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Freitag, 16. Dezember 2022

Vom Weh zum Wunder - Sabine Hädrich

 
 

"Nicht nur einmal saß ich weinend am Küchentisch, voller Sorge über den Unfall meines Mannes. Wird er es überleben? Wird er jemals wieder eigenständig atmen, sprechen oder gehen können?" Dies ist die Geschichte einer Lebensphase, die von Bergen und Tälern durchzogen war, in der sich Hoffen und Bangen die Klinke in die Hand gegeben haben, in der wir Freunde verloren und gewonnen haben. Und bei der ein Konzept den roten Faden bildete: Wunder.
 
So lautet der Klappentext von Sabine Hädrichs Buch "Vom Weh zum Wunder", den sie über Tredition  veröffentlicht hat. Darin erzählt sie von dem schweren Unfall ihres Mannes und von ihrem Kampf, ihn ins Leben zurückzuholen und gemeinsam wieder neu durchstarten zu können. 
Denn ein Arbeitsunfall hat dem Paar den Boden unter den Füßen weggezogen, es gab düstere Prognosen der Ärzte, doch mit hoffnungsvollem Enthusiasmus und Willenstärke hat Sabine ihren Mann gefördert, unterstützt und soweit gebracht, dass er wieder Gespräche führen, handwerkeln und sogar kleinere Einkäufe erledigen kann. Manche Dinge kommen einem Wunder gleich, daher auch der Buchtitel. 

Und das ist die Vorgeschichte:

Sabines Ehemann stürzt bei der Arbeit mehrere Meter in die Tiefe. Aufgrund des schweren Schädelhirntraumas sagen die Ärzte voraus, er würde nie wieder gehen und sprechen können. Sabine ist jedoch bereit, das Schicksal herauszufordern; sie beschließt, ihren Mann eigenständig zu Hause zu pflegen und aufzubauen. Ihr Ziel: eine neue Normalität. Wird es ihr gelingen?

Beim Lesen habe ich mit der Familie mitgelitten, mitgehofft und gebangt und mich über kleine Erfolge gefreut. Neben der Krankengeschichte gibt es auch einige Details aus dem Alltagsleben, die zum Nachdenken anregen. Es geht hier um Geduld, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Unterstützung in allen Lebenslagen durch den geliebten Partner und auch um besondere Erlebnisse in der Familie, die Sabine uns erzählen möchte. Aber auch um ihre Visionen und ihre Kleintierpension.

In diesem Buch wird deutlich, man sollte nie aufgeben und sich die Hoffnung erhalten, denn es gibt immer wieder kleine Wunder. Wenn man den Mut nicht verliert und an etwas glaubt, kann man Berge versetzen.

Dieses Buch möchte ich nicht bewerten, denn die Wege des Lebens sind manchmal holprig und steil und doch hat Sabines Familie diesen Weg bezwungen. Lest selbst, wie sie es geschafft haben.