Ein gelungener Regionalkrimi, der mit Humor, Drogen und Autos von sich reden macht!
Hinter dem Titel Der Käfer verbirgt sich der 8. Band der Reihe um
die Kommissare Karin Krafft und Gero von Aha der Autoren Thomas Hesse und Renate Wirth. Das Buch erscheint 2015 im Emons Verlag.
Eine
tote Jugendliche auf der einen Rheinseite, ein vorschnell zu den Akten
gelegter Todesfall einer alten Dame auf der anderen und eine dunkle
Geschichte, an der Jahrzehnte niemand rührte – was verbindet diese
Fälle? Hauptkommissarin Karin Krafft greift zu ungewöhnlichen
Ermittlungsmethoden, Kollege Gero von Aha agiert undercover als
'Rosenkavalier', und dann sind da noch die drei von der
O.P.A.-Initiative, die zu Heldentaten neigen.
Schon die Inhaltsangabe deutet die merkwürdige Kombination von Fällen an
und der humorvolle Einschlag lässt sich an dem Wortspiel mit den Opas
erkennen.
Dieser Niederrhein-Krimi zeigt nicht nur die Schönheit der
Natur in Rosengärten auf, sondern er taucht tief ins kriminelle Milieu
von Drogen und Mord ein. Wie Licht und Schatten liegt hier beides sehr
nah beieinander.
Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, hier
ermitteln sympathische Kommissare, die leider mit einer missmutigen
Chefin gebeutelt sind. Auch die O.P.A. Truppe finde ich sehr positiv
dargestellt. Deren Helfersyndrom ist vorbildlich und ihnen ist es auch
zu verdanken, dass ein alter Käfer Licht ins Dunkel von kriminellen
Delikten bringt.
Die Handlung ist wie schon gesagt durch die
Mischung von vorgestellter Gartenidylle und der sich am Niederrhein
verbreitenden Drogenwelle von Chrystal Meth eine interessante und
abwechslungsreiche Geschichte. Die Ermittlungen scheinen zunächst keine
großen Sprünge zu machen, doch dann bilden sich langsam Verbindungen zu
den vorhandenen Todesfällen heraus und der Täterkreis wird klarer. Die
Aufklärung ist nicht unerwartet und dennoch spannend. Denn was diese
Person zu diesen Taten getrieben hat, möchte man schliesslich wissen.
Der
Erzählstil ist sehr abwechslungsreich, es gibt humorvolle Szenen und
ein wenig Dialekt, die dem Krimi den passenden Anstrich geben. Man fühlt
sich richtig gut unterhalten.
Diese Krimireihe habe ich jetzt
erst entdeckt und bin ganz begeistert. Wer einen unterhaltsamen Krimi
sucht, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Ich freue mich schon auf
die vorangegangenen 7 Bände, die noch vor mir liegen.

[Werbung] Ich möchte darauf
hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus
freien Stücken veröffentliche.
Die heikle Suche nach einem Maulwurf und ein tragischer Familienmord machen diesen Krimi sehr spannend!
Judith Winters 3. Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou heisst Sterbegeld. Der Krimi erscheint bei DTV.
Ein kleiner Junge fühlt sich bedroht und ruft die Polizei. Seine
Angst ist spürbar und die Beamten eilen ihm zu Hilfe. Doch sie kommen zu
spät, jemand hat die vierköpfige Familie ermordet. Ein Verdächtiger
wird kurz darauf festgenommen. Sein Strafverteidiger hat allerdings
Schwierigkeiten mit ihm zusammen zu arbeiten und es kommen ihm Zweifel.
Seine Ergebnisse übergibt er Mai Zhou, die die Ermittlungen wieder
aufnimmt.
Dabei haben sie mit einem Mord an einem Kollegen gerade alle
Hände voll zu tun. Diese Tat führt zu der Annahme, dass sich ein
Maulwurf in den eigenen Reihen befindet. Wer ist der Schuldige unter den
Kollegen? Emilia Capelli und Mai Zhou sind in einer schwierigen Lage
und müssen undercover arbeiten.
Das interessante Ermittlerduo gefällt mir weiterhin sehr gut, Capelli
und Zhou sind zwar grundverschieden, aber gerade das macht sie so
außergewöhnlich und sympathisch.
Trotz ihrer Gegensätze läuft ihre Zusammenarbeit wie geschmiert.
Stets ergänzen sie sich bei den Befragungen, dabei muss Zhou häufig
Capellis aufbrausendes Wesen etwas beruhigen. Allmählich nähern sie sich
einander etwas an und man spürt den Beginn einer freundschaftlichen
Ebene.
Der Erzählstil ist toll, sehr flüssig und mitreissend
geschrieben und die eingearbeiteten Sprüche und chinesischen Weisheiten
bringen Tiefe in die Szenerie.
In diesem Band führen zwei parallel geführte Fallermittlungen zu
einem wahren Spannungsrausch. Die Heftigkeit der Vorfälle ist drastisch
und die Aufklärung sehr schwierig. Man erlebt die Belastung der
Kommissarinnen hautnah mit. Besonders die Sache mit dem Maulwurf macht
den Frauen zu schaffen. Welcher Kollege ist der Verräter?
Dazu kommen
noch sehr aktionsreich geführte Einsätze, die Leib und Leben der
Kolleginnen bedrohen. Es ist wirklich eine fesselnde Lektüre.
Mir hat allerdings noch das I-Tüpfelchen gefehlt, um 5 Sterne zu vergeben. Das Motiv des Maulwurfs hat mich nicht überzeugt.
Auch konnte ich inhaltlich mit dem Titel "Sterbegeld" keinen Bezug zum Buch herstellen.
Insgesamt ein sehr lesenswerter Krimi, der sprachlich sehr
gelungen ist und mit Spannung gut unterhält. Das Wiedersehen mit den
Ermittlerinnen hat mich gefreut und ihre Zusammenarbeit war wieder
höchst interessant.
***Leserundenexemplar von vorablesen - Vielen Dank
an den Verlag für die Bereitstellung des Buches!***
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freien Stücken veröffentliche.
Von fremden Weihnachtsbräuchen lesen
Das Bilderbuch Weihnachtsbriefe von Felix von Annette Langen wurde wunderschön illustriert von Constanza
Droop. Das Buch erschien erstmalig 1997 im cbj Verlag und hat eine
Altersempfehlung für Kinder von 4-6 Jahren.
Sophie
glaubt noch an den Weihnachtsmann und wird in der Schule deswegen
ausgelacht.
Also macht sich ihr Hasenfreund Felix auf die Suche nach dem
Weihnachtsmann und schreibt von seiner Reise einige Briefe.
Die
Felix-Bücher sind immer wieder eine Freude, denn sie sind mit viel
Liebe zum Detail geschrieben und illustriert. Die jeweiligen Briefe
überraschen dieses Mal mit Weihnachtsbräuchen aus anderen Ländern.
Das
zeigt Kindern, wie wichtig dieses christliche Fest auch anderswo ist,
wie gefeiert wird und das lässt die Vorfreude auf den Heiligen Abend
spürbar werden. Allerdings wird die Weihnachtsgeschichte ein wenig
oberflächlich behandelt, so wird zum Beispiel der amerikanische
Weihnachtsmann beschrieben, der mit dem Rentierschlitten Geschenke durch
den Kamin bringt wirft. Vom Christkind fehlt in diesem Buch leider jede
Spur.
Als Zugabe erhält man in diesem Buch eine kleine Nikolausmütze mit Felix Aufdruck für die kleinen Leser.
Für
die Vorweihnachtszeit ein niedliches Buch, das allerdings nicht so sehr
den christlichen Grundgedanken zeigt, aber immerhin einige
Weihnachtsbräuche.
Ein Hase reist in die Vergangenheit
Der 2. Band der Hase Felix - Kinderbuchreihe heißt Neue Briefe von
Felix. Autorin Annette Langen und Illustratorin Constanza
Droop sorgen für neue Abenteuer.
Auf einer Klassenfahrt
verschwindet Sophies reiselustiger Kuschelhase Felix in einem Museum.
Kurz darauf tauchen echte Briefe aus der Vergangenheit auf! Seine
abenteuerliche Reise führt Felix in die Welt der Ritter und der
Wikinger, der Indianer und Griechen, in den Fernen Osten und in die
tiefste Steinzeit.
Wieder erzählt Felix mit seinen Briefen Kindern Interessantes und
dieses Mal aus der Vergangenheit. Er reist zu den Wikingern, den
Indianern, in die griechische Antike und sogar nach Japan. Doch am
spannendsten ist der Brief aus der Steinzeit. Die geschichtlichen
Schilderungen sind kindgerecht und humorvoll gemacht, hier wird kein
Kind mit Infos überschüttet, sondern es gibt lediglich einen Eindruck
aus der Epoche. Schliesslich richtet sich das Buch an Kinder von 5-7
Jahren.
Eine große Wandkarte vervollständigt das Buch, dort kann man die Vergangenheit aufleben lassen und die Reiseziele nachlesen.
Wieder
sind die Briefe ein besonderer Spaß und auch die verbesserten Fehler
wirken wie von Kinderhand geschrieben. Die Briefe eignen sich gut als
Gute-Nacht-Geschichte, sie sind in sich abgeschlossen und nicht zu
lang.
Für Kinder bietet dieses Buch einen ersten
Eindruck von ein paar geschichtlichen Epochen. Es wird sehr anschaulich
erklärt und mit schönen Bildern liebevoll beschrieben. Schönes
Kinderbuch zum Vorlesen und selbst entdecken.
Erster Band der Reihe: Hase Felix reist um die Welt
Das Bilderbuch Briefe von Felix von Annette Langen erschien erstmalig 1994 im Coppenrath Verlag.
Dieses Buch ist für die Altersklasse 3-7 Jahre zu empfehlen, für Erstleser ist es gut geeignet.
Sophie
hat wie so viele Kinder ein Lieblingskuscheltier, den Hasen Felix. Doch
als sie von einem Urlaub zurückkehrt, verschwindet Felix spurlos auf
dem Flughafen. Sophie ist sehr traurig und vermisst ihren kleinen
Vertrauten sehr. Die Schule beginnt wieder und als sie eines Tages nach
Hause kommt, überreicht ihr ihre Mutter einen Brief, den ihr Hase ihr
aus London schickt.
So kann man im Buch die verschiedenen
Stationen von Felix Reise miterleben, denn er schreibt von allen Ländern
aufregende Briefe. Es geht nach Frankreich, Italien, Ägypen und anderen
interessanten Ländern, aus denen Felix immer viel zu berichten weiß.
Meine Kinder haben sich über die Briefe gefreut und jedes neue Land bedeutete immer ein neues Abenteuer. Wir hatten großen Spaß mit diesem Buch.
Mich hat dieses Buch an meine Brieffreundschaften erinnert und an die Vorfreude wenn ein Brief ins Haus flatterte.
Die
Briefe von Felix sind wunderschön gestaltet, die Sprache ist einfach zu
verstehen und die Eindrücke, die Kinder dadurch von fremden Ländern und
Sitten bekommen sind zwar recht überschaubar, aber der Altersklasse
durchaus angemessen.
Natürlich hat der Hase durch viel
Werbeartikel einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, aber man kann ihm
einen gewissen Charme auch nicht absprechen. In erster Linie sind die
Bücher zu empfehlen, doch für ganz große Fans bietet auch das
Zusatzangebot einige nette Geschenkideen für Schule und Freizeit.
Ein wunderschönes Buch zum Vorlesen mit individuell gestalteten Briefen und landestypischen Informationen für Kinder.

Unterhaltsam, humorvoll und erfrischend locker kommt dieser Frau-sucht-Mann-Roman daher!
In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt heißt der Frauenroman
von Autorin Sabine Zett aus dem Blanvalet Verlag.
Victoria
ist eine echte Karrierefrau und lebt als Single in Düsseldorf. Auf eine
Einladung zu einem Klassentreffen in ihrem Heimatort hat sie keine
Lust. Ihre Kontakte zu den Klassenkameraden sind längst erledigt. Doch
sie wird von ihrer Mutter und einer Ex-Freundin überredet und trifft
ihren früheren Schwarm Michael wieder.
Dieser Frauenroman schildert den Alltag einer Karrierefrau mittleren
Alters ohne Beziehung und zeigt damit das Gegenteil von der
Mutter-Variante dieser Altersklasse. Sabine Zett hat einen erfrischend
lockeren Erzählstil und so kommt man mit Schwung in die Geschichte
hinein. Man wird neugierig, wie es Victoria auf dem Klassentreffen
ergeht und wie ihre Mitschüler von einst sich präsentieren. Natürlich
hofft man auf eine romantische Verbindung, die sich daraus ergibt, denn
Victoria ist ja Single, aber dennoch auf der Suche nach dem richtigen
Lebenspartner.
Es ist amüsant zu sehen, wie die Mitschüler
sich entwickelt haben oder selbst darstellen. Man wird an eigene Treffen
erinnert und kann sich manche dargestellten Charaktere bildhaft aus der
eigenen Vergangenheit vorstellen. Sabine Zett gelingt es, ein
Alltags-Thema zu beschreiben und dabei noch viel Humor und Realismus
einzubauen.
Auch das Wechselbad der Gefühle, in das Victoria gerät
als sie ihren Schwarm aus der Schulzeit wiedersieht, kann man gut
nachvollziehen. Man ist als Leserin doch sehr interessiert, was auch
verpassten Chancen vor 20 Jahren entstehen kann.
Doch besonders schmunzeln musste ich bei der Bevormundung durch Vicorias Mutter und den
gut gemeinten Ratschlägen der polnischen Hausperle, die es zwar beide
gut meinen, leider Victoria aber auch etwas nerven.
Das Lesen hat
mir trotz einiger Vorhersehbarkeit viel Spaß gemacht, denn es gibt recht
viele witzige Szenen und überraschende Wendungen - und jede Menge
flotte Sprüche.
Dieser Frauenroman weckt
Erinnerungen, unterhält auf humorvolle Weise und lässt schöne
entspannende Lesestunden erleben. Manchmal liegt das Glück halt näher
als man denkt!

Ganz herzlichen Dank an Sebastian Rothfuss
für die Überlassung dieses Rezensionsexemplares über das
Blogger-Portal von Random House!
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freien Stücken veröffentliche.
Ich backe gern einfach zuzubereitende Kekse und da sind Friesenkekse wirklich perfekt! Die
kann man gut vorbereiten und dann backen, wenn man Zeit hat. Gelingen
und schmecken eigentlich immer!
Friesenkekse
Zutaten:
400 g Mehl
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
1-2 EL Rum oder Aroma, wahlweise auch Bittermandel
250 g Butter in Stücken
Hagelzucker, Zimt-Zucker oder gehackte Mandeln
Zunächst alle Zutaten gut vermischen und den Teig zu Rollen formen. Durchmesser ca. 3-4 cm
Dann die Rollen mit klarem Eiweiß bepinseln und in (Hagel-)Zucker und/oder Mandelsplitter wälzen und fest in Alufolie wickeln. Ich habe mangels Hagelzucker und Mandeln einfach eine Zucker-Zimt-Mischung genommen.
Über Nacht oder auch 2-3 Tage in den Kühlschrank legen. Kann man gut vorbereiten und dann backen wenn man Lust und Zeit hat.
Dazu die Rollen in Scheiben schneiden und bei Mittelhitze circa 10 Minuten goldgelb backen.
Einen schönen 3. Advent wünscht euch Sommerlese!
Ich backe gern einfach zuzubereitende Kekse und da sind Friesenkekse wirklich perfekt! Die kann man gut vorbereiten und dann backen, wenn man Zeit hat. Gelingen und schmecken eigentlich immer!
Friesenkekse
Zutaten:
400 g Mehl
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
1-2 EL Rum oder Aroma, wahlweise auch Bittermandel
250 g Butter in Stücken
Hagelzucker, Zimt-Zucker oder gehackte Mandeln
Zunächst alle Zutaten gut vermischen und den Teig zu Rollen formen. Durchmesser ca. 3-4 cm
Dann die Rollen mit klarem Eiweiß bepinseln und in (Hagel-)Zucker und/oder Mandelsplitter wälzen und fest in Alufolie wickeln. Ich habe mangels Hagelzucker und Mandeln einfach eine Zucker-Zimt-Mischung genommen.
Über Nacht oder auch 2-3 Tage in den Kühlschrank legen. Kann man gut vorbereiten und dann backen wenn man Lust und Zeit hat.
Dazu die Rollen in Scheiben schneiden und bei Mittelhitze circa 10 Minuten goldgelb backen.