Sonntag, 22. Januar 2017

Gedichte am Wochenende # 1

Wintergedicht

Ich liebe Gedichte, poetische Sprache und Reime. Und es ist so schade, dass heutzutage Gedichten nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Lyrik und Poesie sind wirklich hohe Kunst der Literatur und gehören zu unserem Kulturgut. 

Auch wenn ich nicht sonderlich gerne in meiner Schulzeit Gedichte auswendig gelernt habe, mochte ich sie schon damals immer sehr gern. Wie Dichter geschickt mit wenigen Worten Stimmungen und Gefühle zeichnen und dabei sogar noch einige Reime unterbringen können, habe ich immer bewundert. 

Daher habe ich nun beschlossen, hier mal von Zeit zu Zeit ein paar Gedichte zu präsentieren. Vielleicht kommen sie ja so wieder einigen Menschen erneut ins Bewusstsein und erstrahlen plötzlich in neuem Glanz. 

Ich möchte mit einem Gedicht von Johann Wolfgang Goethe anfangen. 








Ein großer Teich war zugefroren; 

 

Die Fröschlein in der Tiefe verloren, 

 

Durften nicht ferner quaken noch springen, 

 

Versprachen sich aber, im halben Traum, 

 

Fänden sie nur da oben Raum, 

 

Wie Nachtigallen wollten sie singen. 

 

Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz, 

 

Nun ruderten sie und landeten stolz 

 

Und saßen am Ufer weit und breit 

 

Und quakten wie vor alter Zeit.

 

 Johann Wolfgang Goethe

 

 

Kommentare:

  1. Liebe Barbara,

    gerade heute habe ich kleine Gedicht-Büchlein in der Hand gehabt. Teilweise noch aus meiner Schulzeit. Ich stimme dir zu, wir schenken Ihnen kaum noch Aufmerksamkeit.

    Diese Idee finde ich so schön, dass ich mir nun eine Notiz mache und vielleicht auch mal ein paar Gedichte poste. Tolle Idee.

    Liebe Grüße

    Nisnis

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    1. Hi Nisnis,

      ich liebe Gedichte und man sollte Lyrik doch mehr pflegen.
      Schön, wenn ich dich begeistern konnte! :-)

      Liebe Grüße
      Babara

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