Wenn man keine Arbeit hat, macht man sich welche!
Das ist zwar ein blöder Spruch, aber manchmal stimmt er leider.
So wie jetzt bei mir, ich habe versehentlich die komplette Liste der Rezensionen-Übersicht gelöscht. Einfach mal so, aber auch ohne echte Absicht, dass könnt ihr mir glauben!
Jetzt füge ich emsig wie ein Eichhörnchen die ganzen Rezensionen samt Links wieder neu ein. Ein Zeitvertreib, den ich eigentlich nicht brauchte, doch danach fragt ja keiner! :-(
Ich habe im Oktober 2016 begonnen und bin "schon" beim August 2016 angelangt, ihr seht, es kann noch eine ganze Weile dauern.
Bitte habt Geduld, wenn ihr in der Übersicht etwas suchen wollt!
Wenn ich alles wieder aktualisiert habe, starte ich ein Gewinnspiel!
Es wird einige Reziexemplare geben, die nur einmal von mir gelesen wurden und vielleicht findet ihr ja euer Wunschbuch darunter.
Also, ich tippe mal lustig weiter... mal sehen, wie weit ich heute noch komme! Geht ja leider alles von meiner Lesezeit ab, doch der Sonntag war dennoch toll. Wir hatten lieben Frühstücksbesuch und haben anschließend beim Spaziergang die Sonne genossen.
Euch noch einen schönen Sonntagabend,
eure Sommerlese!
Der Killer wird gefasst
Der vierte Teil beendet die Kurzthrillerreihe "Die Akte Zodiac" von Linus Geschke aus dem Edel Elements Verlag.
"Der Mensch ist das gefährlichste Wild von uns allen..."
Endlich
wird das Rätsel um den Nachahmer des legendären Zodiac aus Amerika
aufgelöst und der Täter gefasst. Dabei gibt es eine gefährliche
Situation, in der Eva und Marco sich dem Täter nähern, um Philipp zu
retten. Das Ende des Buches ist der wahre Höhepunkt der vierteiligen
Buchreihe und wird noch einmal richtig spannend.
Profiler
Marco Brock hat sich mit allen Fällen des Zodiac und den aktuellen
Fällen befasst und nun endlich das Gedankenschema des Täters durchschaut
und begibt sich mit Eva in die Grube des Löwen. Es gibt einen rasanten
Showdown, in dem der Serienmörder enttarnt wird und für die Folgen
seines Handelns büßen muss.
Mir hat der Schreibstil gut gefallen, er ist sehr flüssig und eindeutig.
Die
Handlung zeigt neben viel Spannung einen durchgängig logischen Aufbau
und mit den Schauplatzbeschreibungen auch eine nachvollziehbare
Atmosphäre.
Gerade die vielfältigen Perspektivwechsel zwischen
Vergangenheit und Gegenwart halten dem Leser die brutale Gewalt des
legendären Zodiact vor Augen und machen die brisante Thematik alter
Fälle auf den gegenwärtigen Killer nur zu deutlich.
Wie viele Menschen hier wegen eines einzigen Mörders Leid und Tod erfuhren, ist unermesslich und absolut unfassbar.
Anfangs
hat es mich sehr gestört, hier eine einzige Thrillerhandlung gestückelt
in 4 Teile lesen zu müssen. Doch ich war in der Geschichte gefangen und
kann die Verkaufsstrategie des Verlages verstehen. Neugier und Spannung
verkauft sich gut, auch in Teilen!
Während der Lektüre hatte ich
zwei Verdächtige auserkoren, die sich dann aber als Mitbeteiligter und
als absolut Unschuldiger herausstellten. Soviel zu der Frage nach dem
Täter. Linus Geschke hat hier die Leser an der Nase herum geführt und
viele Spuren gelegt. Aber auch die Aufarbeitung der realen Fälle des
Zodiac sind ihm gut gelungen. Diesem Buch muss eine umfassende Recherche
vorangegangen sein, denn die hinterher aufgetretenen Fragen und Fehler
der Policeofficer sind ebenfalls im Buch aufgeführt.
Für
diesen würdigen Abschluss der Reihe vergebe ich 5 Sterne. Ein
unaufgeklärter Fall aus der Vergangenheit ist die Grundlage für diesen
Plot, der mich beeindruckt hat.
Die Spuren verdichten sich
Der dritte Teil des Thrillers "Die Akte Zodiac" von Linus Geschke hat nur 75 Seiten, aber die haben es in sich. Das Buch erscheint als E-Book im Edel
Elements Verlag.
Die Jagd nach dem Täter geht weiter.
In
diesem dritten Teil holt sich Marco Brock Hilfe von Hans Koller, der
zwar pensioniert, aber ebenfalls auf Profilsuche spezialisiert ist. Die
Beschreibung der alten Fälle erfolgt so authentisch genau, dass man
nur schaudern kann.

Die Untersuchungen der alten Fälle machen den
Reiz dieses Buches aus. Man erfährt von grauenhaften Überfällen und ahnt, wie
sich ähnliche Fälle in der Gegenwart wiederholen werden und wartet
förmlich nur darauf. Denn nun ist es sicher, es gibt einen Täter, der
den Zodiac imitiert und damit von sich reden machen will.
Philipp
Redel meldet sich bei Eva Lendt. Er will ihr bei der Aufklärung helfen,
doch Eva entscheidet sich vehement dagegen, Jugendliche in polizeiliche
Arbeit einzubeziehen. Dabei hat Philipp sich gerade von seinem Kumpel
Adam losgesagt, der ist ihm zu suspekt und außerdem seiner Freundin
gegenüber zu auffällig.
Mir haben gerade die Szenen mit den Jugendlichen gefallen, ihre Beziehungen untereinander und wie sie verschieden reagieren.
Marco
Brock wird näher gezeigt, er versucht, sich in die Rolle des Täters
hineinzudenken und untersucht einen möglichen weiteren Tatort. Das rückt
ihn aber auch in die Rolle des Verdächtigen, denn genau am Aggersee
findet kurz darauf ein weiteres Verbrechen statt.
Seine
Zusammenarbeit mit Eva läuft weiterhin nicht ohne Reibereien ab. Doch
vielleicht ziehen sich ja gerade diese Gegensätze an.
Wer
sich durch den kurzweiligen dritten Teil gelesen hat, wird auch weiter
lesen wollen. Ein geschickter Schachzug des Verlages, ein kompletter
Band wäre mir aber durchaus lieber.
*** Dieses E-Book wurde mir von Edel-Elements kostenlos zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür! ***
Herbstzeit ist Strickzeit
Jetzt wird es wieder kälter und gerade die Füße frieren bei mir immer sehr!
Ich hatte eine schöne Filzwolle liegen, die ich nun zu warmen Puschen gestrickt habe.
Falls euch das auch interessiert, könnt ihr hier die entsprechende Strickanleitung sehen.
Dafür habe ich die Größe 39/40 gestrickt, es ist darin allerdings noch Platz für dicke Socken!
Ihr benötigt ein Nadelspiel Stärke 8 und circa 150 - 200 g Filzwolle, das sind 3 bis 4 Knäuel Wolle. Mit den dicken Nadeln geht das Stricken echt flott und auch für Anfänger, die rechte und linke Maschen stricken können, ist das ein echtes Erfolgserlebnis.
Man beginnt mit einem Anschlag von 34 Maschen auf einer Nadel der Stärke 8 und strickt glatt rechts. Nach 34 Reihen stricke ich auf dem Nadelspiel in Runden weiter und nehme am Anfang der Reihe zwischen der 1. und 2. Masche eine Masche auf, ebenfalls zwischen der vorletzten und letzten Masche, sodass nun 36 Maschen auf den Nadeln sind. Ich schliesse die Runde nun und habe auf jeder Nadel 9 Maschen. Danach stricke ich 22 Reihen glatt rechts weiter.
Dann beginnen die Abnahmen, die wie folgt gehen:
Die beiden vorletzten Maschen der ersten Nadel zusammenstricken, bei der zweiten Nadel die 2. und 3. Masche zus.stricken, bei der dritten Nadel wieder die beiden vorletzten Maschen, bei der vierten die 2. und 3. Masche gemeinsam abstricken. Im Prinzip ist das wie bei einem Strumpf.
Hier ist noch ein Foto zum besseren Verständnis.
Die Abnahmen führt man so lange fort, bis nur noch jeweils drei Maschen auf jeder Nadel sind. Auf dem Foto habe ich zwei, habe mich dann aber für drei entschieden, weil die Spitze dann runder wird.
Anschliessend näht man den Teil, der später die Ferse bilden soll, zusammen.
Dann folgt der Gang in die Waschmaschine, die Puschen müssen bei 40 °C ohne Weichspüler, aber mit Feinwaschmittel gewaschen werden. Dazu gebt ihr zwei Tennisbälle mit dazu, die walken zusätzlich. Ich habe einige Wäschestücke (alte Handtücher) beigefügt, die keinen Schaden genommen haben.
Nach dem Waschen werden die Puschen mit Zeitungspapier ausgestopft und getrocknet. Meine waren dann doch noch zu groß. Also wurde noch ein Kurzwaschgang bei 40 ° eingelegt. Sie schrumpfen dann erneut und haben die richtige Größe für mich erreicht.
So sehen sie aus, sie sind kuschelig warm, allerdings auch sehr glatt und rutschig! Doch da ich sie nur auf dem Sofa tragen werde, geht das.
Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch ruhig bei mir, ich helfe euch gerne!
Es gibt auch einige ausführliche Videos im Netz, wo man sich auch schlau machen kann.
Wie findet ihr die Hausschuhe? Es gibt zur Zeit bei einem namhaften großen Discounter Filzsockenwolle mit Nadeln für circa 7,- Euro. Das Stricken hat mir jedenfalls Spaß gemacht und das Ergebnis ist auch gelungen.
Es ist wieder Zeit für den Freitags-Füller!
Dies ist ein Projekt von Barbara auf Scrap-Impulse.
Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen:
1. Was macht eigentlich den Reiz von Buchmessen aus? Ich bin nicht gern in so überfüllten Hallen und informiere mich lieber in Buchhandlungen oder im Netz über Bücher.
2. Unangenehme Dinge wie Keller aufräumen, Kleidung ausmisten und andere nervige Sachen verschiebe ich einfach noch .
3. Bei Büchern, Nougat und Büfetts werde ich schwach.
4. Ich habe gelesen, dass es am Wochenende noch mal warm werden wird. Aber leider wohl eher im Süden!
5. Mit einer Tasse Tee oder Kaffee, etwas Gebäck und einem guten Buch wird es so richtig gemütlich .
6. Gestern war ich fleissig und habe gleich drei Rezensionen geschrieben, danach konnte ich dann zwei neue Bücher anfangen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine schöne Chorprobe, morgen habe ich noch gar nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich liebe Freunde zum Frühstück zu Besuch haben!
Wie sieht es bei euch aus?
Dieser Krimi ist actionreich und etwas slapstickhaft, sehr originell, aber leider nicht wie die Vorgängerbände.
"Veilchens Blut" ist der dritte Band der Alpen-Krimi Reihe um
Kommissarin Valerie Mauser von Joe Fischler. Das Buch erscheint 2016
im Haymon Taschenbuch Verlag.
Veilchens Tochter ist
aufgetaucht und steckt prompt in Schwierigkeiten. Veilchen eilt ihr zur
Hilfe und muss es nicht nur mit dem vielfachen Mörder, sondern auch mit
der Polizei und der gesamten Staatsgewalt aufnehmen.
Valerie soll sich eigentlich von den schweren Folgen ihres
Schädel-Hirn-Traumas erholen, doch das erste Lebenszeichen ihrer Tochter
verleitet sie zu einer Flucht aus der Klinik. Das ist wieder einmal
typisch für sie. Doch die Wiedersehensfreude ist getrübt, denn ihrer
Tochter, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist, ist die Mafia auf
den Fersen. Kein Problem für Veilchen, nimmt sie einfach mit ihrer
Tochter reißaus und wird daraufhin als mutmaßliche Entführerin von ihren
eigenen Kollegen verfolgt.
Es sind wieder alte Bekannte ins
Geschehen eingebaut, so sind Stolwerk und auch Sandro Weiler wieder mit
dabei als treuer Freund und Helfer. Kollege Schmatz hält auch nach dem
polizeilichen Verdacht zu Valerie und findet großen Gefallen an Luna.
Mir
hat die Charakterisierung der Luna sehr gefallen. Sie spricht in
rudimentärer Gossensprache, kifft und ist wirklich durchgeknallt, aber
als engagierte Tierschützerin hat sie ein Herz für Tiere. Nicht so sehr
für ihre leibliche Mutter. Doch das gilt abzuwarten, schliesslich haben
sie sich seit der Adoption vor 24 jahren zum ersten Mal getroffen.
Die
Handlung dieses Buches ist sehr rasant und es kommt zu vielen
gefährlichen Situationen und Verfolgungsjagden, bei denen um Leben und
Tod geht. Dennoch erscheint vor meinem inneren Auge eher ein heilloses
Durcheinander, bei dem ich jedoch viel lachen konnte. Von dröger
Ermittlung und stupider Tätersuche ist in dieser Krimihandlung nichts zu
merken.
Man erlebt hautnah einen außergewöhnlichen Alpenkrimi nach Westernart mit. Es
geht dabei allerdings einfach zu spektakulär nach Art eines Comics zur
Sache. Zeitweise sieht man vor dem Alpenpanorama sogar einen exotischen
Tierzug vorbeiziehen, was natürlich Luna zu verdanken ist. Das Ganze
wirkt zwar humorvoll und eindrucksvoll, aber es lenkt auch von dem
eigentlichen Krimi ab.
Mir raucht der Kopf von der vielen
Aktion. Es ist mir zu viel Hektik und Durcheinander und das mag zwar in
Filmen toll wirken, aber hier ist es doch zuviel des Guten.
Joe
Fischler hat in seinem dritten Band die Gesetze des Krimis neu
geschrieben. Man sollte nicht auf das gleiche Schema der Vorgängerbände
hoffen. Für diesen Überraschungseffekt gebe ich 4 Sterne.
Bei
diesem Band sollte man viel Action und den Hang zu Slapstick mögen,
dann findet man hier die richtige Lektüre. Ein wenig durchgeknallt, aber
mal ganz anders als die üblichen Krimis.
***Leserunde von lovelybooks - Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches und an die nette Leserunde!***
Fesselnder Teil durch Fallanalyse der Zodiac-Morde!
Teil 2 des Thrillers "Die Akte Zodiac" von Linus Geschke aus dem Verlag Edel Elements.
Erneut
kommt es zu einem Mord. Ein Rentner spricht den Täter unbedarft an und
wird erstochen. Auch sein Hund muss grauenvoll sterben. Wie passen diese
Tötungen ins Bild des Zodiac-Musters?
Eva Lendt hat in einem
Single-Portal einen Mann kennengelernt und trifft sich mit ihm. Dabei
gibt sie von sich preis, dass sie Polizistin ist und auch ihre Adresse
scheint kein Geheimnis zu sein.
Bei der Ermittlung wird der Fokus jetzt auf die alten Zodiac-Fälle gelegt.

In
diesem Abschnitt wird näher auf das Privatleben von Eva eingegangen.
Sie ist einsam und sucht männliche Bekanntschaften. Das ist
nachzuvollziehen, aber ein Treffen mit einem wildfremden Mann in der
eigenen Wohnung ist nicht gerade ein Aushängeschild für eine
Kommissarin. Es ist schlicht und einfach unprofessionell.
Die
Ermittler versuchen sich in den Täter hineinzudenken. Es wird ein Muster
der Zodiac-Fälle gefunden und so glaubt man, dass der nächste Tatort an
einem See stattfinden wird.
Die Internatsschüler Philipp, Kai und
Adam treffen sich in einer alten Jagdhütte. Alle sind sie wie besessen
von Serienkillern, doch Philipp wird von seiner Freundin Julia auf diese
Abartigkeit hingewiesen. Adam wird immer merkwürdiger, ist er der
Nachahmer?
Marco Brock steigt nun tiefer in die Fallanalyse hinein und so bekommt man als Leser interessante Einblicke in die alten Fälle.
Aus
der Perspektive des Mörders oder besser gesagt, des Nachahmers des
Zodiac, lesen wir seine Gedanken. Er will der bessere Zodiac sein. Doch
wer ist dieser Größenwahnsinnige? Man kann nur Vermutungen anstellen und
das macht die wahren Spannungsmomente aus.
Aber auch die
Tatortuntersuchungen von Marco Brock sind fesselnd und führen ihn an
dunkle Orte, wo er selbst Angst empfindet. Hängt das mit seiner Person
und Vergangenheit zusammen oder ist ihm der Täter auf der Spur?
Der
zweite Teil geht mehr auf die Fallanalyse und auf das Verhalten des
echten Zodiac ein. Es ist eine Aneinanderreihung von Thriller-Teilen,
die einfach weiter gelesen werden muss.
