Mittwoch, 6. Januar 2016

Kreuzstich Bienenstich Herzstich - Tatjana Kruse

Schwungvoll, amüsant und mit viel Wortwitz, die Krimihandlung ist beinahe nebensächlich!

Kreuzstich Bienenstich Herzstich ist der erste Band einer Krimireihe um Kommissar Seifferheld von Autorin Tatjana Kruse.  Der Krimi erschien im Jahr 2009 im Knaur Verlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwäbisch Hall: Kommissar Siegfried Seifferheld ist nach einer Schießerei im Frühruhestand, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Da er privat mit seinem Harem aus nerviger Schwester, karrieregeiler Tochter und politisch aktiver Nichte reichlich überfordert ist, sucht er seinen Ausgleich im Sticken von Kissen oder im Ermitteln in  Kriminalfällen. Als mehrere alleinstehende Männer  einen unerwarteten Tod sterben, macht er sich mit Hund Onis und seinem Freund Klaus selbst an die Ermittlungen. Sein ehemaliges Kommissariat geht von Unfällen aus. 

Dieses Buch hat mich sehr erfreut: es ist so wunderbar ironisch geschrieben und hat immer wieder humorvolle Kapitelüberschriften und komische Polizeiberichte für die lokale Tageszeitung, da kann man immer wieder lachen. 

Folgende Beispiel als Zitate:
Spätestens mit den dritten Zähnen drängt es den Mann zur Zweitgattin! 


Alle Lust und alle List wachsen auf der Weiber Mist!


Man wird hier auch von den Charakteren her gut unterhalten. Seifferheld ist ein ungewöhnlicher und schrulliger Typ und seine weiblichen Familienmitglieder sind allesamt durchgeknallt und machen ihm das Leben schwer. Besonders die Küche im Hause Seifferheld ist eine ganz besondere und besonders schwierig für den Hausherren. Was hier abläuft, ist sehr amüsant zu lesen.

Die unblutige Krimihandlung läuft allerdings mehr am Rande und ist eher schmückendes Beiwerk als Hauptthema.
Da steht das alltägliche Leben Seifferhelds mehr im Mittelpunkt und unterhält auch ganz prima. Die vielen Erlebnisse sind teilweise recht überspitzt dargestellt, so wie der Kochkurs für Männer oder Seifferhelds Stickerei.

Wie gesagt ist die Mordserie eher leicht und lustig zu beobachten, zu viele humorvolle Einlagen machen es einem schwer, hier kriminalistischen Ernst walten zu lassen.
Aber Blut und Gewalt hat mir gar nicht groß gefehlt. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe diesen unkonventionellen Kommissar richtig gern gewonnen. 

Dieser leichte Kriminalroman voller witziger Ironie macht einfach Spaß! Schwungvoll, amüsant und mit viel Wortwitz! Da kann ich mich schon auf 5 weitere Bände freuen! 



                     



Dienstag, 5. Januar 2016

Mordsrausch - Barbara Edelmann

Witziger Krimi mit tollem Lokalkolorit und sehr mitreißend geschrieben!

Der Krimi Mordsrausch von Barbara Edelmann ist der zweite Teil einer Reihe um Kommissarin Sissi Sommer. Der Allgäu Krimi erscheint im Emons Verlag.

In Maria Steinbach im Allgäu ist alles so ruhig, beschaulich und idyllisch. Allerdings nur auf den ersten Blick. Denn in der Dorfgemeinschaft gibt es so manchen Streithammel, Dauerlärmer und nymphomanische Ehefrau. Als der unbeliebte Harry Bröckle tot aufgefunden wird, beginnen Sissi Sommer und ihr Kollege Klaus Vollmer von der Kripo Memmingen zu ermitteln. Doch es gibt etliche Personen, die Harrys Tod verschuldet haben könnten. Er war wirklich kein netter Zeitgenosse. Was Sissi in diesem vermeintlich friedlichen Dorf alles aufdeckt, ist schon erstaunlich.  



Dieser Krimi zeigt wunderbar das Leben in dem Allgäuer Dorf Maria Steinbach, in dem einige eigenbrötlerische Bewohner so ihre Geheimnisse haben und recht skurrile Zeitgenossen leben. Die Feste sind ausufernd und mit gehörigem Alkoholkonsum, sodass manche Aussage vor der Kripo sehr fragwürdig erscheint. Wie der Mord dieses Dorf aufwühlt und die schöne Idylle nur noch landschaftlich erhalten bleibt, ist toll beschrieben. In diesem Dorf ist mehr los als man auf den ersten Blick sieht.

Der Mordfall ist brutal und könnte von vielen Personen begangen worden sein. Es wurde viel getrunken und so tappt Sissi von einem Verdächtigen zum nächsten. Erst allmählich entwickeln sich die Ermittlungen weiter und man ist als Leser lange auf der Suche nach dem Täter. Dieser Rausch ist wie ein Nebel, der sich langsam lichtet.

Wie die Personen im Buch charakterisiert werden, ist sehr unterhaltsam und ein genaues Bild bildet sich auch dort erst allmählich. Immer mehr Details zeigen schliesslich die wahren Charaktere und mit diesen eigenwilligen Personen ist man gut unterhalten. 

Es ist nicht die Spannung, die diesen Krimi so außergewöhnlich macht, sondern der Blick hinter die Kulisse der Dorfromantik. Es tun sich hier wahre Abgründe auf.
Die Autorin überzeugt mit ihrem frischen und heiteren Schreibstil und zieht den Leser mit sich. Mit witzigen Dialogen und lockeren Bauernweisheiten wird der Berliner Kollege Klaus ein Sympathieträger des Krimis.  
 


Dieser Lokalkrimi überzeugt mit skurilen Figuren, einem sympathischen Ermittlerduo und einem witzigen, mitreissenden Schreibstil! Ich möchte bitte mehr davon!
 


Sonntag, 3. Januar 2016

Goldmann Challenge 2016

An dieser Challenge nehme ich in diesem Jahr ebenfalls teil! 

Ich habe sie auf diesem Blog entdeckt:   

Lesendes Katzenpersonal.

 

 
Die Regeln: 
  • Im Zeitraum vom 01.01. - 31.12.2016 sollen mindestens 20 Bücher des Goldmann-Verlages gelesen und rezensiert werden (es muss der Verlag auf dem Buchcover erkennbar sein).
  • Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Post mit Angabe und Link zu eurem Blog.
  • Ein späterer Einstieg in die Challenge ist kein Problem, jedoch zählen erst die ab der Anmeldung rezensierten Bücher! Es lohnt sich also, sich vorher anzumelden und es einfach zu probieren.
  • Falls ihr auf eurem Blog über die Challenge berichten wollt, könnt ihr euch das Logo gerne mitnehmen. 
  • Es ist nicht nötig, eine Challenge-Seite auf eurem Blog zu führen. Die gelesenen und rezensierten Bücher müssen hier in das unten stehende Formular eingetragen werden. Es wird nur gezählt, was eingegeben wurde. 
  • Die gelesenen Bücher dieser Challenge können auch gerne mit anderen Challenges kombiniert werden. 

Mein Sammelbeitrag: 

1. Das verlorene Dorf - Stefanie Kasper 

2. Der Tote vom Zentralfriedhof - Beate Maxian

3. Lauf, Jane, lauf! - Joy Fielding

4. Sturm über dem Meer - Constanze Wilken

5. Bretonische Verhältnisse - Jean-Luc Bannalec

6. Herz verloren, Glück gefunden - Christiane von Laffert 

7Die weißen Schatten der Nacht - Sabine Klewe

8. Lammfromm - Wolf Schreiner 

9. Der Todesengel von London - Anne Perry

10. Beichtgeheimnis - Wolf Schreiner

11. Ich knittere nicht, ich lache nur - Thomas Letocha 

12. Ziemlich unverhofft - Frauke Scheunemann 

13. Lügengrab, Hendrik Berg

14. Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke- Karen Fowler  

15. Der Traummacher - Max Bentow

16. Das Seegrab - Carina Bergfeldt  

17. Erlöse mich - Michael Robotham

18. Das Böse in euch - Rheena Weiss  

19. Sizilianische Rache

20. Julie weiß, wo die Liebe wohnt  

21. Dackelblick - Frauke Scheunemann

22. Das Pestzeichen - Deana Zinßmeister

23. Ein Engel zum Verlieben
 

Hanoi Hospital - David Frogier de Ponlevoy

Fesselnder Krimi mit Infos zu vietnamesischer Kultur und menschenverachtenden Medikamentenversuchen!

Der Krimi Hanoi Hospital von David Frogier de Ponlevoy spielt in Vietnam, wo der Autor als Journalist lange Zeit lebte. Der Krimi erscheint in der Länderkrimireihe des Conbook Verlages.

Anne ist Deutsch-Vietnamesin und absolviert ein Praktikum in Vietnam. Das nimmt sie zum Anlass, dort auch ihre große asiatische Familie zu besuchen. Ihre Großmutter stirbt auf unnatürliche Weise und als Anne von weiteren Fällen mit ähnlichen Symptomen erfährt, macht sie sich gemeinsam mit ihrer Cousine Linh, die Journalistin ist, an die Nachforschungen. Sie kommen einem Klüngel von Korruption und staatlich verordneter Medienzensur auf die Schliche und werden selbst zum Spielball dieser kriminellen Machenschaften.




Dieser Krimi entführt ins exotische Südostasien mit seinem extremen Mix aus modernem Großstadttrubel und ländlicher Idylle im ruhigen Hinterland mit Reisplantagen und landschaftlicher Ursprünglichkeit. Hier prallen Welten von moderner Marktwirtschaft und einfacher tradtioneller Landwirtschaft aufeinander. 

Am Beispiel von Annes Familie wird ein deutliches Bild von dem Zusammenhalt und der konservativen Art der Großfamilien gezeichnet und man erfährt von medizinischer Korruption durch die Unterschiede von arm und reich. Anne hat durch ihre Prägung im westlichen Deutschland einen ganz klaren Blick auf die Unterschiede der Nationen und durch sie kann der Autor die Mentalität der Vietnamesen und die Unterschiede ihrer Lebensart gut aufzeigen. Aber sie ist auch in einem Konflikt aufgrund ihrer Identitätssuche. Daneben erfahren wir die Gedanken Einheimischer zu Auslandsdeutschen, sogenannten Expats wir Anne. 


Die kriminelle Handlung ist spannend gestaltet und wird sehr logisch aufgebaut. Medizinische Versuche bringen Geld und Einfluss und  durch Intrigen, Korruption und Medienzensur entsteht eine brisante Hintergrundszenerie, die fesselt. Gerade die finanziellen Unterschiede der Bevölkerung machen die armen Menschen zu einem Spielball krimineller Machenschaften, der erschüttert. Die medizinische Versorgung steht nur den Reichen ausreichend zur Verfügung. Arme Menschenleben gelten scheinbar nicht viel.

Es gibt drei Personen, die durch die Geschichte führen und somit ergibt sich für den Leser ein ausführliches Bild Vietnams. Anne hat den westlichen Blick, Linh sieht mit journalistischem Geschick auf Intrigen und Bestechungen und der Gelegenheitsarbeiter Tuan wird durch die Krankheit seiner Frau zum Spielball krimineller Energien.
Diese verschiedenen Perspektiven sind durch die jeweiligen Kapitel deutlich gemacht und führen spannend und abwechslungsreich durch den Krimi.

Der Schreibstil ist flüssig, klar und durch die vielen vietnamesischen Namen und Weisheiten sehr aussergewöhnlich und interessant. Gerade die detailreichen Beschreibungen der Umgebung und verschiedenen Schauplätze geben dem Ganzen ein fremdländisches Flair und beschreiben ein klares Bild des Alltagslebens, das mich in seinen Bann gezogen hat.

Die Krimihandlung hat mich sehr interessiert, aber es kam in der Mitte des Romans zu einem leichten Absacken der Spannungskurve und es gab einige konsturierte Zufälle, die mich gestört haben.

Eine Namensliste der verwendeten Personen und ein interessantes Glossar beschliessen das Buch. Gerade dieses Glossar hat mir gut gefallen und die Infos über Horoskop, Geistergeld, Ho Chi Minh und anderen Politikern, sowie über vietnamesische Gerichte bringen mir allgemeines Hintergrundwissen näher.



Ein interessanter Krimi mit einem brisanten Thema vor exotischer Kulisse in Vietman, der aufräumt mit Vorurteilen über demütige asiatische Frauen und die finanziellen Unterschiede zwischen arm und reich deutlich macht.


 

Das zweite Königreich - Rebecca Gablé

Von William, dem Eroberer, der gleichzeitig ein gnadenloser Despot war

Die Queen of History hat mich wieder in ihren Bann gezogen! 

 
England 1064: Ein Piratenüberfall setzt der unbeschwerten Kindheit des jungen Caedmon of Helmsby ein jähes Ende - ein Pfeil verletzt ihn so schwer, dass er zum Krüppel wird. Sein Vater schiebt ihn ab und schickt ihn in die normannische Heimat seiner Mutter. Zwei Jahre später kehrt Caedmon mit Herzog William und dessen Eroberungsheer zurück. Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät Caedmon in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. In dieser Rolle schafft er sich erbitterte Feinde, doch er hat das Ohr des despotischen, oft grausamen Königs. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Caedmon liebt ...

Auch mit diesem Roman hat Rebekka Gablé es geschafft, mich mit ihrer unvergleichlichen historischen Recherche und genialen Schreibkunst zu packen. Nicht nur die Schilderungen von politischen Intrigen, königlichen Machtkämpfen und militärischen Streitigkeiten gehen ihr locker von der Hand, auch die Verknüpfung dieser geschichtsrelevanten Themen in einen unterhaltsamen Roman mit persönlichen Schicksalen und Problemen der armen Bevölkerung bringt sie ziemlich genau auf den Punkt und vermittelt dabei ein anschauliches Bild des damaligen Lebens. Die Lebensbedingungen werden hautnah erlebbar.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Caedmon of Helmsby, der als Sohn eines Angelsachsen und einer Normannin zunächst als Übersetzer, dann als Soldat und Adliger in William the Conquerers Dienst steht. Diese Figur hat Ecken und Kanten und man ist als Leser sofort auf seiner Seite. Wie er versucht, zwischen Engländern und Normannen zu vermitteln ist überaus lebendig und fesselnd beschrieben. Sein Kampf um die Liebe seines Lebens setzt noch Sympathiepunkte obendrauf. 


 
Dazu begeistert ein intensiver und mitreissender Schreibstil der Autorin, der diesen umfangreichen Roman in kürzester Zeit verschlingen lässt. 

Packende Unterhaltung, authentische Geschichtsinformationen und eine intensive Handlung: Mehr kann man von einem historischen Roman nicht erwarten. Daher vergebe ich 5 Sterne! 

Samstag, 2. Januar 2016

Frohes neues Jahr!

Liebe LeserInnen meines Blogs,

ich wünsche Euch ein glückliches und gesundes neues Jahr 2016!

Da ich ja erst seit Mai 2015 meine Rezensionen hier auf dem Blog einstelle, finde ich einen Jahresrückblick unnötig. 
Auf jeden Fall habe ich im vergangenen Jahr viele, um genau zu sein 221 Bücher gelesen und darunter einige tolle Autoren und Lieblingsbücher entdeckt.

Die folgenden Bücher sind meine persönlichen Leseüberraschungen mit 5 Sternen.


 












Ich wünsche euch viele schöne Bücher und entspannende Lesestunden in 2016!
Im folgenden Jahr nehme ich an der Lesechallenge Krimi gegen Thriller und an der Themenchallenge 2016 auf Lovelybooks teil. Wenn es euch auch interessiert schaut doch mal rein: 
 
Thread auf Lovelybooks  HIER! und     HIER!

Liebe Grüße und tolle Bücher wünscht 
sommerlese!

 

Freitag, 1. Januar 2016

Kühl graut der Morgen - Kristín Marja Baldursdóttir

Unterhaltsames Buch über ein gesellschaftliches Problem

Der Roman Kühl graut der Morgen von Kristin Marja Baldursdottir erschien 2003 im Fischer Verlag.

Dieser in Island spielende Roman enthält Witz und er unterhält durch das charmante Erzählen einer intelligenten, etwas egozentrischen Lehrerin, die so ihre eigenen Erziehungsmethoden für ihre Schüler hat und eine sympathische Kratzbürstigkeit an den Tag legt.
 






Thórsteina ist nicht auf der Suche nach ihrem Traummann, sie möchte ihre Umwelt kontrollieren. Einerseits die Schüler, bei denen sie mit pädagogischer Strenge gegen mangelnde Disziplin angeht,
andererseits möchte sie ihren Kolleginnen mit opulenten französischen Menues imponieren und im Mittelpunkt stehen. Ihr perfekter Eindruck, den sie auf andere abgibt, ist ihr sehr wichtig. Dabei raucht sie Zigarillos und beobachtet ihre Nachbarn mit einem Fernglas.   
Thórsteina ist in den Wechseljahren und geht in ihrer Arbeit auf. Sie liest gern Wörterbücher.
Zitat: "...ich lese nicht den Unsinn, den andere Leute verzapfen".
Wörterbücher sind die sachliche Art von Literatur, die sie liebt und zum Einschlafen braucht.

Als der 17 Jahre jüngere Lehrer Atli an ihre Schule kommt, zieht seine frische junge Art sie an.  Doch auch seine Schülerinnen schwärmen für ihn. Atli versucht die "geschminkten Monster" auf Abstand zu halten und erfährt Näheres über ihr kriminelles Verhalten. Die anderen Lehrer wollen die Machenschaften der Klasse jedoch nicht wahrhaben.

Die Autorin zeigt hier Probleme der Jugend in der sich verändernden Gesellschaft auf, die nicht nur in Island bestehen. Es wird gedealt, Schule geschwänzt und Gewalt ausgeübt. Die Erwachsenen hoffen einfach auf den Erziehungsauftrag der Schule. Aber niemand reagiert mit der erforderlichen Konsequenz auf das üble Sozialverhalten.

Mich hat das nachdenklich gemacht und es hat mir gefallen, wie die Autorin mit dem Thema umgeht. Sie lässt Thórsteina als mutige Frau mit Prinzipien der Sache nachgehen. Leider mit tragischem Ausgang.
Dieser Roman ist anders als die üblichen "alleinstehende Frau sucht Mann-Romane", es geht weit über die Rolle einer Lehrerin hinaus und zeigt die gesellschaftliche Problematik mit gezielter Art und Weise.

Ein Roman, der Einblicke in das Leben einer Lehrerin zeigt und mit einer überraschenden Wendung aufwartet.
Die Handlung liest sich interessant und amüsant, hier ist keine tiefgreifende Geschichte abgebildet, aber es ist eine gute Lektüre entstanden, die wunderbar unterhält.