Sonntag, 13. September 2026

Wochenrückblick KW 37/2026

 





 Was war in dieser Woche los?

 
Die letzten Sommertage sind gefühlt eher schon echter Herbst. Das Wetter zeigt sich aktuell von einer wechselhaften Seite mit Sonne, kühleren Phasen, Wind und Regenschauern. Da hoffe ich mal auf einen freundlichen Altweibersommer!
Die Tage werden wieder spürbar kürzer, die Woche verging schnell und es war einiges im Garten zu erledigen. Bei den Besuchen meiner Mutter hatten wir meistens Glück mit dem Wetter und konnten raus in den Garten. Manche Tage konnte ich noch draußen lesen und habe ein paar Bücher beenden können. Spötter werden nun wieder die Kinderbücher belächeln, doch ich halte nach wie vor diese Form der Spracherziehung und der Heranführung an Bücher im Allgemeinen für sehr wichtig und mache weiter unbezahlte Werbung mit meinen Besprechungen auf den eingängigen Kanälen. Die PISA-Studie hat gezeigt, dass viele Schüler große Leseschwierigkeiten bei den Schülern gibt. 
 
Es ist so schade, denn nun ist die Zeit des vielfältigen, sommerlichen Obstangebotes langsam aber sicher vorbei. Meine letzte Nektarine war eher mittelprächtig lecker und die unreif aussehenden Pfirsiche im Laden habe ich sicherheitshalber auch nicht gekauft. Nun sind bei mir Weintrauben und demnächst auch Birnen und Äpfel an der Reihe.  
 
 
 
Gesehen:   
  
Wer wird Millionär? 
Hubert ohne Staller   

Gelesen:   

  • Spekulatius - Bald ist Weihnachten - Tobias Goldfarb  4⭐
  • Henri & Miko - Im Herbst - Rebecca Green                       5⭐  
  • Das kleine Waldhotel - Kallie George                                   5⭐
  • KAHLO - Inès Boittiaux                                                              5⭐
  • Frida Kahlo - Doris Kutschbach                                               5⭐
  • Die drei Farben der Liebe - Sophie Haydock                     5⭐       
  • Wo das Feuerkraut blüht - Ulrika Lagerlöf                         4⭐
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    Getan:  
     
    Gelesen, Rezis geschrieben, Garten und Haushalt erledigt, Kellerschächte von Spinnengetier und ihren Netzen gereinigt, jeden zweiten Tag bei meiner Mutter  gewesen, beim Friseur Haare schneiden lassen, gekocht, Kleidung aussortiert, Chorprobe, eingekauft und die restlichen Fenster geputzt. 
     
     
    Gefreut:     
     
    Schon wieder ist neue Buchpost angekommen und obwohl wir ja noch immer Sommer haben, wird es bei den Büchern sogar schon sehr winterlich! 
    Regine Kölpin hat mich (erneut) auf ihre Bloggerliste setzen lassen, irgendwie bin ich da wohl rausgefallen. Vielen Dank mal an dieser Stelle und auch an die verschiedenen Verlage für ihr Entgegenkommen!






    Im Seniorenheim gebe ich öfter mal gut erhaltene Kleidung ab, die mir oder meiner Mutter nicht mehr passt. Eine liebe Mitbewohnerin meiner Mutter freute sich über eine Fleecejacke, die ihr gut passt und auch gefällt. Das Timing war übrigens einfach perfekt, denn zufällig hatte sie an diesem Tag Geburtstag!
     
    Gegessen: 

    Schweinefilet mit grünen Bohnen, Pfeffersauce und Spätzle 2x; Eierpfannkuchen mit Rosinen und Apfelkompott; Hühnerbrust mit Sahnesauce und Pommes; Erbsen mit Reis und Fleisch; Sahnehering Hausfrauenart mit Pellkartoffeln; Hühnersuppe (Dose); 







     

    Gedacht:        

    Das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie ist ein Armutszeugnis sondergleichen! Anscheinend tickt ein Großteil der Elternschaft nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren und Bildung wird von vielen nicht mehr als wichtiger Baustein für die Zukunft ihrer Sprösslinge angesehen. Bürgergeld gibt es ja auch ohne Leistung! 
    Eigentlich sollten Eltern (und Schüler) grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache besitzen, sich die Zeit nehmen, um dem Nachwuchs im Kleinkindalter vorzulesen, später dann mit ihnen lesen und rechnen üben und auch mal die Hausaufgaben überprüfen. Anscheinend sind viele Eltern damit aber überfordert, ob zeitlich oder vom Intellekt/Bildungsstand her!

    Gefeiert: 

    Keine Feier 

    Geärgert: 

    Über steigende Spritpreise, mit denen Deutschland europaweit wohl an erster Stelle steht! Das verhilft dem Staat zu Steuereinnahmen in Hülle und Fülle und dennoch sollen neue Schulden aufgenommen werden. Ich frage mich allen Ernstes, wie haushalten die Politiker denn mit ihrem eigenen Geld, sind sie da auch so maßlos?

    Gekauft:  

    Eine Jacke für meine Mutter. 
     

    Geklickt: 

    Dies und das...
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche!

    Liebe Grüße,

    Eure Sommerlese 

    Samstag, 12. September 2026

    Oma stellt die Stiefel raus - Regine Kölpin

    Wundervolles Buch über ein besonderes Weihnachtsfest auf Langeoog 

    Regine Kölpins Roman Oma stellt die Stiefel raus ist ein weiterer Band der Reihe Omas für jede Lebenslage, die im Knaur Verlag erscheint. 

    Oma Neeltje hat auf Langeoog einen Ruf als Tierflüsterin, immer wieder findet sie kranke oder verletzte Tiere und pflegt sie gesund. Als sie im Schneesturm eine verletzte Graugans findet, nimmt sie sie mit nach Hause und nennt sie Horst. Ihre Nachbarin Marieke ist noch ein paar Jährchen älter als Neeltje, bei ihr wohnt ihre Großnichte Fine, deren Mutter Clara sich durch eine Erkrankung eine Weile nicht um ihr Kind kümmern konnte. Fine fühlt sich wohl bei Marieke und umsorgt ebenfalls eine Gans, Schneeweißchen, die bei Nachbar Hauke lebt. Um den Besuch von Clara zu Weihnachten angemessen zu feiern, plant Marieke einen traditionellen Gänsebraten und hat Schneeweißchen dazu auserkoren. Doch da hat sie nicht mit Fine gerechnet, die sich für ihre Gans einsetzt. Doch dann kommt es anders als gedacht, Marieke hat einen Unfall und das ganze Weihnachtsfest steht auf der Kippe. Jetzt kann Fine nur noch hoffen, dass Hauke ein Herz für Schneeweißchen hat und sie am Leben bleiben darf.  

                               

    In dieser Geschichte kümmern sich zwei ältere Damen sehr liebevoll um Fine. Sie bringen sie zur Schule, versorgen gemeinsam die Tiere versorgen und backen zusammen Kekse für gemütliche Stunden vor dem bollernden Holzofen. Es ist ein schöner winterlicher Mix aus Freundschaft und Fürsorge, aus Tiergesellschaft und einem Kind mit ganz viel Herz. 

    Der flüssige Erzählstil führt locker durch die Story und lässt uns an den Erlebnissen der Figuren teilhaben. Wir erleben, wie man sich gegen einen Schneesturm wappnet, wie Tiere zu Familienmitgliedern werden und wie Fine alles daran setzt, ihre Gans für einem Schicksal als Weihnachtsbraten zu bewahren. Und wir erfahren, ob Hauke wirklich so ein fieser Typ ist, wie Neeltje vermutet.   

    In diesem Buch wechseln sich ernste mit humorvollen Szenen ab, die beiden älteren Frauen und auch Fine sind mir ans Herz gewachsen  und die Erwähnungvon wärmendem Tee, heißem Kakao und Keksen lassen ein wohliges Gefühl von weihnachtlicher Vorfreude aufkommen.

    "Oma stellt die Stiefel raus" hat mir wohlige Lesezeit voller herzlicher Momente zwischen Alt und Jung geschenkt, bei der ich mich auf ein glückliches Weihnachtsfest auf Langeoog gesehnt habe. 

    ***Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

     

     

  • Kölpin, Regine - Oma tanzt auf Wolke 7  
  • Kölpin, Regine - Oma macht klar Schiff 
  • Kölpin, Regine - Oma stellt die Stiefel raus 

  • Spekulatius - Bald ist Weihnachten - Tobias Goldfarb

    Tolles Malbuch für die vorweihnachtliche Zeit!

    Im Schneiderbuch Verlag erscheint das Ausmalbuch Spekulatius der Weihnachtsdrache - Bald ist Weihnachten von Tobias Goldfarb mit Illustrationen von Milla Kerwien. Für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren oder alle diejenigen, die gerne malen. 


     

    Alle Freunde des Drachen Spekulatius können sich jetzt freuen, denn es gibt ein Ausmalbuch mit weihnachtlichen Motiven und Szenen aus den bisherigen Büchern. Ganze siebenunddreißig Motive laden zum Anmalen ein, das Papier eignet sich für Bunt- und Filzstifte und enthält zu jedem Motiv einen kurzen Text zum Vorlesen. Die einzelnen Texte ergeben eine kleine Geschichte, die mit dem Weihnachtsfest endet.

    Die hübschen Motive bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die mal mehr oder weniger aufwändig auszumalen sind. Da fällt die Auswahl schwer, ob man lieber das Bild mit dem Hund, dem Schlitten oder die bastelnden Kinder ausmalen möchte. Das Ausmalen schult die Fähigkeit, Stifte zu halten und richtig einsetzen zu können. Das ist gerade für Vorschulkinder eine schöne Übung.

    Gerade in der kalten Jahreszeit sorgt so ein Ausmalbuch für eine gemütliche Zeit am Esstisch, wenn man nebenbei Weihnachtslieder singt oder leckere Plätzchen naschen kann. Damit wird die Wartezeit auf Weihnachten wunderbar ausgefüllt und vielleicht findet sich ja so manches Bild später als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.  



     

    Die Abbildungen entstammen einigen winterlichen Spekulatius-Büchern und natürlich darf in den Texten die besondere und lustige Ausdrucksweise des Drachen nicht fehlen. Ich erwähne hier mal: "Wöllmütze mit Bömmel" und "Rücksäck". Da muss man einfach schmunzeln.  

    Winterliche Motive auszumalen ist eine schöne Beschäftigung, die die Vorfreude auf Weihnachten weckt.  

    ***Herzlichen Dank an den Schneiderbuch Verlag/Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar!*** 


     

    Freitag, 11. September 2026

    Henri & Miko - Im Herbst - Rebecca Green

    Wunderschönes Vorlesebuch für gemütliche Zeit auf der Couch 

    Henri & Miko – Im Herbst ist ein Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren aus dem arsEdition Verlag von Rebecca Green, übersetzt von Maria Höck.  

    Henri Maus und Miko Biene leben im Apfelwäldchen und freuen sich auf den Herbst mit seinen großen und kleinen Wundern. Ausgelassen bauen sie eine Blätterburg, organisieren mit ihren Freunden einen gemütlichen Filmabend und genießen die herbstliche Natur, wenn die Tage kürzer werden. Denn in Gesellschaft ist alles noch viel schöner.  


     

    Dieses Bilderbuch ist perfekt, um gemeinsam mit der Familie in die kleinen Geschichten einzutauchen und sich Anregungen für eigene herbstliche Aktivitäten zu holen. Die zuckersüßen Illustrationen locken in warmen Herbstfarben und zaubern eine gemütliche Stimmung. Henri und Miki sammeln Blätter, sie erleben einen kleinen Sturm, sie ernten Äpfel und backen Apfel-Zimt-Krümel-Crumble, der wunderbar duftet. Das entsprechende Rezept wird gleich mitgeliefert. Mit Freunden macht alles noch viel mehr Spaß und so feiern sie die Herbstzeit gemeinsam. 



     

    Die nostalgisch anmutenden, süßen Illustrationen im Panelstil erstrahlen in warmen Herbsttönen und zaubern eine gemütliche Stimmung. Es gibt viele kleine hübsche Details zu entdecken und die kleinen Geschichten untermalen in kurzen Texte die niedlichen Bilder. Es geht um Freundschaft, um gemütliche Stunden, um Blätterrascheln, Äpfel pflücken und verarbeiten und um Zerstreuung im Herbst, wenn der Wind um die Häuser braust. 

    Es ist ein wunderschönes Buch für gemütliche Vorlesezeit auf der Couch, das Gedichte, Rezepte und einen Malvorschlag beeinhaltet und mit seinen warmen Herbstfarben einfach Lust auf diese schöne Jahreszeit und auf herbstliche Aktivitäten in der Natur macht.  

    ***Herzlichen Dank an den arsEdition Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 


    Donnerstag, 10. September 2026

    Das kleine Waldhotel - Kallie George

    Eine warmherzige Tiergeschichte aus dem winterlichen Farnholzwald! 

    "Das kleine Waldhotel. Ein Winterwunder für Mona Maus" ist ein Vorlesebuch aus dem Schneiderbuch Verlag für Kinder ab fünf Jahren. Durch die große Schrift eignet es sich auch zum Selberlesen. Kallie George ist der Autor, Stephanie Graegin die Illustratorin und übersetzt wurde das Buch von Karolin Viseneber.      

    Mona Maus arbeitet im kleinen Waldhotel als Zimmermädchen und hat dort ein echtes Zuhause gefunden. Im Winter ist nicht viel zu tun, denn die meisten Gäste halten dort ihren Winterschlaf. Sogar eine Herzogin bezieht dort Quartier und während der Farnwald liegt unter einer dicken Decke Schnee versinkt, verschwinden auf merkwürdige Weise die Futtervorräte. Ist hier ein Dieb unterwegs? Mona nimmt ihren ganzen Mut zusammen und will unbedingt herausfinden, was dahinter steckt.  

     


    Die gemütlichste Zeit im Jahr ist angebrochen, denn im kleinen Waldhotel ist nicht mehr viel Betrieb, die meisten Gäste halten Winterschlaf. Nur die Tiere, die noch wach sind, feiern gemeinsam St. Schlummer, einen besonderen Feiertag. 

    In diese winterliche Geschichte kommt man gut hinein, die Texte zeichnen sich durch abwechslungsreiche Handlungen und liebenswerte Charaktere aus und die fünfzehn Kapitel eignen sich hervorragend als kleine Gute-Nacht-Geschichte. Die entzückenden Illustrationen verleihen der Geschichte eine winterliche und gemütliche Atmosphäre und lassen die Bewohner des Waldhotels lebendig werden. Dadurch wächst die Spannung auf den Fortgang der Geschichte und die verschiedenen Aktivitäten der Tiere. Neben dem Sinn von Freundschaft und Monas Mut ist das Hauptthema die Freude, die es macht, wenn man anderen helfen kann.    

    Diese Geschichte enthält alle entscheidenden Merkmale, die man sich für eine Wintergeschichte erhofft. Wir erleben winterliche Besinnlichkeit, es gibt ein schönes Fest mit Geschenken und gutem Essen, der Farnwald liegt unter einer weißen Schneedecke, die Tiere fahren Schlitten und halten einen Wettbewerb im Bau von Schneeskulpturen ab. Und Mona Maus erlebt ihr großes Winterabenteuer und findet Waisentiere, denen am Ende geholfen werden kann.       

    Eine schöne Geschichte mit der Botschaft vom Geben und über die Freude, die es macht, wenn man anderen helfen kann. 

     

     ***Herzlichen Dank an den Schneiderbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 

     

    KAHLO - Inès Boittiaux

    Faszinierendes Kunsterlebnis von Frida Kahlos Werken 

    Als 5. Band in der Reihe Meisterwerke – Kunst groß im Bild erscheint im Prestel Verlag in einer attraktiven Leinenausgabe der Band KAHLO von Inès Boittiaux

    Kaum ein Künstler hat so viel persönliche Lebenserfahrung in seinen Gemälden verarbeitet wir Frida Kahlo. Bei ihr verschmelzen künstlerische Fähigkeit und persönlicher Schmerz, den sie aufgrund von körperlichem und seelischem Leid erfahren hat. Dieser Band stellt mehr als neunzig ihrer Werke vor und zeigt die künstlerische Entwicklung angefangen mit den frühen Selbstporträts bis hin zu Gemälden, die von Liebe, Politik, eigenem Leiden und leidenschaftlicher Unabhängigkeit geprägt sind.   

     


    Die Mexikanerin Frida Kahlo (1907-1954) gilt als die bekannteste Künstlerin des Landes und war eine bedeutende Vertreterin einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus.

    Sechs von Fridas bekanntesten Gemälde sind im Großformat zum Ausklappen vorhanden, dadurch kommt man den Werken ganz nah und kann sich noch besser in die Einzelheiten der Malerei vertiefen.  

    Die hochwertig erstellten Drucke wirken genau so farbenfroh wie die Originale und der edle Leinenband mit passendem Buchschnitt machen dieses Buch zu einem wunderbaren Geschenk für Kunstfreunde und Bibliophile.

    Nach einer sieben-seitigen Einleitung über das Leben, Leiden und Wirken der Künstlerin gibt es zu den gezeigten Abbildungen ihrer Werke Informationen über die einzelnen Schaffensphasen und Lebensstationen Kahlos. Sie machen die künstlerische Entwicklung deutlich, immer wieder verarbeitete Fridas in den Werken ihre Eheprobleme, die Seelenpein und die chronischen Schmerzen, unter denen sie leiden musste. Die Texte enthalten viele interessante Fakten und Informationen über das persönliche Umfeld der Künstlerin, was ich mit großer Empathie gelesen habe.  

    Die abgebildeten Werke bieten einen umfassenden Einblick über das großartige Talent Frida Kahlos, die mit ihren provokanten Darstellungen und Selbstporträts häufig ihr pesönliches Leid verarbeitet hat. Zu ihren Gemälden zählen aber auch Porträts und wunderschöne Stillleben, die die Schaffensbreite der Künstlerin sichtbar machen. 





     

    Dieses luxuriöse Buch eignet sich toll als Coffee Table Book und erfreut nicht nur Kunstfans. Die ausklappbaren Seiten mit Großaufnahmen lassen kleinste Details erkennen und bieten einen tollen Einblick in das vielseitige und spezielle Schaffen der Künstlerin. Das Ansehen der Werke und die zahlreichen Informationen machen dieses Buch zu einem Genuss der besonderen Art.  

    Dieser edel verabeitete Bildband bietet durch interessante Erklärungen zu den Gemälden, hochwertige Großaufnahmen und weitreichende Informationen zu Frida Kahlos Schaffen und Lebensstationen ein faszinierendes Kunsterlebnis!

      

    ***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Prestel Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar!*** 


     

    Mittwoch, 9. September 2026

    Frida Kahlo - Doris Kutschbach

    Frida Kahlos Bilder als faszinierendes Papierkunstwerk in 3D! 

    Im Prestel Verlag erscheint das Pop-up-Buch Frida Kahlo von Doris Kutschbach (Autorin) und der preisgekrönten Papieringenieurin Maike Biederstädt in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Annabelle von Sperber gestaltet.

    Die bekannte mexikanische Künstlerin Frida Kahlo (1907 - 1954) lebte mit ihrer Familie in dem blauen Haus in Mexiko Stadt, das heute ein Museum ist. In dieser Kunstbiografie wird über ihr Leben und Werk berichtet und fünf ihrer wichtigsten Gemälde werden in dreidimensionaler Optik als Papierkunstwerk gezeigt. Frida war nach einem schrecklichen Unfall ans Bett gefesselt und begann zu malen. Später lernte sie den Maler Diego Rivera kennen und lieben, sie heirateten und lebten teilweise in Amerika. Fridas Kunst wurde von der Kultur Mexikos und ihrer Liebe zu Tieren inspiriert und sie verarbeitete ihre körperlichen Schmerzen und seelisches Leiden in ihrer Werken.    


     

    "Ich male mich, weil ich so oft allein bin, weil ich mich auch am besten kenne." Zitat S. 4

    Die ausdrucksstarken, leuchtenden Farben von Fridas Kunst werden im Druck der verschiedenen Pop-up-Bilder brillant wie im Original wiedergegeben und sind Beispiele für ihre wichtigsten Lebensepisoden. Kurze, informative Texte und persönliche Zitate stellen Frida Kahlos Kunst, ihre Familie und ihre persönliche Einstellung vor und geben einen Eindruck über die mexikanische Kultur. Die abgebildeten Pop-up-Bilder werden am Ende des Buches mit Titel, Entstehungsjahr und dem Hinweis des ausstellenden Museums aufgelistet.

                                   

                                   

                                   

    Von diesem Buch mit seinen außergewöhnlichen Pop-up-Bildern bin ich absolut begeistert! Es ist weit mehr als nur ein Kinderbuch, denn es gleicht einem Museumsbesuch und eröffnet die faszinierende Welt von Frida Kahlos Kunst zum Leben. Es ist bewundernswert, was die Papieringenieurin hier mit dem Medium Papier geschaffen hat und wie die einzelnen Bilder vor dem Betrachter auseinander klappen. 

    Informative Texte erläutern die Schaffenskraft, den Ideenreichtum und die Besonderheit dieser Ausnahmekünstlerin. Ein Must-have für jeden Kunstfan!

    Ein außergewöhnliches Buch nicht nur für Kinder, in dem Frida Kahlos Leben und Werk auf eindrucksvolle Weise vorgestellt wird.  

    ***Herzlichen Dank an den Prestel Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!***

     


     

    Die drei Farben der Liebe - Sophie Haydock

    Die drei starken Frauen hinter Henri Matisse

     
    Im Hoffmann & Campe Verlag erscheint Sophie Haydocks Roman Die drei Farben der Liebe.   

    Im Leben des berühmten Malers Henri Matisse gab es drei Frauen, die eine besondere Rolle in seinem Leben gespielt haben: Amélie als langjährige Ehefrau des Künstlers war die unterstützende Kraft zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn. Die russische Lydia war seine Muse und spätere Geliebte und Marguerite, die Tochter.


     

    In Sophie Haydocks packenden Roman bin ich tief eingetaucht. Sie beschreibt die Lebensumstände der Frauen und des Künstlers sehr einfühlsam und zeigt den herrschenden Zeitgeist auf nachvollziehbare Weise. Ich habe erfahren, was der Einfluss der Frauen im Leben des Künstlers Henri Matisse für seine Kunst bedeutet haben. 

    Henri Matisse lebte für seine Kunst und das bis zu seinem Ende. Vielleicht wäre er nie so erfolgreich gewesen, wenn es in seinem Leben nicht starke Frauen gegeben hätte, die in auf seinem Lebensweg und bei der künstlerischen Laufbahn in großem Maße unterstützt hätten. Diese drei Frauen hat er geliebt, jede auf seine eigene Weise. Die große Liebe zu seiner Frau Amélie, die väterliche Liebe zu seiner Tochter Marguerite und die späte Verbindung zu seiner russischen Assistentin Lydia.

    Sophie Haydock stellt uns in ihrem Roman die Lebensumstände des Künstlers Matisse vor, die Schwierigkeiten und zahlreichen Versuche, von seiner Kunst leben zu können, die Einflüsse des Krieges auf die Familie und den Blick auf die Liebe, die Entscheidungen erfordert und zeigt, was Menschen bereit zu tun sind, wenn sie lieben.  

    Das Buch ist kein Liebesroman im herkömmlichen Sinne, auch wenn die Liebe das tragende Element der Geschichte ist. Es ist eine Kombination von künstlerischer Entwicklung, verschiedenen Lebensbedingungen und Schicksalen vor dem authentischen Hintergrund der beiden Weltkriege und macht sehr greifbar die Schrecken der Gewalt und Verfolgung deutlich. Mitglieder von Matisse Familie schlossen sich der Résistance an und kämpften für ihre Mitmenschen. 

    Die Darstellung der Figuren mit ihren charakterlichen Zügen zeigt die Hoffnungen, Fehler und Realitäten im Leben jeder einzelnen Person. Die Schilderung erfolgt in einer gewissen sachlichen Betrachtungsweise, die mich als Leserin informiert, emotional aber nicht ganz so stark involviert. Das erlaubt es, allen drei Frauen eine neutrale Sichtweise entgegen zu bringen und sie verstehen zu wollen. 

    Dieser mitreißende Roman bildet vor dem historischen Hintergrund Henri Matisse künstlerische Laufbahn und die unterschiedlichen Facetten der Liebe ab. Ein interessanter Blick auf die Frauen und das persönliche Umfeld hinter dem Künstler, dass die Entstehungsgeschichte seiner Werke neu überdenken lässt.    

    ***Herzlichen Dank an den Hoffmann & Campe Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***


     

     

    Montag, 7. September 2026

    Wo das Feuerkraut blüht - Ulrika Lagerlöf

    Eine atmosphärische Fortsetzung der Reihe

       
    Wo das Feuerkraut blüht ist der zweite Band der Norrland-Reihe von Ulrika Lagerlöf, die im Gutkind Verlag erscheint.   
     
    1949, Nordschweden: Siv lebt zusammen mit ihrem Sohn Nils und ihrem Mann John, ist aber unglücklich und einsam in ihrer Ehe und kann ihre unerfüllte Liebe zu dem Sámi Nila nicht vergessen. In den Wäldern kommt es zu einem schrecklichen Waldbrand und Siv trifft eine Entscheidung, die alles in ihrem Leben verändern wird. 
     
    2022: Eva kehrt mit ihrem Sohn Vilgot in ihr Heimatdorf zurück und arbeitet in der Forstverwaltung. Vilgot kämpft mit Umweltaktivistin Fanny gegen die Abholzung der Wälder. 



     
    Der Roman knüpft an den Vorgängerband an und wir treffen erneut auf bekannte Figuren. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen und wechselt zwischen 1949 und 2022 hin und her. Sivs Perspektive beschreibt ihre Ehe und ihr Leben in der Vergangenheit und wir erfahren auch, wie sehr ihr Sohn Nils unter Ausgrenzung und Gewalt von Mitschülern leiden muss. Denn das Gerücht, dass er nicht Johns leiblicher Sohn ist, macht unter den Bewohnern die Runde. 
    In der Gegenwart spielt Evas Geschichte, aus Sehnsucht nach ihrer alten Heimat kehrt sie zurück und macht sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großmutter Siv. Zwischen der die Wälder  ausbeutenden Forstwirtschaft und den Umweltaktivisten in Djupsele kommt es zu Konflikten, wodurch Eva beruflich und privat zwischen den beiden Seiten steht. Der Ärger mit ihrem Sohn ist vorprogrammiert. 
     
    Es kommt zu einem verheerenden Waldbrand, der Menschen, Tiere und Pflanzen bedroht und den Figuren im Roman verschiedene Entscheidungen abverlangt. Die Natur spielt in dieser Geschichte eine entscheidende Rolle und so erfährt man von einer Pflanze, die der verbrannten Erde genug Energie abtrotzt und wunderschöne purpurne Blüten trägt. Es ist das Feuerkraut, eine Pflanze, die Hoffnung sät, indem sie in verbrannter Erde noch wachsen kann. Dieser Hoffnungsschimmer ist die Botschaft für die gesamte Geschichte, in der es um verlorene Liebe geht, um Generationenkonflikt, um den Erhalt der Wälder und um die Rechte der Sámi.
     
    Atmosphärisch und mit flüssiger Erzählweise führt Ulrika Lagerlöf durch ihren Roman, beschreibt wunderschöne Naturschilderungen und erzählt die Geschichte ihrer beiden starken Protagonistinnen, die die Suche nach dem persönlichen Glück verbindet  Die Figuren werden sehr lebendig beschrieben und lassen einen Blick in ihre Gefühlswelt zu. Daneben erfährt man vom Alltag in Nordschweden, wobei mich der Part aus der Vergangenheit besonders interessiert hat. Im Laufe der Handlung kommt Eva Sivs Geheimnis zur Zeit des Waldbrandes im Jahr 1950 auf die Schliche, über das sie zeitlebens geschwiegen hat. Sie kann sich gut in diese Konfliktsituation hinein versetzen und versteht Sivs Handeln.  
     
    Dieser Roman beeinhaltet ernste, wichtige Themen des Lebens, dazu gehören die Unterdrückung und Vertreibung der Sámi, es geht um Mobbing unter Kindern und um den verantwortungslosen, gewinnbringenden Umgang mit der Natur. Im Inneren geht es aber um die geheimnisvolle Familiegeschichte, die die Lebenswege von Siv und Eva nachzeichnet und zeigt, was beide über Jahrzehnte unsichtbar miteinander verbindet. 

    Emotional gesehen hat mich Sivs Perspektive mehr erreicht als die etwas sachlicher geschilderte Story Evas. Die atmosphärische Schilderung der Natur mit ihren Wäldern und Tieren und die schneereichen Winter bilden einen passenden Rahmen zu der Geschichte. 

    Eine atmosphärische Fortsetzung der Reihe, in der es um Entscheidungen des Lebens und den Erhalt der nordischen Wälder geht. 

    ***Herzlichen Dank an den Gutkind Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 

     


     
    Wo die Moltebeeren leuchten 1

    Sonntag, 6. September 2026

    Wochenrückblick KW 36/2026

     







     Was war in dieser Woche los?

     
    Die Woche war durchwachsen und teilweise sehr regnerisch. In der Nachbarschaft hat eine Familie ihre Mirabellen geerntet und Körbchen zum Verschenken an die Straße gestellt. Ich liebe dieses Obst, aber mehr als 5-7 Früchte esse ich nihct. Also habe ich es wieder getan: Die Rede ist vom Kochen von Marmelade. Die Menge ergab kein ganzes Kilo Früchte, deshalb durften noch ein paar blaue Trauben und zwei Plattpfirsiche mit ins Glas. So entstand ein buntes Konfetti, das sehr fruchtig schmeckt.  
    Über Büchermangel kann ich nicht klagen, da kommt geht jede Menge an. 
     
     
    Gesehen:   
      
    Andrea Bocelli Konzert: Sommernacht in der Toscana TV: Romanza 
    Die Lieder habe ich früher rauf und runter gehört. Die Stimmes des Sängers ist inzwischen zwar nicht mehr so brillant wie früher, aber immer noch hörenswert.  

    Gelesen:   

     

  • Das kleine Waldhotel - Kallie George                                    5⭐                   
  • Meins! - Johanna Lindemann                                                    4⭐
  • Guten Morgen, schönes Wetter heute - Tanja Kokoska  4⭐

  • Getan:  
     
    Gelesen, Rezis geschrieben, Haushalt erledigt, wie gewohnt jeden zweiten Tag bei meiner Mutter  gewesen, Mirabellen-Marmelade gekocht, Kaffeebesuch bei meiner Freundin, Chorprobe, mich über Rechte und Pflichten einer Vorsorgevollmacht informiert, eingekauft und Fenster geputzt. 
     
     
    Gefreut:     
     
    Neue Buchpost in angekommen:
    Zwei Kinderbücher, eines vom Ueberreuter Verlag und ein Herbstbilderbuch von arsEdition. 
    Vom Team Bloggerportal erhielt ich die angefragten Frida Kahlo-Bücher und freue mich riesig darüber. Die Rezensionen folgen nächste Woche. Vielen Dank!





     
    Gegessen: 

    Schlemmerfilet mit Möhren und Salzkartoffeln; Nudeln mit Zucchini-Paprika-Schinken-Sauce 2x; Filetspieß mit Pommes und Salat; Bifteki mit Tomaten-Reis; Sahnehering in Schmand-Apfel-Sauce mit Kartoffeln; Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln; 
      





     

    Gedacht:        

    Im Fall des sechsfach-Mordes von Stade sind weitere Fakten ans Licht gekommen. Ich frage mich allen Ernstes, wieso bestimmte Personen nicht in Haft genommen werden. 
     

    Gefeiert: 

    Chorprobe, Kaffee-Einladung mit Pflaumenkuchen

    Geärgert: 

    Darüber, dass manche Menschen beschwerliche Aufgaben anderen überlassen.

    Gekauft:  

    Chrysanthemen: halten lange und sehen toll aus
    Diverse Drogerieartikel, sowie einen neuen, günstigen Duft von Rossmann "Lait Clair" von Câline Parfums:
    Vanille ist sonst so gar nicht meine Duftrichtung, aber dieser Duft ist für mich gerade perfekt für den Herbst. Warm und wohlig durch cremige Vanille, Tonkabohne und Honig. Karamell- und Ambernoten runden den Duft auf angenehme Weise ab und weißer Moschus sorgt für eine feminine Basisnote. Ein echter Wohlfühlduft, der lange hält!
     

     

    Geklickt: 

    Dies und das...
     

    Ich wünsche euch eine schöne Woche!

    Liebe Grüße,

    Eure Sommerlese