Dramatisch, anrührend und sehr authentisch wird hier über den Einsatz im Krisengebiet mit einer Hundefreundschaft berichtet.
Ein Hund führt einen Menschen zurück ins Leben
Der amerikanische Soldat Craig Grossi schrieb gemeinsam mit seiner Co-Autorin Kelly Shetron das autobiografische Buch "Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause". Dieser Titel erscheint im März 2019 als deutsche Übersetzung durch Maria Mill im Bastei Lübbe Verlag.
Craig Grossi dient als US-Marine-Soldat und wird in Afghanistan stationiert. Mitten im Einsatz in einer afghanischen Taliban-Hochburg läuft ihm ein junger, streunender Hund über den Weg, den er schnell in sein Herz schliesst und Fred nennt. Er teilt seine Essensrationen mit Fred und dieser wird sein treuer Begleiter während der nervenaufreibenden und gefährlichen Zeit im Krisengebiet und auch andere Soldaten im Camp erfreuen sich an dem scheinbaren Lächeln des Hundes. Craigs Aufgabe besteht darin, die Gegend und die Bewohner zu erkunden und darüber eine Dokumentation anzulegen. Die Angriffe der Taliban auf die Bevölkerung und auf die Stellungen der Amis bekommt Craig hautnah mit. Es kommt zu heftigem Beschuss von beiden Seiten. Als Craigs Einsatz dem Ende entgegen geht, beschliesst er, Fred in die USA zu schmuggeln.

"Nicht nur als Helfershelfer und als menschliche
Schutzschilde benutzten die Taliban Kinder, ihre ganze Methode machte es
uns unmöglich, irgendwie einzugreifen." Zitat Seite 90
Von diesem Buch wurde ich seltsam berührt, denn inmitten von Krieg und Hitze, Staub und Schlamm entwickelt sich eine besondere Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die für soziale Kontakte und einen Hoffnungsschimmer am Horizont sorgt.
Craig Grossi informiert in seinem autobiografischem Buch über den militärischen Einsatz in Afghanistan, er sieht seinen Kampf
gegen die Taliban als Hilfe für die Bevölkerung an. Inmitten der Beschußvorgänge, der Autobomben und der drohenden Gefahr bringt ein kleiner Hund den Soldaten im Camp Freude. Denn Fred
sieht ständig so aus, als ob er lachen würde. Auch wenn die Haltung von
Hunden untersagt ist, finden sich einige Hundefreunde, die Craig helfen, seinen Hund zu behalten. Instinktiv verhält sich Fred ruhig und passt sich dem Leben an Craigs Seite schnell an.
Craig ersinnt einen Rettungsplan für seinen Hund und obwohl dies durch viele Auflagen fast undenkbar erscheint, gelingt es ihm schliesslich mit Hilfe einiger Hundefreunde, Fred ausser Landes zu schicken.
Neben den Berichten aus Afghanistan zeigt Craig auch seine eigene Geschichte nach der Rückkehr in seine Heimat. Er ist traumatisiert und unternimmt gemeinsam mit Fred und seinem Kumpel Josh, der ebenfalls Kriegsveteran ist, einen längeren Trip durch die USA. Gemeinsam führt sie diese Reise zurück ins Leben und auch für Josh ist diese Reise recht strapaziös, denn er hat eine Beinprothese.
Dieses Buch hat mich ergriffen, über militärische Taktiken informiert und die Augen geöffnet, denn es zeigt die Gräueltaten, die sich Menschen gegenseitig in ihrer Machtbesessenheit antun.
"...die Nerven lagen blank. Wir sahen nicht nur scheiße aus, sondern
fühlten uns auch so. Nacht für Nacht viele Meilen durch Kanäle,
Miasfelder und Gräben zu stapfen, ohne zu wissen, ob der nächste Schritt
vielleicht unser letzter sein würde, war für uns alle zermürbend." Zitat Seite 119
Die
Einsätze gegen die Taliban sind aus Amerikanischer Sicht gezeigt, sie
haben die Intention, der Bevölkerung gegen diese menschenverachtenden
Kämpfer zu helfen. Doch der Einsatz hat immer zwei Seiten. Die Absicht
ist gut, die Auswirkungen sind ebenfalls Kriegstaten.
Es zeigt auch die seelischen Folgen, die Soldaten nach ihren Einsätzen in ihre Heimat tragen und dort verarbeiten müssen, um in ein normales Leben zurückzufinden. Man nennt es PTS = Posttraumatischer Stress.
Dieses Buch setzt mich in Erstaunen, es informiert mich über die
Einsätze der Amerikanischen Marines und macht spürbar, wie ein Hund die Freundschaft und das
Vertrauen von Soldaten gewinnt. Kriegserlebnisse werden hier nicht
verschwiegen, die Folgen sind überall spürbar. Das macht das Buch so
dramatisch und ernst. Aber es zeigt auch viele positive Erlebnisse zwischen Mensch und Hund und zu fremden Menschen auf, daher ist der Kampf gegen Gewalt immer ein Einsatz, den man abwägen muss, weil er sich auch lohnt. Frieden bringen heißt immer auch Opfer bringen. Das hat der Marine Craig selbst leidvoll erfahren müssen, einige seiner Kameraden haben den Einsatz nicht überlebt.
Dank seiner Liebe zu seinem Hund hat Craig viel seelisches und körperliches Leid überwunden. Fred war zuverlässig an seiner Seite und hat ihm den Weg zurück ins Leben erleichtert.
Dieses autobiografische Buch ist keine Gewaltverherrlichung, sondern ein eindringlicher Appell an den Frieden. Wenn Menschen durch Tiere zu Freunden werden, können sie das nicht auch untereinander schaffen? Diese Hoffnung wird sich wohl nie erfüllen.
***Danke an den Bastei Lübbe Verlag für dieses Buch!***
Kurzweilige und authentische Darstellung des bewegten Lebens einer Diva auf der Welle des Erfolgs!
Lebendiger Blick durch die rosarote Brille
Im Aufbau Verlag erscheint "Madame Piaf und das Lied der Liebe" von Michelle Marly, dem Pseudonym von Micaela Jary. Dieser biografisch basierte Roman ist ein weiterer Band der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".
Édith Gassion, später bekannt als Édith Piaf war keine Schönheit, sie wurde durch ihre einzigartige betörende Stimme bekannt, die jeden in ihren Bann zog. Raymond Asso plante und formte Édith zu einer berühmten Chansonnette.
Édith Piaf wird nach dem Ende der deutschen Besatzung der
Kollaboration angeklagt. Sie lernt Yves Montand kennen, verliebt sich in
ihn und baut ihn mit der Zeit zu einem erfolgreichen Sänger auf. Diese
Liebe wird zu einem ihrer berühmtesten Lieder -
La vie en rose.
"Sie musste singen, um Liebe zu erfahren." Zitat Seite 16
Dieser Roman spielt im Paris der 1940er Jahre. Michelle Marly zeichnet in diesem historisch basierten Roman eine fiktive Geschichte um die Chansonsängerin Édith
Piaf. Sie beginnt die Handlung mit der Schilderung der anfänglichen Entdeckung und Förderung der Sängerin und legt den Fokus des Romans auf Piafs bewegtes Leben und ihre Liebesbeziehung zu Yves Montand. Sie lässt die Chansonnette auf dem Höhepunkt ihrer Karriere auch hinter dem Rampenlicht der Öffentlichkeit lebendig werden.
Michelle Marly zeichnet ihre Figuren mit viel Einfühlsamkeit und zeitgenauer Darstellung. Sie schafft es, obwohl mir die Sängerin persönlich nicht sonderlich sympathisch ist, mich mit ihrem Roman bis zum Ende zu fesseln.
Es ist bewundernswert, wie es Édith Piaf mit eisernem Willen von ganz unten bis auf die großen Bühnen geschafft hat, und gleichzeitig wurde ihr noch eine Kollaborationsprozeß angehängt, der sie lange Zeit belastete. Sie war kapriziös und selbstverliebt, aber im Grunde auch eine gutherzige Person, die in ihrer Musik aufging.
Sie lebte für den Moment, für die Musik und für die Liebe. Wahres Glück war für sie häufig der gelebte Moment. Von Finanzen verstand sie nicht viel, sie gab ihre Gagen mit vollen Händen aus.
Ihre Liebe zu Yves Montand war nicht nur Leidenschaft, es war auch ein gegenseitiges Verständnis durch die Musik. Allerdings entwickelte sich Montand auch weiter, er wurde erwachsen und berühmt. Zwei große Stars gleichzeitig war jedoch nicht nach dem Gusto dieser karrierebesessenen Frau.
Mich hat besonders der Sprachstil Michelle Marlys beeindruckt. Mit ihrer perfekten, elegant wirkende Sprache bringt sie einfühlsam, detailliert und emotional auf den Punkt, was sich im Leben der Diva abgespielt hat.
Michelle Marly zeigt bewusst die erfolgreiche Figur Édith Piafs auf dem Zenit ihres Erfolgs, ihre spätere Situation lässt sie außen vor. Den menschlichen Beziehungen haucht sie abwechslungsreich und authentisch Leben ein, so erscheint der Roman sehr unterhaltsam, er zeigt gleichzeitig die politische Situation
Frankreichs um 1945-47 und die Hoffnung und Sehnsucht der kriegsgebeutelten Menschen
in Frankreich nach Abwechslung, Musik, Liebe und Freiheit.
Dieser Roman überzeugt durch die gelungene Einbindung der autobiografischen Darstellung Édith Piafs und schlägt ein vergangenes Kapitel der Geschichte auf, welches uns mit dem Lied "La vie en rose" immer noch verbindet. Beste Unterhaltung über eine erstaunliche Sängerin.
***Herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
Durch ihre Reiseerlebnisse lernen wir Tamina Kallert hinter der Kamera kennen.
Im Gütersloher Verlagshaus erscheint Tamina Kallerts Buch "Mit kleinem Gepäck".
Tamina Kallert ist Reisejournalistin, eine herzliche und lebensfrohe Persönlichkeit und lässt ihre Leser teilhaben an ihren Reisen, die sie mit ihrer Sendung "Wunderschön" schon in über 70 Länder geführt hat. Sie macht das Unsichtbare der Filmeberichte sichtbar und lässt den Blick hinter die Kulissen schweifen. Sie durfte ihre Leidenschaft das Reisen zu ihrem Beruf machen. Daraus erzählt sie verschiedenste Erlebnisse ihrer Reisen, ob persönlich, witzig, skurril oder traurig, man fühlt sich ihr nahe. Da wird gewandert, mit einer Kutsche gefahren, in der Kälte für die Kamera posiert, sie klettert, paddelt, wandert oder fährt Rad, stets ist sie unterwegs und bereist die Welt. Wie sie ihr Privatleben organisiert, wie die Reisen ihr Leben verändern, all das erfährt man in diesem Buch.
Dieses Buch ist kein Reiseführer, er ist eine Erzählung im Originalton von Tamina Kallert, genauso kennt man sie auch aus dem Fernsehen. Man erhält Einblick in ihre
Reiseerlebnisse und wird mit allerlei Interessantem unterhalten.
Die Arbeit mit einem Filmteam erfordert einigen Aufwand, von dem man als Zuschauer nicht viel mitbekommt. Die Reise muss im Vorfeld gut geplant werden. Da geht es um Drehgenehmigungen, eine entsprechende Route muss überlegt werden, der Personenaufwand und die Kosten spielen ja auch eine Rolle und man muss den richtigen Zeitpunkt für schöne Filmaufnahmen finden.
Die Moderatorin zeigt uns den Blick hinter die Kamera und gibt auf
liebenswürdige Weise Insiderwissen und unterschiedliche Eindrücke von
ihren Reisen kund. Es gibt einige besondere Momente, die sie mit Fremden
in aller Herren Länder geteilt hat.
Es ist interessant zu lesen,
ein wenig Lebensphilosophie fliesst auch mit ein, sodass man sich gut in
die Erzählung hineinversetzen kann. Manche Erlebnisse im Ausland führen
zu einem engen Zusammenhalt mit den eigenen Filmleuten. Die
Aufgabenverteilung wird erklärt, man erfährt, dass Maskenbildner nicht
nur für die Optik, sondern gegebenenfalls auch für diverse Fahrdienste,
Mittagessen und Entspannungende sorgen müssen.
Man fühlt sich mitgenommen auf einige Reisen, die Eindrücke kann man sich lebhaft vorstellen, der enge Bezug zu Menschen und ihre Kontaktfreudigkeit merkt man Frau Kallert auch in dieser Erzählung eindeutig an. Allerdings hätte ich mir ein paar Fotos oder Bildmaterial gewünscht, denn damit wäre der Bezug zur Filmreihe noch deutlicher geworden und einige Eindrücke noch nachvollziehbarer und bildhaft spürbarer.
Es ist auch eine Einstellungssache, wie man reist und filmt.
"Der Schuh darf schon auch mal drücken. Das schärft die Wahrnehmung und fördert die Kreativität." und "Unangenehmes überstehen und daraus Kraft schöpfen, Vielfalt zulassen und geniessen, wo es möglich ist - das ist das pralle Leben. Und das will ich nicht verpassen." Zitat Seite 75
Tamina Kallert vermittelt mit diesem Buch, das man ruhig seine eigenen Grenzen überwinden und Träume verwirklichen soll. Auf Reisen auf Fremde zugehen und bei etwaigen Differenzen oder Schwierigkeiten nicht aufgeben soll. Die verschiedenen Episoden aus ihren Reisen lesen sich nie langatmig oder etwa selbstgefällig, ganz im Gegenteil sie sind ehrlich und glaubhaft, mit humorvollen Erlebnissen und dabei voll liebenswertem Charme und im Originalton gehalten, wie man es von Tamina Kallert aus ihren Sendungen kennt. Sie ist eine lebensbejahende Frau, die gern neue Ziele besucht und stets offen und voller Respekt auf fremde Menschen zugeht. Das sollte man sich als Vorbild nehmen. Denn der Blick hinter den eigenen Horizont erweitert auch den Blick auf das eigene Leben.
Ob für Liebhaber dieser Fernsehreihe oder für ausgemachte Reisefans, dieses Buch verleiht nicht nur einen tollen Einblick hinter die Kulissen der Kamera. Es zeigt, wie Reisen eine Bereicherung für das eigene Leben sein kann, weil man das eigene Glück zu schätzen lernt und mit einem offenen Blick und Interesse beim Reisen den Blick auf das eigene Leben verändern kann.
***Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich beim Gütersloher Verlagshaus und dem Bloggerportal!***
Bildung versetzt Berge
Der Roman "Befreit" ist das Debüt der amerikanischen Autorin Tara Westover. Die deutsche Übersetzung von Eike Schönfeld erscheint 2018 im Kiepenheuer & Witsch Verlag.
Idaho: Tara Westover betritt zum ersten Mal mit 17 Jahren eine Schulklasse. Trotzdem schafft sie bereits zehn Jahre später einem akademischen Abschluss.
In den abgelegenen Bergen Idahos wuchs Tara unter ärmlichen und veralteten religiösen Vorstellungen auf. Ihr Leben in der wilden Natur wurde geprägt von den Jahreszeiten und den Gesetzen, die der gewalttätige und paranoide Vater aufstellte. Bildung gehört nicht zu seinen Vorstellungen vom Leben eines Mädchens. Nicht einmal Geburtsurkunden haben seine Kinder. Seine fundamentalistischen Ansichten als Mormone lassen ihn an das baldige Ende der Welt glauben. Dem Staat misstraut er, glaubt sogar, verfolgt zu werden. Wenn es Krankheiten gibt, wird kein Arzt gerufen, dabei geschehen häufig Unfälle, wenn die Kinder auf dem Schrottplatz des Vaters helfen müssen. Taras Mutter ist mit Heilkräutern vertraut, sie ist die einzige Hebamme in der Gegend. Irgendwann wächst in Tara der Wunsch nach Bildung und sie bereitet sich für das College vor. Wie kann sie das schaffen, wo sie doch bei null anfangen muss?

Der
Roman teilt sich in drei Teile. Er beginnt mit Taras Kindheit, die sie mit ihrer mormonischen Familie unter einfachsten Bedingungen ohne Schule oder Arzt in den Bergen
Idahos verlebt. Tara fühlt sich wohl hier, sie kennt es nicht anders und fügt sich den Anweisungen ihres Vaters. Im zweiten Teil geht es um ihre Zeit am College. Sie erkennt die Außenwelt, nabelt sich von ihrer Familie ab und erreicht ein Auslandssemester im Cambridge. Im dritten Teil erfahren wir von ihrem Stipendium, dass sie als Cambridge Absolventin für ein Studiensemester nach Paris und Harvard führt. In dieser Zeit findet der endgültige Bruch mit der Familie statt, ihr Preis für ihre Promotion und ein freies Leben.
Die Familie Taras lebt nicht wie die anderen in der Mormonengemeinde, es wird deutlich, dass der Vater die Gemeinschaft der Mormonen wegen einer psychischen Störung verlassen hat und seine verrückten Ideen zu Lasten seiner Familie umsetzen will. Keine Schulbildung, keine Gesundheitsfürsorge und
Tara sucht nach Liebe, die sie in ihrer Familie nicht erhält. Auf die Mutter war kein Verlass, sie stellte ihre Verbundenheit zum tyrannischen Vater vor ihre Mutterliebe. War es Angst oder ebenfalls religiöser Fanatismus, weil in mormonischen Familien die Männer das Sagen haben? Ich kann es nicht sagen, ihre Rolle in dieser Geschichte ist keine sympathische. Sie ist keine Hilfe für ihre Tochter. Doch einige Figuren konnten Tara auf ihrem Weg unterstützen, ihr Bruder
Tyler half, wo er konnte. Und ihre Professorin Dr. Kerry förderte Tara, denn sie erkannte das in ihr schlummernde hohe Bildungspotential.
Dieser Roman ist fast wie eine Lebensbeichte, das dramatisch erzählte Leben eines Mädchens aus den Bergen, die von sich aus die Kraft besitzt, sich von ihrer Familie zu lösen und damit für ein freies, gebildetes Leben zu entscheiden. Woher nahm Tara diese Kraft? Wenn man das Buch liest, kann man die Frage nicht beantworten, aber man kann erkennen, das hier etwas wunderbares stattgefunden haben muss. "Bildung versetzt Berge". Vielleicht hat dieser Spruch auch hier seine Bedeutung.
Mich hat dieser authentische Lebensbericht ziemlich schockiert, es gibt aber auch andere Szenen, die die wunderschöne Natur beschreiben. Es ist fast ein Wunder, wie dieses Mädchen die Kraft besessen hat, sich aus der despotischen Herrschaft des Vaters zu befreien und den Weg ins Leben ohne ihre Familie zu wagen. Dieser Roman über Taras Lebensgeschichte verdient absolute Leseempfehlung.
***Vielen Dank an den Kiepenheuer & Witsch Verlag für diesen grandiosen Roman!***