Ein Krimi-Highlight mit Blick in die dunkle DDR-Vergangenheit


Ich mag den ausführlich und bildhaft beschreibenden Schreibstil von Sharon Gosling, die immer etwas ins Detail geht und lange, atmosphärisch wirkende lange Sätze formuliert, die wunderbar stimmungsvoll klingen. Vor allem gefällt mir das Setting mit dem idyllisch gelegenen Leuchtturm, das ist ein toller Ort für eine Buchhandlung, die für die Dorfgemeinschaft zu einem zentralen Versammlungsort wird. Dort kann man sich einfach nur wohlfühlen und dieses Gefühl schwappt beim Lesen auch auf mich über. Die Charakterbeschreibungen mitsamt der Lebensgeschichte stellt die Autorin in Entwicklungsschritten dar, damit lernt man die Geschichten der einzelnen Personen näher kennen und erfährt, welche Lebenserfahrungen sie bereits hinter sich gebracht haben. Außerdem wird gezeigt, dass es im Leben eine zweite Chance auf die Liebe gibt und das wird im Buch auch gefeiert.
Romane über Neuanfänge und über Zusammenhalt gibt es reichlich, "Lighthouse Bookshop" ist durch seine wohltuende Erzählweise und die sympathischen Figuren etwas Besonderes. Es ist ein Wohlfühlroman über Neuanfänge und Freundschaft, ein Buch für die Sinne, besonders für Buchliebhaber:innen!
***Herzlichen Dank an den DuMont Verlag für dieses Bloggerexemplar!***





Das Setting des Romans wird sehr bildhaft gezeigt, man kann sich die Szenerie im Berg gut vorstellen und bekommt einen deutlichen Eindruck davon, unter welch harten und gefährlichen Bedingungen sich die Menschen damals durch den Berg hauen mussten. Der Einsatz von Dynamit, der Bohrstaub und die giftigen Gase machten diese Arbeit zu einer lebensgefährlichen Sache, die vielen Arbeitern das Leben kosteten oder sie mit schweren Verletzungen zurückließen. Die mangelhafte Unterbringung und fehlende Hygiene erschwerte die Situation noch erheblich und so ist dieser Bau auch ein Bau unter Tränen und Schweiß.
Gleichzeitig wandert man mit Helene und Piero durch die wunderschöne Bergwelt, erlebt die Schneelandschaft im Winter, die blühenden Sommerwiesen, das Bergpanorama mit dem Bergleuchten und so bekommt die Geschichte neben der Entstehung des Bauwerks auch eine erzählerische und gefühlvolle Variante, die die Handlung perfekt abrundet.
Ihre Charaktere hat Karin Seemayer sehr lebendig angelegt, es sind facettenreiche Figuren entstanden, die die kulturellen Gewohnheiten der Italiener und die sozialen Lebensbedingungen der Dorfbewohner sehr gut beschreiben. Auch wird deutlich, wie der beschauliche Ort von den zahlreichen Arbeitern förmlich überrannt wurde und Marktstände und Gasthöfe nach italienischer Art entstanden, was das gewohnte Lebensgefühl sichtbar veränderte.
Diesen Roman habe ich aufgrund des interessanten Bauvorhabens und der widrigen Liebesgeschichte gespannt verfolgt. Den Figuren hat es ein wenig an Tiefe gefehlt, den Ausgang der Liebesgeschichte habe ich vorhergesehen, aber das Gesamtpaket hat mich gut unterhalten.
Ein lesenswerter Roman, der die schwierigen Umstände vom Bau des Gotthard-Tunnels und das Leben der Anwohner sichtbar macht.
Gesehen:
Markt auf NDR
Rasch durch den Garten
Gelesen:
Gedacht:
Es ist doch erstaunlich, wieviele Mahlzeiten man nur aus den bestehenden Vorräten zaubern kann. Ich habe mal den Kühlschrank geleert und einiges aus dem Tiefkühler verwendet.
Über die Erhöhung der Staatsschulden
Gekauft:
Diverse Getränke und Knabberkram für den Chor: nach dem Urlaub wird "geclubbt"!
Geklickt:
Dieses vielseitig bebilderte und sehr umfassend informierende Buch bietet einen guten Überblick über Dalís künstlerische Entwicklung, sein Lebenswerk mit speziellen künstlerischen Ausdrucksformen, Erfolgen und berichtet auch über seine Autobiografie und sein Leben mit seiner Frau Gala. Für Kunstliebhaber eine gelungene Einführung in Salvador Dalís Werk!
***Herzlichen Dank an den Prestel Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!***