Dienstag, 23. Januar 2018

Ein Feuerwerk für den Fuchs - Sven Nordqvist

Ein tolles Bilderbuch! Es zeigt, wie man auch ohne Gewalt einen Fuchs verjagen kann.


"Ein Feuerwerk für den Fuchs" ist der zweite Teil der Pettersson und Findus-Reihe von Sven Nordqvist aus dem Hause Oetinger. Die Erstausgabe ist von 1987.
(Werbung)


Pettersson wird von seinem Nachbarn Gustavsson gewarnt, ein Fuchs treibt in der Gegend sein Unwesen und um ihm den Appetit auf Hühner zu verderben, basteln Petterson und Findus ein ganz besonderes Hühnermodell. Der Fuchs soll mit knallenden Feuerwerkskörpern erschreckt werden und den Hühnern nie wieder nahe kommen. Aber klappt dieser Plan wirklich? 


Wer die Bücher mit Pettersson und Findus kennt, weiß, wie gern die beiden basteln und werkeln. 
Für den Fuchs denken sie sich etwas besonderes aus, denn Henni und die anderen Hühner wollen sie natürlich vor ihm schützen. Sie erfinden ein Feuerwerk als Abschreckung und ein falsches Huhn als Lockmittel. Außerdem bauen sie eine Spukseilbahn, die Findus richtig toll findet. Denn so wie Gustavsson mit Waffe und Hund den Fuchs jagt, das ist nichts für den friedliebenden Pettersson. 

Man darf sich auf eine ganz spannende Geschichte freuen, die Bilder sind wieder voller witziger Details, die es zu entdecken gilt und die Sache endet ganz anders als geplant. Außerdem beweisen Pettersson und Findus doch ein Herz für den Fuchs.

Die raffinierte Konstruktion der Abschreckungsobjekte ist der Clou in diesem Buch. Meinem Sohn haben die Basteleien und Pläne besonders imponiert und das Feuerwerk war der spannende Höhepunkt.

Sven Nordqvists Illustrationen sind auch dieses Mal wieder gelungen und schön bunt, die Nachtbilder sind natürlich in dunklem Grau gehalten. Angst braucht man aber dadurch keine zu haben.
Es geht spannend zu und es gibt am Ende noch eine unerwartete Überraschung.


Ein weiterer Hit aus der Bilderbuchreihe um den alten Pettersson und seinen Kater Findus. Wie man auch ohne Gewalt einen Fuchs verjagen kann, wird hier in Bild und Text gezeigt.  


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen