Slapstick-Krimi mit flotten Sprüchen, skurrilen Figuren und wunderbar gelungener Unterhaltung. Hier geht es Stich für Stich dem Fall näher!
"Nadel, Faden, Hackebeil" ist Tatjana Kruses zweiter Seifferheld-Krimi aus dem Jahr 2011. Das Buch erscheint im Knaur Verlag. [Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]
Der
in Schwäbisch Hall lebende Hauptkommissar a.D. Siggi Seifferheld wird
von der Polizei zu Hilfe gerufen als der Landtagsabgeordnete Lambert
von Bellingen auf einer Herrentoilette ermordeter macht. Während die
Polizei ein politisch
motiviertes Verbrechen vermutet, hat Seifferheld eine ganz andere Spur,
die ins Privatleben des Toten führt. Von Bellingen hatte eine
Affäre mit der ortsansässigen Souvenirladenbesitzerin, die von Siggi
regelmäßig Stickkissen für ihren Verkauf abnimmt. Als Seifferheld die
Dame besucht, um ihr selbst gearbeitete Stickkissen zum
Kommissionskauf anzubieten, entdeckt er sie
mit zertrümmertem Gesicht hinter der Theke. Schlagartig ist sein
Kriminalinstinkt geweckt und er geht der Sache auf den Grund.

"Echte Kerle stickten selbst! Mit männlicher Präzision stickten sie
kernige Motive auf Textil, die schwielige Linke um das Handstickrähmchen
geschlungen, in der groben Rechten Nadel und Faden, im Auge wilde
Entschlossenheit." Zitat Seite 117
Nach dem tollen Beginn der
Reihe habe ich mir nun auch diese Episode zur Unterhaltung gegönnt.
Inhaltlich geht es mit herrlich schwarzem Humor und tollen Sprüchen als
Kapitel-Überschriften zur Sache.
Überschrift Seite 105: Kunst kommt von können, käme es von wollen, hieße es Wunst.
Das Buch ist durchgehend amüsant, manchmal etwas klamaukig, aber dennoch
lustig. Mir macht es Spaß, besonders Siggi mit seinem Harem (Schwester
Irmi, Tochter Susanne und Nichte
Karina) zu beobachten, das ist unbeschreiblich kurzweilig und immer ein
Erlebnis. Der Hund Onis (durch seine Knick-Rute nicht zur Zucht
zugelassen) begleitet Siggi mal wieder auf Schritt und Tritt. Außerdem
haben sich die Freunde von Susanne und Karina nebst einem kleinen Bruder
im Haus einquartiert und so wird es mehr als nur turbulent. Nebenbei
erlebt man noch Siggis eifersüchtige Freundin MaC und die erfrischenden
Treffen der Freunde des VHS Männerkochkurses.
Aber auch die
Krimihandlung
nimmt neben der heiteren Kulisse und den außergewöhnlichen Figuren keine
unscheinbare Hintergrundposition ein. Gespannt kann man die
Ermittlungen von Seifferheld mitverfolgen und die Auflösung am Ende
kommt zwar überraschend, aber auch mit logischer Erklärung. Insofern ist
dieser Band gegenüber dem ersten schon deutlich mehr Krimi als nur
Komödie.
Wer Tatjana Kruses Schreibstil kennt, weiß, hier geht
es mit viel Humor und einer mitreißenden, schrägen Geschichte dem Leser
an die Lachmuskeln. Die skurrilen Charaktere und ihre Erlebnisse sorgen
Knall auf Fall für durchgängig gute Unterhaltung. Hier wird mit Gags nur
so um sich geschossen und das schafft absolut gute Unterhaltung.
Nach diesem Band muss ich unbedingt auch noch die anderen Bände der Reihe lesen. Hier ist die Übersicht:
1. Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich Rezension klick
2. Nadel, Faden, Hackebeil
3. Finger, Hut und Teufelsbrut
4. Gestickt, gestopft, gemeuchelt
5. Sticken, stricken, strangulieren
6. Der Tod stickt mit
Wer Krimis mit Slapstick-Charakter
und skurrilen Figuren mag, der sollte sich diese Reihe unbedingt näher
ansehen. Vor lauter Situationskomik bleibt kaum ein Leser ernst und die
Serie ist süchtig machend. Siegfried, der stickende Held hat meine
vollste Sympathie.
Dies ist ein Projekt von Barbara von Scrap-Impulse.
Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen.
1. Ferien im Sommer sind für Schulkinder die schönsten Ferien: spaßige Tage im Freibad, wundervolle Urlaube mit den Eltern oder ein Besuch bei den Großeltern. Das fand ich als Kind auch schon wunderbar!
2. Warum denn schon wieder diese Frage um den Grill? Wir grillen fast gar nicht, aber Bratwürste sind meine Favoriten auf dem Grill.
3. Meine Bikinifigur ist natürlich nicht mehr so wie früher, aber für ein Bad im Meer ist sie absolut tauglich.
4. Denk ich an Michael Jackson, kommt mir sofort der Earthsong in den Sinn, den ich im Chor singe. Ein ganz tolles Lied!
5. Mein Lieblingsschmöker diesen Sommer: da kann ich mich nicht an einem einzigen Buch festlegen und verweise einfach mal auf meine Sommerlesetipps .
6. Wenn beim Aufwachen am Morgen schon die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, dann ist das die beste Art den Tag zu beginnen.
7. Was das Wochenende angeht, heute (Abend) freue ich mich auf einen Besuch bei meiner Mutter mit einem leckeren Essen, morgen habe ich ein paar Besorgungen geplant und Sonntag freue ich mich auf einen faulen Lesetag, hoffentlich auf der Terrasse.
Was macht ihr so? Ich wünsche euch auf jeden Fall ein schönes Wochenende!
Das Debüt der Autorin hat mir um Längen besser gefallen!
Anne Sanders zweiter Roman heißt "Mein Herz ist eine Insel" und
führt den Leser auf die Insel Bailevar vor Schottland. Das Buch
erscheint im Blanvalet Verlag. [Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]
Isla Grant ist 32 Jahre alt, ihr langjähriger Freund hat sie
gerade verlassen und sie steht ohne Wohnung und ohne Job da.
Deswegen beschliesst sie, in ihre Heimat, auf die kleine
schottische Insel Bailevar zurückzukehren. Dabei hatte sie kaum
noch Kontakt zu ihrer Familie und auch die sind erstmal nicht
gerade begeistert. Auf der kleinen Insel bleibt es nicht aus, dass
sie ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft und das wühlt unliebsame
Erinnerungen auf. Es gibt aber einen Menschen, den sie liebend
gern wiedersieht, ihre Großmutter Shona. Diese erzählt besonders
gern die Legende von der verschwundenen
Insel. Wie wird es Isla in ihrer alten Heimat ergehen, wird es ihr
erneut zu klein und eng werden? Die Vergangenheit holt sie
jedenfalls unaufhörlich ein.
"Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist absolut.
Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür,
war er sein könnte." Zitat Seite 273
Anne Sanders hat mich mit ihrem Debütroman "Sommer in St.Ives"
regelrecht verzaubert. Ihr zweiter Roman wurde als neuer witziger
Sommer-Wohlfühlroman angepriesen, ich habe ich daraufhin beim
Blogger-Portal angefragt und hatte Glück.
Auch hier hat die Autorin wieder einen unterhaltsamen Roman
geschrieben, der dieses Mal auf die winzige schottische Insel
Bailevar geht, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Doch die
Schauplätze haben genau den wahren Charakter, den die spezielle
schottische Landschaft und deren Bewohner ausmacht. Hier leben
Fischer und Schafzüchter ein recht zurückgezogenes und karges
Leben. Hier werden noch alte Legenden weiter erzählt und die
Menschen sind erst einmal misstrauisch Fremden gegenüber. So
präsentiert sich mir auch der Blick auf die Insel im Buch.
Es geht auch in diesem Buch um eine Familie, die
vorherrschenden Themen sind Liebe, Vertrauen, das
Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Familie und die
unausgesprochenen Wahrheiten.
Der flüssige Schreibstil mit den
vielen emotionalen Nuancen liest sich unterhaltsam und man taucht
in die Familie und deren Probleme ein. Doch dieses Mal erscheint
mir die Protagonistin Isla doch etwas unnahbar, ihre Geschichte
geht mir nicht so recht nah. Echte romantische Gefühle versagt sie
sich teilweise und sie geht auch nicht so sehr auf ihre
Familienmitglieder zu. Auch ihre Freundschaft mit Finn zieht sich
sehr in die Länge und bei mir konnte kein Interesse für die beiden
Figuren aufkommen. Für mich ist eher Shona meine Buchheldin, denn
ihr Leben ist geprägt von ihrer Fröhlichkeit, ihrer herzlichen
Hilfsbereitschaft und dem tragischen Geheimnis, das sie mit sich
trägt. Allgemein hat sich kein Wohlfühlgefühl eingestellt und auch
humorvolle Szenen habe ich vermisst.
Ein Roman, der in den kargen schottischen Norden führt, eine
junge Frau auf ihrem Weg in ihre alte Heimat begleitet und
letztendlich ein ungeahntes Familiengeheimnis lüftet.
Wer Familienromane liebt und Schottland bereisen möchte, findet
hier die richtige Lektüre.
***Herzlichen Dank an das Bloggerportal von Randomhouse und an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
Auch von der Autorin:
Was macht ein Okapi im Westerwald?
Mariana Leky schrieb den Roman "Was man von hier aus sehen kann". Das
Buch erscheint im Dumont Verlag.
[Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn
ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf.
Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in
den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder
verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem
alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch
über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer
die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas
Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann,
den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster
in Japan …

"Dass mein Großvater gestorben war, hatte ich mir selbst erschlossen,
keiner hatte das ausdrücklich gesagt. Selma hatte behauptet, er sei im
Krieg gefallen, was in meinen Ohren hieß, dass er gestolpert war, und
mein Vater hatte gesagt, er sei im Krieg geblieben, was in meinen Ohren
hieß, dass der Krieg etwas war, in dem man sich irgendwann im Leben
länger aufgehalten hatte." Zitat
Seite 72
Etwas abstrus und philosophisch kommt der Roman am Anfang daher,
aber dann kommt Bewegung in
die Geschichte und man versteht die Zusammenhänge und die Menschen
besser. Außergewöhnlich ist der spezielle Erzählstil von Mariana Leky,
der durch seine Lebensbetrachtung interessant wirkt, mal humorvoll, mal
schwermütig, so wie das Leben selbst.
Die Geschichte erscheint zuerst etwas ungewöhnlich, wenn man
sich ihr allerdings widmet, lernt man viele wunderbare Figuren kennen
und erfährt viel über die Liebe, das Leben und das Sterben.
Man
sieht die Welt aus Kindersicht der kleinen Luise, die als Protagonistin
in einem kleinen Dorf im Westerwald bei ihrer Großmutter aufwächst. Ihre
Eltern haben sich getrennt und sind beide weggezogen. Luise erlebt mit
den Nachbarjungen Martin eine wunderbare Kindheit, bis ein Unglück
passiert. Die Geschichte spielt bis zu Luises Erwachsenenalter, dabei
ist die Entwicklung ihres Charakters glaubhaft und sehr schön
nachzuvollziehen.
Dieser Roman zeigt das unglaubliche
Sprachvermögen der Autorin. Sie spielt mit der Sprache, zeichnet Bilder
mit einfachen Worten, die man so nie zuvor gelesen hat. Dadurch
erschafft sie Beschreibungen, die nicht immer direkt greifbar sind, sie
schafft eine symbolische Bedeutung und dieser Stil zieht sich durch das
ganze Buch.
"Es geht im Leben darum, eine Intimität mit der Welt herzustellen."
Seite 237
Solche Sätze lassen mich nachdenklich zurück.
Auch wenn dieser Roman nicht immer deutlich wird, sich etwas
in Andeutungen und Wortspielereien verliert, so bringt die besondere
Sprache eine unnachahmliche Stimmung in die Geschichte, der man gebannt folgt.
Es
ist eine Geschichte, in der die Liebe eine große Rolle spielt. Es
beginnt mit der Liebe der Enkelin Luise zu ihrer Großmutter Selma. Dann
gibt es die unausgesprochene Liebe zwischen dem Optiker und der
Großmutter. Weitere folgen und nicht immer kommen die Liebenden
zusammen. Manchmal stehen ihre Lebenswege ihrer Liebe im Weg oder sie
suchen nach dem Sinn des Lebens, dabei begegnen sie dem eigentlichen
Leben und auch dem Tod.
Mir haben die vielen lebensnahen Passagen in Luises Leben und auch
die Reaktion der Dorfbewohner auf Selmas Okapi-Träume sehr gefallen.
Ein
Buch mit Gefühlen, die es im wahren Leben auch gibt: Liebe und Freude,
Trauer und Leid und eine Prise Humor, die das Leben würzt.
Mariana
Leky schafft es, mich in die Welt von Luise zu ziehen und mich mit
ihren Lebensweisheiten zu überraschen und nachdenklich zu machen. Ein
erstaunliches Buch, das ich ausdrücklich und gern empfehle.
***Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar, das ich über die Aktion Buchflüsterer von buecher.de bekommen habe!***
Vom Luxusweib zur Gästehausmutter
"Willkommen in der Provence" ist der Debütroman von Brigitte Guggisberg, herausgegeben vom Diana Verlag. [Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG]
Vivianne
fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig
Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence
auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend,
aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als
Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem
gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf ...
"Der
Trick dabei ist, sich nicht über Mängel aufzuregen, die man nicht
beheben kann. Ein etwas üppiger Hintern? Ein Doppelkinn?
Schnittlauchhaare oder hängende Lider? Egal. Niemand besteht nur aus
einem Hintern...Jede Frau hat etwas Schönes an sich." Zitat Seite 198
In
diesem locker und humorvoll geschriebenen Debüt führt uns Brigitte
Guggisberg direkt in die zauberhafte Landschaft der Provence. Mitten
hinein in das Leben von Endvierzigerin Vivianne, die seit über 25
Ehejahren an der Seite von Victor, seines Zeichens Bankdirektor, ein
unbeschwertes, recht luxuriöses Leben führt. Doch damit ist plötzlich
von einem auf den anderen Tag Schluss. Victor verschwindet und
hinterlässt Vivianne nicht nur ein gebrochenes Herz, sondern auch eine
Mengen Schulden.
Vivianne macht aus der finanziellen Not
eine Tugend und verwandelt ihr großes Haus in eine Gästeunterkunft. Ihr
zur Seite stehen unveränderlich ihre Freundinnen, mit denen sie bisher
ihre Freuden und nun auch ihre Sorgen und Ängste teilen kann. Im Verlauf
der Handlung erfährt man bei einem Blick hinter die Fassaden, dass auch
in deren Beziehungen die offensichtliche Harmonie getrübt ist.
Die
Veränderung in Viviannes Leben ist nicht nur vom Verlust ihres Mannes
geprägt, es wird deutlich gezeigt, wie Vivianne mit Tatkraft das
Unternehmen Gästehaus durchsetzt. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg,
so könnte ihre Devise lauten. Für den Leser ist es sehr kurzweilig zu
sehen, welche verschiedenen Gästetypen hier vorgestellt werden. "Chez
Madame Vivianne" entwickelt sich zu einem Renner und Vivianne gewinnt
neuen Lebensmut zurück. Sie lernt Félix kennen und kann sich plötzlich
auch wieder ein Leben ohne Victor vorstellen. Aber so einfach ist das
Leben nicht, denn Victor taucht wieder auf. Mehr möchte ich an dieser
Stelle nicht verraten.
Mich hat dieser Roman mit seinem
wunderschönen Schreibstil mitgenommen auf eine zauberhafte Reise in ein
ganz besonderes Gästehaus. Vivianne ist eine tatkräftige Frau, die mir
zwar nicht richtig sympathisch wurde, aber doch eine bemerkenswerte Frau
darstellt, deren Lebensweg ist gern begleitet habe. Bei dieser
Geschichte finde ich die Frauenfreundschaften realistisch geschildert,
emotionale Dinge geschehen und dennoch überwiegt der humorvolle
Charakter des Ganzen. Einige Sätze sind so schön formuliert, dass man
nur vergnügte Leseerlebnisse damit hat. Siehe Zitat oben!
Dieser
Roman ist ein Mutmach-Buch, ein Wohlfühl-Roman vor sommerlicher
Provence-Kulisse, bei dem man abtauchen kann und entdeckt, wie
Neuanfänge Wege eröffnen können, von denen man vorher nie geträumt
hätte, sie jemals zu betreten.
*** Herzlichen Dank an das Blogger-Portal von Randomhouse und an den Diana Verlag für die Überlassung dieses Rezensions-Exemplares! Ich hatte vergnügliche Lesestunden mit diesem Roman!***
Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?
Es gibt so viele Bücher, die mir richtig gut gefallen und die ich gerne nochmals lesen würde. Bei einigen habe ich das auch schon geschafft, wie bei vielen Kinderbüchern und einigen Romanen.
Spontan fällt mir hier dieses Buch ein: "Das Ende der Regenzeit" von Brigitte Beil. Die Rezi entstand noch vor der Zeit meines Blogs, daher findet ihr sie nur auf LB. Rezi
Oder der Roman "Michelangelo" von Irving Stone, ein historischer Schinken, der mich total umgehauen hat. Rezi
Bei einigen Krimis sind manche Charaktere so gelungen, dass man sie immer wieder lesen könnte, auch wenn man natürlich schon den Tathergang des Buches kennt. Aber häufig sind das Reihen, da lese ich dann lieber die Nachfolger oder fehlende Bände und man trifft die liebgewonnenen Figuren wieder.
Realistisch betrachtet, komme ich seit Beginn der Bloggerei nicht so sehr zu rereaden! Dazu fehlt mir schlicht und einfach die Zeit, außerdem reizen mich die vielen schönen Neuerscheinungen alle viel zu sehr, um sie zu ignorieren und auf "alte" Bücher auszuweichen. Die vielen guten Rezis machen einfach Lust auf neue Buchwelten, die sich mir noch nicht erschlossen haben.
Es ist ja leider mit den Neuerscheinungen so wie mit einem reißenden Fluss, man wird mitgerissen von der Flut und kann nicht auf der Stelle bleiben.
Liebe Grüße und einen guten Wochenstart, Eure Sommerlese!