Donnerstag, 6. Juli 2017

Top Ten Thursday # 26




 
 
Donnerstag ist TTT Top Ten Thursday bei Steffis Bücher Bloggeria. Worum geht es beim TTT? Es geht um Listen, natürlich um Bücherlisten und jeden Donnerstag gibt es eine neue Aufgabe/Frage bei der man seine persönliche Top Ten zusammenstellen kann.

Das aktuelle Thema lautet:

10 Bücher, deren Titel mit einem "N" beginnen:

 

Hier ist meine Liste: 



- Nimmergrün von Elinor Bicks Rezi klick 

 

- Never Knowing - Endlose Angst von Chevy Stevens Rezi klick

 

- Null-Null-Siebzig: Truthahn, Mord und Christmas Pudding von Marlies Ferber Rezi klick
 
 
- Noch so eine Tatsache über die Welt von Brooke Davis Rezi klick 

 

- Nach einer wahren Geschichte von Delphine de Vigan Rezi klick

 

- Nadel, Faden, Hackebeil von Tatjana Kruse (lese ich gerade) 
Bild folgt
 

- Nordische Nächte von Tania Blixen Rezi klick

 

- Nussschale von Ian McEvan Rezi klick



- Nach ihm die Sintflut von Jule Maiwald Rezi klick

 

- Nichts wie es war von Kathrin Heinrichs Rezi klick

 


Dieses Mal konnte ich aus einer Vielzahl von 24 Buchtiteln mit einem N wählen. 
Habt ihr davon auch etwas gelesen?  

 
Ich wünsche euch eine schöne Woche und tolle Lektüre! 
Sommerlese

Mittwoch, 5. Juli 2017

Was man von hier aus sehen kann - Mariana Leky


Was macht ein Okapi im Westerwald? 

Mariana Leky schrieb den Roman "Was man von hier aus sehen kann". Das Buch erscheint im Dumont Verlag.
[Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan … 




"Dass mein Großvater gestorben war, hatte ich mir selbst erschlossen, keiner hatte das ausdrücklich gesagt. Selma hatte behauptet, er sei im Krieg gefallen, was in meinen Ohren hieß, dass er gestolpert war, und mein Vater hatte gesagt, er sei im Krieg geblieben, was in meinen Ohren hieß, dass der Krieg etwas war, in dem man sich irgendwann im Leben länger aufgehalten hatte." Zitat Seite 72

Etwas abstrus und philosophisch kommt der Roman am Anfang daher, aber dann kommt Bewegung in die Geschichte und man versteht die Zusammenhänge und die Menschen besser. Außergewöhnlich ist der spezielle Erzählstil von Mariana Leky, der durch seine Lebensbetrachtung interessant wirkt, mal humorvoll, mal schwermütig, so wie das Leben selbst.

Die Geschichte erscheint zuerst etwas ungewöhnlich, wenn man sich ihr allerdings widmet, lernt man viele wunderbare Figuren kennen und erfährt viel über die Liebe, das Leben und das Sterben.

Man sieht die Welt aus Kindersicht der kleinen Luise, die als Protagonistin in einem kleinen Dorf im Westerwald bei ihrer Großmutter aufwächst. Ihre Eltern haben sich getrennt und sind beide weggezogen. Luise erlebt mit den Nachbarjungen Martin eine wunderbare Kindheit, bis ein Unglück passiert. Die Geschichte spielt bis zu Luises Erwachsenenalter, dabei ist die Entwicklung ihres Charakters glaubhaft und sehr schön nachzuvollziehen.

Dieser Roman zeigt das unglaubliche Sprachvermögen der Autorin. Sie spielt mit der Sprache, zeichnet Bilder mit einfachen Worten, die man so nie zuvor gelesen hat. Dadurch erschafft sie Beschreibungen, die nicht immer direkt greifbar sind, sie schafft eine symbolische Bedeutung und dieser Stil zieht sich durch das ganze Buch.

"Es geht im Leben darum, eine Intimität mit der Welt herzustellen." Seite 237
Solche Sätze lassen mich nachdenklich zurück.

Auch wenn dieser Roman nicht immer deutlich wird, sich etwas in Andeutungen und Wortspielereien verliert, so bringt die besondere Sprache eine unnachahmliche Stimmung in die Geschichte, der man gebannt folgt.

Es ist eine Geschichte, in der die Liebe eine große Rolle spielt. Es beginnt mit der Liebe der Enkelin Luise zu ihrer Großmutter Selma. Dann gibt es die unausgesprochene Liebe zwischen dem Optiker und der Großmutter. Weitere folgen und nicht immer kommen die Liebenden zusammen. Manchmal stehen ihre Lebenswege ihrer Liebe im Weg oder sie suchen nach dem Sinn des Lebens, dabei begegnen sie dem eigentlichen Leben und auch dem Tod. 


Mir haben die vielen lebensnahen Passagen in Luises Leben und auch die Reaktion der Dorfbewohner auf Selmas Okapi-Träume sehr gefallen.
Ein Buch mit Gefühlen, die es im wahren Leben auch gibt: Liebe und Freude, Trauer und Leid und eine Prise Humor, die das Leben würzt.  



Mariana Leky schafft es, mich in die Welt von Luise zu ziehen und mich mit ihren Lebensweisheiten zu überraschen und nachdenklich zu machen. Ein erstaunliches Buch, das ich ausdrücklich und gern empfehle.
 

***Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar, das ich über die Aktion Buchflüsterer von buecher.de bekommen habe!***



Dienstag, 4. Juli 2017

Willkommen in der Provence - Brigitte Guggisberg

Vom Luxusweib zur Gästehausmutter


"Willkommen in der Provence" ist der Debütroman von Brigitte Guggisberg, herausgegeben vom Diana Verlag.
[Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]


Vivianne fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend, aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf ...





"Der Trick dabei ist, sich nicht über Mängel aufzuregen, die man nicht beheben kann. Ein etwas üppiger Hintern? Ein Doppelkinn? Schnittlauchhaare oder hängende Lider? Egal. Niemand besteht nur aus einem Hintern...Jede Frau hat etwas Schönes an sich." Zitat Seite 198


In diesem locker und humorvoll geschriebenen Debüt führt uns Brigitte Guggisberg direkt in die zauberhafte Landschaft der Provence. Mitten hinein in das Leben von Endvierzigerin Vivianne, die seit über 25 Ehejahren an der Seite von Victor, seines Zeichens Bankdirektor, ein unbeschwertes, recht luxuriöses Leben führt. Doch damit ist plötzlich von einem auf den anderen Tag Schluss. Victor verschwindet und hinterlässt Vivianne nicht nur ein gebrochenes Herz, sondern auch eine Mengen Schulden. 


Vivianne macht aus der finanziellen Not eine Tugend und verwandelt ihr großes Haus in eine Gästeunterkunft. Ihr zur Seite stehen unveränderlich ihre Freundinnen, mit denen sie bisher ihre Freuden und nun auch ihre Sorgen und Ängste teilen kann. Im Verlauf der Handlung erfährt man bei einem Blick hinter die Fassaden, dass auch in deren Beziehungen die offensichtliche Harmonie getrübt ist.

Die Veränderung in Viviannes Leben ist nicht nur vom Verlust ihres Mannes geprägt, es wird deutlich gezeigt, wie Vivianne mit Tatkraft das Unternehmen Gästehaus durchsetzt. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, so könnte ihre Devise lauten. Für den Leser ist es sehr kurzweilig zu sehen, welche verschiedenen Gästetypen hier vorgestellt werden. "Chez Madame Vivianne" entwickelt sich zu einem Renner und Vivianne gewinnt neuen Lebensmut zurück. Sie lernt Félix kennen und kann sich plötzlich auch wieder ein Leben ohne Victor vorstellen. Aber so einfach ist das Leben nicht, denn Victor taucht wieder auf. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. 

Mich hat dieser Roman mit seinem wunderschönen Schreibstil mitgenommen auf eine zauberhafte Reise in ein ganz besonderes Gästehaus. Vivianne ist eine tatkräftige Frau, die mir zwar nicht richtig sympathisch wurde, aber doch eine bemerkenswerte Frau darstellt, deren Lebensweg ist gern begleitet habe. Bei dieser Geschichte finde ich die Frauenfreundschaften realistisch geschildert, emotionale Dinge geschehen und dennoch überwiegt der humorvolle Charakter des Ganzen. Einige Sätze sind so schön formuliert, dass man nur vergnügte Leseerlebnisse damit hat. Siehe Zitat oben!


Dieser Roman ist ein Mutmach-Buch, ein Wohlfühl-Roman vor sommerlicher Provence-Kulisse, bei dem man abtauchen kann und entdeckt, wie Neuanfänge Wege eröffnen können, von denen man vorher nie geträumt hätte, sie jemals zu betreten. 

*** Herzlichen Dank an das Blogger-Portal von Randomhouse und an den Diana Verlag für die Überlassung dieses Rezensions-Exemplares! Ich hatte vergnügliche Lesestunden mit diesem Roman!***




Montag, 3. Juli 2017

Montagsfrage # 45





Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?


Es gibt so viele Bücher, die mir richtig gut gefallen und die ich gerne nochmals lesen würde. Bei einigen habe ich das auch schon geschafft, wie bei vielen Kinderbüchern und einigen Romanen.

Spontan fällt mir hier dieses Buch ein: "Das Ende der Regenzeit" von Brigitte Beil. Die Rezi entstand noch vor der Zeit meines Blogs, daher findet ihr sie nur auf LB. Rezi

Oder der Roman "Michelangelo" von Irving Stone, ein historischer Schinken, der mich total umgehauen hat. Rezi

Bei einigen Krimis sind manche Charaktere so gelungen, dass man sie immer wieder lesen könnte, auch wenn man natürlich schon den Tathergang des Buches kennt. Aber häufig sind das Reihen, da lese ich dann lieber die Nachfolger oder fehlende Bände und man trifft die liebgewonnenen Figuren wieder.

Realistisch betrachtet, komme ich seit Beginn der Bloggerei nicht so sehr zu rereaden! Dazu fehlt mir schlicht und einfach die Zeit, außerdem reizen mich die vielen schönen Neuerscheinungen alle viel zu sehr, um sie zu ignorieren und auf "alte" Bücher auszuweichen. Die vielen guten Rezis machen einfach Lust auf neue Buchwelten, die sich mir noch nicht erschlossen haben. 

Es ist ja leider mit den Neuerscheinungen so wie mit einem reißenden Fluss, man wird mitgerissen von der Flut und kann nicht auf der Stelle bleiben.



Liebe Grüße und einen guten Wochenstart, Eure Sommerlese! 

Sonntag, 2. Juli 2017

Neuzugänge # 54

Hallöchen, meine Lieben! 


Jetzt haben wir Juli, eigentlich Sommer, aber der schwächelt hier etwas. Wir haben viel Regen und schwüle Luft. 
Schon wieder sind zwei Wochen seit meiner letzten Neuzugangsvorstellung vergangen.

Hier könnt ihr gerne noch mal reinschauen. Mittlerweile habe ich alle 7 Bücher gelesen und rezensiert. Zeit für neue Bücher! :-)

Diese sommerliche Cover machen Lust auf warme Temperaturen!

In den letzten Tagen kamen diese drei Bücher bei mir an. 



- Willkommen in der Provence von Brigitte Guggisberg aus dem Diana Verlag: 

Man sieht es schon am wunderschönen Cover! Hier geht es mitten in die Provence mit den endlosen Lavendelfeldern, dort lebt Vivianne mit ihrem Mann, der nach 25 Jahren Ehe plötzlich verschwindet. Er räumt ihr gemeinsames Konto leer und Vivianne steht vor dem Aus. Doch dann errichtet sie in ihrem Haus eine Gästeunterkunft und ihr Leben ändert sich zum positiven.


Liest sich bisher wunderbar! Sehr locker und humorvoll und ich bin auf den Fortgang der Geschichte schon sehr gespannt. 


- Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders aus dem Blanvalet Verlag: 

Dieser Roman wird als neuer witziger Sommer-Wohlfühlroman angepriesen, ich habe ich daraufhin beim Blogger-Portal angefragt und hatte Glück. 

Inhalt: Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. 

Nun freue ich mich auf diesen Roman, er wurde schon so oft gelobt! 


- Was man von hier aus sehen kann von  
Mariana Leky aus dem Dumont Verlag:

Dieses Überraschungsbuch habe ich von buecher.de als Buchflüsterin bekommen. Herzlichen Dank, denn dieses Buch ist mir in den etlichen Vorschauen der Verlage gar nicht aufgefallen. 
Umso mehr bin ich erfreut, dass mir das Buch gestern beim Anlesen sehr gut gefallen hat.  

Selmas Enkelin Luise beschreibt ihre Welt, ihre Familie und das, was sie dort erlebt. Eine ganz außergewöhnliche Geschichte!
Der Schreibstil ist einzigartig, besonders und anders! Mehr möchte ich hier noch nicht verraten, die Rezi bringt es dann an den Tag!  



Was lest ihr denn so? 

Liebe Grüße und einen guten Wochenbeginn für euch, 
Sommerlese!


Stallgeruch - Dominik Kimyon

Mord bei den Alpakas

Prima Setting, toller Schreibstil mit hohem Unterhaltungswert und interessante Charaktere machen dieses Debüt so gelungen! 

 

Der Regionalkrimi "Stallgeruch" ist das Debüt von Dominik Kimyon. Der "Krimi von Land" erscheint 2017 im Gmeiner Verlag
[Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]
 
Eichsfeld: Als die Verlobte des Juniorchefs Linda Becker stranguliert zwischen den Alpakas gefunden wird, nimmt sie ein Geheimnis mit ins Grab. Die Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski aus Göttingen werden zur Ermittlung nach Duderstadt berufen, ganz zur Missgunst der örtlichen Kollegen. Die Soko hat es nicht einfach und beißen sich durch einen Wust aus Intrigen, Hass und Selbstsucht. Als ein weiterer Mord geschieht, gewinnt die Ermittlung noch mehr an Brisanz.

  


"Auf drei Dinge reagierte Walter allergisch: auf Mandeln, auf Niederlagen von Hannover 96 und auf die Rechthaberei seiner Frau. Die Nüsse ließ er einfach weg, gegen schlechten Fußball gab es Bier und bei Helga – nun, nicht ohne Grund prangte ein Wanderabzeichen in Gold an seinem Stock." Zitat Seite 7

Wenn ein Buch schon so beginnt, packt es den Leser und macht neugierig auf die weitere Handlung. Man merkt an diesen ersten Sätzen auch sofort den einzigartigen und etwas speziellen Schreibstil des Autors Dominik Kimyons. Er zeichnet wunderbar nuancierte Charaktere mit feinsinniger Gefühlsbeschreibung, gibt Einblick in unterschiedlichste Situationen und Stimmungen während der Dialoge und Ermittlungen und lässt dadurch den Leser automatisch tief in das Geschehen eintauchen. Die geschmackvollen Landschaftsbilder aus dem beschaulichen Eichsfeld in Niedersachsen geben dem Ganzen einen regionalen Rahmen.

 
Gespannt verfolgt man im ruhigen Eichsfeld auf dem Alpaka-Hof wie sich die Göttinger Kommissare im Mordfall Linda Becker ein Bild der Familie Mohr macht. Der Mord an der Verlobten scheint nicht auf große Verlustgefühle zu treffen. Das macht die Ermittler erst recht neugierig und sie nehmen die Betroffenen genau unter die Lupe. Aber auch die Angestellten, das Tierarztehepaar von den Greben und einige Tierschützer könnten ein Motiv haben. Kimyon führt den Leser mehrfach mit geschickten Wendungen auf die falsche Spur zum Täter. Dabei lernt man die vielseitigen Charaktere kennen und versucht, hinter die Kulissen zu schauen.


Besonders schön sind die Einblicke in die Alpaka-Farm, sie zeigen ein interessantes Bild dieser Tiere und deren Zuchtauswahl und natürlich gibt es Tierschützer, die hier ihre eigene Sicht der Dinge vertreten.

 
Die vielen Charaktere zeichnet Kimyon sehr nuanciert, sodass man schnell ein jeweiliges Bild vor Augen hat. Bei den Kommissaren taucht man ein wenig in ihr Privatleben ein, der Kriminalfall steht jedoch im Vordergrund.
Es gibt einige Personen, die mir suspekt vorkommen, jedoch gelingt es dem Autor immer wieder, die Spuren neu zu legen und Verdachtsmomente neu zu streuen. Das sorgt für eine sich steigernde Spannung, die erst am Ende in einem fulminanten Finale alle Handlungsstränge logisch bündelt und den Täter präsentiert. Ich war sehr überrascht.

Bei diesem Krimi macht es Spaß, die Göttinger Kommissare ins beschauliche Eichsfeld auf ihre Ermittlung zu begleiten. Das Setting mit der Alpaka-Farm ist ausgefallen, es gibt reichlich Verdächtige und viele menschliche Geheimnisse, die man nach und nach erfährt. 



"Stallgeruch" ist ein angenehm zu lesendes, sehr gelungenes kurzweiliges Debüt im Alpakastall.

 

Samstag, 1. Juli 2017

Lesemonat Juni 2017

Meine gelesenen Bücher im Juni 2017!


Der Juni war für mich ein Sommermonat, der mich zwar wettermäßig nicht so ganz überzeugen konnte, aber dennoch mit einigen tollen Erlebnissen gepunktet hat. 
Er startete mit einer erholsamen Urlaubswoche in St. Peter-Ording an der Nordsee, die gefüllt war mit viel frischer Luft, tollen Aussichten auf Strand und Watt und mit schönen Erlebnissen und Unternehmungen. Besonders die Lesung mit Krischan Koch hat mir total Spaß gemacht und das Kuchenbüffet im Schweizer Haus in Tating kann ich nur jedem ans Herz legen, der gern Torte ist. Wer das gerne noch mal nachlesen möchte, hier ist der Nordseepost. 

Danach ging es mit Feiern weiter: ein Biergartenbesuch mit meinen Nachbarinnen, eine Grillfeier vom Chor und eine öffentliche Chorprobe im Georgengarten mit Rasenbüffet machten diesen Monat zu einem auch musikalischen Feiererlebnis der kulinarischen Art. Auch wenn es nicht immer sonnig war, so habe ich doch manche Stunde zum Lesen auf der Terrasse verbracht.


Im Juni habe ich insgesamt 19 Bücher gelesen.    


Hier kommt die gewohnte Auflistung in Genres. Es siegen im Juni die Krimis mit 9 gelesenen Büchern
vor den Romanen mit 8 Titeln. Jeweils drei Krimis und drei Romane habe ich mit 5 Sternen bewertet. 

 

Die Genre - Übersicht: 

Krimi:                       9
Thriller:                    0
Roman:                    8
Histor. Roman:          1
Hörbuch:                  0
Kochbuch:                0
Sachbuch:                1        
Kinderbuch:              0
Booksnack:                     0
 
In diesem Monat hatte ich viele besonders gute Buchhits dabei. Von den 19 gelesenen Büchern habe ich 8 Titel mit 5 Sternen bewertet. Sicherlich liegt das daran, dass ich mir in diesem Monat für den Urlaub an der See extra ein paar Bücher gekauft hatte, die mich schon lange gereizt haben.



Hier sind die Spitzenreiter:

- Kieler Sprotte

- Sauglück

- Mirabellensommer 

- Gartenreiseführer Südwestengland

- Die Strandräuberin 

- Frühlingsglück und Mandelküsse

- Als die Liebe endlich war

- Schwarzwasser


Auch in diesem Monat haben ein paar neue Leser auf meinen Blog gefunden, ich habe nun 125 Follower! 
Dafür bedanke ich mich ganz herzlich! 

Im Juni gab es meinen 888. Post, eine tolle Schnapszahl und gleichzeitig eine Zahl, die ich mir von zwei Jahren überhaupt nicht vorstellen konnte. Für meine 40 Posts im Juni gab es 3295 Aufrufe. Besonders der Blogpost zu den Sommer- Jahreszeitenlesetipps hat mir Spaß gemacht.







Was habt ihr so alles gelesen und welche Spitzenbücher habt ihr entdeckt? 


 Eure Sommerlese

[Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]