Donnerstag, 9. Juli 2015

Tolles Kinderbuch mit Jeremy James

David Henry Wilson -

Jeremy James 

oder Das beste Dingsbums aller Zeiten

Heute habe ich mal ein Kinderbuch ausgegraben, welches mich auch als Erwachsene total begeistert. Selten ist Kindersicht so lustig dargestellt worden wie hier. 

David Henry Wilson hat um den Jungen Jeremy James eine 8-bändige Buchreihe für das Lesealter bis 10 Jahre geschaffen. Dieses Buch heißt Jeremy James oder Das beste Dingsbums aller Zeiten und erschien 2002 im Oettinger Verlag. Einband und Illustrationen stammen von Axel Scheffel.

Bildergebnis für David Henry Wilson - Jeremy James  oder Das beste Dingsbums aller ZeitenJeremy James ist ein toller englischer Junge, der die Welt mit Kinderaugen sieht und manches anders als die Erwachsenen versteht. Seine Sicht bringt die Leser zum Lachen und Schmunzeln und macht ihn grundsympathisch. 





Das Buch hat eine große Schrift, schöne Zeichnungen veranschaulichen die Geschichten zusätzlich und so eignet es sich gut auch zum Selberlesen für Kinder. Doch auch Erwachsene haben große Freude an Jeremy und seinen Abenteuern und das Vorlesen macht unheimlich viel Spaß. Mit meinen Kindern habe ich immer schallend lachen können und so wurde Jeremy unser Familienheld.

In zehn abenteuerlichen Geschichten erklärt uns Jeremy zum Beispiel die Problematik der "Verglatzung", einem Haarausfall, dem Jeremy mit Alleskleber zuvorkommen will. Er besucht seinen Freund Timothy, der ein Taschenmesser mit lauter Einsatzmöglichkeiten besitzt, halt ein Dingsbums. Diese werden der Reihe nach mit fatalen Folgen für die Einrichtung ausprobiert und diese Folgen sind schwerwiegend für Timothy, denn seine Eltern nehmen ihm dieses Dingsbums danach einfach weg. Natürlich nur, weil sie es selbst gern hätten.
Aus Kindersicht die Geschichte vom Schlaganfall der Oma eines Freundes zu lesen, ist trotz der Tragik der Sache, wirklich lustig. Die Not der Oma wird jedoch erkannt und die Hilfe naht dank Jeremy prompt.
Der beste Spruch kommt von der Oma:
Wer heute raucht, ist morgen Asche. 

Sein großes Herz offenbahrt Jeremy in der Geschichte um seinen Trödelmarkt. Das dabei eingenommene Geld möchte er für wohltätige Zwecke spenden und erweicht mit dieser guten Tat nicht nur die Herzen der Leser.
Bei der Hochzeit von Freunden gibt es eine kleine Panne, denn ein Ehering ist bei der Trauung unauffindbar. Jeremy ist für die Ringe verantworlich und hat zur Feier des Tages sogar neue quietschende Lackschuhe an.

Dieses Buch ist der Knaller. Absolut komisch und ehrlich. Gerade so wie Kinder denken präsentiert David Henry Wilson uns die Welt um Jeremy. Seine Erlebnisse haben viel Wahrheit in sich, Kinder erkennen wichtige Inhalte im Leben und auch Witziges über Gleichaltige.

Für die ganze Familie ein echtes Leseerlebnis, bei dem auch die Illustrationen den lustigen Eindruck noch anschaulich untermalen. Der Lacherfolg ist für Alt und Jung garantiert. 

                           
                  

Mittwoch, 8. Juli 2015

Der Jungfrauenmacher - Derek Meister

Atemberaubender Thriller mit dramatischen Szenen und irren Vorgängen!  

Dieser Thriller erscheint 2015 im Blanvalet Verlag.
Es handelt sich um den Auftakt einer neuen Reihe des Ermittlerduos Knut Jansen und Helen Henning.

                                                        

In Valandsiel, an der Nordseeküste wird nach einer Sturmflut die Leiche eines jungen Mädchens an den Strand gespült. Der unerfahrene Knut Jansen hat gerade die Polizeischule hinter sich und nimmt die Nachfolge seines Vaters als Revierleiter an. Bisher gab es in dieser Gegend keine aufregenden Fälle, doch als die nächste Leiche gefunden wird, deutet alles auf einen grausamen Serientäter hin. Die ehemalige FBI-Profilerin Helen Henning setzt ihr Fachwissen ein und unterstützt Knut bei der Suche nach dem Täter. 




Dieser Thriller zog mich sofort in seinen Bann und ich bin schockiert von der neuartigen und grausamen Idee des Mordens, gefesselt von der geschickten sprachlichen Umsetzung und auch gut unterhalten von den recht ungewöhnlichen Protagonisten. Mehr braucht es nicht, um die 5 Sterne zu vergeben.

Knut Jansen ist ein Jungspunt, aber schon im Rang eines Polizeichefs des kleinen Polizeireviers. Ihm fehlen langjährige Erfahrung, Führungsstil und auch das selbstbewusste Rückgrat für diesen Posten. Doch der Serienmörder muss gestoppt werden. Glücklicherweise findet er Mithilfe der Profilerin Helen, die gerade aus Amerika zurückgekehrt ist, seine Situation erkennt und ihn unterstützt. 

Während der Ermittlungen raufen sich die Beiden zu einem Team zusammen und bei Knut bemerkt man einen Reifeprozess, die eine positive Entwicklung seiner Persönlichkeit und Kompetenz als Folge hat.
Helen gelingt es von ihrem traumatischen Erlebnis aus ihrer Vergangenheit Abstand zu gewinnen und in Valandsiel Fuss zu fassen. Dabei gefällt ihr scheinbar die Arbeit als auch ihr personelles Umfeld immer besser.
Dann steht ja neuen Aufgaben und nachfolgenden Bänden nichts mehr im Weg.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, mit humorvollen Dialogen versetzt und in den Beschreibungen effektvoll genau. Die kurzen Kapitel und ein häufiger  Szenenwechsel machen den Thriller rasend schnell. Der Verlauf des Buches überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen und lässt gespannt weiterlesen.

Die Hintergründe der Taten sind lange Zeit unklar, Fakt ist jedoch, dass die Opfer junge Mädchen sind, die im Sommer in diesem Nordseeort waren und denen Grausames angetan wurde. Sie kamen aus dem Wasser und haben zusammen genähte Beine, wie Nixen. So etwas habe ich noch nie gelesen.

Besonders die aus der Sicht des Täters geschriebenen Stellen empfinde ich als unheimlich. Die Spannung hält sich die ganze Handlung über aufrecht und steigert sich bis zum Ende, das dann noch mal überraschend, aufregend und actionreich daherkommt. Das Privatleben der Ermittler lockert die Spannung zwischendurch unterhaltsam auf.

Dieser Thriller hat mich fasziniert, denn er enthält nicht nur fesselnde Inhalte mit schockierenden Taten, sondern auch eine komplexe Story mit interessanten Ermittlern. Von mir eine volle Empfehlung. 


                     

Dienstag, 7. Juli 2015

Herzanzünder - Ali Mitgutsch

Mein Leben als Kind

Autobiografie über Ali Mitgutsch von Ingmar Gregorzweski

Die Biografie Herzanzünder beschäftigt sich mit den Erinnerungen an die Jugend von Ali Mitgutsch und wurde anlässlich seines 80. Geburtstages von seinem Freund Ingmar Gregorzewski erzählt.
Das Buch erscheint 2015 im DTV. Mitgutsch wurde bekannt durch seine Wimmelbilderbücher.

Kindheitserinnerungen erzählen ein Stück Zeitgeschichte

 

Alfons (genannt Ali) Mitgutsch, Jahrgang 1935, wuchs als jüngstes von vier Kindern In familiärer Geborgenheit in Schwabing auf. Der Vater war Bahnbeamter und die Mutter erzog die vier Kinder. Das Stadtviertel war gleichzeitig sein Abenteuerspielpatz, die Spielmöglichkeiten waren auf Stofffussball und Murmeln beschränkt. Der Familienpfiff erstetzte die Klingel.  
In Kriegs- und Nachkriegszeit erlebte Ali Todesangst im Luftschutzkeller, den Anblick von verbrannten Häusern und später die Evakuierung aufs Land, wo Außenseiter nicht gut gelitten waren und er häufig Prügel einstecken musste.



 "Ich habe nicht das Glück vor Augen, sondern das Leben."  Ali Mitgutsch 

 

Diese Biografie zeigt anschaulich die Kindheit von Ali Mitgutsch in Kriegs- und Nachkriegszeit und steht damit stellvertretend für eine ganze Generation. Wie viele Kinder erlebte er die Schrecken, Wirrungen und Drangsale der damaligen Zeit mit Ängsten, Hunger und Bedrohung. Doch trotz all dieser Widrigkeiten ist aus ihm der Erfinder der wunderbaren "Wimmel-Bilderbücher" geworden.

Die Beschreibung seiner Kindheit erlebt der Leser mit Freud und Leid als großes frei gelebtes Abenteuer mit und liest später betroffen vom Tod seines älteren Bruders, der im Krieg gefallen ist. Doch auch dieses Schicksal schweißt die Familie nur noch enger zusammen. 
In Armut erlebt Ali inmitten des zerbombten Schwabing seine Jugend und erinnert sich an allerlei Geschichten. Er erzählt von Hitler, beschreibt anhand eines Diebstahls das Denunziantentum der Zeit, wehrt sich gegen die HJ und zeigt das gleichförmig beschränkte Marschieren der Soldaten als unsinnige Handlung.

Ali erzählt von seiner Schulzeit in der Evakuierung, die ihm als schmächtigen Aussenseiter der Klasse auch Prügeleien einbrachten. Zurück in Münschen gab es auch damals schon Strassenbanden unter Jugendlichen, die er nur mit schneller Rennerei gut überstand.

Die Nachkriegsarmut führte ihn in einsturzgefährdete zerbombte Keller, aus denen er seine "Kriegsbeute" holte. Beispielsweise in Form von alten Rüstungen und Funden aus den zerbombten Trümmern der Neuen Pinakothek, die er geschickt verschacherte. Leider setzte die Währungsreform dann seinem Reichtum abrupt ein Ende.
Ein Bildteil komplettiert die Erzählung in anschaulicher Weise mit Familienfotos der Mitgutschs.

Gern hätte ich noch mehr über die künstlerische Zeit in Mitgutschs Leben gelesen und erfahren, doch auch so habe ich einen guten Eindruck seiner Person gewonnen. 

Trotz all der Not und Schicksalsschläge ist diese Geschichte mit einem Schmunzeln erzählt. Denn Hoffnung und Phantasie machen sich in Alis Leben Platz. Nicht umsonst ist auch in Ali Mitgutschs Wimmel-Büchern von Trauer und Leid nichts zu spüren.

Deutsche Nachkriegsgeschichte wird hier mit Charme und Ehrlichkeit unterhaltend dargestellt. Wie man sich die Hoffnung erhält, kann man an den Wimmelbildern lernen. Alles Gute zum 80. Geburtstag Herr Mitgutsch! Ihre Eltern wären sicherlich stolz auf sie!  


 ***Leserunde von lovelybooks:  Vielen Dank an den Autor und dtv für die Bereitstellung des Buches!***

                                   

Sonntag, 5. Juli 2015

Der Tote am Kirchturm - Alexander Bálly

Regionalkrimi aus der Holledau

Dieser Band ist nach "Der Tote am Maibaum" der zweite Kriminalroman der Scherlock Pinkerton & Co-Reihe. Es handelt sich um einen Regionalkrimi aus der Holledau, der im Sutton Verlag erscheint. 

 

"Ja, verreck! A echte Leich’!" Mit diesen deutlichen Worten tritt der Schüler Robert an einem ungemütlichen Adventabend am Kirchturm von Wolnzach auf die Hand des toten Benedikt Singer.
Es gibt kaum Tatortspuren und keine Zeugen und so tappt die Polizei auf der Suche nach dem Mörder im Dunkeln.
Doch diese tragische Tat macht im Dorf schnell die Runde. Das Getratsche über die wilde Ehe des Hochzeitladers ist groß und auch Rentner Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna erfasst wieder die Sucht des Detektiv-Spielens. Sie haben das Ohr am Volk und sammeln Informationen, die sie auch der Polizei zuspielen. 




Dieser Regionalkrimi aus der Holledau macht wirklich Spaß und unterhält prima.
Einen großen Anteil am Gelingen und dem Wohlfühlcharakter dieses Krimis hat die allgegenwärtige Dorfatmosphäre mit der bayrischen Mundart, den Gebräuchen mit Hochzeitslader, Kinderbaum und die Hoagartn Volksmusik. Dieses Brauchtum wird in Wolnzach und Umgebung liebevoll gepflegt und beschützt.
Der Dialekt in Bayrisch und auch Kommissar Stimpfles Schwäbisch in den vielen Dialogen bereitet auch hochdeutschen Muttersprachlern wie mir keine Probleme, ganz im Gegenteil: ich fühlte mich gut unterhalten und genoss den heiteren gemütlichen "Slang" dieser Sprache ungemein. Es war ein regelrechter Sprachspass und wie ein Blick in fremde Wohnzimmer. 

Der Erzählstil ist locker und flüssig und führt angenehm unterhaltend durch die Handlung. Geschickt werden vom Autor auch interessante Themen locker mit eingebunden, durch die der Leser noch etwas lernen oder erfahren kann. Da geht es um die in Apotheken geführten Giftbücher, um Überwachungstechniken oder um das Knacken von Internetpasswörtern.  


Aber auch die Charaktere haben mich begeistert, so vielfältig werden sie beschrieben und jeder hat so seine speziellen Ecken und Kanten. Das macht sie glaubhaft und nachvollziehbar in ihren Reaktionen und Ansichten und auch sympathisch.
Besonders Metzgermeister a. D. Opa Wimmer und seine internetfähige Enkelin sind da ein prima eingespieltes Gespann mit viel Verständnis füreinander. 

Die Krimihandlung ist gut durchdacht, logisch konstruiert und der Täter ist nicht gleich gefunden. So kann man als Leser bis zum Ende munter miträtseln und erfährt neben den Ermittlungsergebnissen der Polizei auch noch die zweite Schiene von Opa Wimmer und Anna, die ihm mit technischem Geschick die digitale Welt erklärt. Wen wundert es da noch, dass gerade Anna am Ende für die Entdeckung des Täters verantwortlich ist.

 
Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung für diesen tollen Krimi aus der Holledau, denn ich habe gern mitgeraten und wurde richtig gut unterhalten. 

***Leserunde von lovelybooks:  Vielen Dank an den Autor und den Sutton Verlag für die Bereitstellung des Buches!***

                           

Buchhighlights im Juni


 Monatsrückblick Juni 2015 

 Diese Bücher waren meine Highlights mit 5 Sternen:










Die Rezensionen dazu sind im Juniteil auch nachzulesen.

Leichte Sommerküche


Zucchini-Tomaten-Schafskäse-Ei-Pfanne





Im Sommer koche ich bei Hitze gar nicht gern. Und wenn, muss es mal etwas Leckeres aus der schnellen Küche sein. So wie meine Sommerpfanne! 

Dazu benötigt man lediglich Zucchini, saftige Tomaten, Zwiebeln, Schafskäse und Ei. Erst brate ich Zwiebeln und etwas Knoblauch (eingelegt in Öl habe ich ihn im Glas im Kühlschrank) so lange an, bis alles leicht glasig ist. Dann kommen die Zucchinischeiben hinzu, anschließend die Tomaten. Das Ganze würze ich mit etwas Chili und getrockneten italienischen Kräutern. Nun wird der Schafskäse hinzugeben und mit verquirltem Ei übergossen. Einen Deckel auf die Pfanne geben und solange garen, bis das Ei gestockt ist. Fertig!

Samstag, 4. Juli 2015

Lügenmädchen - Luana Lewis


Gut und dramatisch geschrieben, aber der Psychothrill fehlt                                                                            

Lügenmädchen von Luana Lewis ist ein Psychothriller aus dem Goldmann Verlag


 
129_31384_154424_xxlDie Psychologin Stella leidet nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken und Angststörungen und verlässt ihr luxuriöses Haus in der Nähe von London nicht mehr. Nur ihr Mann Max, ebenfalls Psychologe, hält den Kontakt für sie mit der Aussenwelt aufrecht.
In einer Winternacht mit Schneesturm klingelt ein junges Mädchen, Blue, an Stellas Tür. Sie hat große Probleme damit, jemandem Fremden zu öffnen und dann hereinzubitten, da sie aber Mitleid mit der halberfrorenen Blue hat, lässt sie sie schliesslich herein. Dann erzählt Blue schaurige Geschichten und die Stella beunruhigen und die sie nicht einordnen kann. Die Grenze zwischen Lüge und Wahrheit verschwimmt immer mehr. 
                                            Was soll sie ihr glauben und was will Blue?


In diesem Roman hat mir besonders der Erzählstil gut gefallen und das Buch konnte mich auch fesseln, aber ein echter Psychothrill kam nicht auf.
In sich abwechselnden Zeitsträngen wird die Geschichte aufgebaut: im Winter 2011 findet der seltsame Besuch von Blue bei Stella statt und im Jahr 2009 erfährt man von Stellas Zeit als Psychologin, in der sie ein Gutachten zu einem Sorgerechtsverfahren bearbeitet. Dazwischen erfährt man Interna über die Sitzungen einer Jugendlichen bei ihrem Psychologen.  


Allmählich entwickelt sich durch immer weitere Puzzlestücke aus der Vergangenheit eine sich immer weiter steigernde Spannung. Man folgt mit beklemmenden Gefühlen der Story und empfindet einen bunten Reigen von Gefühlen: Angst und Sorge, aber auch Hoffnung und Unverständnis machen sich breit. Was Wahrheit und was Realität ist, verschwimmt immer mehr. Zwar ist man direkt in der Geschichte eingebunden, ich konnte mich auch gut in Stella hineinversetzen, aber leider finde ich das Ganze ziemlich vorhersehbar und habe auch zu Stella keine Beziehung aufbauen können. Sie erschien mir mitfühlend, doch auch naiv und teilweise sogar zu besorgt um Blue zu sein.
                                                                                                   
Allerdings hat mir gut gefallen, wie hier psychologische Ansätze beschrieben sind und das Menschen doch nach aussen immer anders wirken können als sie es vom Charakter her sind. Das wahre Gesicht zeigt sich auch hier erst am Schluss in völliger Klarheit.
Dieser Thriller hat solide Qualität, macht betroffen und lässt sich mit einem Spannungssog lesen. Die Vorhersehbarkeit ist zu offensichtlich, das Ende stellt den Leser dann vor einen für Stella beruhigende Entwicklung, einige Fragen blieben dann aber noch offen. 

Eine interessante Story, die ohne viel Grausamkeiten auskommt und eindringlich Aspekte der menschlichen Psyche offenlegt. Man erfährt wie beeinflussbar Menschen sein können und wie Ängste und Wünsche ihr Leben bestimmen können.
 
                          
***Leserunde von wasliestdu:  Vielen Dank an die Autorin und den Goldmann  Verlag für die Bereitstellung des Buches!***