Donnerstag, 13. September 2018

Frösche und ein Leben mit Teich

Diesen für meinen Blog etwas ungewöhnlichen Post widme ich einer lieben Freundin zu ihrem runden Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch und alles Gute meine Liebe!

Sie ist nicht nur eine fleißige Hobbygärtnerin, sondern kümmert sich auch intensiv um ihren Teich und sie ist jedes Jahr wieder die "Mutter" vieler Frösche.
Nach diesen schon vor vielen Jahren gemachten Fotos habe ich in meinen Archiven gesucht, nun sind sie endlich gefunden. Daraus soll ein Kalender mit Gartenimpressionen entstehen.

 









Wer Frösche ebenso mag wie ich, hat vielleicht auch seine Freude am Ansehen der Fotos. Dieses kleine sorgsam gepflegte Biotop ist eine kleine Idylle, auch für Wildtiere. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Danke, liebe G.!


Mittwoch, 12. September 2018

Ein Winter voller Blumen - Marie Fontaine

Ein ganz zauberhafter, etwas altmodisch angehauchter Roman um viele Blumen und Liebe!

 

"Ein Winter voller Blumen" von Marie Fontaine ist ein Roman, der in Paris spielt. Er erscheint bei ROWOHLT Wunderlich.

Diese Geschichte spielt in Paris und handelt von Fleur Danton und Nicholas Matin. Fleur hat einen kleinen, aber ganz zauberhaften Blumenladen "Fleurs de Fleur". Täglich führt Nicholas Matins Weg ihn zur Arbeit am Laden vorbei. Er bearbeitet Reklamationen und andere Problemfälle im vornehmen Hotel Louis XV. Ein konfliktreicher und unangenehmer Job! Jetzt im Herbst ist das entzückend dekorierte Schaufenster ein Lichtblick für Herz und Seele und zieht Nicholas wie magisch an. Er wird ein eifriger Kunde, denn im Laden umgibt ihn Wärme, Blumenduft und Farbenpracht und auch die Blumenhändlerin hat ihn verzaubert. 




"Blumen zeigen uns, wie schön die Welt in ihrer Vergänglichkeit ist." Zitat Seite 213 

Dieser Roman behandelt eine Liebesgeschichte, die auf romantische, etwas melancholische Art zauberhaft altmodisch daherkommt. 

Fleur führt mit viel Herzblut einen kleinen Blumenladen, sie hat ein besonderes Gespür für die Wünsche ihrer Kunden. Leider ist sie keine Geschäftsfrau, die ihren Gewinn im Auge hat. Die Kundschaft bleibt aus, die Heizung fällt aus, eine Katastrophe für die empfindlichen Pflanzen. Es kommt zu finanziellen Engpässen und sie hat Probleme, ihren Laden weiter führen zu können.
Finanziell ein Desaster. 
Ihr wunderschön dekoriertes Schaufenster zieht Nicholas Matin an und er kauft bei Fleur Blumen, obwohl er niemanden hat, dem er sie schenken kann. Denn eigentlich möchte er nur die entzückende Blumenhändlerin sehen.
Von diesem Buch bin ich hin und weg, es liest sich ganz entzückend. Fast meint man, in einer anderen Zeit gelandet zu sein, so zauberhaft und besonders klingt die romantische, aber problemhafte Liebesgeschichte. Es ist wunderschön geschrieben und wirkt leicht melancholisch. Die Kapitelüberschriften sorgen für poetische Momente und ranken sich um die Blumen.

Auch ich würde gerne in Fleurs Laden einkaufen, denn sie ist nicht nur eine liebenswerte Person, ihr Laden ist außergewöhnlich, er duftet wunderbar nach den schönsten Blumen und ist eine perfekt angeordnete Blumenkulisse fürs Auge. Balsam für die Seele!

In Fleurs Familie gibt es düstere Wolken, der Vater ist pflegebedürftig, die Mutter verstorben und der Bruder ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Und auch die Liebesgeschichte ist nicht ganz einfach, einige Hürden stellen sich den Beiden in den Weg. Es gibt traurige Momente, aber auch humorvolle und es ist unterhaltsam zu sehen, wie die Komplikationen nach und nach verschwinden und ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass es am Ende einen guten Ausgang der Geschichte gibt.

Marie Fontaine hat hier ganz liebenswürdige Charaktere beschrieben und es gibt natürlich auch einen Fiesling, der Nicholas das Leben schwer macht. Aber ihre positiven Figuren sorgen für eine ganz besondere Stimmung im Buch, die man einfach nur zauberhaft nennen kann. 


Mit diesem Roman erlebt man eine entzückend romantische Liebesgeschichte um ein reizendes Paar im Herzen von Paris. Die Stimmung wird durch ein buntes Füllhorn duftender Blumen ergänzt und ist daher für Blumenfreunde besonders schön zu lesen. Für Romantik- und Blumenliebhaber gleichermaßen gut geeignet. 

 ***Vielen herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar!***


                                    

Montag, 10. September 2018

Sanddornsommer - Lena Johannson

Zeit für eine Auszeit? Hier kommt die perfekte Urlaubslektüre für Rügenfans!


Lena Johannsons Roman "Sanddornsommer" aus dem Jahr 2016 spielt auf Rügen, es ist der Anfang einer Reihe aus dem Knaur Verlag.

Franziska Marold arbeitet als Coach in Hamburg, sie wird bald 30 und nimmt eine dreimonatige berufliche Auszeit und reist nach Rügen. Es ist gerade Sommer und sie genießt die Schönheit der Insel. Als Zeitvertreib möchte sie auf einem Sanddornplantage arbeiten. Dieser Sommer ändert nicht nur ihr Leben, er deckt auch ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit auf. Damit hätte sie auf keinen Fall gerechnet.

 

"Sanddornsommer" ist mal wieder so ein Roman, bei dem ich kaum aufhören konnte zu lesen.

Die Handlung führt die Buchheldin Franzi nach Rügen, dort lernt sie unterschiedliche Menschen kennen und fühlt sich einfach wohl auf der Insel. Damit ihre Auszeit ihr nicht zu langweilig wird, hilft sie auf einer Sanddornplantage. Die Ernte beginnt im Spätsommer, es ist eine anstrengende und dornige Angelegenheit, doch Franzi schlägt sich tapfer. Ihre Kollegen sind zum Teil Saisonarbeiter aus aller Herren Länder, auch über sie und ihre Herkunftsländer erfährt man Näheres im Buch. Im Mittelpunkt steht aber die Familiengeschichte von Franzi, sie kommt hinter ein besonders gehütetes Geheimnis, das mit Fluchtversuchen von DDR-Bürgern zusammenhängt.  

Franziska fühlt sich schnell heimisch und möchte die Insel am liebsten gar nicht mehr verlassen. Sie hat zu anderen Menschen schnell einen Kontakt und gibt durch ihre Erfahrung als Coach gerne gute Tipps. Dabei ist sie nicht aufdringlich oder bezweckt ein jobähnliches Interesse, ihr liegt einfach am Wohl ihrer Mitmenschen. Wie ihre Zukunft aussehen wird, kann man sich zwar vorstellen, doch welche Projekte Franzi dann weiter verfolgen wird, das muss man selber lesen. Einige Wendungen und Überraschungen sorgen für spannende und abwechslungsreiche Lesemomente.  

Die Charaktere sind so detailliert beschrieben, dass ich mir die Personen gut vorstellen kann. Franziska ist mir sympathisch, sie hilft, wo es nötig ist und ihr liegt das Wohl auch von älteren oder benachteiligten Menschen sehr am Herzen. In der Liebe hat sie bisher noch nicht das große Glück gefunden, auf der Insel gibt es aber schon jemanden, der ihr viel bedeutet. 

Neben den schönen beschriebenen Landschaftsbildern der Gegend lässt die Autorin einige Rügener Anwohner im dort üblichen Schnack sprechen, das sorgt für ein authentisches Einstimmen auf die Ostseeinsel. Es geht übrigens schnell in den Herbst über, was man bei dem Buchtitel eigentlich nicht vermuten mag.


Ein perfektes Wohlfühlbuch mit reichlich Inselflair und einer Handlung, die man von Anfang bis Ende gerne verfolgt. Eine wundervolle Unterhaltungslektüre für Wohlfühlstunden, die Urlaubsgefühle weckt.


***Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für die Übersendung dieses Rezensionsexemplars!***


                          


 

Montagsfrage # 79

Und weiter geht es mit der Reihe der Montagsfragen rund um das Thema Bücher!


                                       Scan (verschoben)


Heute ist es wieder soweit, die Montagsfrage hat inzwischen Antonia von Lauter & Leiser übernommen. Die heutige Frage heißt:



Ist Hörbuch-Hören für dich mit "klassischem" Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?


Diese beiden Möglichkeiten sind für mich ein himmelweiter Unterschied. Es bedeutet für mich ein völlig anderes Lesen, denn ich bin beim Erfassen von Inhalten ein optischer Typ, will heißen, bei Büchern in Druckform kann ich dem Inhalt viel besser folgen als beim Hören. Dort muss ich mich schon schwer konzentrieren, um den Inhalt akustisch auch richtig zu erfassen. Auch Namen kann ich manchmal nur schwer zuordnen.

Außerdem werden viele Hörbücher häufig nur in gekürzter Form abgehandelt und das Buch steht und fällt einfach mit den Sprechern. Wenn mir manche Stimmen einfach nicht liegen oder ich ständig durch eine mir aus Film und TV bekannte Synchronstimme die Person des Sprechers vor Augen habe, kann sich die Buchfigur gar nicht so entfalten wie im Print. Meine Fantasie ist dann nicht mehr unvoreingenommen und neutral.

Der Effekt vieler Buchaussagen verpufft zum Teil auch mit der Art der Intonation des Sprechers, nicht jeder vermag es Bücher auch interessant und optimal auf die Figuren angepasst zu lesen. Grundsätzlich machen die Sprecher sicher einen guten Job, aber ich werde dann auch vom Buchinhalt abgelenkt, wenn ich die Stimme einer Schauspielerin zuordne und nur dieses Gesicht sehen.

Es gibt natürlich Ausnahmen, da genieße ich auch mal ein Hörbuch. Aber grundsätzlich bin ich auf das klassische Lesen hin ausgerichtet. 



Und wie seht ihr das? Hörbücher hören und Bücher lesen, alles egal? Welche Form bevorzugt ihr?

 

Sonntag, 9. September 2018

Spätsommerfreundinnen - Andrea Russo

Alte Liebe rostet nicht.

Ein besonderer Lebensabschnitt und ein unterhaltsames Lesevergnügen!


In ihrem Roman "Spätsommerfreundinnen" gibt Andrea Russo Einblicke in das Leben von Frauen um die 50. Das Buch erscheint 2018 im Mira TB Verlag.

Schon seit ihrer Jugend wünscht sich Jette, den alten Gasthof ihres Heimatortes zu übernehmen und dort zu kochen und zu backen. Doch das Leben verlief anders, Studium, ein Leben in  der Stadt mit Mann und Tochter. Inzwischen ist sie geschieden und als sie die Nachricht vom Tod Thiess, dem Wirt des Gasthauses erfährt, reist sie nach vielen Jahren wieder in die Heide. Es kommen plötzlich all die Erinnerungen an ihre Jugend zurück und damit auch die Gefühle, die Jette längst vergessen hatte.



In ihrem unterhaltsamen Roman "Spätsommerfreundinnen" führt uns Andrea Russo dieses Mal in eine Geschichte, die das Leben einer Frau mit ihrer ersten Liebe und ihren Freundschaften sehr real zeigt.

Durch ihren klaren und lockeren Schreibstil gleitet man förmlich durch das Buch und fühlt sich wie eine alte Freundin ihrer Protagonistin Jette. Man ist einfach mit dabei. Wenn man um die 50 ist, Frau und Mutter noch dazu, gehört man unweigerlich in den Kreis der Figuren dazu. Einige Dinge hat man auch so erlebt, manches ähnlich empfunden und deshalb fällt es mir auch sehr leicht, mich in diesen Roman versinken zu lassen. Es geht um die Probleme dieses Alters, Wechseljahre, Hormonschwankungen und den Auszug der Kinder. Bei Jette sorgt ihre Scheidung und die Todesnachricht eines alten Bekannten für zusätzlichen persönlichen Gefühlsaufruhr.

Wie sie mit den Überraschungen des Lebens klar kommt, welche Freunde ihr zur Seite stehen und wie sie ihr weiteres Leben gestaltet ist kein außergewöhnlicher Lebensweg. Aber Andrea Russo zeigt Jette so sympathisch und ihre Gedanken und Gefühle so nachvollziehbar auf, dass man ihre Geschichte gerne verfolgt.

Fast schon ein Aushängeschild der Autorin sind die eingefügten kulinarischen Köstlichkeiten. In diesem Buch wird gern gegessen. Essen gehört einfach zum freundschaftlichen und familiären Zusammensein dazu und ein paar zum Inhalt passende Rezepte gibt es gratis dazu.

Dank der schönen landschaftlichen Beschreibungen der Lüneburger Heide hat man als Leser die Gegend gut vor Augen und es werden Sehnsüchte geweckt. Gerne möchte man diese schönen Ecken aufsuchen und die Ruhe dort genießen. 

Mit den gut gezeichneten Charakteren wird man schnell warm, ihre persönlichen Eigenheiten machen sie wiedererkennbar und man nimmt sie als realistische Figuren wahr.

Jette ist bodenständig, freundlich und dankbar für ihre gute Beziehung zu ihrer Tochter. Sie liebt Kochen und Backen und macht sich nichts aus Diäten. Auch wenn sie keinen Scheidungsgroll hegt, sehnt sie sich nach einem festen Partner an ihrer Seite. Dank ihrer Freundin Eva wird sie mental unterstützt und der Besuch in der Lüneburger Heide sorgt für ein Wiedersehen mit alten Freunden.
Schnell stellen sich die Erinnerungen an ihre Jugend ein und sie träumt von manchen Erlebnissen und ihrer ersten Liebe. 
Ihr Leben nimmt eine ungeahnte Wendung, man könnte sagen, dass der verstorbene Thiess einen großen Anteil daran hatte.


"Spätsommerfreundinnen" ist eine Geschichte wie aus dem wahren Leben. Man kann damit entspannt abtauchen, es ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Vor allem aber zeigt es eines, auch mit 50 hält das Leben noch einige schöne Überraschungen auf Lager, man muss sich nur darauf einlassen. 


***Herzlichen Dank an den MIRA TB Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***


                                      
 

Freitag, 7. September 2018

Befreit - Tara Westover

Bildung versetzt Berge

 

Der Roman "Befreit" ist das Debüt der amerikanischen Autorin Tara Westover. Die deutsche Übersetzung von Eike Schönfeld erscheint 2018 im Kiepenheuer & Witsch Verlag. 



Idaho: Tara Westover betritt zum ersten Mal mit 17 Jahren eine Schulklasse. Trotzdem schafft sie bereits zehn Jahre später einem akademischen Abschluss. 
In den abgelegenen Bergen Idahos wuchs Tara unter ärmlichen und veralteten religiösen Vorstellungen auf. Ihr Leben in der wilden Natur wurde geprägt von den Jahreszeiten und den Gesetzen, die der gewalttätige und paranoide Vater aufstellte. Bildung gehört nicht zu seinen Vorstellungen vom Leben eines Mädchens. Nicht einmal Geburtsurkunden haben seine Kinder. Seine fundamentalistischen Ansichten als Mormone lassen ihn an das baldige Ende der Welt glauben. Dem Staat misstraut er, glaubt sogar, verfolgt zu werden. Wenn es Krankheiten gibt, wird kein Arzt gerufen, dabei geschehen häufig Unfälle, wenn die Kinder auf dem Schrottplatz des Vaters helfen müssen. Taras Mutter ist mit Heilkräutern vertraut, sie ist die einzige Hebamme in der Gegend. Irgendwann wächst in Tara der Wunsch nach Bildung und sie bereitet sich für das College vor. Wie kann sie das schaffen, wo sie doch bei null anfangen muss? 




Der Roman teilt sich in drei Teile. Er beginnt mit Taras Kindheit, die sie mit ihrer mormonischen Familie unter einfachsten Bedingungen ohne Schule oder Arzt in den Bergen Idahos verlebt. Tara fühlt sich wohl hier, sie kennt es nicht anders und fügt sich den Anweisungen ihres Vaters. Im zweiten Teil geht es um ihre Zeit am College. Sie erkennt die Außenwelt, nabelt sich von ihrer Familie ab und erreicht ein Auslandssemester im Cambridge. Im dritten Teil erfahren wir von ihrem Stipendium, dass sie als Cambridge Absolventin für ein Studiensemester nach Paris und Harvard führt. In dieser Zeit findet der endgültige Bruch mit der Familie statt, ihr Preis für ihre Promotion und ein freies Leben. 


Die Familie Taras lebt nicht wie die anderen in der Mormonengemeinde, es wird deutlich, dass der Vater die Gemeinschaft der Mormonen wegen einer psychischen Störung verlassen hat und seine verrückten Ideen zu Lasten seiner Familie umsetzen will. Keine Schulbildung, keine Gesundheitsfürsorge und  
Tara sucht nach Liebe, die sie in ihrer Familie nicht erhält. Auf die Mutter war kein Verlass, sie stellte ihre Verbundenheit zum tyrannischen Vater vor ihre Mutterliebe. War es Angst oder ebenfalls religiöser Fanatismus, weil in mormonischen Familien die Männer das Sagen haben? Ich kann es nicht sagen, ihre Rolle in dieser Geschichte ist keine sympathische. Sie ist keine Hilfe für ihre Tochter. Doch einige Figuren konnten Tara auf ihrem Weg unterstützen, ihr Bruder Tyler half, wo er konnte. Und ihre Professorin Dr. Kerry förderte Tara, denn sie erkannte das in ihr schlummernde hohe Bildungspotential.

Dieser Roman ist fast wie eine Lebensbeichte, das dramatisch erzählte Leben eines Mädchens aus den Bergen, die von sich aus die Kraft besitzt, sich von ihrer Familie zu lösen und damit für ein freies, gebildetes Leben zu entscheiden. Woher nahm Tara diese Kraft? Wenn man das Buch liest, kann man die Frage nicht beantworten, aber man kann erkennen, das hier etwas wunderbares stattgefunden haben muss. "Bildung versetzt Berge". Vielleicht hat dieser Spruch auch hier seine Bedeutung.
 


Mich hat dieser authentische Lebensbericht ziemlich schockiert, es gibt aber auch andere Szenen, die die wunderschöne Natur beschreiben. Es ist fast ein Wunder, wie dieses Mädchen die Kraft besessen hat, sich aus der despotischen Herrschaft des Vaters zu befreien und den Weg ins Leben ohne ihre Familie zu wagen. Dieser Roman über Taras Lebensgeschichte verdient absolute Leseempfehlung. 



***Vielen Dank an den Kiepenheuer & Witsch Verlag für diesen grandiosen Roman!***




Freitags-Füller # 102



Diesen Freitag führe ich euch per Foto über die Dächer von Hannover. Von dort oben sieht man erst wie grün die Stadt wirklich ist. Mit dem Schrägaufzug von 1912 geht es auf den Rathausturm, dann noch ein paar Treppen und bei 97 m hat man einen tollen Rundumblick und diese fantastische Aussicht.




    

 

Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller! 

 

Dies ist ein Projekt von Barbara von  Scrap-Impulse

Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen.

 

1. Genau heute vor einem Jahr habe ich an einer Blogtour zu einem Buch von Ulrike Busch mitgemacht. Hier der Link

 

 

2. Eine kuschelige Fleecejacke, Socken und eine heiße Tasse Tee mit einem guten Buch bringen Gemütlichkeit und Wärme an kühlen Herbstabenden.

 

 

3. Ich möchte mir gerne einen neuen Schreibtisch kaufen.

 

 

4. Wenn man jetzt wieder die Herbstkleidung aus dem Schrank holt, merkt man erst, die leichte Sommerkleidung ist sehr bequem.


 

 

5. Eltern zu haben, mit denen man eng verbunden ist, finde ich besonders wichtig. Leider ist mein Vater schon lange verstorben.

 

 

6. Kindermund kann so entwaffnend ehrlich sein und auch total witzig.

 

 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Chorprobe, morgen habe ich die Anreise an die Nordsee geplant und Sonntag möchte ich es mir am Meer gut gehen und den Wind um meine Nase wehen lassen.


Wie sehen eure Pläne für die nächsten Tage aus?  

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

  Eure Sommerlese