Sonntag, 6. November 2022

Wochenrückblick KW 44/2022

 



Was war in dieser Woche los?

Letzten Sonntag haben wir mit Sohn und Schwiegertochter einen Spaziergang durch den Tiergarten Hannover gemacht. Dort gibt es ein paar Wildschweine (eingezäunt) und viele frei laufende Rehe, bzw. Damwild und man hat an den vorbeiflitzenden Tieren gemerkt, dass die Brunftzeit in vollem Gange war. Die männlichen Tiere haben ganz beachtlich geröhrt und ihre Gruppe durch den Park gejagt. Auf dem Foto oben könnt ihr den rudelführenden (lauten) Damhirsch sehen. Übrigens hat das milde Herbstwetter viele Besucher angelockt, es war eine Menge los! 

Durch das späte milde Wetter haben meine Rosen noch einmal Blüten gebildet. Was für ein schöner Anblick im November, der doch als grauer und düsterer Monat sonst immer von sich reden macht. 

Gesehen:  

Einen Teil von The Masked Singer

Gelesen:   

 

Getan: 
 
Ahorn-Blätter gefegt, Lebensmittel und Süßes eingekauft, Adventskalender für meine Mutter befüllt
 
 
Gefreut:  
 
Über diese sonnige Woche 
 

Gegessen:

Spaghetti mit Scampis und Erbsen; Ente nach Kanton-Art mit Gemüse und Reis; Tomatensuppe mit selbstgemachten Kräutercroutons; Schweinefilet in Metaxasauce und Patatas/Reis; Rosenkohl mit Rahmkartoffeln; Spirelli mit Tomatensauce und Rosenkohl; Seeteufel mit Schinken & Tomaten (Ofengerichte/Bassermann, Rezi folgt);






Gedacht: 

Ich kann es kaum glauben, dass in einem Monat schon der Nikolaustag ansteht. Irgendwie rasen die Jahre nur so dahin!  

Gefeiert:

Chorprobe, Essengehen mit meinem Mann

Geärgert: 

Über die kürzer werdenden Tage

Gekauft: 

Füllung für den Adventskalender meiner Mutter   

Ein paar kleine Handseifen und Duschbäder als Mitbringsel bestellt

Geklickt:

Alles mögliche, besonders Buchseiten.

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Eure Sommerlese

 

Samstag, 5. November 2022

Tod im Olivenfass - Renato Pozzi

Dieser Gardaseekrimi bewegt sich im Milieu von Geigenbauern und Sammlern
 
Der Gardaseekrimi "Tod im Olivenfass" von Renato Pozzi erscheint im Knaur Verlag. 
 
Kaum kehrt Sophia Lange zurück in die Heimat ihrer italienischen Mutter nach Salò am Gardasee, wird ihr auch schon ihre Geldbörse gestohlen. Als sie den Diebstahl bei Commissario Andreotti meldet, verspricht er ihr Aufklärung, wenn sie ihm wiederum mit ihrem Wissen als Geigenbauerin zur Verfügung steht. Denn er muss gerade einen Mordfall aufklären, der mit historischen Geigen in Zusammenhang zu stehen scheint.  
 

 
Auf ruhige und besonnene Weise übernimmt Commissario Andreotti den Fall des Toten im Olivenfass und kommt dabei einem weiteren Verbrechen auf die Schliche, bei dem nicht Oliven, sondern historische Geigen eine entscheidende Rolle spielen. Ob alt, wertvoll oder gefälscht, dazu kann er nichts sagen, aber er hat Glück, denn er kann auf das Wissen der jungen Geigenbau-Meisterin Sophia Lange zurückgreifen, die bei ihm den Diebstahl ihrer gestohlenen Geldbörse anzeigt. Sophia ist gerade in ihre alte Heimat nach Salò zurückgekehrt und hofft, beim bekannten Familienunternehmen Maggio als Geigenbauerin arbeiten zu können. Sie freut sich auch schon auf das Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Luigi Maggio.
 
Anders als es der Titel vermuten lässt, spielen nicht die Oliven eine entscheidende Rolle in diesem Krimi, sondern alte historisch wertvolle Geigen. Denn der Tote im Olivenfass war ein Gutachter für Instrumente. Wer Violine spielt und sich mit klassischer Musik auskennt, wird diesen Krimi für die vertiefenden, musikalischen Themen und die Einblicke in die Arbeit des Geigenbaus lieben. Ich gehöre nicht zu diesem Personenkreis, wurde aber dennoch sehr gut unterhalten und habe die Aufklärung der Mordfälle interessiert verfolgt. Dieses Buch zeichnet sich auch das geschilderte Wissen rund um den Geigenbau aus, was man so eher selten zu lesen bekommt.    
 
Wortgewandt führt Renato Pozzi durch die Handlung und lässt die schöne Kulisse des Gardasees erstrahlen. Auch die Auswahl der Charaktere und die Zeichnung ihrer Persönlichkeit ist gut gelungen. Während der alte Andreotti lieber einen ruhigen Arbeitsalltag bevorzugt, hat Sophia durch ihre Einbindung in die Ermittlungen Blut geleckt und bringt ihr Fachwissen gekonnt ein. Das weckt auch die stillgelegten Lebensgeister Andreottis und beide ergänzen sich perfekt als sympatisches Ermittlungsduo, das nach und nach die Hintergründe der kriminellen Vorgänge aufdeckt und damit zu einem Team zusammenwächst. 
 
 
Ein ganz besonderer Krimi, der ohne großes Blutvergießen auskommt und mit seinem Geigen-Thema mal ganz neue S(a)eiten aufschlägt. Bei dieser Lektüre lernt man einiges über alte Meister und die Arbeit des Geigenbaus hinzu und wird mit dem Zusammenspiel des tollen Ermittler-Duos bestens unterhalten. 
 
 
***Herzlichen Dank an den Droemer Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar!*** 



Freitag, 4. November 2022

Freitags-Füller # 313

 


 

Letzte Woche habe ich das Spätsommerwetter in Bremerhaven genossen. Für einen FF war gar keine Zeit. Aber heute bin ich wieder mit dabei. 

Seit gestern blühen meine Rosen noch einmal, das musss man sich mal vorstellen! Sonst hatte ich zwar auch noch Restblüten im November, aber nicht neue Knospen. Das liegt definitiv am sonnigen Wetter der letzten Wochen. Ob das wohl der Wettertrends der nächsten Jahre sein wird? Ich könnte es mir vorstellen.


 

Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller! 

Dies ist ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen von Barbara von  Scrap-Impulse.


1.  Als ich heute aufwachte war es genau 5:05 Uhr.

 

2. Das übliche Novemberwetter mit diesigem Nebel kommt sicherlich  bald.  

  

3. Ich höre gerne im Sommer das Gezwitscher der Vogelwelt und jetzt wieder den gemeinsamen Gesang mit meinem Chor. 

 

4. Ich finde Geschenke zum Weihnachtsfest gar nicht so wichtig. Unsere größten Geschenke sind doch Gesundheit, Frieden und Freiheit, das wissen viele Menschen hierzulande leider gar nicht mehr zu schätzen. 


5. Was ist denn los mit unserer Regierung? Leben die eigentlich noch mitten unter uns?    


6. Das wünscht sich doch jede Frau: Gepflegte Hände bis zu den  Fingerspitzen.

 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit meinem Mann, morgen habe ich geplant, damit zu beginnen, meine Terrassenpflanzen winterfest zu machen und Sonntag besuchen wir eventuell meine Mutter.


Ich wünsche euch ein schönes Herbst-Wochenende!

Viele liebe Grüße,

 

Eure Sommerlese

Donnerstag, 3. November 2022

Astrid Lindgren - Susanne Lieder

Eine wunderbare Romanbiografie über die berühmte Kinderbuchautorin
 
Im Aufbau Verlag erscheint in der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" die Romanbiografie "Astrid Lindgren" von Susanne Lieder.  

Astrid Lindgren wird früh und unverheiratet Mutter und gibt ihren Sohn Lasse zu Pflegeeltern. Als sie Lasse 1929 zu sich holt, beginnt für sie eine schwere Zeit, doch sie liebt ihren Sohn und kämpft sich durch. Sie lernt Sture Lindgren kennen, beide heiraten und ihre Tochter Karin wird geboren. Als Karin später erkrankt, denkt sich Astrid für sie die Geschichte um Pippi Langstrumpf aus, die später zu ihrem Durchbruch wird.   



"Ich tauge genauso wenig zum Bücher schreiben wie eine Kuh zum Eislaufen." Zitat Seite 100

Die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren (1907-2002) wurde mit Büchern "Pippi Langstrumpf", "Kalle Blomquist", "Die Kinder aus Bullerbü" und "Michel aus Lönneberga" weltbekannt und sie wollte damit Kinder glücklich machen. Das ist ihr gelungen, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Denn mit Pippi Langstrumpf hatte ich meine ersten Leseerlebnisse und auch Madita, Michel und die Bullermü-Kinder prägten meine Kindheit. Astrid Lindgren ist es zu verdanken, dass mir die Welt der Geschichten und Bücher so wichtig wurde.    
 
Astrid Lindgren war eine starke Frau, die Kinder liebte, aus Leidenschaft schrieb und sich für die Gleichberechtigung und für Rechte von Kindern einsetzte. Hauptberuflich arbeitete sie als Lektorin, nach Feierabend schrieb sie ihre Geschichten und war immer für ihre Familie und ihre kleinen Fans da. Sie beantwortete sogar ihre Fanpost persönlich. 
 
Susanne Lieder erzählt lebendig und auf einfühlsame Weise aus dem bewegten Leben Astrid Lindgrens und das auf so interessante Art und Weise, dass ich von Anfang an gefesselt war und nicht wollte, dass die Geschichte endet. Sie hält sich an die realen Fakten und erzählt aus den wichtigen Stationen im Leben der Autorin. Die Zeit umfasst zunächst die Zeit als Alleinerziehende, dann die Höhen und Tiefen ihrer Ehe mit Sture und das Leben als Familie, das sie nicht ausfüllt. Erst als Astrid ihre Geschichten zu Papier bringt, beginnt ihre schriftstellerische Karriere, die für Astrid völlig nebensächlich war. Sie schrieb, weil sie ihre Fantasie ausleben und Geschichten schreiben und damit Kinder erfreuen wollte.  
Aber auch die Zeit und den Blick auf den zweiten Weltkrieg erleben wir aus der Sicht der Schwedischen Autorin.

Es wird deutlich, wie wichtig für Astrid ihre Familie war. Sie machte ihr Privatleben nicht publik, sie erlebte immer wieder melancholische Lebensphasen und blieb im Inneren ein Kind. Wahrscheinlich gehen deshalb ihre Geschichten um die Welt und begeistern noch immer. 
Mir wurde nach der Lektüre deutlich, dass sich Astrid Lindgren in schwierigen Lebenslagen nicht entmutigen ließ, sondern einfach weiter machte. 
 
Diese Romanbiographie zeigt uns Astrid Lindgren als Frau, Mutter und Liebende und hat mir sehr gut gefallen, ich vergebe eine volle Leseempfehlung.
 
***Herzlichen Dank an die Aufbau Verlage für dieses Rezensionsexemplar!***
 
 

 
  

Top Ten Thursday #141

 

                                   

                  

Blogger:innen erstellen Listen mit Buchtiteln beim TTT Top Ten Thursday bei Weltenwanderer. Hier ist meine persönliche Top Ten Liste.

*Zeige 10 Bücher, deren Titel mit einem H beginnen 

Okay, das H ist nun nicht so häufig vertreten. Ich hätte zehn Titel ohne Artikel auswählen können, aber dann wären drei wunderbare Bücher nicht auf der Liste gewesen und die wollte ich euch unbedingt vorstellen.

Meine letzte H-Liste vom 13.4.2017 könnt ihr hier sehen!


1. Hier wohnt das Glück - Dagmar Hansen
                                     
                                      
 
Wunderschöne Wohlfühlgeschichte über Lebensglück mit 60 Plus, wunderbar warmherzig geschrieben und mit charmanten Figuren versehene Lektüre.
 
2. Die Hebamme - Edvard Hoem
 
                                
                                      
Diesen Buchschatz habe ich schon öfter gezeigt und gelobt!! Deshalb muss der Roman auch heute unbedingt wieder mit dabei sein. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die unter schweren Bedingungen die Ausbildung zur Hebamme gemeistert hat und damit in Norwegen vor 200 Jahren den Grundstein für diesen Beruf gelegt hat.

3. Heidelandliebe - Silvia Konnerth

                                 

Ein lebendig geschilderter Roman über Neuanfang, die Liebe und das Leben. Die Herbstatmosphäre wird wunderbar eingefangen.  

4. Die Hennakünstlerin - Alka Joshi

                                  
 
Erzählt wird ein spannendes Drama vor dem Hintergrund des bunten Lebens der 50er Jahre in Indien. Er beschreibt das Kastenwesen, die gewürzreiche Küche und die unterwürfige Rolle der Frauen dieser Zeit, die teilweise heute noch gilt. Eine wirklich sehr interessante Lektüre!
 
 
5. Das Haus des Leuchtturmwärters - Kathleen Freitag 

                                    

Unbedingt lesen! Authentisch, emotional und packend erzählter Roman um Freiheit und Republikflucht. Ein tolles Leseerlebnis, deshalb musste der Roman auch mit Artikel auf die Liste.

6. Herzblitze - Kristina Valentin

                                    

Ein unterhaltsamer Roman, der sich um Selbstfindung dreht und auch nachdenkliche Töne anschlägt.

7. Halligmord - Greta Henning
                                                                                                                      
                                      

Dieser Reihenauftakt ist ein fesselnder Urlaubskrimi mit ordentlich Nordseeflair, der mich mit seiner atmosphärischen Hallig-Stimmung gepackt hat. 

8. Herr Maulwurf gräbt daneben - Stephanie Polak

                                        

Ein bezaubernder Vorlesespaß mit wunderschönen Bildern. Hier wird gezeigt, dass das Leben mit Freunden und Familie doch deutlich schöner und abwechslungsreicher ist als einsam und alleine zu sein. 

9. Holbein - Florian Heine 

                                            

Dieser Kunstband bringt uns das Leben und das umfangreiche Schaffenswerk Holbeins näher. Sehr schön ausgearbeitetes Buch mit vielen Bildern und Erklärungen zum Zeitgeschehen und Weg des Künstlers.
 
                                  
10. Hintertristerweiher - Nicola Förg

                                           

Mal nicht wie üblich einen Krimi, sondern einen packenden Roman schrieb Nicola Förg, der mit eindringlich beschriebenen Schicksalen fesselt und Zeitzeugen der Kriegsgeneration zu Wort kommen lässt. Flucht und Heimat sind die beherrschenden Themen der Geschichte und ist damit auch ein ständig akutelles Thema.  

 

Kennt ihr ein Buch von meiner Liste?

Liebe Grüße,

 
Sommerlese

Mittwoch, 2. November 2022

Wunder der Natur zum Entdecken und Verstehen - Carl Wilkinson

Wunderschönes Buch über Wunder der Natur

Lehrreiches Kindersachbuch mit interessanten Fakten und tollen Bildern
 
Im Prestel Verlag erscheint in der Reihe Wunder der Natur der fünfte Band. Es ist das Sachbuch "Wunder der Natur zum Entdecken und Verstehen" von Carl Wilkinson für Kinder ab 6 Jahren. Die Illustrationen stammen von Grace Helmer.
 
 
Die Natur birgt viele faszinierende und wundersame Besonderheiten, die häufig wie Wunder anmuten und die man sich nur schwer erklären kann. Warum lösen sich Lawinen, wie erwacht ein Baum im Frühjahr, warum wird es durch eine Sonnenfinsternis am Tag dunkel? 
 

 
Die Wunder der Natur sind großartig und so rätselhaft, man weiß häufig gar nicht genau, wie sie entstehen. Auf Wiesen gibt es merkwürdige Feenringe, warum bilden sie einen Kreis? Und wie entstehen beispielsweise Polarlichter oder Stalaktiten? Wieso leuchten Katzenaugen im Dunkeln? Wann entwickelt sich eine Wüste in ein blühendes Meer aus Blüten? Was sind Geysire und wie funktionieren sie? Was passiert bei Erdbeben oder wie entsteht ein Tornado? Wie schnell wächst eine Eiche? 
 



 
Diese und andere interessante Fragen und Phänomene aus der Natur werden in dem Buch mit naturalistischen Illustrationen und verständlichen Texten näher vorgestellt und den Leser:innen somit nahe gebracht. Schön und total selbstverständlich ist auf den Bildern auch die Einbindung von diversen Menschen oder welchen mit Handicap. Hier wird die Achtsamkeit für die Umwelt und die Natur geschärft und die Aufmerksamkeit auf einzelne Themen gelenkt. Es ist ein Genuß, die einzelnen Naturphänomene bewusst auf sich wirken zu lassen und mehr über die Entstehung und Hintergründe zu erfahren. 

Wunderschön anzusehen, lehrreich und interessant präsentiert sich dieses Buch über Wunder aus der Natur. Achtsamkeit gepaart mit Wissen ist die beste Voraussetzung für einen wertschätzenden Umgang mit der Natur.
 
 


Band 1 Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen 

Band 5 Wunder der Natur zum Verstehen und Entdecken 

Band 6 Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen 

So klingt die Geschichte der Musik - Emilie Collet

Farbenfrohe und musikalische Annäherung an die Musik-Geschichte 
 
Schönes Sound-Beschäftigungsbuch
 
Im Ullmann Verlag erscheint das mit Musik unterlegte Bilderbuch "So klingt die Geschichte der Musik" von Emilie Collet. Es richtet sind an Kinder ab 12 Monaten.



Hören und Sehen sind für Kinder entscheidende Sinne um etwas ihre Umwelt zu entdecken und etwas zu verstehen. Dieses Buch stellt Klangbeispiele verschiedener Musikepochen vor, gestartet wird im Mittelalter und führt weiter über die Renaissance, Barock, Klassik, Romantik bis in die Moderne.  
Durch das Berühren eines Soundbuttons startet die Musik und das ist auch schon für kleine Kinder ein tolles Erlebnis. 
 



 
Die Illustrationen sind bunt und fröhlich und zeigen Musiker und Tänzer in Menschen- und Tiergestalt in der zur Musikepoche üblichen Kleidung. In der Überschrift wird der jeweilige Musikstil mit Jahrezahlen benannt und in kurzen Texten etwas zur Musik erklärt oder es werden kleine Mitmachaufgaben gestellt.   

Dieses kartonierte Hardcover ist recht robust und für Kinderhände gut geeignet. Sie haben einfach Freude daran, die bunten Bilder anzusehen, den kleinen Chip zu drücken und dann die Musikfragmente zu hören. Auch wenn sie mit den Jahreszahlen und den Namen der Epochen sicher noch nicht viel anfangen können, so erkennen sie doch, wie unterschiedlich die Musikstile sind. 
 
Die Klangqualität ist für so ein kleines Buch recht gut und die Sequenzen sind recht klar hörbar. Betrieben wird das Soundmodul mit auswechselbaren Knopfzellen, die man zum Anhören einschalten muss.  

Die Verbindung von Akustik und Visuellem ist für Kinder sehr lehrreich und sie greifen gerne zu diesem Buch weil es interaktiv ist. 

 

***Herzlichen Dank an den Ullmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***