Sonntag, 17. Januar 2021

Die siebte Zeugin - Schwieker/Tsokos

Ein spektakulärer und interessanter Fall wie aus dem echten Leben gegriffen 

Der Justiz-Krimi "Die siebte Zeugin" von Florian Schwieker/Michael Tsokos erscheint im Knaur Verlag und ist der Auftaktband einer Reihe.

Nikolas Nölting ist Verwaltungsbeamter und wohnt mit Frau und Tochter in Berlin. Eines Tages fährt er zu einer Bäckerei und schießt scheinbar wahllos um sich, dabei stirbt ein Mensch, zwei werden verletzt. Zu der Tat schweigt Nölting, sein Anwalt Rocco Eberhardt sucht nach dem möglichen Motiv. Was hat den Familienvater zu dieser Tat getrieben?

 

In diesem Krimi geht es um den Berliner Anwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer. Beide Figuren spiegeln im Buch den Berufsalltag der Autoren wieder. Florian Schwiecker arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger, Bestseller-Autor Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité.

Warum verteidigt ein Strafverteidigern einen überführten Mörder? Das fragt man sich schon mal, bei diesem Fall ist die Suche nach dem Tatmotiv die Hauptangelegenheit von Strafverteidiger Rocco Eberhardt, der dank dem Rechtsmediziner Justus Jarmer auf die richtige Fährte gelangt. Was steckt hinter dieser Tat und warum wird ein bisher unbescholtener Bürger zu einem Mörder? Fragen, die mich sofort in diesem Krimi gezogen haben und die sich zwar schon früh abzeichneten, aber die Vorgehensweise war bis zum Ende spannend. 

Ein Großteil der Handlung spielt sich im Gericht und in der Anwaltskanzlei ab, dadurch gewinnt man typische Einblicke in die Arbeit eines Anwalts und erlebt das gängige Prozedere der Gerichtsverhandlung sehr authentisch mit. Vor allen die Befragung der Zeugen spielt eine entscheidende Rolle, denn hier sind Taktik und Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung nötig, um die entscheidenden Antworten der Zeugen zu erhalten. Aber auch Clan-Kriminalität und ihre Machenschaften gehören in diesem Fall wie im wahren Leben leider dazu. Diese kriminelle Seite kommt im Buch nicht zu kurz und sorgt für authentische Fallschilderung.

Das Motiv zeichnete sich meiner Meinung nach recht schnell ab, trotzdem fand ich durchgängig spannend die Vorgehensweise von Eberhardt und den Verhandlungsverlauf zu verfolgen. Hilfreiche Unterstützung erhält er durch den Privatermittler Tobias Baumann, der viele Personen näher ins Visier nimmt. Und hier kommt auch meine Kritik: Sehr zweifelhaft, aber für die Logik des Krimiablaufs unbedingt nötig, empfinde ich die Aussage eines Beamten gegenüber dem Detektiv. Der Beamte gibt einfach mal so Daten heraus, die eigentlich der Verschwiegenheit der Behörde unterliegen. Doch wie gesagt, diese Information war ein entscheidendes Puzzleteil in der Ermittlung. 

Die Zusammenarbeit des Teams bestehend aus Rocco Eberhardt und Justus Jarmer war in diesem Fall noch nicht so deutlich erkennbar. Da hoffe ich bei weiteren Fällen auf mehr Zusammenarbeit und weniger Privatermittler-Tätigkeit.

Dieser spannende Auftaktband aus dem Justiz-Krimibereich hat mich gut unterhalten, gerade weil hier neben der interessanten Gerichtsverhandlung auch ein realistisch wirkender Fall aufgeklärt wird. Auf die Folgebände freue ich mich schon! Ich vergebe 4,5 Sterne, die ich auf 5 aufrunde.

 

***Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Knaur Verlag!***


Wochenrückblick KW 02/2021

 


Was habe ich diese Woche eigentlich gemacht?


Vom Winter und seinen Schneemengen war hier noch nicht viel zu sehen, doch seit heute Morgen schneit es unaufhörlich und nun liegt alles unter einer dünnen Schneedecke begraben. 


Gesehen:  

Naturwunder des Nordens 

Wer wird Millionär

Gehört/Gesungen:

Zoom-Probe vom Chor: So soll es bleiben , I am Sailing

Gelesen: 
     
    Die Rezi zu "Die ver Gezeiten" von Anne Prettin folgt später zum Erscheinungstermin des Buches.
     
    Getan: 
     
    Eine liebe Buchbloggerin angerufen
     
    Gefreut:  
     
    Über Post vom Droemer Knaur Verlag  

     


    Gegessen:

    Grillplatte vom Griechen; Djuwetschreis aus den Kitchen Stories mit Suzuki (Foto) und noch einmal mit Spiegelei und Tsatziki; bunte Gemüsesuppe mit Reisnudeln (2x); Seehecht mit Kartoffeln und Erbsen-Möhren-Gemüse; Spaghetti Gorgonzola mit Feldsalat;  


    Gedacht: 

    Die Impfungen werden noch lange dauern, hoffentlich halten sie auch ihre Wirkung gegen die Mutationen des Virus.  

    Gefeiert:
     
    Jahrestag mit meinem Mann, Essen vom Griechen geholt und einen hübschen Blumenstrauß mit Rosen gab es auch zur Feier des Tages.  
     
      
    Geärgert:  

    Über die Fernreisen von Promis und die Aussage eines bekannten TV-Schauspielers, er habe schon 50 Schnelltests machen können. Und die örtliche Theaterbranche leidet unter den Schließungen.

    Gekauft:

    Einen Wocheneinkauf

    Geklickt:

    Corona Zahlen und Kitchen Stories App

    Ich wünsche euch eine gute Woche und bleibt gesund! 

    Eure Sommerlese

    Freitag, 15. Januar 2021

    Peterchens Mondfahrt - Gerdt von Bassewitz

    Eine fantastische Traumreise zum Mond mit nostalgischem Charme

    Der Kinderbuch-Klassiker "Peterchens Mondfahrt" von Gerdt von Bassewitz erscheint mit Originalillustrationen von Hans Baluschek im Anaconda Verlag.  

    Der Maikäfer Herr Sumsemann hat nur fünf Beinchen, sein sechstes Bein wurde von der Nachtfee auf den Mond gezaubert. Gemeinsam mit den Geschwistern Peterchen und Anneliese will der Maikäfer sein Beinchen zurückholen. Sie starten eine abenteuerliche Reise zum Mond und treffen auf ganz zauberhafte und wunderliche Gestalten wie das Sandmännnchen, die Sternenkinder und die Nachtfee.


    "Eine Bilderbücherwiese war da, auf der alle Bilderbücher wie Gemüse wuchsen. Das sah sehr bunt und vergnügt aus; manche waren noch nicht entfaltet und wie Knopsen in ihren Hüllen..." Zitat Seite 91

    Der Maikäfer-Mann Sumsemann hat erblich bedingt nicht nur sein sechstes Bein verloren, sondern auch seine Frau. Aus Kummer spielt er auf seiner kleinen silbernen Geige und trinkt abends Vergissmeinnichtschnaps. Im Kinderzimmer von Peter und Anneliese erzählt er den braven Kindern von seiner Geschichte und bittet sie, ihm zu helfen, sein 6. Beinchen vom Mond zu holen. Denn nur wirklich brave Kinder sind dazu in der Lage. 

    Auch wenn dieses Buch schon an die 100 Jahre alt ist, so hat die Geschichte noch nichts von ihrem Zauber verloren. Es ist eine Fantasiereise zur Sternenwiese, über die Milchstraße zum Mond mit Abenteuern, die auch heute noch Kinder begeistern können. Und mit Figuren, die Kindern zum Teil bekannt sein werden, wie Frau Holle und der Sandmann.



    In diese märchenhafte Geschichte mit ihrer alten Sprache kann man wunderbar eintauchen und gedanklich in die eigene Kindheit zurückkehren. Heute mag manches etwas altmodisch erscheinen, doch gerade das macht den besonderen Charme von "Peterchens Mondfahrt" aus. Auch wenn einige Worte Fantasiegebilde sind oder nicht im Wortschatz jüngerer Kinder existieren (wie "schnabulieren"), so ist es ein besonderes Erlebnis für die Fantasie und für die Erweiterung des Wortschatzes. 

    Wer möchte nicht auf einem Bären reisen oder das Fest der Nachtfee besuchen? Überall geschehen wundersame Dinge, so wachsen auf der Weihnachtswiese Pfefferkuchen und allerlei Spielzeug und die Kinder treffen sogar auf den Weihnachtsmann. 

    Dieses Buch ist nicht gerade für kleine Kinder geeignet, aber für Schulkinder und Erwachsene ist es eine wunderbare, abenteuerliche Reise mit herrlich nostalgischem Charme.  


    ***Herzlichen Dank an den Anaconda Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!***


    Freitags-Füller # 221

     


    Nun saust der Januar munter ins Jahr hinein. Und irgendwie auch an mir vorbei, so kann ich es wohl passend beschreiben. Ein Einerlei aus Tagen, die größtenteils gleich ablaufen und wo die Nachrichten nicht gerade für Stimmungshochs sorgen.  Bei vielen Bundesländern ist der Winter mit reichlich Schnee eingezogen, Spanien hat sogar eine regelrchte Schneekatastrophe. Nur hier sind höchstens mal die Mülltonnen und die Dächer weiß gefärbt. Aber das reicht mir auch schon, Schlittenfahren war einmal.   


     

    Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller! 

    Dies ist ein Projekt von Barbara von  Scrap-Impulse

    Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen.

     

    1. Schön, dass ich jederzeit in neue Buchwelten abtauchen kann und immer wieder schöne Buch-Überraschungen (siehe Foto oben vom Droemer Knaur Verlag) bekomme. Der neue Tsokos wird sicher ein ganz spannender Reality-Krimi werden.


    2. Die Impfkampagne läuft nur sehr zögerlich und das Gerangel um die unterschiedlichen Pläne nervt nur noch. Ich würde das als Schulnote teilweise mit mangelhaft bewerten.

     

    3. Menschen, die nur auf ihre Rechte pochen und ihre persönlichen Freiräume sehen, mag ich nicht. In so einer Krise ist das Gemeinwohl entscheidend und kein Egoverhalten und private Vorteile. 

     

    4. Nur mit privaten Einschränkungen und einem funktionierenden Kontaktverbot können wir die Pandemie überstehen, das weiß (leider inzwischen immer noch nicht) jeder.

     

    5. Wichtig ist, auch die positiven Dinge zu sehen, die unser Leben ausmachen.

     

    6. Wenn meine Gruppe (3, 4 oder 5?) endlich an der Reihe für eine Impfung ist, ich bin bereit. 

     

    7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Gläschen Lillet Wild Berry und ich werde in meine neuen Bücher reinschnuppern, morgen habe ich mal wieder außer Einkaufen nichts geplant und Sonntag muss ich vielleicht mal ein Regal etwas aufräumen, da herrscht etwas Chaos.

     

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich und bleibt hoffnungsvoll.

    Liebe Grüße,

    Eure Sommerlese

    Dienstag, 12. Januar 2021

    Anyone Can Cook - Kitchen Stories

    Ein tolles Kochbuch, auch für Anfänger geeignet

    Im Penguin Verlag erscheint das Kochbuch "Anyone Can Cook – Unsere liebsten Gerichte für jeden Tag". 

    Rezepte klingen häufig kompliziert und nicht sehr praktikabel. Dieses Buch erklärt mit klaren Schritt-für-Schritt-Bildern und stellt leckere Gerichte vor, die auch in Kitchen Stories viele Menschen an den Herd bringt.


    Um wieder mehr Menschen zum Kochen zu bringen, haben Mengting Gao und Verena Hubertz die videobasierte Koch-App "Kitchen Stories" ins Leben gerufen. Seit Oktober 2020 gibt es für Fans der Kitchen App nun das passende Kochbuch mit einer Sammlung der beliebtesten Rezepte. Mit dem nötigen Grundwissen kann jeder kochen, hier lernt man einiges. 

    In der Einführung erfährt man etwas zum Aufbau des Buches, über die nötigen Utensilien, Vorräte und Gewürze zum Kochen und was die Symbole bei den Rezepten bedeuten.

    Im erste Kapitel werden die verschiedenen Grundtechniken des Kochens erklärt: Schneiden, Garen im Backofen, Braten, Sautieren, Blanchieren und das richtige Kochen von Nudeln, Reis, Polenta und ähnliches. Dabei ist mir schon ein Fehler aufgefallen: Grundsätzlich muss man Reis vor dem Kochen waschen, denn er enthält in seine Schale giftiges Arsen. Leider wird darauf nicht hingewiesen. 

    In fünf Kapiteln folgen dann die Rezeptteile, die übersichtlich angeordnet sind, neben Zutatenlisten die jeweilige Personenzahl beinhalten und mit vielen, aussagekräftigen Fotos begleitet werden. Es gibt die Zeitangaben, Informationen zur Ernährungsweise und Jahreszeit des Gerichts und ob es sich als  Familienessen eignet.

    Die Koch-Kapitel umfassen die Bereiche: "Salate & Suppen", "Vegetarisch und vegan", "Pasta", "Fleisch" und "Aus dem Ofen". Zu allen Rezepten gibt es hilfreiche Tipps und dank der schrittweisen Bilder sieht man die nötigen Schritte und so fällt das Kochen nicht schwer. 


    Besonders beachtenswert fand ich die Baukasten-Übersicht für Currys, die 16 verschiedenen Pestoideen und die Übersicht für verschiedene Fleischbällchen-Rezepte. Denn was gut schmeckt und funktioniert, kocht man immer wieder und hat so die Möglichkeit die Gerichte immer wieder mit anderen Zutaten zu variieren.

    Nachgekocht habe ich das Paprika-Hähnchen aus dem Ofen und die Zucchini-Creme-Suppe. Die Mengenangaben waren ausreichend, die Ofengarzeit hat gestimmt, nur hatte ich keine backofengeeignete Pfanne, also musste ich eine Auflaufform verwenden. Solche Hinweise hätte ich eigentlich auch unter den Tipps erwartet. 


    Bei den Zutaten werden einige exotische Dinge wie Reiswein, Zitronengras, Sumach oder Misopaste verwendet, die sicher in Fachgeschäften erhältlich sind, aber nicht im normalen Supermarkt. Bei diesen Rezepten hätte ich mir den Hinweis auf besondere Zutaten gewünscht. 

    Ein übersichtliches Rezeptregister sorgt für ein schnelles Wiederfinden der Rezepte nach Kapiteln, leider gibt es kein Register nach Grundzutaten.

    Von diesem Buch habe ich leckere und einfach zuzubereitende Gerichte und die Vermittlung von Grundkenntnissen im Kochen erwartet und letztendlich auch erhalten. Vorgestellt werden zwar auch schwierigere Gerichte, die etwas Übung erfordern, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Durch den Austausch der Zutaten erhält man viele Möglichkeiten das Gericht immer mal anders zu kochen. 

    Die kapitelweise Anordnung nach Themen gefällt mir sehr, die Fotos sind großartig und appetitanregend, die Auswahl der Rezepte ist vielfältig und es findet sich für jeden Gaumen das passende Gericht. Zusätzlich zum Buch kann man in der App weitere Gerichte finden, die alle Ernährungsformen bedienen. 

    Ein modernes Kochbuch, das viele und gut nachzukochende Rezepte enthält und auf jede Ernährungsweise eingeht. Das Buch zur Kitchen Stories-App.

    ***Herzlichen Dank an den Verlag und Lovelybooks für dieses Adventskalender-Geschenk!***


    Sonntag, 10. Januar 2021

    Die Kannenbäckerin - Annette Spratte

    Eine klare Leseempfehlung für historische Romanleser:innen 

    Annette Spratte ist die Autorin des historischen Romans "Die Kannenbäckerin", der im Francke Verlag erscheint. 

    Im 17. Jahrhundert während des 30-jährigen Krieges wütet im Westerwald die Pest. Die 13-jährige Johanna verliert ihre ganze Familie an die Krankheit. Nun muss sie sich zu ihrem Onkel, einem Töpfer im Kannenbäckerland durchschlagen, in der Hoffnung, dass er sie bei sich aufnimmt. Um vor herumziehenden Soldaten geschützt zu sein, verkleidet eine Nachbarin Johanna als Junge.


    Annette Spratte hat mich mit ihrer vom Schicksal gebeutelten Johanna von Anfang an in ihre lebendig erzählte Geschichte hineingezogen und ich konnte gar nicht anders als Johannas Erlebnisse gespannt zu verfolgen. Die Autorin spart nicht an realistisch klingenden Beschreibungen des Zeitgeschehens, man erlebt hautnah dass die grassierende Pest die Menschen massenhaft sterben ließ und wie herumziehende Soldaten die kleinen Dörfer skrupellos plünderten und die Bewohner ausraubten. 

    Als Johanna bei ihrem Onkel und ihrer Tante als vermeintlicher Neffe Johann unterkommen kann, entdeckt sie ihr Interesse und ihr Talent fürs Töpfern. Sehr interessant ist die Beschreibung der Arbeitsschritte rund um das Töpferhandwerk und ich habe die Probleme des Brennens und der Tonbeschaffung eindringlich miterleben dürfen und gehofft, dass die Tonwaren heil bleiben und gut verkauft werden können. 

    Zu dieser Zeit war die Hexenverfolgung ein grausames Werkzeug der Inquisition. Auch Johanna wird als Hexe angeklagt und muss sich einem solchen Verfahren unterziehen und wird gefoltert, um ihr ein Geständnis abzuringen. Mehr möchte ich zu dieser schrecklichen, aber auch fesselnden Szene nicht verraten. 

    Die Figuren sind detailliert gezeichnete Charaktere mit Persönlichkeit, die sehr lebendig und mit ihren Schwächen und Stärken sehr glaubwürdig wirken. Johanna ist eine echte Sympathieträgerin, fleissig, klug und sie entwickelt mit der Zeit einen Glauben zu Gott, der ihr Kraft bei der Bewältigung ihres Lebensweges gibt. Man leidet und fiebert mit ihr mit und freut sich über alle positiven Wendungen in der Geschichte, die auch von viel Leid und Existenzängsten erzählt.  

    Natürlich darf auch eine Romanze nicht fehlen, die durch verfeindete Lager gefährdet ist und wenig Aussicht auf ein positives Ende lässt.

    Mir hat dieses Buch sehr eindringlich deutlich gemacht, wie stark Frauen im Spätmittelalter unterdrückt wurden und wieviel mehr Rechte den Männern zustanden. Obwohl Johanna das Töpferhandwerk geschickt beherrschte, wurde dies von den anderen Meistern nicht anerkannt und sie brauchte immer Fürsprecher in Männergestalt. 

    Dieser Roman ist eine gelungene Mischung aus Spannung, historischem Einblick, inhaltlicher Tiefe und etwas Romantik, die durch die interessanten Charaktere und die fesselnde Handlung zu einer lebendigen und unterhaltsamen Geschichte verschmelzen. Ein echter Lesegenuß!


    ***Herzlichen Dank an den Francke Verlag und an Vorablesen für dieses Rezensionsexemplar!***



    Wochenrückblick KW 01/2021


    Was habe ich diese Woche eigentlich gemacht?


    Ein wenig komisch kommt es mir schon vor, gerade war erst Silvester und schon startet das Neue Jahr wieder durch. Nun gut, gehen wir es an, bleiben wir positiv gestimmt und negativ bei den Tests und hoffen auf einen guten Verlauf!   


    Gesehen:  

    Expedition ins Tierreich: Wildes Skandinavien  

    Die Schatzinsel Film von 1966 (fand ich als Weihnachtsvierteiler damals sehr spannend :-)

    Eric Clapton: Leben mit dem Blues

    Gehört/Gesungen:

    Eric Clapton Songs 

    Gelesen: 
     
    Die Rezi zu "Die ver Gezeiten" von Anne Prettin folgt später zum Erscheinungstermin des Buches.
     
    Getan: 

    Der Kalenderspruch aus dem Dumont Verlag passt doch perfekt:
     
    Staying in is the new going out
     
     
    Gefreut:  
     
    Über liebe Post von zwei "alten" Schulfreundinnen. 

    Über die ersten Tulpen des Jahres  

    Gegessen:

    Veganes Cordon Bleu mit Möhrengemüse; Zucchini-Creme-Suppe; Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffelklößen; Paprikagemüse mit Bulgur und Schmand; bunte China-Pfanne mit Putenfleisch und Reis (2x); Schnitzel mit Rosenkohl und Kartoffeln; 


    Gedacht: 

    Die Zulassung eines weiteren Impfstoffes wird nun mehr Impfungen möglich machen.  

    Gefeiert:
     
    Keine Feier
      
    Geärgert:  

    Über die Anzeige eines verstorbenen Tieres in den Todesnachrichten der Tageszeitung

    Gekauft:

    Viel Obst und Gemüse: Avocados, Äpfel, Bananen, Mandarinen, Heidelbeeren, Rosenkohl, Paprika, Möhren;

    Geklickt:

    Vorschauen von Buchverlagen

    Ich wünsche euch eine gute Woche und bleibt gesund! 

    Eure Sommerlese