Sonntag, 11. Oktober 2026

Wolkenberührpunkt - Christoph Kramer

Eher als Jugendroman geeignet! 

Christoph Kramers zweiter Roman Wolkenberührpunkt erscheint bei Kiepenheuer & Witsch.  

Nachdem Christoph Kramers seine Fussballkarriere bei Borussia Mönchengladbach an den Nagel gehängt hat, schreibt er sein erstes Buch "Das Leben fing im Sommer an". In einer Buchhandlung trifft er auf Roman, der dieses Buch kauft und ihm aus seinem Leben erzählt. Romans Schicksal lässt Kramer nicht los und er erzählt von dessen Enttäuschungen im Leben, von der Suche nach dem eigenen Glück und Themen, die Kramer mit Erfahrungen aus dem eigenen Leben verbindet. 



"Lieber Fussball, meine große Liebe. Lebe wohl! Mein ganzes Leben warst du immer bei mir. Hast mich weinen und lachen lass. Feiern und fluchen. ... Ich werde nie traurig sein, dass du vorbei bist. Sondern immer glücklich, stolz und dankbar, dass ich dich leben durfte. Danke!" Zitat Seit 277   

Roman und Christoph begegnen sich und es prallen zwei Welten aufeinander, denn die Leben der Männer verliefen und entwickelten sich völlig unterschiedlich. 

Da ist der junge Chris, der in einem liebevollen Elternhaus umsorgt aufwächst, dessen sportliches Talent gefördert wird und eine erfolgreiche Fussballkarriere ihm das weitere Leben finanziell absichert. Und da ist Roman, der adoptiert wurde und schon früh die Orientierung an ein geordnetes Leben verloren hat. 

Es hat mich interessiert, welche Wege Personen mit unterschiedlichen Entwicklungen in ihrem Leben einschlagen und was ihr Aufeinandertreffen auslöst. Außerdem war ich nach dem ersten Roman von Chris Kramer darauf gespannt, inwieweit sich sein Erzählstil entwickelt hat. 

Sprachlich hat er dazugelernt, er erzählt verständlich und empathisch von Gefühlen und fängt bestimmte Situationen nachfühlbar ein. Dennoch hatte ich öfter mal den Eindruck, dass mir etwas in einfachen Worten erklärt wird, was mir bereits bewusst ist. Das betrifft den Bereich wo es um Privilegien geht und ich denke mal, das könnte eher im Segment der Jugendliteratur so vermittelt werden. 

Diese Coming-of-Age-Geschichte umfasst die Themen Suche nach der eigenen Identität, Liebe und familiäres Umfeld und vergleicht dabei zwei Leben miteinander, die sehr unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen bieten. Eigentlich hatte ich eine Geschichte erwartet, in der sich Roman und Chris annähern. Die Kernfrage danach, was echtes Glück bedeutet wurde mit dem "Wolkenberührpunkt" gut eingefangen. 

Chris Kramer setzt die Eindrücke zu Roman in Beziehung zu seinem eigenen Leben und berichtet, was er selbst erlebt hat. Das wird mehrfach als Stilmittel genutzt und war mir insgesamt zu häufig eingesetzt und hat meinen Lesefluss ziemlich unterbrochen. Auf Dauer fand ich manche Passagen auch eher langatmig und es entwickelte leider keinen Lesesog. Allerdings gehöre ich auch zur Altersgruppe, die weit über das Jugendalter hinaus geht.   

Dieses Buch ist definitiv etwas für die junge Leserschaft, die sich einem Entwicklungsroman eher verbunden fühlen. Coming-of-Age-Geschichte, die gut als Jugendroman funktioniert

***Herzlichen Dank an den Kiepenheuer & Witsch Verlag für dieses Überraschungsbuch!***   

 


Wochenrückblick KW 41/2026

 







 Was war in dieser Woche los?

 
Das herbstliche Wetter hat mich dazu veranlasst, meine Sommerkleidung im Schrank jetzt wieder gegen wärmere auszutauschen. Unsere Heizung haben wir bisher nicht eingeschaltet, noch ist es im Haus warm genug und abends reicht eine leichte Decke gegen kühle Körperteile. 
Die Woche war gefüllt mit Arztterminen, dazu liefen die Vorbereitungen auf das Chor-Konzert und meine Mutter hatte sich irgendetwas eingefangen, was sie total geschwächt hat. Nun ist sie aber wieder etwas stabiler und darüber bin ich heilfroh. 
Das Konzert hatte eine tolle Stimmung und bescherte mir einen schönen Abschluss der Woche 
 
Gesehen:   
  
Wer wird Millionär? (Lief ja die Woche mehrfach, ich habe immer mal eine halbe Stunde reingeschaut)
 

Gelesen:   

 

  • Die Bienenfrau - Eva Fretheim                                                    3⭐                       
  • Hilda Hasenherz. Das Abenteuer bei den Winterwölfe...  5⭐
  • Wale – Rena Ortega                                                                         4⭐
  • Aprikosenkind - Judith Merchant                                                5⭐
  • Getan:  
     
    Gelesen, gebloggt, Sonntags-Sonderprobe und Generalprobe fürs Konzert, das dann (trotz einiger Wackler) ganz erfolgreich über die Bühne, Wäsche gewaschen, eingekauft, zwei Arztbesuche absolviert, meine Mutter 4 mal besucht (und ich war froh, als ihre kurzfristige Schwäche wieder gebessert hat).  
     
     
    Gefreut:     
     
    Über Buchpost vom Kiwi Verlag, der neue Roman von Ina B. Hatter ist eingezogen. Und vom Bloggerportal erhielt ich den angefragten Krimi von Sophie Bonnet und bin schon gespannt wie die Reihe weiter geht. Ganz herzlichen Dank an beide Verlage!
     


     
    Gegessen: 

    Gefülltes Thunfischsteak mit Pommes und grünen Bohnen; gebackene Ente mit Currysauce, dazu Reis und Frühlingsrolle; Blumenkohl mit Salzkartoffeln, Bratwurst (Rest aus der Kühltruhe) mit Ei; Möhren-Kartoffel-Suppe 3x; Gemüse-Putenhack-Pfanne mit Dinkel-Nudeln;   
      





     

    Gedacht:        

    Die SPD gräbt sich mit ihren Mitgliedern ihr eigenes Grab. Zuerst die 
    verwandschaftliche Verbindung der Flucht-Wagenfahrerin (NGO-Mitarbeiterin) bei den Stade Mordfällen, dann der Verdacht gegen den ehemaligen Regionspräsidenten Steffen Kracht und SPD‑Chef Adis Ahmetovic wegen der Klinikaffäre Lehrte. Was sind das alles für Leute?
    Und das erschütterndste kommt noch, Ex-Kanzler G. Schröder besucht einen alten Freund, der für tausende Morde verantwortlich ist. Das hat mich echt erschüttert. Passenderweise wurde er von Strack-Zimmermann  als "Deutschlands frechster Rentner" bezeichnet und ich glaube kaum, dass seine "Freundschaft" irgendetwas im Krieg gegen die Ukraine bewirken kann.  

    Gefeiert: 

    Chor-Konzert: Dream on

    Geärgert: 

    Dass die Entwertungsautomaten der Üstra/Bahn die noch gültigen Fahrscheine nicht erfassen, weil die Karten zu groß sind. Was ist denn das schon wieder für ein Irrsinn? 

    Gekauft:  

    Lebensmittel, besonders viel Gemüse und Obst
      

    Geklickt: 

    Wettervorhersagen 
     

    Liebe Grüße und eine schöne Woche,

    Eure Sommerlese 

    Donnerstag, 8. Oktober 2026

    Die Bienenfrau - Eva Fretheim

    Atmosphärischer Krimi, der mich leider nicht ganz überzeugt hat!

    Die Bienenfrau (Vigdis Malmstrøm ermittelt) heißt der Kriminalroman von Eva Fretheim, der bei Rowohlt Polaris erscheint.  

    Polizeioberkommissarin Vigdis Malmstrøm wurde von ihrem Leitungsposten degradiert und nach Nordbygda versetzt. Als sie vom vermeintlichen Unfalltod der Kindergärtnerin May-Britt Lange erfährt, sagt ihr das Bauchgefühl, dass hier kein Unfall vorliegt, außerdem sprechen die Spuren am Unfallort ebenfalls dagegen. May-Britt wurde nur 42 Jahre alt und raste mit ihrem Wagen in einer Kurve gegen einen Berghang. Sollte ihr jemand nach dem Leben getrachtet haben?  


     

    Vigdis ist eine engagierte Kommissarin, die mit ihren Ermittlungen tief in den Fall eintaucht und nicht aufgibt, so verzwickt der Fall aus sein mag. Sie untersucht das Umfeld der Toten und stösst auf einen älteren Fall, als vor zwei Jahren die 19-jährige Iris Bjerkan spurlos versschwand. Wie hängt dieses Verschwinden mit dem Tod von May-Britt zusammen? Um die Figuren besser verstehen zu können, versucht Vigdis das Beziehungsgeflecht aller Beteiligter einzusehen. Doch ihr begegnen viele Ungereimtheiten und auch einige Lügen. 

    Der Erzählstil zeigt auf wunderbare atmosphärische Weise die Natur Norwegens, der Krimi liest sich flüssig und durch die situationsbeschreibenden Vorgänge auch sehr lebhaft. Ich wurde beim Lesen in eine unheimliche Stimmung hinein gezogen, die für eine gewisse Grundspannung gesorgt hat. Neben der Ermittlungsvorgängen und einigen privaten Einblicken in Vigdis Leben schildert auch eine Einzelgängerin namens Unn ihre Eindrücke. Sie ist Imkerin und lässt uns an den Vorgängen in der Bienenbeute und am Leben und Arbeiten der Bienen teilhaben. Diese Informationen haben mich interessiert und erklären die Position von Bienenköniginnen, die von den Arbeiterinnen umsorgt werden. Ich habe lange darüber nachgedacht, welche Person im Krimi die Königin sein soll, um den inhaltlichen Bezug zu verstehen. Doch leider hat sich mir die Erkenntnis nicht erschlossen und insgesamt hat mich der Krimi auch nicht so gepackt wie erhofft, zumal die Spannung eher auf einem niedrigen Level blieb.  

    Die Aufklärung bringt dann ans Licht, was wirklich vorgefallen ist. Ich mag es eher, wenn ich miträtseln kann und hier fehlten mir einfach einige Verbindungen.   

    Insgesamt ist es ein eher ruhiger, gut erzählter Krimi, der als Reihenauftakt durchaus auf die weiteren Bände neugierig macht. 

    ***Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

                                                        


     

    Mittwoch, 7. Oktober 2026

    Hilda Hasenherz. Das Abenteuer bei den Winterwölfen - Tobias Goldfarb

    Hildas abenteuerliche Suche im hohen Norden

    Im Schneiderbuch Verlag erscheint das Kinderbuch Hilda Hasenherz. Das Abenteuer bei den Winterwölfen von Tobias Goldfarb mit Illustrationen von Verena Körting. Es ist der vierte Band der Reihe um Hilda Hasenherz. 

    Hilda sucht weiter mit ihren Freunden nach ihren Eltern und Geschwistern. Endlich hat sie eine Spur, die in den hohen Norden führt, zur Burg Schneefeste. Auf dem Weg durch die verschneite Tundra treffen sie auf Wölfe, die sie nicht kennen, sie hoffen, dass sie ihnen helfen werden. 


     

    Hilda, Robinius und Eicho starten ihre abenteuerliche Reise mit einem Heißluftballon und obwohl Igromir Igel lieber Winterschlaf halten würde, begleitet er seine Freunde in den kalten Norden.  

    Tobias Goldfarb erzählt mit Humor und hat wieder einige spannende Abenteuer in die Geschichte eingebaut und lässt seine liebenswerten Figuren dieses Mal sogar Wölfe treffen. Zu den bekannten 'Tierfiguren gesellen sich weitere Charaktere, die Hilda und ihre Freunde unterstützen und sich mutig und hilfsbereit jeder Gefahr stellen.  Obwohl es auch böse Wölfe gibt, ist der Kontakt mit den Wölfen kein brutales Aufeinandertreffen, denn auch unter ihnen gibt es Tiere, die sich für andere einsetzen. 




     

    Die Handlung spielt im Winter und verteilt sich auf 23 Kapitel, die sich perfekt zum Vorlesen als abendliche Lektüre eignet. Die schönen Illustrationen bilden die verschiedenen Tiere und die Landschaft anschaulich ab und sorgen dafür, dann man noch intensiver in die Geschichte eintauchen kann. Ich kann verraten, dass es wie gewohnt bei Hilda ein gutes Ende gibt und wir wohl einen weiteren Band erwarten dürfen. 

    Auch in diesem Buch ist die Verbundenheit zwischen Hilda und ihre Freunden spürbar und es wird deutlich, was Freundschaft bewirken kann.   
    In diesem humorvollen und liebenswerten Vorlesebuch erleben verschiedene Tierarten spannende Abenteuer.

    ***Herzlichen Dank an den Schneiderbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

     


    Dienstag, 6. Oktober 2026

    Wale – Rena Ortega

    Die Geheimnisse der Wale 

    Rena Ortegas Kindersachbuch "Wale – Geheimnisvolle Riesen" erscheint bei Léman Publishing. 

    Wale sind faszinierende Tiere und die größten Säugetiere der Erde. Sie besitzen ganz erstaunliche Fähigkeiten und können miteinander kommunizieren, wobei jede Walart ihre spezielle "Sprache" besitzt.   


     

    In diesem Buch lernen Kinder nicht nur die Superkräfte der Meeressäuger kennen, sie erfahren viele interessante Details über den Lebensraum, die Wanderrouten, den Körperbau, Besonderheiten und Erkennungsmerkmale der einzelnen Walarten. Die schönen Illustrationen der Autorin Rena Ortega sind naturgetreu und vermitteln vielseitiges Wissen über Wale und machen die Bedeutung dieser Tiere für ein intaktes Ökosystem sichtbar. Es wird deutlich gemacht, dass sie Teil eines weltweiten Beziehungsgeflechts unterschiedlicher Tiere sind.

    In der persönlichen Einführung von Rena Ortega kann man ihre Begeisterung für Wale spüren. Sie zeigt wie ein Wal aussieht, welche verschiedenen Arten man unterscheidet und wie Wale leben und welche Tiere in Familien leben oder als Einzelgänger durch die Weltmeere schwimmen. 



     

    Das vermittelte Sachwissen können Kinder dann in einem Quiz oder einem Spiel anwenden und erfahren, wie vielseitig das Leben im Meer ist. Die Interaktion umfasst ein Labyrinth, verschiedene Malaufgaben, Quizfragen und einige Bonusspiele, die man herunter laden kann. 

    Vorgestellt werden Bartenwale, Zahnwale und Delfine und ihre erstaunlichen Fähigkeiten, die perfekt an ihren Lebensraum im Meer angepasst sind und das begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

    Die Aufteilung von Text und Bildmaterial auf den Seiten finde ich abwechslungsreich, manche Texte sind vielleicht noch etwas schwer für Sechsjährige, führen aber sehr gut an das Thema heran. Mir gefällt es, dass hier nicht nur Wissensvermittlung betrieben wird, sondern mit den einzelnen Spielen auch Begeisterung für Wale geweckt wird.  

    Eine Sache hat mich gestört, denn in ein Buch zu malen oder zu schreiben ist mir einfach suspekt.  


    Ein tolles Interaktionsbuch für Kinder, dass Wissen und tolle Illustrationen über Wale für Kinder interessant aufbereitet. 

    ***Dieses Buch habe ich für meine Vorablesen-Prämienpunkte eingetauscht! Vielen Dank dafür!***


     

    Aprikosenkind - Judith Merchant

    Wendungsreicher Thriller mit Sogwirkung

    Der Thriller Aprikosenkind von Judith Merchant erscheint im Kiepenheuer & Witsch Verlag. 

    Auf dem Land in dem kleinen Ort Kirchbach im Westerwald lebt eine Familie ihren Traum mit Haus und großem Garten. Doch die Idylle trügt, mit ihrer Tochter Ruby stimmt etwas nicht, die Fünfjährige ist introvertiert und entwickelt sich nicht altersgemäß. Mutter Nathalie weiß das und sie merkt, dass Ruby keine sozialen Kontakte aufbaut, weshalb sie häufig Anrufe von der Erzieherin des Kindergartens bekommt, die sich um die Entwicklung von Ruby sorgt. Ruby malt gerne, doch nicht so wie andere Kinder, sie lebt in einer Farbenwelt ohne Objekte. Was kann die Ursache dafür sein?



    Nathalie und Vater Gabriel kümmern sich liebevoll um ihre Tochter und gehen verständnisvoll auf sie ein. Sie sperren sich gegen den Stempel der Andersartigkeit ihrer Tochter durch die Erzieherin und haben keine Ambitionen, Hilfe von Medizinern oder Therapeuten anzunehmen. Sie akzeptieren ihre Tochter so wie sie ist und ihre Tochter soll sich auf dem Land so entfalten, wie es ihr gut tut. Doch plötzlich geschehen merkwürdige Dinge, Türen und Fenster stehen offen und nieman hat dafür eine Erklärung. Gabriel versucht Nathalie zu beruhigen, aber als Ruby ein Bild malt, auf dem eine Frau zu sehen ist, beginnt die Situation zu kippen. 

    Dieses Buch fängt sehr rätselhaft mit der verzögerten Entwicklung von Ruby an und lässt im Laufe der Handlung Zweifel an der Figur der Nathalie entstehen, die sich als Betrügerin bezeichnet und ihr Mann Gabriel behauptet später, dass seine Frau ihn nicht liebt, obwohl sie einen guten Umgang pflegen. 

    Gerade bei Gabriels Aussagen ploppten für mich Fragezeichen auf, die sich mit den Albträumen und der Verfolgungsangst von Nathalie immer mehr zu einer rätselhaften Situation verdichteten. 

    Was von den geschilderten Vorgängen stimmt und was geschieht hier wirklich? 

    Die Handlung hat mich schnell in ihren Bann gezogen und atemlos weiterlesen lassen. Die Seiten fliegen aufgrund der kurzen Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven nur so dahin. Dieser Psychothriller dreht sich um Kontrolle, Manipulation, Missbrauch und eine spezielle Mutterliebe. 

    Als schliesslich ein schockierendes Geheimnis gelüftet wird, steht die Familie nicht mehr so harmonisch da wie vorher. Es gibt Wahrheiten, die bisher verschwiegen wurden und die für Spannung und Nervenkitzel sorgen. 

    Judith Merchants "Aprikosenkind" ist lange nicht zu durchschauen, die Idylle der beschriebenen Familie bröckelt und die Figuren legen besondere Wesenszüge an den Tag, die mich erschüttert haben. 

    Ein fesselnder und verstörender Thriller, der viele Fragen aufwirft, menschliche Abgründe offenlegt und diese wendungsreich auflöst. 

    ***Herzlichen Dank an den Kiwi Verlag für dieses Überraschungsbuch!***  


     

    Sonntag, 4. Oktober 2026

    Wochenrückblick KW 40/2026

     



    Letzter Abend an der Ostsee


     Was war in dieser Woche los?

     
    Die Woche verflog im Nu, mit zwei Feiern, einer Chorprobe und zwei Fahrten in meine ehemalige Heimat war die Zeit gefüllt mit unterschiedlichen Vorhaben. 
    Das entspannende Gefühl vom Urlaub ist inzwischen wieder verflogen. Und die nächste Woche wird nicht besser, sie hält zwei Arzt-Termine, die Generalprobe und unser Chor-Konzert bereit und meine Mutter wartet auch auf meinen Besuch.  
     
    Gesehen:   
      
    The Masked Singer  
     

    Gelesen:   

  • Winterfunkeln in London - Anna Liebig                         4⭐
  • Weck den Weihnachtswichtel - Nico Sternbaum        4⭐
  • Der Mond im Meer - Sandra Dieckmann                       4⭐
  • Die Donnerkönigin - Maja Lunde                            5⭐
  •  

     

    Getan:  
     
    Gelesen, gebloggt, zwei schöne Geburtstagsfeiern erlebt, Wäsche gewaschen, eingekauft, Songs für das Chorkonzert nächste Woche geübt, mit zwei Freundinnen telefoniert, mit Nachbarinnen und ihren Enkeln auf den Spielplatz gegangen, einen Termin bei der Bank absolviert, meine Mutter besucht und den Eichhörnchen im Garten zugesehen.  
     
     
    Gefreut:     
     
    Über Buchpost vom Kiwi Verlag, über meine Kinder und über das milde Herbstwetter und den Sonnenschein. Und über einen Anruf meines früheren Nachhilfeschülers (vor ungefähr 45 Jahren), der inzwischen ein angesehener Bauunternehmer ist.  
     


     
    Gegessen: 

    Zwei mal Geburtstags Büfett; Blumenkohl mit Kartoffeln und heller Sauce 2x; Hähnchen-Geschnetzeltes mit Champignons und Nudeln (2x); Filet mit Paprika-Sauce und Kartoffeln; knusprige Hühnerbrust auf Currysauce mit Reis und Salat; 
      






     

    Gedacht:        

    In den letzten Wochen sind drei Bewohnerinnen in der Etage meiner Mutter verstorben und mit zweien von ihnen verbinden mich gemeinsame Momente und Erinnerungen. Auch wenn es für mich Fremde waren, so macht mich ihr Tod betroffen.  

    Gefeiert: 

    Zwei Geburtstage  

    Geärgert: 

    Über die nächste Erhöhrung des Pflegegeldes. 

    Gekauft:  

    Orchidee als Dankeschön für die Nachbarin fürs House-Sitten und zwei Anthurien (Flamingoblume) für meine Mutter und mich.  
     


     
     

    Geklickt: 

    Wettervorhersagen 
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche!

    Liebe Grüße 

    Eure Sommerlese