Toller Bilderband über die Queen und ihre farbenfrohe Garderobe
Ein Fest der Farben
Der Bildband "Die Farben der Queen" von Sali Hughes erscheint im Knaur Verlag.
Sali Hughes ist Journalistin, Moderatorin und Sprecherin. Unter
anderem war sie für die Grazia, den Observer, die Vogue, die Elle und
den Stylist tätig.
Ehe es mit dem nach Farben geordneten Bildteil beginnt, gibt es ein
interessantes Vorwort der Autorin zu den Lieferanten bei Hofe, warum die
Queen keine Hosen trägt, was sie mit ihrer Kleidung ausdrücken kann und
wie sie sich stets dem öffentlichen Protokoll mit Kopfbedeckung, Orden
oder Schmuck entsprechend ausstaffiert. Auch Mutmaßungen über den Inhalt
ihrer Handtasche und über ihre Angewohnheit, stets Handschuhe zu
tragen, erfährt man etwas. Was ich bisher für persönlichen Geschmack und
Farbenvorliebe hielt, ist bewusst eingesetzt, denn die Queen muss in
Menschenmengen sofort zu erkennen sein. Bei ihrer Körpergröße macht eine
Knallfarbe doch einen großen Effekt aus.
Wenn man sich die Schnitte und farbenfrohen Outfits der Queen
ansieht, merkt man, dass sie ihrem Stil treu bleibt. Sie ist in gewisser
Weise eine Fashion-Ikone, die keine Trends setzt oder mit ihrer
Kleidung andere Frauen zum Nachmachen inspiriert. Und doch beeindruckt
ihr zeitlos, eleganter Kleidungstil mit klassischer Linie.
Es ist ein nach Farben geordneter Querschnitt durch die Garderobe von
Queen Elizabeth II., die sie zu verschiedenen Anlässen in ihrem royalen
Leben, aber auch in ihrer Kindheit trug. Die Bilder zeigen sie bei
Paraden der Streitkräfte, bei ihrer und Hochzeiten in ihrer Familie und
zu Staatsempfängen in Europa oder dem Commonwealth.
Hinter den Outfits der Queen steckt jede Menge Planung und Vorarbeit,
denn es muss bedacht werden, wo sie auftritt, wen sie trifft, zu
welcher Zeit am Tage, in welchem religiösen Hintergrund ihr Besuch
stattfindet und was sie mit ihren gewählten Farben der Outfits aussagen
möchte.
Dabei lassen sie natürlich die Regularien der königlichen Etiquette
erkennen, auch bestimmter Lieblingsschmuck, der immer wieder auftaucht
und Vorlieben für spezielle Marken, die Absatzhöhe der Schuhe oder
Kopfbedeckungen werden sichtbar.
Die Queen ist eine zeitlose Kultfigur und Ikone, die seit zehn
Dekaden die Titelblätter der Illustrierten ziert. Auch ist mir keine
Frau bekannt, der so gut alle Farben stehen und die trotz ihres Alters
auch Neonfarben beeindruckend gut tragen kann.
Diese besondere Biografie zeigt in beeindruckenden Bildern und
leuchtenden Farben Outfits und Lieblingskleider der Queen. Solange wie
Queen Elizabeth II. konnte sich bisher keine Frau erfolgreich auf den
Titelseiten behaupten.
***Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
Ein gesundes und glückliches neues Jahr wünsche ich euch noch allen! Nachdem der FF letzte Woche ausfiel, freue ich mich jetzt sehr, das diese kleine Tradition auch weiterläuft. Seid ihr alle gut ins neue Jahr reingekommen? Ich hatte einen schönen Jahresbeginn, allerdings fand ich die Knallerei dieses Jahr schlimmer als je zuvor, gefühlt wurde bei uns von Einbruch der Dunkelheit bis in die Morgenstunden hinein geböllert, als wenn es keinen zweiten Silvesterabend gäbe. Schade, wie unsensibel viele Menschen mit der Umwelt, aber auch mit ihren Mitmenschen und Tieren umgehen.
Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller!
Dies ist ein Projekt von Barbara von Scrap-Impulse.
Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen.
1. Man könnte meinen, den meisten Menschheit ist die Umwelt einfach egal.
2. Der Freitag ist mein Lieblingstag der Woche, weil damit das Wochenende eingeläutet wird.
3. Ich möchte bitte gerne vernünftige Politiker und Weltfrieden, außerdem viel Gesundheit für meine Familie.
4.
Ein kuscheliger Pulli ist das Beste, was ich bis jetzt im neuen Jahr gekauft habe.
5. Wir brauchen auf der Welt vernünftige Politiker, friedliche Menschen und damit die Möglichkeit, nachhaltig zu leben und auf Dauer den Weltfrieden zu gewähren.
6. Für viele Dinge braucht es etwas Übung, es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine schöne Chorprobe, morgen habe ich noch nichts besonderes geplant und Sonntag gibt es wieder einen Wochenrückblick auf dem Blog und wir werden ein nettes Restaurant aufsuchen und einen Spazierengang machen.
Ein schönes Winterwochenende wünsche ich euch,
eure Sommerlese
Ein weiterer Urlaubs-Krimi von Bannalec und auch als Reiseführer wunderbar zu lesen
In Band 8 "Bretonisches Vermächtnis" lässt Jean-Luc Bannalec seinen
Kommissar in Concarneau ermitteln, die Buchreihe erscheint bei
Kiepenheuer & Witsch.
In Concarneau, der blauen
Stadt am Meer, feiern die Bretonen vor Pfingsten den Auftakt des
Sommers. Kommissar Dupin möchte mit seiner Claire die Zeit genießen,
doch der Tod von Docteur Chaboseau macht ihm einen Strich durch die
Rechnung. Immerhin kann er sich durch diesen Arbeitseinsatz auch seine
Schwiegereltern vom Leib halten. Es wird trotzdem eine schwere Zeit,
denn Dupins Inspektoren und seine fähigste Kraft Nolwenn sind nicht im
Dienst. Wer hatte es auf den Arzt abgesehen? Immerhin war er sehr
einflussreich und hatte einen Namen als Kunstsammler und investierte
auch in bretonische Brauereien und Fischkonservenfabriken. Noch während
der Ermittlungen sorgt ein Anschlag für Aufregung in der Stadt.

Kommissar
Dupin freut sich auf einen schönen Abend mit seiner Freundin Claire,
doch leider sorgt ein Leichenfund direkt vor seinem Lieblingsrestaurant
für einen spontanen Arbeitseinsatz. Der Tote ist ein angesehener Arzt,
Docteur Chaboseau. Dupin befragt dessen direktes Umfeld, seine Frau und
seine Freunde, ein reicher Apotheker und ein Weinhändler, die mit dem
Toten in viele Geschäfte investiert haben.
Leider muss Dupin für
die Ermittlungen auf sein gewohntes Team verzichten, besonders Nolwenn
mit ihrem Scharfsinn und ihrer Kenntnis der Bewohner fehlt ihm sehr. Ein
zweiter Toter und ein Anschlag auf die Werft des Ortes bringen Dupin an
seine Grenzen. Er müht sich allein sehr, aber erst als sein Team aus
dem Urlaub zurückkehrt, kommt etwas Licht in die Sache.
Während
dieser Zeit sollte er eigentlich den Besuch seiner Schwiegereltern
begleiten, doch die Arbeit hält ihn davon ab, was er nicht weiter
bedauert. Komischerweise treffen diese ihn immer in Momenten an, wo er
gerade eher eine ruhige Kugel schiebt und nicht emsig ermittelt.
Nebenbei
lernt man einiges über die Stadt, sieht die wunderschöne Landschaft und
bekommt die Spezialitäten der Region fast auf den eigenen Tisch.
Wer
diese Reihe kennt, weiß, Jean-Luc Bannalec versetzt seine Leser durch
seine schöne Landschaftsbeschreibungen direkt in die Bretagne. Das ist
ihm auch dieses Mal wieder gut gelungen und seine Krimihandlung ist ein
gekonntes Verwirrspiel, bei dem nicht nur viele Verdächtige auf Herz und
Nieren befragt werden müssen, sondern auch noch Inhalte eines
Simenon-Buches für den Fall von Bedeutung werden.
Einen Verdacht hatte ich mehrfach, doch am Ende sorgt eine wichtige Erkenntnis für das betreffende Motiv und damit den Täter.
Was
mich wiederholt zum Schmunzeln brachte, sind die Begegnungen Dupins mit
seinen Schwiegereltern, die ihn in scheinbar müßigen Situationen
antreffen, obwohl er ja angeblich einen Mordfall zu lösen hat. Im Grunde
ist er ganz froh, ihnen durch seine Arbeit entgehen zu können und
Claire weiß das auch zu gut. Seine bekannten Charaktere führt Bannalec
so weiter, wie man sie bisher kennt und das verleiht ihnen einen
Wiedererkennungswert.
Die Auflösung des Falles hat mich am Ende
sehr überrascht, denn unter den vielen Verdächtigen war es wirklich
schwer, das Motiv selbst zu bestimmen.
Dieser geschickt
konstruierte Krimi konnte mich mit seiner Urlaubsstimmung durch die
stimmungsvolle Beschreibung der Gegend und einem interessanten Fall gut
unterhalten.
Bannalec, Jean-Luc - Bretonische VerhältnisseBannalec, Jean-Luc - Bretonisches Leuchten 6 Bannalec, Jean-Luc - Bretonisches Vermächtnis 8Bannalec, Jean-Luc - Bretonischer Ruhm 12 Bannalec, Jean-Luc - Bretonische Versuchungen 14
GLOSSYBOX #Sleep & Refresh!
*WERBUNG durch Markennennung*
Die Januar-Box trägt das Motto #Sleep & Refresh und
verspricht besondere Produkte, die im Winter für gepflegte Haut sorgen. Wir sollen uns gleich zu Anfang des Jahres pflegen und Zeit für uns nutzen. Eine gute Idee, denn etwas Achtsamkeit ist ja immer gut!
Wunderbarerweise sind zwei ganz besondere Produkte in jeder Box enthalten. Es handelt sich dabei um einen kostspieligen Primer und eine Maske.
Avant Skincare: Pro Perfecting Collagen Touche Eclat Primer
Dieser Primer enthält Collagen, spendet Feuchtigkeit, macht die Haut geschmeidig und lässt das Erscheinungsbild der Haut perfekt strahlen. Er hat einen Warenwert von 105€. Ich freue mich darauf, es ausprobieren, für diesen Preis ist es für mich aber bestimmt kein Nachkaufprodukt. Daumen hoch für diese exclusive Marke!
Dr Botanicals: Apothecary Pomegranate Superfood Regenerating Sleeping Mask
Was haben diese Teile doch alle für umständlich lange Namen! :-)
Es handelt sich um einer regenerierende Schlafmaske mit aufhellendem Granatapfel, sie spendet Feuchtigkeit und nährt über Nacht. Die Maske ist 100% natürlich, enthält kein Parfum, keine Chemikalien und kostet ca. 14€. Während der kalten Jahreszeit sind solche Masken eine Wohltat für die Haut und ich mag die Konsistenz und den dezenten Duft.
Was enthält die Box noch?
Oryza: Beauty Opaline Flawless Highlighter
Dieser vegane Highlighterstick in einem zarten Champagnerton ist perfekt für die Handtasche, würde ich mal sagen. Er hat einen Wert von 22€ und zaubert einen schimmernden Glow, der sehr dezent ausfällt. Ich mag solche Sticks, weil sie einfach aufzutragen sind.
Sukin: sensitive Cleansing Gel
Hierbei handelt es sich um ein siefenfreies Reinigungsgel für das Gesicht ohne Parabene. Die Firma kommt aus Australien und durch den Pumpspender finde ich es gut entnehmbar. Der Wert beträgt 10€ und es sind Inhaltsstoffe wie Gurke, grüner Tee und Avocado-Öl enthalten. Dicker Daumen hoch, denn solche Reinigungsprodukte liebe ich!
Dove Pflegeshampoo Langhaar
Diese Originalgröße enthält 250 ml und kostet 2,69€. Es enthält Echinacea und weißen Tee, der Duft ist schon mal ganz angenehm, die Wirkstoffe versprechen Pflege vor täglichen Belastungen. Ok, Versprechungen finde ich immer sehr fragwürdig. Für mich ist entscheidend, wie die Haare nach dem Waschen sind. Das werde ich gerne austesten, auch wenn ich nur schulterlange Haare habe.
SNOOOZE:
Ein natürliches Schlafgetränk auf Kräuterbasis im Wert von ca 3€. Die Inhaltsstoffe zeigen einen hohen Zuckeranteil an, von solchen Getränken halte ich nicht viel. Für 3€ bekommt man im Angebot auch schon einen guten Saft oder Sekt. Egal, ich werde es probieren, mal sehen, wie schnell ich einschlafen kann.
Bei dieser Box finde ich alle Produkte (bis auf das Getränk) interessant und brauchbar, sie hat mich deshalb auch voll überzeugt. Der Wert ist enorm hoch, das sagt aber eigentlich nichts über die Produkte aus. Ich freue mich sehr über Primer und Gesichtsmaske, das Reinigungsgel und das Shampoo. Was ist euer Lieblingsprodukt im Januar oder worin unterscheidet sich eure von meiner Box?
INFO:
Die monatlich erscheinende Glossybox enhält 5 verschiedene Beauty-Produkte in Form von Proben oder Originalgrößen. Der
Wert übersteigt immer den Kaufpreis und es werden häufig neue Marken oder Produkte vorgestellt.
Eine Glossybox
kostet monatlich 15€ im flexiblen Abo und ist versandkostenfrei.
Günstiger wird es bei Abschluss eines Halbjahres- oder Jahresabos, ab
13,50 Euro.
Zu bestellen ist sie hier: Glossybox- Bestellseite
Wenn ihr auf meinen Tipp hin bestellt, bekomme ich einige Creditpunkte gutgeschrieben.
Pures Lesevergnügen bringt diese historische Liebesgeschichte
"Das Geheimnis des Nordsterns" ist der zweite Band der Saga der Albatrosse von Karin Seemayer, das Buch erscheint im Aufbau Verlag.
Sommer 1904. Sarah ist noch immer eine gefragte Opersängerin in San Francisco. Die Liebe zu Peer wird von ihrer Mutter nicht akzeptiert und zusätzlich noch auf eine Probe gestellt, denn ihn zieht es aufs Meer und nach Schweden zu seiner Familie. Als ein verheerendes Erdbeben die Stadt verwüstet, folgt Sarah dem Nordstern und reist nach Schweden ins Fischerdorf Mollösund, um Peer zu überraschen. Allerdings sorgen unerwartete familiäre Geheimnisse für einige Überraschung, denn für Peer hat sich mittlerweile einiges verändert. Hat ihre gemeinsame Liebe eine Zukunft?
Den ersten Band "Die Sehnsucht der Albatrosse" kenne ich nicht, die bisherigen Vorgänge werden jedoch geschickt in einem Gespräch von Sarah an Peers Freund vorgestellt.
Sarahs Leben an der Oper ist von Erfolg gekrönt, doch es gibt auch Neider und nachfolgende Talente, die ihr den Rang streitig machen wollen.
Peer zieht es als Seemann hinaus aufs Meer und er reist nach Schweden, dort möchte er sich fortbilden und ein Steuermannpatent erwerben. Was ihn in Mollösung erwartet, ist eine Überraschung, die ihn vor große Probleme stellt. Als pflichtbewusster Mann entscheidet er sich für einen Weg, der ihm innerlich zutiefst aufwühlt und die Liebe zu Sarah auf den Prüfstand stellt.
Wir lernen die Familie Peers kennen und erkennen, wie hier die Zustände von ganz anderen Dingen abhängen als von Lebenswünschen und Liebesheiraten.
Für die Fischer und ihre Frauen ist das Leben um die Jahrhundertwende hart und entbehrungsreich und der Lengfischfang lenkt die Geschicke aller. Persönliche Gelange müssen sich dem Überleben der Familie unterordnen.
Es entstehen viele Hindernisse und Widrigkeiten, denen die Liebe von Sarah und Peer ausgesetzt ist, es wird problematisch, auswegslos, romantisch und auch abenteuerlich und bei allem bleiben die Figuren lebendig und die Vorgänge nicht zu unrealistisch.
Die Charaktere wirken sehr authentisch, interessant und sympathisch und haben mich sofort in ihren Bann gezogen, ihre Lebenswege und ihre Liebe sind für diese Zeit sehr ungewöhnlich und man erlebt eine romantische Geschichte, die mit abenteuerlichen Erlebnissen sehr berührt und fesselt. Was zu dieser Zeit völlig ungewöhnlich ist, eine Liebe zwischen völlig verschiedenen Gesellschaftsschichten, wird hier nachvollziehbar erzählt und mit reichlich unterhaltenden Elementen spannend aufgearbeitet.
Karin Seemayer versteht es, ihre Leser auf einnehmende Weise wunderbar zu unterhalten. Sie findet die richtigen Beschreibungen für Stimmungen, für Sorgen und für romantische Szenen, die man einfach gern mitverfolgt und sich einen positiven Abschluss der Geschichte erhofft.
Besonders gut finde ich das Eintauchen ins Zeitgeschehen um 1900. Man lernt die Entwicklung der Dampfschifffahrt kennen, erlebt die Auswirkungen des Erdbebens in San Francisco und wird durch die Opersängerin an einige Opernfiguren herangeführt. Die Geschichte der Madame Butterfly hat ihren Schatten auf diese Geschichte geworfen, wie man beim Lesen unweigerlich feststellen wird.
Dieser Roman sorgt für fesselnde Lesestunden, für Einblicke in eine Zeit, als Liebe noch nicht der Hauptgrund für eine Ehe war. Wer historische Romane mit Gefühl und Widrigkeiten liebt, wird hier pures Lesevergnügen finden.
Immer wieder lecker
Mein Lieblingsnachtisch ist dieser Himbeertraum, der zwar sehr kalorienreich ist, aber auch traumhaft gut schmeckt. Meine Variante wird mit Sahne und Quark zubereitet, das gibt dem Ganzen einen leicht säuerlich-frischen Geschmack. Man kann aber auch nur Sahne verwenden (in dem Fall natürlich 500ml) oder den Quark durch Mascarpone ersetzen, dann sind die Kalorien auf alle Fälle gesichert.
Durch die Verwendung von Tiefkühlhimbeeren, Fertigbaiser und Sahne ist das Dessert im Handumdehen zubereitet und kann im Kühlschrank viele Stunden auf seinen Einsatz warten.
Zutaten:
300-500 g TK-Himbeeren
250-350 ml Schlagsahne
150-250 g Sahne- oder Speisequark /oder Mascarpone
1 Packung Baiser-Tupfen
1-2 Beutel Vanillezucker
etwas Puderzucker
Zubereitung:
Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, den Quark oder die Mascarpone unterheben.
Den Boden einer Glasschale mit den tiefgefrorenen Himbeeren bedecken, mit einigen Baisers bedecken und eine Lage Sahne einfüllen.
Den Vorgang wiederholen, eventuell etwas Puderzucker auf die Himbeerschicht geben. Abschliessend mit frischen Himbeeren und einigen Tupfen Baiser dekorieren, mehrere Stunden kühl stellen, damit die Himbeeren etwas antauen können.
Guten Appetit!
Ein einfühlsamer Roman der leisen Töne über Verlust und Stärke
Tracy Chevaliers historischer Roman "Violet" erscheint im Atlantik Verlag im Hoffmann & Campe Verlag.
1932 in England. Violet Speedwell verlässt nach dem Verlust ihres Verlobten ihre Heimat und
ihre Mutter und beginnt einen neuen Lebensabschnitt. Sie arbeitet bei einer Versicherung als Schreibkraft. Violet schliesst sich einer Gruppe von
Frauen an, die Stickereien für die Kathedrale von Winchester anfertigen. Was als bloße Beschäftigung beginnt, nimmt Violet immer mehr für sich ein. Sie geniesst die Freundschaft unter den Stickerinnen und lernt Arthur kennen, der die Glocken des Kirchturmes läutet.

Es ist die Geschichte einer Frau, deren Hoffnungen auf einen Ehemann und eine eigene Familie sich durch die Kriegsjahre zerschlagen haben. Violets Bruder und ihr Verlobter fielen beide im Ersten Weltkrieg. Sie lebt bei ihrer verbitterten Mutter, ist mittlerweile 38 und gilt damit als alte Jungfer. Es gibt einen Frauenüberschuss und der macht dieser Generation von Frauen das Leben schwer. Es wird von ihnen erwartet, dass sie sich für ihre Familie opfern, ein eigenständiges Leben oder Kontakte zu Männern werden ihnen übel genommen oder schlicht nicht gestattet. In Winchester beginnt Violet ein neues Leben, fern von ihrer sie gängelnden Mutter. Sie ist von nun an auf sich allein gestellt und entwickelt neuen Lebensmut.
Mir hat es gefallen, wie dieser ruhig erzählte Roman langsam an Fahrt aufnahm. Es geht mit eindringlichen Beschreibungen von Stickereien, Stimmungen und Erlebnissen tief in diese Zeit hinein, die familiäre Situation Violets und die herrschenden Standesdünkel werden spürbar. Dank der etwas distanziert beschriebender Charaktere bekommt man einen deutlichen Eindruck des Denkens und Handelns dieser Zeit. Auch Violets Gefühle und ihr neuer Lebensmut bekommt einen besonderen Stellenwert in dieser Geschichte. Sie entwickelt sich durch die Gemeinschaft und durch Freundschaften in der Stickgruppe weiter, wird selbstbewusster und findet ihren Weg auch als Single-Frau. Schliesslich lernt sie den Glöckner Arthur kennen, wird von seiner
Leidenschaft fürs Glockenläuten angesteckt und fühlt sich zu
dem verheirateten Mann hingezogen.
Zu Beginn der Geschichte machten die Beschreibungen des englischen Kleinstadtlebens auf mich noch keinen besonderen Eindruck. Aber nach und nach konnte ich mich in die Szenerie hineinversetzen, entdeckte die gängigen Rollenklischees und merkte, wie Violet allmählich einen eigenen Weg einschlug und damit neuen Lebensmut gewann. Der Roman nahm mich immer mehr gefangen und liess mich nicht mehr los.
Interessant finde ich die Tatsache, dass es die Leiterin der Stickgruppe, Louisa Presel, wirklich gegeben hat. Die Beschreibung der Straminstickerei, die verschiedenen Stiche und Knoten werden sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Sämtliche Knie- und
Sitzkissen in der Kathedrale von Winchester wurden von Hand angefertigt und die Stickerei hat dort eine lange Tradition.
Tracy
Chevalier schafft es sehr gelassen und akzentuiert, das Leben und das Schicksal einer alleinstehenden Frau zu schildern und dabei den Zeitgeist nachfühlbar zu machen. Ihre Sprache ist bewegend, eindringlich und warmherzig und man wird unweigerlich in dieses Buch hineingezogen. Seite für Seite oder zum Buch passender gesagt: Stich um Stich hat sich Violet in mein Herz gestickt und dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie wurde mir immer vertrauter und ich musste diesen Roman gespannt bis zum Ende verfolgen.
Ein wundervoller Roman der leisen Töne, empathisch beschreibend, eindringlich und warmherzig bewegend. Er zeigt die Schicksale einer Frauengeneration auf, die durch Krieg und Verlust ihre Hoffnungen begraben mussten und für sich neue Lebenswege finden mussten. Violet hat diesen persönlichen Glücksweg gefunden, bei dem sie sich über Konventionen hinwegsetzte und eine starke Persönlichkeit wurde.
***Herzlichen Dank an den Atlantik Verlag und an Vorablesen für dieses Rezensionsexemplar!***
Das Mädchen mit dem Perlenohrring