Ein berührender, fesselnder und tragischer Roman
Am ersten Todestag von Elizabeth Harington trifft sich ihre Familie, um sich gegenseitig Halt zu geben. Denn der Unfalltod hinterlässt eine große Wunde bei den drei Kindern, besonders Adele trauert sehr. Da erhält sie einen merkwürdigen Anruf, der eigentlich ihrer Mutter gilt und wo von neuen Spuren die Rede ist. Und dann steht eine Frau an der Tür, die behauptet, sie sei ebenfalls eine Tochter der verunglückten Elizabeth. Wie kann das sein und hat die Fremde recht? Adele will mehr über ihre reservierte Mutter erfahren und über die junge Frau, die vorgibt, ihre Schwester zu sein. Beide Frauen versuchen mehr über Elizabeths Vergangenheit zu erfahren und ihr Gemeinmis aufzuklären.
Aus den Perspektiven von Mutter und Tochter tauchen wir in die Geschichte ein. Einmal von der siebzehnjährigen Elizabeth, die in ihrem Tagebuch ihre schicksalshaften Erlebnisse festhält und einmal von der vierzigjährigen Adele, die versucht, einen bestimmten Lebensabschnitt ihrer Mutter zu rekonstruieren. Beide Zeitstränge werden abwechselnd erzählt und enthüllen immer mehr Hintergründe zu der schicksalsträchtigen Zeit, die Elizabeths Leben durcheinander gewürfelt hat.
Nikola Scott hat einen lebendigen und einnehmenden Erzählstil, der mich immer mehr in die Geschichte hineingezogen hat. Die Handlung baut sich um ihre Figuren auf, denn es gilt Familiengeheimnis aufzuklären, das erschreckende Dinge ans Licht bringt. Dieses Buch ist einfach ein fesselnder Schmöker, den ich innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.
- Scott, Nikola - Das Leuchten jenes Sommers

































