getan. Es war auch schön, mit ihr die Rosenmontagsfeier mitzuerleben, bei der die verkleideten Betreuer richtig fröhliche Laune verbreitet haben.Ich habe das Gefühl, dass meine Mutter sich langsam an das Prozedere im Seniorenheim gewöhnt. Aber sie baut auch immer mehr ab.  

 
Gelesen habe ich eine Menge, der ungefragt zugeschickte Roman Real Americans hat über 500 Seiten und ich hatte schon Bedenken, ob ich ihn überhaupt lesen würde. Doch dann einmal angefangen, las er sich gut weg. Das ist immer so eine Sache mit Buchboxen, bei denen man gar nicht weiß, ob es dem eigenen Lesegeschmack entspricht. Dieses Mal hat es geklappt! 
 
Es geht auf die Buchmesse zu, deshalb habe ich mal mit Sabine von Buchmomente telefoniert und mit Tanja von Nichtohnebuch. Bin schon sehr gespannt auf die Autoren und Autorinnen, Lesungen und Verlags-Treffen in diesem Jahr.  


Gesehen:   
 
Eiskunstlauf der Paare, aber leider die Gala verpasst!
 

Gelesen:   

  • Real Americans - Rachel Khong                                           4⭐
  • Das Salz in der Luft - Janne Mommsen                            4⭐
  • Wenn die Kraniche nach Süden ziehen - Lisa Ridzén  4⭐
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    Getan:  
     
    Viel gelesen, Rezensionen geschrieben, gebloggt, beinah tägliche Besuche im Seniorenheim mit drei Spaziergängen, Chorprobe, Urlaub gebucht und Termine für die Buchmesse in den Kalender eingetragen. 
     
    Gefreut:    
     
    Über drei Kinderbuchzugänge vom Bloggerportal und vom Schneider Verlag. Vorn "Jenny Meier legt seltsame Eier" gibt es heute noch die Rezension. Die anderen beiden Bücher sind noch nicht offiziell erschienen.  
     
     
      
    Gegessen: 

    Pizza; Hack-Gemüse-Pfanne mit Gabelspaghetti 3x; Currywurst mit Reis; Tortelloni mit Spinat; Kürbissuppe mit Rosenkohl und Hack-Klößchen; Schokopudding mit Sahne (schon Ewigkeiten nicht mehr gegessen, weil Pudding mit Hafermilch nicht schmeckt. Nun mal wieder die Variante mit Kuhmilch gemacht.); 










    Gedacht:                                                                         

    Es ist immer auffälliger, wie politisch manche NGOs agieren. Da sollte man deren staatliche Finanzierung stoppen, denn es geht gegen die Demokratie und ist parteibezogen oder von bestimmten Ideologien gesteuert.  

    Gefeiert: 

    Rosenmontagsfeier mit meiner Mutter im Seniorenheim  

    Geärgert: 

    Wenn selbst schon Jugendliche zu Messerangreifern werden, läuft etwas gewaltig schief im Land.   

    Gekauft:  

    Lebensmittel und eine Kalanchoe (Flammendes Käthchen) für meine Mutter  

    Geklickt: 

    Urlaubsunterkünfte gecheckt und für den Sommer gebucht.  
     

    Ich wünsche euch allen eine gute Woche! 

    Herzliche Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Samstag, 21. Februar 2026

    Real Americans - Rachel Khong

    Dieser Familien- und Gesellschaftsroman bietet Denkanstöße

    Der Bestseller Roman Real Americans von Rachel Khong erscheint im Kiepenheuer & Witsch Verlag. 

    Lily Chen wurde als Tochter chinesischer Einwanderer in Amerika geboren und hat es an die Universität geschafft. Sie arbeitet als Praktikantin in einem Medienunternhemen und lernt auf einer Feier Matthew kennen, der ihr einen Fernseher schenkt und ihr einen  luxusriösen Ausflug spendiert. Er ist der Erbe eines Pharmaimperiums, Lily kann sich mit diesem Reichtum nicht gut arrangieren. Aber Matthew ist ein charmanter und herzensguter Mensch und umsorgt Lily auf liebevolle Weise. So kommt es, dass sie sich verlieben, heiraten und ein Kind bekommen. 21 Jahre später lebt Lilys mit ihrem Sohn Nick auf einer abgelegenen Insel. Nick möchte mehr über seinen Vater wissen und als er nach ihm sucht, entdeckt er Geheimnisse, die alles verändern.



     

    Rachel Khong erzählt von einer Liebe zwischen zwei Nationen und von einem Sohn, der seinen Vater nicht kennt und mehr über ihn erfahren möchte. 

    Real Americans ist in drei Teile aufgesplittet, die jeweils aus der Perspektive von Lily, ihrem Sohn Nick und ihrer Mutter Mei erzählen. Der Roman dreht sich darum, was die Nationalität eines Menschen bedeutet und mit ihm macht. Wie hängt unsere Freiheit und unser Leben von der Familie und den Genen ab und wie steht es um Rassismus und Ausgrenzung im modernen Amerika? Und dann spielt noch die Wissenschaftsethik eine entscheidende Rolle. 

    Jeder Teil lässt uns in die Geschichte der einzelnen Protagonisten eintauchen und mehr über ihr Leben in China und in den USA erfahren. Es ist Rachel Khong gut gelungen, die Teile eigenständig zu erzählen und das Ganze am Ende perfekt miteinander zu verknüpfen und das Geheimnis zu lüften. Bestimmte Entscheidungen Meis kann man erst dann verstehen, wenn man ihre erschütternde Geschichte erfährt. 

    Mei wächst im kommunistischen China Maos auf und erlebt mit, wie Regime-Kritiker verhaftet werden. Sie möchte Wissenschaftlerin sein, flieht vor derKulturrevolution und wandert nach Amerika aus. Dort wird ihre Tochter Lily geboren und schafft es an die Universität. Chinesisch spricht Lily nicht, ihr Sohn Nick ist Halbamerikaner und seine chinesischen Wurzeln sieht man ihm nicht an. Alle drei haben den Wunsch frei zu leben, sind aber den Umständen entsprechend eingeschränkt. 

    Rachel Khong erzählt vom Traum der Einwanderer, die alles dafür tun, um als Amerikaner zu gelten und dazu zu gehören. Ihre Charaktere lernen wir gut kennen und doch bleiben sie für mich auf eine bestimmte Weise unnahbar und distanziert. Die etwas nüchterne Erzählweise hat mir gut gefallen, insgesamt wird es aber streckenweise doch etwas langatmig und ich habe echte Emotionen vermisst. Am interessantesten erschien mir Meis Geschichte, während Nick am lebendigsten geschildert wurde.   

    Der Roman bietet viele Denkanstöße zu Fragen der Herkunft, der Identität und der Zugehörigkeit in einer modernen Gesellschaft. Aber noch mehr spielt die Frage nach den Grenzen der Wissenschaft für mich eine entscheidende Rolle. Wer sich mit den Fragen unserer Zeit auseinandersetzen möchte, ist mit dem Roman gut bedient. 

    Ein Familien- und Gesellschaftsroman über Herkunft, Identität und Wissenschaftsethik, der viele Denkanstöße liefert.  

    ***Herzlichen Dank an Kiwi für das Bloggerpaket!***

     


     

     

    Freitag, 20. Februar 2026

    Das Salz in der Luft - Janne Mommsen

    Ein bewegtes Leben 

    Die Fortsetzung von Das Licht in den Wellen ist der Roman Das Salz in der Luft von Janne Mommsen, beide Bücher erscheinen bei Rowohlt Polaris.   

    Mit 100 Jahren besucht Inge Martensen und Urenkelin Swantje New York, wohin sie als junge Frau übersiedelte. Nun möchte Inge ihrer Urenkelin die Stadt und die persönlichen Schauplätze ihrer Jugend zeigen und aus ihrem bewegten Leben erzählen. Damals wurde sie mit ihrem «magic potato salad» in Manhattan berühmt und erlebte schillernde Jahre. Sie verliebte sich, gründete eine Familie und musste viel überstehen als ihr Mann Hauke starb. Ende der 1970er-Jahre fand Inge die zweite Liebe ihres Lebens und ging mit ihrem Mann nach Sizilien. Diese Zeit war geprägt von Glück und vielen Emotionen. Nun möchte sie Swantje zu einem Start in New York ermutigen, denn vielleicht wird auch sie hier glücklich.   




    Die Fortsetzung der Föhrer Bauerntochter Inge habe ich herbei gesehnt und wurde mitgenommen in ein bewegtes Leben zwischen New York, Föhr und Sizilien. Janne Mommsen erzählt sehr lebendig und unterhaltsam und lässt uns intensiv in Inges Leben eintauchen.

    Während Swantje die quirlige Großstadt New York erlebt, hört sie Inges Lebensgeschichte, in der es um Aufbruch in eine neue Heimat geht und um Liebe, Glück und Trauer. 

    Damals fand Inge in New York ihr Glück und so wünscht sie es sich auch für Swantje. Wer sich eine neue Existenz aufbauen möchte, braucht Durchhaltevermögen, Mut und kreative Ideen. Diese Fähigkeiten besitzt Inge und auch Swantje mit ihrem Geschick für Mode, Schnitte und Trends hat es im Blut, das spürt Inge. Ihre Vorliebe für traditionelle Föhrer Trachten werden von Janne Mommsen sehr detailliert geschildert und ich habe die modernen Schnitte und verschiedenen Materialien und Farben bildhaft vor mir gesehen.  Das könnte Swantjes Chance auf eine neue Existenz sein, aber kann sie sich ein Leben in New York vorstellen?  

    Wir erleben den mühsamen Neustart Inges nach dem Tod ihres Mannes Hauke. Neben dem Verlust macht ihr das Geschäftliche des eigenen Restaurants große Sorgen, doch Inge gibt nicht auf und fängt von Neuem an. 

    Mit 100 Jahren möchte Inge noch einmal New York sehen. Ihre Weggefährten leben nicht mehr und für Inge wird es Zeit, sich einiges aus ihrem Leben von der Seele zu reden. Sie weiht Swantje in ein lange gehütetes Familiengeheimnis ein. 

    Ich habe bewundert, was für eine tatkräftige Frau Inge darstellt und wie sie es geschafft hat, ihre zweite Beziehung mit der örtlichen Trennung zwischen Föhr und Sizilien aufrecht zu halten. Für mich ist sie der Prototyp einer erfolgreichen Frau, die sich nie unterkriegen ließ und nach neuen Wegen suchte und dann sogar ihr persönliches Glück für ihren Sohn hinten angestellt hat. 

    Ein interessantes und ermutigendes Frauenschicksal mit Höhen und Tiefen und einer schön erzählten Kulisse dreier Schauplätze. 

     

    ***Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

                          

  • Mommsen, Janne - Das Licht in den Wellen 
  • Mommsen, Janne - Das Salz in der Luft 
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    Sonntag, 15. Februar 2026

    Wenn die Kraniche nach Süden ziehen - Lisa Ridzén

    Berührende, authentische Schilderung über das Altern!
     
    Im btb Verlag erscheint Lisa Ridzéns Debüt Wenn die Kraniche nach Süden ziehen in einer Übersetzung von Ulla Ackermann.
     
    Das Leben des 89jährigen Bo hat sich verändert, seit seine demente Frau im Pflegeheim lebt. Bisher hat er sie gepflegt, doch nun ist er allein und seine einzigen Lichtblicke sind Besuche im Heim, Telefonate mit seinem Freund Ture und sein treuer Hund Sixten. Sohn Hans kommt selten vorbei und will seinem Vater sogar den geliebten Hund wegnehmen. Das macht Bo zu schaffen und er denkt über sein Leben und die Beziehung zu seinem Sohn nach.  
     


     
     
    "Alle denken, sie könnten über mein Leben bestimmen - nur ich selbst darf es nicht." Zitat S. 194 
     
    Lisa Ridzén erzählt ruhig und einfühlsam eine Geschichte über das Alter, die Einsamkeit und den Verlust der Selbstständigkeit und das Aufbegehren gegen das Übergehen der eigenen Bedürfnisse und Wünsche.
     
    Wir erleben Bos täglichen Kampf mit seinem alternden Körper und dem nachlassenden Gedächtnis. Er wird von mehreren Pflegekräften versorgt, gewaschen und unterstützt und hängt an seinem treuen Hund Sixten. Als Bos Sohn Hans entscheidet, dass er Sixten nicht mehr ausreichend versorgen kann und ihn weggeben will macht das Bo wütend und bricht ihm das Herz. Nun soll er nach seiner Frau auch noch seinen Hund verlieren, der seinen Leben Halt und einen familiären Bezug gibt.   
     
    Die Autorin schafft es mit einer einfachen Erzählweise sehr feinfühlig, dass ich mich Bo sehr nahe fühle, seine Ängste und Nöte nachvollziehen kann. Je mehr ich über sein früheres Leben erfahre, umso mehr hat mich die Vater-Sohn-Beziehung interessiert. Sie ist ein entscheidender Bestandteil der Geschichte, die uns die Problematik der Fürsorge, der Unterstützung und der Entscheidung für den Elternteil deutlich macht und auch diesen Standpunkt miteinbezieht. 
     
    Bei dieser Lektüre kommen viele Gedanken hoch und man fragt sich, wie man in Würde altern kann, wenn über den Kopf hinweg entschieden wird, wenn auch aus guten Grund. Wie ist es, wenn man solche Entscheidungen hinnehmen muss, wenn man alleine leben muss oder im Pflegeheim untergebracht ist, dort aber keine Aufgabe mehr wahrnehmen kann?
     
    Die Darstellung von Bos Gedanken und Aktionen und auch sein spezielles Schraubglas haben mich zu Tränen gerührt. Ich konnte seine Gefühle hautnah miterleben und erkannte, wie ihn Sehnsucht, Scham, Wut und das ohnmächtiges Gefühl umtreiben, sich den Anweisungen seines Sohnes zu beugen und auf Hilfe angewiesen zu sein. Oft folgt Bos Blick den fliegenden Kranichen, die für ihn die Freiheit symbolisieren. Eine Freiheit, die er nicht mehr ausleben kann.    
     
    Zwischen den Kapiteln gibt es Notizen der Pflegekräfte über die Versorgung und den täglichen Zustand Bos. Sie vermitteln sehr eindrücklich, ob Bo einen guten Tag hatte oder nicht. Ob er duschen oder essen wollte und wie sein Gesamtzustand auf die Pfleger gewirkt hat. In diesen kurzen Zeilen erkennt man wie einfühlsam Pflegekräfte mit den Personen umgehen müssen, um die Würde aufrecht zu erhalten.   
     
    Wie können alte Menschen Würde bewahren, wenn sie hilfsbedürftig sind? Was geht in ihnen vor, wenn sie merken, dass sie ihre Selbständigkeit verlieren? Wir kommen diesen Sorgen ganz nah und müssen uns damit beschäftigen, denn Altern gehört zu jedem Leben dazu. 
     
    Ein berührender, leiser Roman über das Alter und über die Dinge, die das Leben sinnvoll und lebenswert machen.  
     
    ***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und an den btb Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 
     
     
     

    Wochenrückblick KW 07/2026

     

    Was war in dieser Woche los?

     




     
    Der Winter bleibt dieses Jahr hartnäckig und lässt immer wieder Frost und Schnee über das Land gehen. Dabei habe ich schon ein wenig Heuschnupfen und hatte auf Frühlingswetter gehofft. Immerhin ist es heute sonnig und in meinem Wohnzimmer stehen nun ein paar frühlingshafte Tulpen. Etwas Farbe braucht der Mensch und ich ganz besonders. 
    Der wichtigste Termin war eine Untersuchung meiner Mutter beim Neurologen in der MHH. Wie waren schon um 8:40 Uhr bestellt und schafften trotz des Berufsverkehrs und den Widrigkeiten mit dem vollen Parkplatz frühzeitig da zu sein. Insgesamt zog sich das Ganze dann mit viel Warterei und war mit mehreren Anlaufstellen verbunden. Doch zum Glück hat der Arzt anhand der Röntgenaufnahmen an der Wirbelsäule nichts Schlimmes entdeckt und Schmerzen gehören wohl im Alter dazu. Wir sind froh, dass nun nicht doch noch eine Operation ansteht und hoffen, es bleibt auch so. 
    Ansonsten haben wir zwei Mal Freunde getroffen und sind jedes Mal essen gegangen. Bei dem Wetter einfach das Beste was man machen kann. 
     
     
    Gesehen:  
     

    Ein starkes Team: Abgeschleppt

    Olympiade: immer mal reingeschaut, doch Bob, Biathlon, Skisprung und Skeleton interessieren mich auf Dauer nicht. 

     

    Gelesen:    

  • Schwarmzauber - Núria Solsona                              4⭐   
  • Aus klein wird groß. So wächst ein Frosch - Sara F... 5⭐  
  • Ein Zuhause im Frühling - Julie Caplin                      4⭐
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    Getan:  
     
    Gelesen, rezensiert, mit meiner Mutter zu einer Untersuchung in der Medizinischen Hochschule gewesen, Spaziergänge gemacht, Haus geputzt, Kuchen gebacken, mit Freunden beim griechischen Vorspeisen-Abend geschlemmt, Unterkünfte für einen Urlaub gesucht, Freunde zum Griechen eingeladen und beim Chor den Film vom letzten Konzert angesehen. 

     
    Gefreut:   


    Über Buchpost vom Rowohlt Verlag! Vielen herzlichen Dank! 
    Diese humorvolle Krimi-Reihe lese ich schon seit Beginn an und freue mich auf die Lektüre. Mal sehen, was die Protagonisten dieses Mal für einen Fall aufklären müssen und was sie privat so treiben werden. 

                     

    Gegessen:

    geschmorter Chinakohl mit Hacksauce und Salzkartoffeln; griechische Vorspeisen; Rotbarsch mit Kartoffelsalat; Hähnchenkeulen aus dem Airfryer mit Krautsalat; Rosenkohl mit Würstchen und Salzkartoffeln; Schweinefilet in Metaxasauce mit Pommes und Salat; Apfelkuchen; 

                                 

    Vorspeisen-Mix







    Gedacht:                                                                             

    Die Information der Genehmigung meiner Akkreditierung für die Buchmesse in Leipzig ist eingetroffen. Ich freue mich sehr! Wen treffe ich denn dort?

    Gefeiert:

    Keine Feier

    Geärgert: 

    Ich hatte mir eine Unterkunft für die Buchmessen in 2027 rausgesucht, leider erst am nächsten Tag die Reservierung vornehmen wollen. Doch da war der Preis für drei Tage mal eben von 350 auf über 900 Euro hochgeschnellt. Das ist ja Wahnsinn und ich warte lieber mal ab, was sich sonst noch so ergibt. 

    Gekauft: 

    Tulpen, Vorräte und Medikamente
                                    

    Geklickt:

    Unterkünfte für die Leipziger Buchmesse 2027 und für einen Urlaub an der See 
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche!

                                  ❄️❄️❄️❄️


    Herzliche Grüße,

    Eure Sommerlese


    Mittwoch, 11. Februar 2026

    Schwarmzauber - Núria Solsona

    Einzigartige Choreografien der Natur

    Bei Prestel Junior erscheint das XXL-Sachbilderbuch Schwarmzauber: Magische Choreografien der Natur von Núria Solsona. Der Clou sind die großen Ausklapptafeln, es eignet sich für Kinder ab sechs Jahren.

    Wenn sich in der Natur Tiere zu Schwärmen zusammen fügen, ist dieser Anblick magisch und absolut faszinierend. Hinter diesem Schwarmzauber steckt oft ein triftiger Grund. Wie machen die Tiere das und was bezwecken sie mit ihren Formationen?

     


    Der Anblick einer Wolke mit tausenden Staren am Himmel versetzt Menschen in Erstaunen, ihre Wolkengebilde sind ein sehenswerter Anblick. Auch Fische bilden solche Gruppen und schwimmen in einem nicht enden wollenden wirbelnden Tanz durch das Wasser. Viele Tiere bilden solche Schwärme und es scheint, als ob sie das lange einstudiert haben. Doch in Wahrheit dient dieses instinktive Verhalten dem Schutz vor Fressfeinden.  

    Das große, schmale Buch hat ein ungewöhnliches Format, es verbirgt Ausklappseiten, auf denen die einzelnen Choreografien und Formationen von Schwärmen aus der Natur genauer vorgestellt werden. 

    Folgende Themen werden mit naturnahen Illustrationen beschrieben: In V-Formation (Gänse), Akrobaten der Lüfte (Stare), Mit Hüftschwung (Bienen), Spiralförmig (Sardinen-Synchronschwimmen), Vernetzt (Ameisen) und In Reih und Glied (Pinguine). 



     

    Es ist immer ein schöner Anblick, wenn Vogelschwärme am Himmel fliegen und man fragt sich willkürlich, wie sie das schaffen, ohne miteinander zu kollidieren. Der Grund liegt in ihrer Separation und in ihrem Zusammenhalt. Alle streben zum selben Ziel. 

    In diesem Buch wird deutlich, dass es auf jedes einzelne Tier ankommt, jeder Einzelne ist wichtig. Nur so kann die Gemeinschaft als Ganzes funktionieren. Es ist interessant zu erfahren, wie Bienen kommunizieren oder warum sich Gänse im Flug zu einem V formieren. 

    Sehr interessant ist die Beschreibung der unterschiedlichen Themen und entsprechenden Fakten, die schon Sechsjährige verstehen können. Dieses Wissen verbindet sie noch enger mit den Tieren und sie erfahren, wie vielfältig und einzigartig die Wunder der Natur ausgebildet sind. 

    Bei der Beschreibung der verschiedenen Formationen werden bestimmte Fachausdrücke benutzt, die im hinten beigefügten Glossar näher erklärt werden. Es geht um Aerodynamik, Bionik, elektrostatische Ladung, Organismus, Schwarmverhalten und andere Begriffe. Die Aufzählung von Wissenschaftlern und Quellen finde ich hilfreich, für die Altersgruppe ab sechs allerdings noch etwas verfrüht. Aber wer weiß, aus manch einem neugierigen Kind wird einmal ein Forscher.  

    Die beeindruckende Welt der Tiere und ihre Schwärme, Tänze und Formationen wird hilfreich erklärt und anschaulich gezeigt. Ein Buch, das neugierig macht auf die Natur und auf ihren Schutz!

    ***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Prestel Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***