Dienstag, 21. März 2023

Mistral - Maria Borrély

Ein ausdrucksstarkes Liebesdrama 

Ein Roman, der mit ausdrucksstarker Sprache und faszinierenden Landschaftsschilderungen fesselt.
 
Der Roman "Mistral" von Maria Borrély wurde von Amelie Thoma ins Deutsche übersetzt und erscheint im Kanon Verlag Berlin.

In einem kleinen Dorf der Haute-Provence leben die Menschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts als einfache Bauern, deren Leben von der täglichen Arbeit bestimmt wird. Dort lebt auch die junge und schöne Marie, die sich um die Wäsche und den Haushalt kümmert, Oliven und Mandeln erntet und gerade zur Frau erblüht. Als sie die Oliven zur Ölmühle bringt, lernt sie den attraktiven Olivier kennen verliebt sich in ihn und wird durch ihre Gefühle überwältigt. Maries geordnetes Leben beginnt zu wanken als Olivier seiner Wege geht. Die Liebe trifft Marie wie eine Naturgewalt, wie der Mistral, der das Leben der Menschen in dem Dorf bestimmt.
 

Dieser Roman führt in die malerische Landschaft der Haute-Provence mit ihren Lavendel- und Weizenfeldern, mit Öl- und Mandelbäumen und Kräutern und wilden Pflanzen. Eine bezaubernde Gegend, die die Autorin sehr stimmungsvoll beschreibt und so vor dem geistigen Auge des Lesenden abbildet. Gleichzeitig zeigt sie unterschiedliche Phasen des Mistral, der als kalter, starker Fallwind aus den Alpen die Gegend heimsucht. Dieser Wind spiegelt die Gefühle der Protagonistin Marie wieder, die ihre erste Verliebtheit erlebt und fröhlich und glücklich ist, dann aufgeregt und erregt, später enttäuscht wird, zu Tode betrübt ist und an ihrer Sehnsucht zerbricht.     
 
In diesem Roman wird auf wunderbar einfühlsame Weise die Landschaft der Haute-Provence geschildert, die sich unter den Jahreszeiten und dem einfallenden Mistral verändert. So wie sich Marie durch die Liebe verändert, verändert sich auch der Mistral. 
 

Der ausdrucksstarke Erzählstil Maria Borrélys wird in der deutschen Übersetzung von Amelie Thoma  spürbar gemacht. Sie schafft es, durch die Landschaftsbeschreibungen und die der Bewohner der Haute-Provence eine bildhafte Szenerie zu zeigen, die teilweise wunderschön und dann auch etwas bedrohlich wirkt. Die einfachen Bauern sind arbeitssam, bescheiden und leben mit und von der Natur. Sie sind abhängig von den Witterungen und man erlebt sie während ihrer harten Arbeit auf dem Feld oder bei der Ernte, Lebenswünsche oder Sehnsüchte erfüllen sich bei ihnen selten. Die Pflichten gehen vor, die Träume vergehen, so wird gesagt. 

Maries Gefühle, die anfänglichen Schmetterlinge im Bauch, ihre Glücksgefühle, dann die Traurigkeit und Verzweiflung im Hinblick auf die hoffnungslose Liebe habe ich gespannt verfolgt. Mir war früh klar, wie ihr Schicksal ausgehen würde. Aber während der Lektüre habe ich gehofft, dass ihre Familie, besonders ihre Mutter sie auffangen und ihr über diese Enttäuschung hinweg helfen würden.
 
Die Sprachweise ist ungewöhnlich, die Sätze wirken teilweise abgehackt, die Namen der Personen werden mit "der" oder "die" angeführt, was mich sehr gestört hat. Dafür wird in der Beschreibung der Landschaft und der Szenerie der Bauernhöfe und Häuser eine fast schon poetische Sprache genutzt, die mich entzückt eingenommen hat. 
Sehr interessant ist auch das Nachwort der Übersetzerin Amelie Thoma, die aus dem Leben der Maria Borrély und ihrer literarischen Werke berichtet. 
 
Es war eine wunderschöne Erfahrung, in dieses Buch mit der tragischen Liebesgeschichte eintauchen zu dürfen und dabei die Lebensbedingungen, die Landschaft und den Mistral mitzuerleben. Wer Naturschilderungen mag, wird dieses Buch dafür lieben. Aber es ist auch ein besonderes Leseerlebnis, dass sich zu lesen lohnt.  
 

 ***Herzlichen Dank an Literaturtest und den Kanon Verlag Berlin für dieses Rezensionsexemplar!*** 
 

 

Montag, 20. März 2023

Die Schwestern vom Eisfluss - Rebecca Maly

 

Dramatischer Islandroman, der Naturgewalten und menschliche Schicksale fokussiert 


"Die Schwestern vom Eisfluss" ist ein historischer Roman von Rebecca Maly, der 2016 im Rowohlt Verlag erschien.

Island, Ende des 19. Jahrhunderts: Jorun arbeitet auf einem ärmlichen Gutshof als Magd. Mitten im Winter wird ihr gekündigt, die Zeiten sind hart und die Bauern können sich keinen weiteren Esser leisten. Jorun macht sich auf den weiten Weg zum Hof ihrer Eltern, den nun ihre ältere Schwester Salbjörg mit ihrem gewalttätigen Mann Torger bewirtschaftet. Dorthin wollte sie nie mehr zurückkehren, aber nun bleibt ihr keine andere Wahl. Währenddessen versorgt Salbjörg in einer abgelegenen Hütte heimlich den verletzten Nachbarn Erlendur, den sie bewusstlos aufgefunden hat. Er wird wegen Mordes gesucht, kann sich aber an nichts mehr erinnern. Salbjörg pflegt Erlendur in seinem Versteck und behält ihr Geheimnis für sich, denn Ehemann Torger ist ein jähzorniger Mann. Wird Jorun sich auf dem Hof der Schwester einleben können und ist Erlendur wirklich ein Mörder?
 


In diesem Islandroman wird die winterlich, karge Landschaft eindrücklich mit Eis und Schnee beschrieben. Man kann es erahnen, wie schnell die Vorräte aufgebraucht waren und die bittere Armut den Bewohnern zusetzte. Wer hier im Winter kein Dach über dem Kopf hatte, erfror bitterlich. Jorun hat auf ihrem Weg zum Hof ihrer Schwester Glück, denn sie findet gastfreundliche Menschen. Sie erreicht schliesslich den Hof ihrer Schwester, wo sie auch Salbjörgs Geheimnis entdeckt. Jorun und Erlendur entwickeln füreinander Gefühle, Salbjörg neidet ihrer Schwester das Glück und schon bald erfährt man, welche Nöte Jorun vom elterlichen Hof vertrieben haben. 

Die Charaktere sind allesamt sehr interessant angelegt und auch sehr authentisch beschrieben. Das jeweilige Schicksal der ungleichen Schwestern ist mit dem harten Leben auf dem kargen Land verknüpft. Keine von ihnen kann sich ihren Träumen hingeben und Salbjörg hat mit ihrem brutalen Ehemann ein besonders schlimmes Los gezogen. Dabei gibt sie ihm keinen Anlass für die Gewalt.
Ich habe mich auch gefragt, warum Erlendur als Mörder gesucht wird? Es war für mich sehr spannend zu verfolgen, wie diese Tat aufgeklärt wird und welche Folgen daraus entstehen würden.  

Ganz anders als aus der romantisch verklärten Perspektive wird in diesem Roman Island im frostigen, kargen Winter gezeigt mit der bedrohlichen Gewalt der Natur. Es wird die Eiseskälte und die Armut der Bevölkerung sichtbar gemacht und damit auch die Bedrohung durch Erdbeben und Wasserfluten. Zu den menschlichen Dramen kommen sozusagen die Folgen von Naturgewalten hinzu und sorgen für spannende Lesezeit mit winterlicher Stimmung, in der man um das Leben der Figuren bangt. 

Die Liebesgeschichte zwischen Jorun und Erlendur bekommt recht wenig Romantik ab, alles andere würde auch nicht so authentisch zur düsteren Atmosphäre passen, die hier über der ganzen Szenerie liegt. Zwischendurch wechseln die Handlungsebenen immer wieder, da wären Jahresdaten gut gewesen. Und am Ende wird die Handlung für mich etwas zu schnell abgetan, ansonsten konnte ich den Roman fast in einem Rutsch auslesen und das spricht für einen gelungenen Roman.
 
Ein dramatischer Islandroman, der die Düsternis von Landschaft und Menschentypen abbildet und damit zu fesseln weiß. 



Sonntag, 19. März 2023

Quallenplage - Susanne Bergstedt

Tolle Urlaubslektüre mit Ostsee-Flair für Cosy-Crime-Liebhaber:innen


Im Dumont Verlag erscheint mit "Quallenplage" von Susanne Bergstedt der Krimiauftakt für das Duo Himmel und Holle.
 
Telse Himmel lässt ihr Leben als Journalistin in Hamburg hinter sich und zieht in das hübsche Gartenhaus ihrer Freundin Wanda Holle im Ostseeort Schilksee. Wohnen, wo andere Urlaub machen und im Meer baden, hier lässt es sich leben, wenn nicht gerade die Feuerquallenplage herrscht. Und als dann mit einem Schwarm Quallen die Leiche der Grundschullehrerin an den Strand getrieben wird, die Wanda auch noch gut kannte, fangen die Freundinnen an, den Todesfall genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn so wie die Polizei vermutet, glauben Wanda und Telse nicht an einen tragischen Unfall. Sie haben Grund zur Annahme, dass hier jemand nachgeholfen hat. Wie gut, dass Wandas Nachbar Olaf Wuttke als Kommissar die neuesten Fakten kennt und auch recht redselig ist. Wanda und Telse kommen einigen Verdächtigen auf die Spur und sehen sich in der Schule und im Segelclub mal näher um.



In diesen Krimi konnte ich gleich gut eintauchen, der flüssige Erzählstil lässt sich locker lesen, das regionale Flair wird passend in die Handlung einbezogen und die vielseitig angelegten Charaktere lernt man gut kennen. Telse und Wanda sind mir mit ihrer sympathischen, leicht neugierigen Art schnell ans Herz gewachsen und ich wäre bei ihren Ermittlungen und gemütlichen Essen gern die Dritte im Bunde gewesen. 
Auch Olaf Wuttke lässt sich gerne zum Essen einladen und so können ihm die Freundinnen immer wieder Infos zum Fall entlocken. Auf verschiedenen Wegen kommen sie an entscheidende Fundstücke, die durchaus für einen Mord sprechen könnten. 
 
Es macht Spaß, an der Seite der Hobby-Ermittlerinnen die Tätersuche zu begleiten. Hochspannende Lektüre darf man hier nicht erwarten, es gibt einige dramatische Vorgänge und mehr braucht es in diesem Cosy-Crime auch gar nicht. Die Handlung lebt vom Flair der Gegend und von den tatkräftigen Ermittlerinnen Himmel und Holle. Ihre Zusammenarbeit ergänzt sich wunderbar und man merkt, wie sie immer mehr zusammen wachsen. 

Ich fand die Lektüre sehr kurzweilig, genoss das regionale Flair und habe mich gern mit dem Fall beschäftigt. Gestört hat mich nur die Tatsache, das hier eine ziemlich konstruierte Situation eingebaut wurde, die es sehr offensichtlich machte, wer nun die Tote auf dem Gewissen hat. Deshalb ziehe ich einen Stern ab und vergebe noch vier Sterne und eine Empfehlung für diesen Ostsee-Krimi.
 
"Quallenplage" empfehle ich allen Cosy-Crime-Liebhaber:innen und Ostseefans. Ich würde mich über weitere Fälle von Himmel und Holle freuen, denn sie passen perfekt als Urlaubslektüre.
 

***Herzlichen Dank an den Dumont Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***




Die wilden Schwäne - Hans Christian Andersen

 

Eine großartige Märchenausgabe mit zauberhaften Illustrationen 

 
Im Wunderhaus Verlag erscheint die Neuauflage des Märchens "Die wilden Schwäne" von Hans Christian Andersen mit Illustrationen von Anton Lomaev.
 
Elisa verbringt als Königstochter mit ihren elf Brüdern ein schönes und glückliches Leben. Doch das ändert sich, als ihr Vater eine neue Frau heirate. Sie entpuppt sich als böse Stiefmutter, verzauber die Jungen in Schwäne und verbannt die liebreizende Elisa aus dem Schloß. Das Mädchen findet heraus, wie sie ihre Brüder zurück verwandeln kann. Das geschieht dann, wenn sie mit bloßen Händen Brennnesseln pflückt und daraus elf Gewänder herstellt. Während dieser qualvollen Aufgabe darf sie nicht sprechen bis das letzte Hemd gewebt ist.   
 


Dieses dramatische Märchen wurde von Hans Christian Andersen für Erwachsene und Kinder geschrieben. Die Erzählung wurde im Wunderhaus Verlag neu überarbeitet und nur Anfang und Ende stimmen mit dem Originaltext überein. Dadurch wird der Text auch für Kinder ab vier bis sechs Jahren verständlich.
 
"Weit, weit von hier, dort, wo die Schwalben hinfliegen, wenn es Winter wird, lebte einst ein König. Er hatte elf Söhne und eine Tochter - Elisa ..." 
So schön startet das Märchen und erzählt die dramatische Geschichte von der liebenswerten Elisa, die mit ihrer freundlichen Art und dem reinen Herzen den Fluch ihrer Brüder brechen kann. Allerdings darf sie beim Weben der Hemden kein Wort sprechen. Diese schwere Aufgabe nimmt Elisa an, sie ist eine willensstarke Prinzessin, die mit den erlittenen Qualen am Ende die Freiheit ihrer Brüder durchsetzen kann. 

Das Märchen beschreibt die Liebe eines reinen Herzens und lässt den geschwisterlichen Zusammenhang über die Boshaftigkeit und die Gefahr siegen. Doch in Andersens Märchen geht es nicht immer gut aus, das sollte man wissen, wenn man sie Kindern vorliest.  





 
Die Illustrationen sind einfach zauberhaft schön gestaltet, sie zeigen die Mimik der Königskinder und der bösen Stiefmutter und bringe viele Details mit, sodaß man sie nur gebannt anschauen kann. Als Ergänzung zu diesem Märchen kann ich mir keine schöneren Bilder vorstellen.

Dieses wunderschön gestaltete Märchenbuch ist ein echter Blickfang und für Märchenfreunde ein großartiges Geschenk.
 
 
***Herzlichen Dank für diesen Buchgewinn an den Wunderhaus Verlag!***



Wochenrückblick KW 11/2023




Was war in dieser Woche los?

 
Jetzt hält der Frühling endgültig Einzug in der Natur, überall blühen gelbe Narzissen (meine leider nur auf der Fensterbank), erste frische grüne Triebe sprießen an den Weiden und Sträuchern und eine Amsel baut emsig ihr Nest in unserem Garten. 

Gesehen:  

Let´s Dance

Afrika von oben

Tage, die es nicht gab (TV-Reihe ARD)

Gelesen:

Getan: 
 
Einen kleinen Ausflug ans Steinhuder Meer, tut einfach gut, das "Meer" zu sehen! :-)
 
Gefreut:  

Über den Gewinn der Schönfürmich-Box von Rossmann, sind alles brauchbare und nützliche Produkte und ich teste mich gerne mal durch.  


Über den Gewinn des schönen Märchenbuchs "Die wilden Schwäne" von Hans Christian Andersen aus dem Wunderhaus Verlag
 


Gegessen:

Großer Salatteller und Muslitos mit Aioli; Möhren-Linsen-Suppe (2x); Spaghetti mit Bolognese und Feldsalat; Schweinesteak in Weißweinsauce und Pommes; Dillhappen mit Bratkartoffeln; Spinat mit Salzkartoffeln und Spiegelei; 









Gedacht: 

Nun ist das erste Quartal von 2023 schon fast wieder vorbei. 

Gefeiert:

Eine lustige Chorrunde der Geburtstagskinder mit leckeren Kleinigkeiten (Danke Ulli, Helga und Jutta)               

Geärgert: 

Die geplanten Energievorschriften für Heizungsanlagen und die Isolierung von Eigenheimen und Wohnungen werden so manchen Besitzer in finanzielle Schwierigkeiten stürzen und auch wieder Mieterhöhungen nach sich ziehen.

Gekauft:  

Narzissen für die Fensterbank, Blumenstrauß für ein Geburtstagskind, ein Polo-Shirt und einen Pyjama für meinen Mann.

Geklickt:

Bei einigen Verlagen die Neuerscheinungen

Ich wünsche Euch eine frühlingshafte Woche!

Liebe Grüße,

Sommerlese

 

Freitag, 17. März 2023

Hochmut kommt vor dem Farn - Mona Nikolay

Unterhaltsamer Krimi im Kleingartenmilieu 

Aus die Maus für die Kolonie Harmonie!

"Hochmut kommt vor dem Farn" ist der dritte Band der Schrebergarten-Krimi-Reihe von Mona Nikolay (Eva Siegmund) aus dem Droemer Verlag.
 
Manne Nowak (Ex-Polizist) ist stocksauer, denn trotz aller Proteste der Laubenpieper soll das ganze Gelände der Gartenkolonie Harmonie in Berlin jetzt platt gemacht werden. Besonders makaber ist der Umstand, dass auf dem Koloniegelände ausgerechnet eine Fabrik für Indoor-Gardening-Systeme entstehen soll. Manne wird also seinen schönen Garten räumen müssen, doch dann weckt ein Todesfall seine und Detektei-Partnerin Caro von Ribbeks Aufmerksamkeit. Die Tote ist ausgerechnet die Senatorin, die sich von politischer Seite für den Neubau eingesetzt hat. Ist vielleicht der Mörder bei den vergrellten Laubenpiepern zu finden? Manne und Caro machen sich auf die Tätersuche! 
  



 
Auch in ihrem dritten Fall sorgt das ungleiche Detektivpaar Manne und Caro für unterhaltsame Aufklärungsarbeit. Bei einem Mordfall dürfen Caro und Manne die Ermittlungen von Kommissar Carsten Blume begleiten. Und wie gewohnt hat Caro intuitiv den richtigen Riecher und zieht am Ende die entscheidenden Schlüsse. Die umfangreichen Befragungen führen nicht nur zu den Kleingärtnern, deshalb kann man gut mitraten und bekommt immer einige Informationen, die aber dann doch nicht zum Ziel führen. Diese Wendungen machen den eigentlichen Spannungseffekt im Buch aus. Als die Ermittlungen dann von Erfolg gekrönt sind und der Fall abgeschlossen ist, reist Manne mit seiner Frau endlich zur indischen Hochzeit seines Sohns nach London.
 
Der lockere Erzählstil ist sehr flüssig, die Figuren wirken lebendig und der Krimi liest sich unterhaltsam weg. Für kurzweilige Spannung sorgen mit humorvollen Dialoge der beiden Detektive auch die vielseitigen Ermittlungswege.
 
Auch der dritte Band der Reihe ist ein angenehmer Krimi zum entspannten Weglesen!  

***Herzlichen Dank an den Droemer Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
 
 
 

 

Freitags-Füller # 332

 


Hier ist schon etwas Frühling eingekehrt, die Meisen zwitschern, die Sonne scheint und das Thermometer soll heute auf 17° C klettern. 

Und ich konnte es kaum glauben, aber das auf dem Foto sind wirklich Blüten einer Magnolie! Sie trotzen den kalten Temperaturen des Winters und blühen schon jetzt, im März. Meine überraschende Entdeckung im Berggarten. Wenn ich es schaffe, nächste Woche dort vorbeizugehen, berichte ich, wie es den Blüten geht. 


 

Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller! 

Dies ist ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen von Barbara von  Scrap-Impulse.


1. Mein Frühstück heute besteht aus Kaffee, einem Knäckebrot mit Käse und Zitronenjoghurt mit Leinsamen. 


2. Alles ist menschlich, weil ich das endlich alles ist vielleicht nicht ordentlich, aber normal, deshalb ist mir auch nichts unangenehm. 

  

3. Also, ich sag ja immer: Es sind oft die unsichtbaren, kleinen Dinge im Leben, die wirklich zählen! 

 

4. In meiner Jugend wurde viel im Lexikon nachgeschlagen, heute befragt man Google einfach online.

 

5. Großes dislike für die Diätenerhöhungen, die die Politiker selbst bestimmen können (wirklich praktisch und im Diäten-Urteil von 1975 des Bundesverfassungsgerichts gesetzlich festgelegt).

 

6. Der Frühling ist auf dem Vormarsch, es blühen die Forsythien und Narzissen und die Magnolie im Berggarten (Titelbild) und bald singen die Amseln ihre Lieder, wenn es richtig Frühling wird.

 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend mit meiner Freundin beim Schauen von Let´s Dance, morgen habe ich geplant, mal ein wenig das aufgestapelte Bücherchaos zu beseitigen und Sonntag schaue ich mal, ob die Eisdiele wieder geöffnet hat. 

 

Ich wünsche euch ein schönes, frühlingshaftes Wochenende!
 

Viele liebe Grüße,

Eure Sommerlese